Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.

Diabetes Typ 1, neu, jetzt schon Insulin?

  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 4
    Mitglied seit: 27.03.2016
    am 28.03.2016 18:56:26 | IP (Hash): 1551335075
    Hallo!

    Ich bin neu hier und noch unerfahren was meine Krankheit angeht (Diabetes Typ 1).
    Die Diagnose wurde letzte Woche gestellt und ich bin noch recht schockiert, aber langsam gewöhne ich mich dran.
    So, ich bin 33, habe seit 6 Monaten Morbus Basedow und durch die letzte Routine-Blutuntersuchung bei meinem Endokrinologen kam plötzlich einen HbA1c Wert von 7 raus (der Monat davor war es noch bei 6,2).
    So wurde ich zum Diabetologen überwiesen, der mir mitteilte, dass, obwohl die Werte noch nicht so hoch sind, es sich trotzdem um Diabetes Typ 1 handelt. (Antikörpertest war positiv).
    Nun hat er mir eine Woche Zeit um klarzukommen gegeben und dazu geraten, am besten jetzt schon, über Nacht Insulin zu spritzen, damit meine Insulin Reserven geschont werden. Mein C-Peptid Wert ist noch im Normbereich.

    Nun ja, seit über 2 Wochen messe ich regelmäßig meine BZ Werte und musste feststellen dass in 95% der Fälle meine Werte ganz normal sind, selbst nach Kohlenhydratreichen Mahlzeiten.
    Nach 2 Wochen intensives Messen, (ich ernähre mich normal, verzichte aber auf Süßigkeiten), hab ich nur 3 Mal einen Wert über 160 gemessen(nach dem Essen natürlich), sonst sind die Werte nach dem Essen immer zwischen 120 und 145 und nüchtern immer zwischen 85 und 110.
    Was soll ich tun? Ich sage schon mal im Voraus dass ich ein ängstlicher Typ bin und momentan frage ich mich ob es sinnvoll ist, trotz normaler Werte, Insulin zu spritzen, besonders nachts, wo man dann eine Unterzuckerung noch weniger merken würde und besonders warum? Meine Werte sind morgens immer unter 110 und ich habe noch keinerlei Symptome.
    Ich weiß, dass ich früher oder später auf Insulin angewiesen sein werde und ich weiß auch, dass ich alles wieder mit meinem Arzt besprechen muss, was ich auch machen werde, (habe morgen einen Termin); trotzdem, da ich gemerkt habe dass es unter Euch auf jeden Fall erfahrene und qualifizierte Leute befinden, möchte ich gerne eure Meinung dazu hören bzw. lesen :)

    Vielen Dank im Voraus
    Herzliche Grüße

    Elena
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 5070
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 28.03.2016 20:03:30 | IP (Hash): 616361356
    Elena83 schrieb:
    Nun hat er mir eine Woche Zeit um klarzukommen gegeben und dazu geraten, am besten jetzt schon, über Nacht Insulin zu spritzen, damit meine Insulin Reserven geschont werden. Mein C-Peptid Wert ist noch im Normbereich.

    Hallo Elena,

    dein Diabetologe hat 100%ig Recht. Eine zeitige basale Unterstützung mit Insulin ist die beste Möglichkeit, die Funktion deiner Betazellen möglichst lange zu erhalten.

    Ich nehme an, dass er dir eine geringe Dosis vorgeschlagen hat, mit der du keine gefährlichen Unterzuckerungen befürchten musst. So eine geringe Dosis wird von deiner BZ-Autimatik dadurch ausgeglichen, dass die Betazellen entsprechend weniger Insulin ausgeben. Dadurch werden sie geschont und können bei LADA gerne noch jahrelang in Funktion bleiben, bis sie dann, wie es bei Typ1-Diabetes passiert, irgendwann total versagen. Du solltest alles tun, um diesen Zeitpunkt so weit wie möglich nach hinten zu schieben. Mit Basalinsulin und eine gute BZ-Führung sollte dir das gut gelingen - besonders, weil dein Diabetes zum Glück so zeitig entdeckt wurde.

    Alles Gute, Rainer
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 28.03.2016 20:10:07 | IP (Hash): 56127934
    Der Diabetes Typ 1 wird vom 1. Tag an mit Insulin behandelt. Das liegt daran, dass die Antikörper die Insulinproduzierenden- Zellen, in nächster Zeit, volständig Zerstören werden. Egal was du machst, egal was Du essen wirst oder vermeiden wirst. Das bedeutet: Ohne Insulin werden deine Blutzuckerwerte von Tag zu Tag höher bis du anfängst folgende Symptome zu Zeigen:

    -häufiger Harndrang (mehr als 1 mal pro Stunde),
    -starker Durst,
    -Müdigkeit und Abgeschlagenheit,
    -trockene, juckende Haut,
    -Gewichtsverlust,
    - Muskelkrämpfe,
    -Azetongeruch der Atemluft,
    -Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen,
    -Bewusseinstrübungen,
    -Koma
    All das kann recht fix geschehen.

    Das mag zwar schockierend wirken. Es macht aber keinen Sinn drumrum zu reden.
    Bei dem aktuellen hba1c Wert ist der Großteil der Insulin produzierenden Zellen schon Zerstört.

    Nach beginn der Insulintherapie, könntest du das Glück haben, dass sich die restlichen Zellen ein wenig Aufrappeln und sie werden dir helfen kleine Fehler zu verzeihen. Das heißt du wirst Zeit haben an das Spritzen zu gewöhnen.

    Happy Honeymoon
    Du wirst sehen, mit Typ 1 Diabetes lässt es sich gut Leben.
    Du musst auf keine Lebensmittel verzichten (auch nicht auf Süßes) auch nicht auf Körperliche Aktivitäten wie z.B Sport. Nur der Umgang mit dem Insulin muss geübt werden.


    Bearbeitet von User am 28.03.2016 20:28:33. Grund: -
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 4
    Mitglied seit: 27.03.2016
    am 28.03.2016 20:37:26 | IP (Hash): 1551335075

    Meine Werte werden aber nicht von Tag zu Tag schlechter, sondern besser..und ich werde regelmäßig kontrolliert...warum sollte ich, z.B. bei einem Wert von 120 nach dem Essen, Insulin spritzen???
    Ehm..und du fängst schon an über Koma zu reden..alles klar...
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 5070
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 28.03.2016 20:53:04 | IP (Hash): 616361356
    Hallo Elena,

    das was Cracktros dir in schwärzesten Faben an dieWand malt, kannst du getrost beiseite schieben. Du hast sehr wahrscheinlich LADA, einen sich langsam entwickelnder Typ1-Diabetes. Da du deinen BZ jetzt auch schon unter Beobachtung hast, wirst du die ganzen aufgezählten Symptome nicht befürchten müssen. Dein BZ wird niemals unbemerkt so hoch ansteigen, dass du mit einer Ketoazidose ins Koma fallen könntest.

    Beste Grüße, Rainer
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 28.03.2016 20:59:25 | IP (Hash): 56127934
    Elena83

    letztendlich triffst Du die Entscheidung für dich selbst. Das was ich im eingangspost vor schrieb, hat etwas damit zu tun, dass es die Typischen Symptome am Anfang sind. Und, ja 10 % der Typ 1 werden erst erkannt, wenn sie diese Ketoazidose zeigen.

    Bei einem langsam entwickelnden Typ 1 Diabetes (LADA) könntest Du ein Zeit lang so weitermachen bis die Ernährungsumstellung nichts bringt. Dann auf Metformin umsteigen und nach einigen wenigen Wochen oder Monaten aber maximal ca 1-2 Jahre doch auf Insulin umstellen. Das hat den Vorteil das du einige Wochen maximal aber 2 Jahre ohne Insulintherapie auskommen könntest. Mit der folge, dass du dich überall einschenken müsstest ohne letztendlich, der Krankheit davon laufen zu können. Entscheidest du dich dafür ist es um so wichtiger die Symptome vor einer Ketoazidose und die Risiken zu kennen.


    Bearbeitet von User am 28.03.2016 22:09:54. Grund: -
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 28.03.2016 21:13:59 | IP (Hash): 56127934
    Rainer schrieb:
    Hallo Elena,

    das was Cracktros dir in schwärzesten Faben an dieWand malt, kannst du getrost beiseite schieben. Du hast sehr wahrscheinlich LADA, einen sich langsam entwickelnder Typ1-Diabetes. Da du deinen BZ jetzt auch schon unter Beobachtung hast, wirst du die ganzen aufgezählten Symptome nicht befürchten müssen. Dein BZ wird niemals unbemerkt so hoch ansteigen, dass du mit einer Ketoazidose ins Koma fallen könntest.

    Beste Grüße, Rainer



    Das ist so einfach auch nicht. zum einen ist es so, dass ein Teil der Typ 1 Diabetiker nie eine Ketoazidose bekommen. Ein anderer Teil, ist so anfällig, dass selbst die BZ Messungen und Insulingaben sie nicht davor schützen. Zu bedenken ist auch, das ein Morbus Basedow vorliegt, dammt ist es wahrscheinlich eher vom normalen Typ 1 verlauf auszugehen als vom LADA. Das bedeut nicht, dass es auf keinen Fall ein LADA ist, nur die Wahrscheinlichkeit, dass es keiner ist, ist höher.

    Aber letztendlich muss sie gemeinsam mit den Ärzten entscheiden was für sie richtig ist. Es gibt ein Teil der Typ 1 Diabetiker die zu Anfang nur das Langzeit- Insulin benötigen, andere nur das Insulin für das Essen und einige wenige kommen kurze einige Zeit ohne Insulin aus: Aber genau diese dürfen nicht vergessen regelmäßig zu Messen. Und müssen sich der Symptome sehr bewusst sein.

  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 4
    Mitglied seit: 27.03.2016
    am 28.03.2016 21:21:34 | IP (Hash): 1551335075
    Das meinte ich ja auch, also ich messe zurzeit 7 bis 8 mal am Tag meinen BZ, gehe monatlich zur Blutuntersuchung und ich habe mich natürlich weitgehend in Internet über diese Krankheit informiert, sodass ich auf jeden Fall einen Koma rechtzeitig meiden kann, hoffe ich.
    Klar Basalinsulin zu spritzen könnte es vielleicht etwas hinauszögern, wurde aber noch von keiner Studie bewiesen..naja, einschränken muss man sich leider so oder so wenn man auch das Risiko für andere Folgeschäden minimieren möchte
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 28.03.2016 21:46:29 | IP (Hash): 56127934
    7-8 mal Messen am Anfang, ist sehr viel.
    Nein, Typ 1er müssen sich beim Essen nicht einschenken. Zumindest dann nicht wenn sie keine Gewichtsprobleme haben ca 90 % der Typ- 1- Diabetes Patienten habe keine Gewichtsprobleme. Sie sollte lediglich wie jeder gesunde auch eine Ausgewogene- und Abwechslungsreiche- Kost zu sich nehmen. Ich Persönlich verzichte z.B beim Essen auf garnichts. Nur auf süße Getränke, Limonaden verzichte ich, da ich keine Lust habe für jeden Schluck Insulin zu spritzen und die Light. Und trinke statt dessen die Lightprodukte (ohne Zucker), sie Schmecken mir auch . Habe ich jedoch eine Unterzuckerung, dann trinke ich normale Cola oder Säfte.

    Jedoch müssen sie am Anfang lernen, wie sie es mit dem Insulin handhaben, Dafür ist es gut wenn am Anfang noch eine kleine Restfunktion, der Insulinproduzierenden Zellen da ist. Diese können, wenn mal zu wenig gespritzt wurde, das fehlende Insulin nachgeben. Und da einige am Anfang nur einen geringen Insulinbedarf haben rutscht der Blutzucker, wenn zu viel Insulin gespritzt wurde, nicht so tief in den Unterzucker. Ideal zum Üben.

    Die Insulintherapie ist ein wenig anders, als eine Therapie mit Tabletten. Da man
    a ) Planvoller umgehen muss als mit Tablette.
    b ) man, nach einer Zeit der Eingewöhnung, selbst über die Menge die zu spritzen ist selbst entscheiden muss
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 5070
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 29.03.2016 19:42:27 | IP (Hash): 654603723
    Elena83 schrieb:
    Klar Basalinsulin zu spritzen könnte es vielleicht etwas hinauszögern, wurde aber noch von keiner Studie bewiesen..naja, einschränken muss man sich leider so oder so.

    Hallo Elena,

    hierzu noch ein Gedanke von mir: Selbst wenn es nicht eindeutig erwiesen ist, sprechen viele Einzelerfahrungen dafür. Insofern hast du gute Chancen, dass das Insulin positiv wirkt. Nachteile sehe ich nicht, deshalb kannst du damit eigentlich nichts verlieren, vielleicht aber viel gewinnen. Ich verstehe, dass du in dem täglichen Sprtitzen des Basalinsulins erst mal eine Einschränkung siehst. Diese Einschätzung wird sich aber ganz betimmt schnell ändern, wenn du erst mal eine Weile gespritzt hast. Es ist kaum aufwändiger als die Einnahme von Tablette, Auch den BZ brauchst du bei dieser Therapie nur für gelegentliche Kontrollen zu messen. Viel Aufwand oder große Einschränkungen ergeben sich daraus wirklich nicht.

    Ich bin ürigens ganz gespannt, ob dein Diabetologe dir bei deinen guten Werten immer noch Insulin empfielt. Es wäre schön, wenn du weiter berichtest.

    Beste Grüße, Rainer
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 4
    Mitglied seit: 27.03.2016
    am 31.03.2016 13:28:22 | IP (Hash): 2016400959
    Hallo!

    Ja, ich werde auf jeden Fall weiter berichten und erzählen wie es weiter geht.
    Beim Diabetologen ist es nun so verlaufen dass ich jetzt einen anderen Arzt bzw. Ärztin gekriegt habe (ist ja eine Gemeinschaftspraxis).
    Sie meinte, dass es eben oft so ist, dass wenn man frühzeitig mit Basalinsulin anfängt, der Verlauf etwas milder ist als ganz ohne, endet aber natürlich trotzdem mit einer Insulinabhängigkeit. Andere empfehlen das nicht, da es nicht viel ausmacht.
    Man kann den Verlauf vielleicht etwas abmildern (ist nicht gesagt), aber lieber lebt man solange es geht ohne zu spritzen, denn wenn es dann vorbei ist, macht es nicht viel aus, mit welcher Dosis man anfängt.
    Als ich ihr dann mein Heftchen gezeigt habe und sie gesehen hat, dass ich momentan ganz normale BZ Werte habe, meinte sie dass sie bei solchen Werten auch nicht spritzen würde.
    In den letzten Tagen habe ich auch spätabends gemessen und der Wert schwankt immer zwischen 95 und 115. Kommt wohl drauf was ich gegessen habe.
    Logischerweise, muss ich entscheiden.
    Aber meine Werte sind immer noch im grünen Bereich, ich messe weiter...

    Liebe Grüße
    Elena

  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 31.03.2016 15:09:24 | IP (Hash): 1723610227
    Elena83 schrieb:
    Hallo!


    Man kann den Verlauf vielleicht etwas abmildern (ist nicht gesagt), aber lieber lebt man solange es geht ohne zu spritzen, denn wenn es dann vorbei ist, macht es nicht viel aus, mit welcher Dosis man anfängt.





    Eventuell habe ich mich nicht klar ausgedrückt. Hier mal ein Rechenbeispiel zum Verständnis:

    -Jemand hat einen Insulinbedarf von 0,25 Einheiten Pro 12 g Kohlehydrate. Der Rest wird durch die Eigenproduktion dazugesteuert.

    -Er isst eine Pizza und schätz diese Pizza. hat 120 g Kohlehydrate.

    -Dementsprechend spritz er 2,5 Einheiten Insulin.

    Er hat sich aber Verschätz ,denn diese Pizza hatte nur 78 g Kohlehydrate. Dementsprechend hat er 1 Einheit zu viel gespritzt. 1 Einheit Insulin bewegt bei ihm den BZ um 50 mg/dl.

    Hatte er einen Ausgangswert von 120 mg/dl, dann ist sein Wert ein paar Stunden später bei 70 mg/dl. Er hat eine leichte Unterzuckerung. Und 3 bis 4 Traubenzucker Blättchen genügen um ihn wieder auf 120 mg/dl zu bringen.

    Selbes beispiel bei jemanden der 1 Einheit Insulin für 12 g Kohlehydrate benötigt.
    Er hätte sich um ganze 4 Einheiten verschätz Das würde den Blutzucker um 200 mg/dl senken.

    Aber das ist bei Dir ja noch nicht der Fall. Da du noch nicht einmal ein Insulinbedarf von 0,25 I.E hast
    .

    Bearbeitet von User am 31.03.2016 15:12:08. Grund: +
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 5070
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 31.03.2016 19:48:13 | IP (Hash): 234623698
    Elena83 schrieb:
    In den letzten Tagen habe ich auch spätabends gemessen und der Wert schwankt immer zwischen 95 und 115. Kommt wohl drauf was ich gegessen habe.
    Logischerweise, muss ich entscheiden.
    Aber meine Werte sind immer noch im grünen Bereich, ich messe weiter...

    Hallo Elena,

    schön, dass du weiter berichtest. :=)

    Wenn du deine als gut oder schlecht bewerten willst, sind übrigens die Werte nach den Mahlzeiten aussagefähiger. Sehr gute Werte für Diabetiker sind nixht mehr als 140 nach 1 Stunde und 120 nach 2 Stunden. Solange du mit etwa Vorsicht beim Essen in diesen Regionen bleibst, würde ich wahrscheinlich auch kein Insulin nehmen. Wenn die Werte öfter mal darüber hinaus gehen, dann warte lieber nicht mehr lange ab und entsscheide dich schnell für Insulin. So würde ich es dir empfehlen.

    Alles Gute, Rainer
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 01.04.2016 14:30:42 | IP (Hash): 1723610227
    Rainer schrieb:
    Hallo Elena,

    schön, dass du weiter berichtest. :=)

    Wenn du deine als gut oder schlecht bewerten willst, sind übrigens die Werte nach den Mahlzeiten aussagefähiger. Sehr gute Werte für Diabetiker sind nixht mehr als 140 nach 1 Stunde und 120 nach 2 Stunden. Solange du mit etwa Vorsicht beim Essen in diesen Regionen bleibst, würde ich wahrscheinlich auch kein Insulin nehmen. Wenn die Werte öfter mal darüber hinaus gehen, dann warte lieber nicht mehr lange ab und entsscheide dich schnell für Insulin. So würde ich es dir empfehlen.

    Alles Gute, Rainer



    Aus eigener Erfahrung würde ich eher dahin tendieren denken, dass es, bei einem Typ 1 Diabetiker ohne Insulinzufuhr von Außen, egal ist wann gemessen wird. Die Werte steigen insgesamt an, wenn wenig Insulin da ist. Im Gegensatz zum Typ 2 Diabetes: Der zu viel Insulin produziert, nur hat es, beim Typ 2 Diabetes keine gute Wirkung. Aber mit Typ 2 habe ich keine persönlichen Erfahrungen.