Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.

Diabetes gerade diagnostiziert

  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 36
    Mitglied seit: 12.12.2015
    am 12.12.2015 11:56:46 | IP (Hash): 1206033835
    Hallo!

    Vor einigen Wochen wurde bei mir Diabetes und das metabolische Syndrom diagnostiziert (Nüchternwert:93, Hba1c: 5,9)

    Momentan bin ich wie erschlagen von den zahlreichen, oft wiedersprüchlichen, Informationen aus dem Internet. Erstmal habe ich mein Gewicht um knapp 10 Kilo reduziert und mir in Eigenregie ein Blutzuckermessgerät gekauft. Allerdings bin ich ein bisschen ratlos WANN ich die Messungen zur Eigenkontrolle (meine Ärztin sagte nichts davon) durchführen sollte. In den meisten Protokollen steht: Morgens, mittags und abends. Heißt das VOR oder NACH dem Essen?
    Alkohol habe ich generell bisher nur sehr wenig getrunken. Stimmt es das ein kleines Glas Rotwein pro Tag sich günstig auf die Werte auswirkt?
    Und kann mir jemand gute Literatur mit Tipps zur praktischen Umsetzung empfehlen?

    Vielen Dank im Voraus!
    Natascha
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 12.12.2015 12:06:32 | IP (Hash): 813757774
    die einfachste und beste Anleitung, die ich kenne http://phlaunt.com/diabetes/DeutschMgDlFlyer.pdf


    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 36
    Mitglied seit: 12.12.2015
    am 12.12.2015 12:33:39 | IP (Hash): 1206033835
    Danke für die schnelle Antwort. Genau so etwas habe ich gesucht.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 200
    Mitglied seit: 01.01.2014
    am 13.12.2015 08:55:06 | IP (Hash): 1195528404
    Diabetes ist eine Erkrankung die einem sehr viel Eigeninitiative u. ein wenig Fachwissen abverlangt.

    Ich wiederhole ist überall, aber die meisten Internetforen u./od. Facebook-Gruppen taugen hierfür keineswegs - Dort ist soviele (teilweise gefährliches!) Halbwissen geballt auf einem haufen, das es keinen sinn macht sich dort Informationen zu holen.

    Informiere dich über Fachliteratur u./od. Internetseiten die sich ernsthaft mit dem Thema beschäftigen...

    Ps.: Ich finde http://www.diabetesinfo.de/ recht informativ u. ausführlich geschrieben, außerdem gibt es die Möglichkeit div. Bücher/Infomaterial die man (kostenlos) von einem Diabetologen beziehen kann.
    Es gibt div. "Diabetiker-Schulungen", bei denen man, vorausgesetzt man hat sich bereits vorher ernsthaft informiert, aber auch nur seine Zeit absitzt bzw. Dinge hört die man so bereits X-Fach gelesen hat.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 36
    Mitglied seit: 12.12.2015
    am 13.12.2015 14:12:50 | IP (Hash): 905326830
    Auch dir vielen Dank.

    Was ich besonders irritierend finde, ist dass laut einigen Angaben meine Werte in Ordnung wären (da Prädiabetes nicht existiere), andere wiederum doch von Prädiabetes und wieder andere bereits von Diabetes sprechen. Ich denke es kann nicht schaden, so vorzugehen, als wenn letzteres der Fall ist.

    Ich würde mich auch nicht auf diffuses Halbwissen anderer verlassen, finde es aber interessant nach persönlichen Erfahrungen zu fragen. Und obwohl ich etwas esoterisch angehaucht bin, glaube ich nicht, dass man diese Erkrankung mit irgendwelchen Kräutern oder Tänzen bei Vollmond heilen kann ;.)

    Ich habe mich jetzt gerade über die oft gelobte LOGI-Methode informiert. Dabei stellte ich fest, dass sie gleichermaßen hochgelobt wie auch kritisiert wird. Gar nicht einfach sich da zu entscheiden....
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 200
    Mitglied seit: 01.01.2014
    am 13.12.2015 15:26:21 | IP (Hash): 1794202090
    Soviel ich weiß gibt es die Diagnose "Prädiabetes" als solche garnicht, es nennt sich eigentlich "abnormen Nüchternglucose" bzw. "gestörte Glucosetoleranz".
    Von Diabetes mellitus im eigentlichen Sinn spricht man erst wenn die Nüchternblutzuckerwerte über 126mg/dl u./od. der postprandiale Blutzucker über 200mg/dl liegt u. diese Werte mindest 2 od. 3 mal bestätigt wurden - Mit "Prädiabetes" umschreibt man wohl eher die "Vorstufe" des Diabetes mellitus als das es eine eigenständige Diagnose ist.

    Es gibt "Ärzte" (einfach mal nach Dr. Schnitzer u. Dr. Hamer googeln) die behaupten das man Diabetes heilen u./od. mit irgendwelche Kräutern behandeln kann... da sollte sich jeder seine eigene Meinung bilden, muss sich aber im klaren sein das diese handeln ggf. lebensbedrohlich sein kann u. ggf. zum tot führt.
    Als Beispiel (Dr. Hamer u. seine "neue germanische Medizin") würde mir z.B. http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/hannover_weser-leinegebiet/Insulin-Prozess-Bewaehrungsstrafe-fuer-Eltern,prozess2496.html einfallen.

    Desweiteren muss man sehr vorsichtig sein da es Personen gibt die die Angst gekonnt ausnutzen - Da werden dann Wunderpillchen angepriesen deren nutzen nicht nachgewiesen ist u. die dazu noch sehr teuer sind.

    Diäten wie LOGI, LCHF u. wie sie alle heißen, können den Verlauf positiv beeinflussen. Hier im Forum gibt es min. 2 Personen die sich so ernähren u. heute noch leben. ^^
    Das einzige was zählt ist der Erfolg u. das man sich mit dieser Ernährungsweise/Lebensstil wohl fühlt.
    Jedoch sollte man, da es div. Erkrankungen gibt bei denen eine solche Diäten sogar schaden kann (z.B. Fettstoffwechselstörung) vorher mit seinem Arzt besprechen!
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 36
    Mitglied seit: 12.12.2015
    am 13.12.2015 16:15:34 | IP (Hash): 905326830
    Nein, an die "neue deutsche Medizin" glaube ich ebensowenig wie an obskure oder (überteuerte) Wundermittel. Allerdings würde ich es nicht unvorstellbar finden, wenn bestimmte Lebensmittel oder Tees den Verlauf positiv beeinflussen (natürlich nicht von selbsternannten Profis im Internet) sondern normal verkäufliche. Und ich hoffe schon, dass sich meine gestörte Glucosetoleranz wieder "entstören" lässt. Mehr als Probieren kann ich es nicht.

  • Rang: Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 11
    Mitglied seit: 13.11.2015
    am 16.12.2015 12:31:54 | IP (Hash): 1996007942
    Hallo Natascha, habe gerade deinen Beitrag gelesen. Mir geht es momentan ähnlich. Habe auch 10 kg abgenommen und mein hba1c ist von September 6,7 bis ende November auf 6,3. Messen soll ich nicht. Nur Sport und gesunde Ernährung. Nächster Termin ist Anfang Februar. Warum wurde bei dir , bei den doch normalen Werten ein Diabetes diagnostiziert? Lg
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 36
    Mitglied seit: 12.12.2015
    am 16.12.2015 22:44:24 | IP (Hash): 941084160
    Hallo eddi,

    meine Hausärztin meint, dass diese Werte auf Diabetes hinweisen. Das Messgerät habe ich mir in Eigeninitiative gekauft, um meine Werte zu beobachten. Zu den Normalwerten gibt es wohl von Medizinern verschiedene Auffassungen, ab wann man von Diabetes sprechen kann. Und ich hatte auch schon wesentlich höhere Nüchternblutwerte, am Tag der Blutabnahme war er für meine Verhältnisse "niedrig". Meine Hausärztin ist auch eine, die bei Unregelmäßigkeiten früh Alarm schlägt, was ich nicht verkehrt finde.

    Natascha