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  • Michaelheuer

    Rang: Gast
    am 01.09.2015 07:50:59
    Nach einer neuen Studie die im Stern veröffentlicht wurde, soll sich die Diagnose zukünftig nur noch auf den hba1c stützen und Glukose weiter in den Hintergrund treten. Was haltet ihr davon?
  • Tino

    Rang: Gast
    am 01.09.2015 08:28:08
    Michaelheuer schrieb:
    Nach einer neuen Studie die im Stern veröffentlicht wurde, soll sich die Diagnose zukünftig nur noch auf den hba1c stützen und Glukose weiter in den Hintergrund treten. Was haltet ihr davon?


    Das Thema wurde in dieser Plattform mehr als genügend abgehandelt und die Antworten sind bekannt. Es stellt sich also nur noch die Frage, welches Ziel durch diese erneute Fragestellung verfolgt wird.
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    am 01.09.2015 12:02:20
    Hi Michilein
    Ich habe diesen Blödsinn auch gelesen und es scheint mir ebenso wie anscheinen Dir unglaublich, daß sogenannte Experten solch einen Mist in die Zeitung stellen. Purea und ich haben nun wohl schon oft genug erklärt und beschrieben daß der hba1c nicht zum Ausschluß genutzt werden darf; aber wahrscheinlich stzen sich diese Leute einfach darüber weg; dies ist schon traurig, da gebe ich Dir recht.
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    am 01.09.2015 12:29:27
    Wenn man vom völlig gesundem bis zum viel zu hohem Blutzucker eine ansteigende Kurve zeichnet, gibt es darin keine Stelle, an der darunter schlagartig sehr viel gesünder und darüber schlagartig sehr viel kranker wäre. Es gibt da nirgendwo organische Veränderungen und auch kein Ausbrechen von irgendwelchen Beschwerden, woran sich die Medizin für die Diagnose Diabetes oder nicht orientieren könnte.

    Deswegen orientiert sie sich im eindeutig zu hohen Bereich an ihren Behandlungs-Möglichkeiten und hat die Grenzwerte für die Diagnose Diabetes recht willkürlich dort definiert, wo sie den durchschnittlichen Betroffenen so behandeln kann, dass sein Blutzucker ideal in diesem Rahmen bleibt und nicht nennenswert darüber hinaus ansteigt. Ein Heraufsetzen ALLER Definitions-Werte um z.B. 10% würde mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keinen zählbaren Unterschied in der Menge der Diabetes-Folgen machen.

    Vor diesem Hintergrund ist schlimmer als ein schlechter Witz, wenn hier andauernd mit der Idee verunsichert wird, dass praktisch in kurzer Zeit tot umfallen muss, wer noch keine Diagnose Diabetes hat, wenn ein erstes Überschreiten eines der Grenzwerte für ein halbes oder ein Jahr unentdeckt bleibt. Und dass die wichtigste aller Chancen verpasst, wer ein halbes oder ein Jahr nicht mit bekommt, wenn sein Blutzucker in einem der 3 Bereiche die aktuelle Gesund-Definition überschreitet.


    ----------------------------------------------
    Der Austausch über Erfahrungen und Behandlungen mit Diabetes ist völlig normal in einem funktionierenden Diabetes-Forum. Also alles um BZ und HBA1c, Bewegen, Essen, Medikamente und Dosierungen und medizinische Hintergründe usw.
    Kein Beitrag kann und will als Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose und Behandlung verstanden werden.
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    Mitglied seit: 23.09.2014
    am 01.09.2015 15:46:36
    hjt_Jürgen schrieb:
    Wenn man vom völlig gesundem bis zum viel zu hohem Blutzucker eine ansteigende Kurve zeichnet, gibt es darin keine Stelle, an der darunter schlagartig sehr viel gesünder und darüber schlagartig sehr viel kranker wäre. Es gibt da nirgendwo organische Veränderungen und auch kein Ausbrechen von irgendwelchen Beschwerden, woran sich die Medizin für die Diagnose Diabetes oder nicht orientieren könnte.

    Deswegen orientiert sie sich im eindeutig zu hohen Bereich an ihren Behandlungs-Möglichkeiten und hat die Grenzwerte für die Diagnose Diabetes recht willkürlich dort definiert, wo sie den durchschnittlichen Betroffenen so behandeln kann, dass sein Blutzucker ideal in diesem Rahmen bleibt und nicht nennenswert darüber hinaus ansteigt. Ein Heraufsetzen ALLER Definitions-Werte um z.B. 10% würde mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keinen zählbaren Unterschied in der Menge der Diabetes-Folgen machen.

    Vor diesem Hintergrund ist schlimmer als ein schlechter Witz, wenn hier andauernd mit der Idee verunsichert wird, dass praktisch in kurzer Zeit tot umfallen muss, wer noch keine Diagnose Diabetes hat, wenn ein erstes Überschreiten eines der Grenzwerte für ein halbes oder ein Jahr unentdeckt bleibt. Und dass die wichtigste aller Chancen verpasst, wer ein halbes oder ein Jahr nicht mit bekommt, wenn sein Blutzucker in einem der 3 Bereiche die aktuelle Gesund-Definition überschreitet.


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    Danke Jürgen, damit untermauerst du recht gut, daß der hba1c die unsicherste Methode ist und keine Werte über gesund ausschliesstt. Dies ist genau das was purea und ich ja sagen; Dir besten Dank.
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 01.09.2015 16:27:58
    Auch die Gesund-Werte sind alle nicht irgendwie organisch fest, sondern willkürlich definiert, und Du willst hier wirklich dauernd drum streiten, welche willkürliche Definition besser zu welcher willkürlichen Deninition passt ?


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  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 23.09.2014
    am 01.09.2015 17:14:15
    hjt_Jürgen schrieb:
    Auch die Gesund-Werte sind alle nicht irgendwie organisch fest, sondern willkürlich definiert, und Du willst hier wirklich dauernd drum streiten, welche willkürliche Definition besser zu welcher willkürlichen Deninition passt ?


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    Na du hast ja großspirig erzählt das bei einem hba1c unter 5,5 keine blutzuckerwerte über gesund möglich sind, aber die aussage hast du ja auch schon revidiert; rspekt dazu
  • Michaelheuer

    Rang: Gast
    am 01.09.2015 19:13:40
    Für diese Aussage hat er sich wohl oft genug entschuldigt sturmbine
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    am 01.09.2015 20:34:07
    Ich lebe seit über 10 Jahren nach dem HbA1c Wert, pfeif auf häufige Messungen, ich. L e b e , und das mit Vergnügen!
    Natürlich hab ich am Anfang geschaut, was mir schaden könnte.
    Aber, meine hysterischen Herrschaften, wir machen das bis an unser Lebensende! Und es soll uns bitte auch Spass machen.
    Jürgen hat auf jeden Fall recht!
    Wer Spass an 30 jahren picksen hat, soll es ruhig machen, aber wo bleibt dann Deine Lebensfreude?
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 238
    Mitglied seit: 23.09.2014
    am 04.09.2015 08:00:38
    hjt_Jürgen schrieb:
    Wenn man vom völlig gesundem bis zum viel zu hohem Blutzucker eine ansteigende Kurve zeichnet, gibt es darin keine Stelle, an der darunter schlagartig sehr viel gesünder und darüber schlagartig sehr viel kranker wäre. Es gibt da nirgendwo organische Veränderungen und auch kein Ausbrechen von irgendwelchen Beschwerden, woran sich die Medizin für die Diagnose Diabetes oder nicht orientieren könnte.

    Deswegen orientiert sie sich im eindeutig zu hohen Bereich an ihren Behandlungs-Möglichkeiten und hat die Grenzwerte für die Diagnose Diabetes recht willkürlich dort definiert, wo sie den durchschnittlichen Betroffenen so behandeln kann, dass sein Blutzucker ideal in diesem Rahmen bleibt und nicht nennenswert darüber hinaus ansteigt. Ein Heraufsetzen ALLER Definitions-Werte um z.B. 10% würde mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keinen zählbaren Unterschied in der Menge der Diabetes-Folgen machen.

    Vor diesem Hintergrund ist schlimmer als ein schlechter Witz, wenn hier andauernd mit der Idee verunsichert wird, dass praktisch in kurzer Zeit tot umfallen muss, wer noch keine Diagnose Diabetes hat, wenn ein erstes Überschreiten eines der Grenzwerte für ein halbes oder ein Jahr unentdeckt bleibt. Und dass die wichtigste aller Chancen verpasst, wer ein halbes oder ein Jahr nicht mit bekommt, wenn sein Blutzucker in einem der 3 Bereiche die aktuelle Gesund-Definition überschreitet.


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    Danke Jürgen
    Damit ist jetzt wohl auch klar wie wichtig es ist einen ogtt und den nbz bestimmen zu lassen. Ich zitiere dort gerne Jürgen:

    Und dass die wichtigste aller Chancen verpasst, wer ein halbes oder ein Jahr nicht mit bekommt, wenn sein Blutzucker in einem der 3 Bereiche die aktuelle Gesund-Definition überschreitet.


    Wie auch Jürgfen, sehe ich den hba1c als nicht ausreichend an einen Diabetes auszuschliessen und da denke ich sind wir alle einer Meinung, wobei ich halbjähriges messen wie es Jürgen hier vorschlägt für ein wenig übetrieben halte.