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    am 30.03.2016 12:45:50 | IP (Hash): 1987380929
    Hallo,
    Bei meinem kleinen Enkel wurde durch einem Test festgestellt, dass er eines Tages an Diabetes Typ 1 erkrankt ...er ist 3 Jahre alt. .......was können wir im Vorfeld tun um den Beginn hinauszuzögern?
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    am 30.03.2016 16:31:05 | IP (Hash): 694694901
    soweit ich weiß, kann man da nichts gegen machen.
    Ich wusste allerdings auch nicht dass man Typ 1 voraussehen kann (dass das wohl bei Typ 2 geht habe ich schon mal gehört).
    Das hat aber rein gar nichts damit zu tun, wie viel Zucker er isst.
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    am 30.03.2016 19:03:16 | IP (Hash): 336762677
    somaya schrieb:
    Hallo,
    Bei meinem kleinen Enkel wurde durch einem Test festgestellt, dass er eines Tages an Diabetes Typ 1 erkrankt ...er ist 3 Jahre alt. .......was können wir im Vorfeld tun um den Beginn hinauszuzögern?



    Typ1 ist eine Autoimmunkrankheit. Die Ursache solcher Krankheiten ist m.W. nicht bekannt. Wie sollte man da etwas "voraussagen" können. Was war denn das für ein Test und wer hat ihn durchgeführt?
    Bearbeitet von User am 30.03.2016 19:04:04. Grund: .
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 30.03.2016 20:15:52 | IP (Hash): 157403190
    Hallo Somaya,

    zur Zeit gibt es keine Therapie die den Typ 1 Diabetes am Ausbruch hindern kann. Jedoch gibt es Studien an Universitäten Weltweit, die Anhaltspunkte haben ,wie es eines Tages gelangen könnte. Dies hilft im Aktuellen Fall aber nichts, da es noch nicht gelungen ist den Ausbruch zu verhindern.
    Die erfolgreichsten Studien sind die, die vor den Beginn der Antikörperausschüttung erfolgt sind. Eines der Deutschen Institute, welches sich damit beschäftigt, ist das Heimholtzzentrum in München. Genau diese Forschergruppe war daran beteiligt diese Antikörpertests, zur Vorrausage des Typ 1 Diabetes, zu entwickeln.

    Leider kann ich keine anderen Ratschläge geben als:
    -hütet euch vor quasalbern, die euch Versprechen, das Typ 1 Diabetes heilbar ist.
    -hütet euch vor Presseartikel die so etwas behaupten, offt ist es Aufgebauscht um ihre Zeitungen zu verkaufen.
    -Sucht einen sehr guten Kinderdiabetologen oder auch ein Krankehaus mit Kinderdiabetologie und last euch dort gut beraten. Eventuell ist eine Zweitmeinung, von einem anderen Krankenhaus oder Kinderdiabetologien, auch von Vorteil.
    -lasst euch nicht durch Werbung und Falschaussagen im Internet etwas einreden
    .


    Bearbeitet von User am 30.03.2016 20:40:50. Grund: Ja
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    am 30.03.2016 22:43:35 | IP (Hash): 602479417
    somaya schrieb:
    Bei meinem kleinen Enkel wurde durch einem Test festgestellt, dass er eines Tages an Diabetes Typ 1 erkrankt ...er ist 3 Jahre alt. .......was können wir im Vorfeld tun um den Beginn hinauszuzögern?

    Hallo Somaya,

    ich schließe mich den anderen an, gegen eine Typ1-Entwicklung gibt es bisher nichts wirksames ...

    ... außer eventuell diese erfolgsversprechenden Forschungen von Frau Prof. Ziegler in München. Dabei wird das Immunsystem der betroffenen Kinder mit oralem Insulin trainiert, in der Hoffnung, damit den Autoimmunprozess zu unterbinden. Ich würde an eurer Stelle den Fortgang der Studien ganz genau beobachten. Vielleicht lässt sich der Diabetes bei deinem Enkel noch ein paar Jahre Zeit und vielleicht dauert die Einführung dieser Methode in den medizinischen Alltag nicht allzu lange, so dass sie deinem Enkel noch helfen kann. Das sind viele wenn und aber, etwas anderes gibt es leider nicht.

    Hier ist ein Artikel über die Studie:
    https://www.helmholtz-muenchen.de/aktuelles/uebersicht/pressemitteilungnews/article/27763/index.html


    @EH,
    es sind ebenfalls Ergebnisse der Forschungen von Frau Prof. Ziegler, dass sich bei Kindern, bei denen sich im frühen Kindesalter zwei oder mehr der Insulinantikörper nachweisen lassen, nahezu zu 100% später ein Typ1-Diabetes entwickelt. Hier ist ein Artikel darüber:
    http://www.diabsite.de/aktuelles/nachrichten/2014/140616c.html
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 31.03.2016 00:32:44 | IP (Hash): 157403190
    Leider sind beide Studien nicht für Patienten geeignet bei denen Antikörper nachgewiesen wurden.

    "Seit 1994 werden Impfstudien zur Prävention von Typ 1 Diabetes am Menschen durchgeführt. Als Impfstoff fungieren Betazellantigene – als „Antigen der Wahl“ das Insulin. Den größten Erfolg versprechen sich Forscher nach derzeitigem Wissensstand von primärpräventiven Ansätzen. Das bedeutet, das Antigen wird zu einem Zeitpunkt verabreicht, wenn noch kein Typ 1 Diabetes oder eine Vorstufe in Form von Inselautoimmunität entstanden ist. Es hat sich gezeigt, dass insbesondere die Form der Anwendung, die Dosierung und das Erkrankungsstadium von entscheidender Bedeutung für einen Erfolg dieser Therapie sind. Im Mausmodell konnte durch die Gabe von oralem Insulin als Antigen eine Diabetesmanifestation bereits verhindert werden."

    Quelle:
    http://www.typ1diabetes-verhindern.de/

    Und um sich den Zeitrahmen in das Bewusstsein zu holen; Die Studien an Menschen laufen seid 1994.



    Bearbeitet von User am 31.03.2016 00:38:55. Grund: ;
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    am 31.03.2016 10:30:07 | IP (Hash): 632462839
    Rainer schrieb:

    @EH,
    es sind ebenfalls Ergebnisse der Forschungen von Frau Prof. Ziegler, dass sich bei Kindern, bei denen sich im frühen Kindesalter zwei oder mehr der Insulinantikörper nachweisen lassen, nahezu zu 100% später ein Typ1-Diabetes entwickelt. Hier ist ein Artikel darüber:
    http://www.diabsite.de/aktuelles/nachrichten/2014/140616c.html



    Ein interessanter Artikel. Ich habe mich nie besonders für Typ1 interessiert, weil in unserer Familie eben Typ2 die vorherrschende Krankheit ist.
    Jetzt ist mein Mann an einer sehr bösen Autoimmunkrankhfeit (sozusagen aus heiterem Himmel) erkrankt, die äußerst schwer zu diagnostizieren zu sein scheint und nur die Tatsache, daß er im Rechts der Isar in sehr kompetenten Händen war, konnte eine schnelle Hilfe bringen. Daher weiß ich, daß Autoimmunkrankheiten ein weites, aber noch nicht sehr erforschtes Feld sind. Diese Krankheit wurde erst im Jahr 2007 entdeckt und ist bei weitem nicht allen Medizinern bekannt.
    Beim Lesen des Eingangsbeitrags war ich deshalb mißtrauisch, ob da nicht eine besorgte Familie einem Scharlatan zum Opfer gefallen ist.