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Bewertung unserer Krankenkassen von uns für uns
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am 10.04.2016 11:29:24 | IP (Hash): 784040873
Hallo, an alle Forumer,
was haltet Ihr davon wenn wir uns nicht nur über Teststreifen, Meßgeräte, Tabletten und, und, und, und
sondern auch über unsere Krankenkassen austauschen. Im TV, in Zeitschriften, im Radio - überall erfahren wir wir Gutes und Schlechtes - wie aber erleben wir es wirklich. Sollte es uns denn nicht gelingen unsere Erfahrungen auszutauschen, uns Tipps zu geben wo wir am Besten aufgehoben wären, ob sich ein Wechsel lohnt, wie man am Besten mit den "Königinnen" und "Königen" der KK umgeht? Was zählt mehr, niedriger Beitrag, von KK bezahlte Leistungen. Fragen über Fragen über die es sich meiner Meihnung nach lohnt auszutauschen. Vor allem, weil ich immer an das Sprichwort "Wes Brot ich fress, des Lied ich sing" bei jedem Artikel, jedem Zeitungstipp denken muß. Deshalb glaube ich dass direkter Austausch der Betroffenen viel wertvoller und vor allem ehrlicher ist als jeder Zeitungsartikel.
Ich:
68 Jahre alt, seit 25 Jahren Diabetiker Typ 2, spritze 3x Actrapid ( kurzwirksam ), 1x Lantus, 2x Metformin 1000, ASS 100, Amlodipin, Simvastatin
habe bis 01/2016 am Tag 4 - 6x gemessen ( AccuCheckMobile ), bin seit Beginn an im DMP meiner KK erfaßt und habe nach 1-jähriger ( für die KK ) nerventötender Nachfragen die Zusage / Teilnahme / Versorgung mit dem FreeStyleLibre erhalten = ein Quantensprung sondersgleichen im messen meines Blutzuckers zur Berechnung der Insulindosen
meine KK : DAK seit Mitte der 90 - iger Jahre Mitglied,
( vorher hieß sie mal BKK Zollern Alp bzw. diese wurde vereinnahmt )
Vorteile:
noch nie Probleme mit irgendwelchen Versorgungen, was mein Hausarzt mir verschrieb habe ich erhalten, allerdings mußte ich öfters mit meinem Hausarzt "fraktura" reden und nicht abwimmeln lassen, und auf meine Hilfsmittel bestehen - ich bin der Blutzuckermessende und entscheide über das Gerät, die Anzahl der Teststreifen ergeben sich aus der Anzahl der vom Arzt vorgegebenen Messungen und den Insulingaben pro Tag ( hier versuchen viele Ärzte zu tricksen und ihr Budget auf unsere Kosten zu schonen !!!! ), nicht zum Thema KK - aber dennoch: ich lasse mir z.B. nicht vorschreiben welche Kanülen ich verwende, ob 8 oder 12 mm entscheide ich, Sicherheitskanülen von MyLife - teuerer, nur einmal verwendbar - mein Hausarzt schluckte - aber rezeptierte
weiter zur KK:
problemlose Bearbeitung von Anträgen jeder Art, sehr gute Internetpräsenz mit Chat, Mail u.a.; Anfragen wurden immer kurzfristig beantwortet
Nachteile:
die DAK sei teuer hörte ich oft, für mich trotz diesjähriger Beitragserhöhung kein Grund der Klage beim Wissen der Kosten meiner Diabetesbehandlung
Fazit: ich würde meine KK weiterempfehlen
Nun, was haltet Ihr von solch einem Thema ? Was ist für uns besser, Privat versichert oder gesetzlich ?
Wie komme ich aus einer Privatversicherung heraus ?
Fragen über Fragen - die wir uns gegenseitig beantworten können -
am 10.04.2016 18:47:01 | IP (Hash): 389078868
Was die gesetzlichen kranken Kassen leisten müssen, ist gesetzlich festgelegt und umfasst gut 90% ihres Budgets. In dem Bereich MÜSSEN alle Kassen die selbe Leistung bringen.
Die restlichen etwa 10% werden zum größten Teil so eingesetzt, wie sich die Marketer die größte Attraktivität für das Abwerben von Kunden anderer kranker Kassen versprechen. Die Verteilung der etwa 10% ist dabei willkürlich und beständig veränderbar.
Die gesetzlichen Leistungen stehen den gesetzlich Versicherten unabhängig von der Höhe ihrer Beiträge zu. Die Beiträge richten sich nach ihrem jeweiligen Einkommen.
Die gesetzlich versicherte Typ2 Putzfrau bekommt die gleichen Diabetes Leistungen wie der gesetzlich versicherte Typ2 Abteilungsleiter mit einem Vielfachen des Monatsbeitrags der Putzfrau.
Anders bei den Privaten.
Private Versicherungen sind gesetzlich verpflichtet, ihre Leistung nur im Rahmen der jeweils persönlichen Beitrags-Leistung anzubieten. Die Putzfrau kriegt dort für ihre wenigen Euronen nur entsprechend wenig Leistung, der Abteilungsleiter für seine viel mehr Euronen entsprechend sehr viel mehr.
Und dann gibt es noch einen aus meiner Sicht fiesen privaten Trick: Die private Krankenversicherung muss einen Grundtarif für alle anbieten, der auf den ersten Blick seeehr viel günstiger als der gesetzliche aussehen kann. Denn der für private Versicherer vorgeschriebene Leistungs-Katalog ist bis auf ein Gerippe abgespeckt: So ist die standardmäßige ärztliche Untersuchung zwar in jedem Ernstfall gegeben, aber die dann notwendigen Medikamente und ggf. Hilfsmittel müssen aus der eigenen Tasche bezahlt werden.
Von unterschiedlichem gesetzlichen Kassenverhalten z.B. zum Libre (gehört in den Rahmen der frei verfügbaren etwa 10%) habe ich innerhalb einzelner Kassen von Zweigstelle zu Zwiegstelle oder Bundesland zu Bundesland wenigstens ebenso oft gelesen wie von einer zur anderen Kasse.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.