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    Mitglied seit: 15.02.2016
    am 15.02.2016 23:05:56 | IP (Hash): 1808435591
    Hallo ich würde gerne wissen wie läuft euer Tag mit den Diabetes so ab ? Ich mein habt ihr durchgehend gute werte oder auch ab und zu ein aussreisser also ein Wert um die 200 ? Passiert euch das oft ?
    Entschuldigung vllt mag es für den ein oder anderen komisch klingen das ich solchene Fragen frage aber wen man selbst seit kurzen Diabetes typ 1 hat will man wissen wie es die anderen so meisten . Meine werte sind eigentlich nicht schlecht ausser nach den Essen passiert mir in letzter zeit öfters dass ich einen 200Wert habe mach mir dann natürlich große Sorgen um schlimme Folgeschäden und somit is dann auch der ganze Tag im Eimer.

    So Danke fürs lesen wer sich die Mühe macht bin gespannt auf eure Antworten .:)
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    am 16.02.2016 09:18:59 | IP (Hash): 1422844714
    Hallo Jana (nehme ich mal an...?)
    Also ich bin 23 und habe Diabetes seit ich 8 bin.
    Bei wenigen Ausreißern um die 200 brauchst du dir wohl gar keine Gedanken um Folgeschäden zu machen.
    Ich bin da zwar kein Vorbild, aber vllt ein (schlechtes) Beispiel... Also ich habe ziemlich schlechte Werte, manchmal 300 / 400 (früher sogar 500 / 600+), wenn ich zu viel genascht habe ohne zu spritzen.
    Ich sollte mir da wohl eher Gedanken um Folgeschäden machen xD
    Also ich habe ja nun knapp 16 Jahre Diabetes mit wirklich katastrophalen Werten und zumindest bis jetzt geht es mir gut.
    Wenn Folgeschäden kommen sollte, hängt es nicht mal nur von den Werten ab, sondern auch allgemein wie die Gesundheit ist bzw alles wegsteckt. Es kann Diabetiker mit Folgeschäden geben, die nur ein paar 200er Ausreißer hatten, und andere Diabetiker mit konstanten Werten um die 300 bleiben von Folgeschäden verschont... Also ich denke dass du dir da nicht zu viele Gedanken machen solltest, viele Ärzte übertreiben auch.
    Meine persönliche Meinung.
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    am 16.02.2016 18:44:13 | IP (Hash): 1703985086
    Hey,

    ich kenne das aber all zu gut, ich hab Typ 2 und recht gute Werte und muss "nur" Metformin nehmen aber seit meiner Diagnose vor ein paar Wochen habe ich mein Leben komplett umgekrempelt. Es fällt mir oftmals nicht leicht aber ich denke, mit einigermaßen guter Ernährung, Bewegung, usw. kann man gerade mit Typ 2 viel machen.

    Trotzdem bleibt auch bei mir die Angst. Allein die Folgeschäden machen einem da wirklich Kummer. Klar kann man mit allem leben aber man möchte ja das so gut als möglich bekämpfen. Ich bin vielleicht auch noch zu "kurz" Diabetiker um darüber viel sagen zu können aber ich kann die Ängste auf alle Fälle teilen und ich sorge mich schon bei nem Wert der weit unter der 200 liegt. Man kann sich selbst damit auch verrückt machen, ganz klar... aber es is auch wirklich nicht so einfach. Aber mit nem guten Doc und guten Vorsätzen kann man viel erreichen... finde ich zumindest.

    LG ;)
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    am 17.02.2016 14:38:39 | IP (Hash): 1324784970
    Hallo,

    bin Typ 2 seit 20 Jahren "INSULINER" ( 4x am Tag ) + Metformin

    Mach Dir keine Angst um Folgeschäden, lebe vernünftig ohne Gutes oder Schlechtes zu übertreiben, gönni Dir auch einen Eisbecher, ein Stück Torte , alles in Maßen und zu seiner Zeit, halte Dich strikt an :
    - täglich zur gleichen "Minute" messen, spritzen ( falls notwendig ), essen und bewegen
    - lebe ( innerlich ) positiv mit Deinem Diabetes, er gehört zu Dir

    Je besser Deine "Anbindung" an Deinen Diabetes, je besser hast Du diesen im Griff. Und wenn ein Wert mal abhaut, was soll`s, Hauptsache der "Durchschnitt" stimmt bald wieder. Ich jedenfalls bemühe mich, auch bei auftretenden Spitzenwerten nach einer Schlemmerei einen guten Durchschnittswert zu erreichen.

    Viel Erfolg
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    am 17.02.2016 15:13:24 | IP (Hash): 1422844714
    Also "täglich zur gleichen Minute messen, spritzen ( falls notwendig ), essen und bewegen" halte ich für total schwachsinnig.
    Sie hat geschrieben dass sie Typ 1erin ist, also hat sich das "falls notwendig" im Bezug aufs Spritzen schon mal erledigt!
    Des weiteren ist es nicht notwendig, immer zur gleichen Minute zu messen oder zu essen (essen nur wenn du Actrapid oder so hast, wovon ich persönlich nicht viel halte - keine Spontanität beim Essen). Klar kann es hilfreich sein, einige Tage zur gleichen Stunde zu messen, um zu sehen ob das Basalinsulin zu der Zeit passt...
    Und Bewegung hat mit Typ 1 auch überhaupt nichts zu tun!

    Aber ok, dem "sich etwas gönnen" und sich mit dem Diabetes anzufreunden bzw es zu akzeptieren, stimme ich voll und ganz zu. Ich habe mir immer zu viel gegönnt und habe mich mit dem Diabetes nicht abgefunden, deswegen meine schlechten Werte (aber immerhin weiß ich woher das kam ;P )
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