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diabetes und weight watcher

  • Rang: Anfänger
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    Beiträge: 2
    Mitglied seit: 01.05.2016
    am 01.05.2016 18:18:38 | IP (Hash): 1704471099
    hallo,
    ich habe mich gerade neu im forum registriert und schon fragen.

    bei mir wurde vor vier jahren bei meinem jährlichen routinecheck diabetes typ II festgestellt. ich musste vom ersten tag an insulin spritzen. mein arzt meint, wenn ich abnehme, könnte ich meine werte sehr verbessern, bis her habe ich mich nicht richtig zu einer diät durchringen können. habe r angefangen und dann doch wieder aufgehört. das übliche. nun hat mir mein arzt vorgeschlagen, es mal bei weight watcher zu versuchen. einige seiner patienten hätten damit gute erfolge erzielt. ich hab mir das online mal angeschaut und mich auch angemeldet. mittlerweile komme ich mit dem programm gut klar. war zuerst ein wenig tricky. nun die frage.
    wer hat schon erfahrung mit weight watchers gemacht und kann mir sagen ob er da erfolgreich abgenommen hat und wie sich diese ernährung auf seinen blutzucker ausgewirkt hat. denn am ende möchte ich wenigestens vom insulin wieder runter. ich würde mich über antworten freuen.
    chris
  • Rang: Anfänger
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    Mitglied seit: 09.06.2016
    am 09.06.2016 17:25:40 | IP (Hash): 54092696
    Hi Chris,

    Ich bin seit Ende März bei ww angemeldet( nur online ) und habe bis jetzt 7 kg abgenommen. Seit Anfang Mai ist bei mir Diabetes 2 aktuell, nehme bis jetzt 2 Tabletten, bin mir aber nicht sicher , ob ich nicht doch spritzen muss. Bin z.Zt. In Italien im Urlaub, da fällt ww natürlich flach ( so willensstark bin ich denn doch nicht ),
    Ich habe aber mit meinemArzt besprochen,wie ich mich ernähre und er hat gesagt,mich soll das einfach so beibehalten.
    Ich esse morgens Dinkelbrot mit Quark, viel Gemüse und Salat und auch hin und wieder Obst ( Äpfel) und relativ wenig Kohlehydrateh..das kommt der Figur und dem Diabetes zugute.
    Ich wünsche dir gutes Gelingen Gruß Gisela
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    Mitglied seit: 31.08.2016
    am 08.09.2016 11:44:38 | IP (Hash): 1212516256
    Hi,
    Weight Watchers ist zunächst ja keine Diät sondern eine Ernährungsumstellung, die sich auch sehr gut auf deinen Körper auswirken kann, da viel Gemüse und Obst ja zum Plan dazu gehört. Gedanken braucht man sich hier denke ich nicht machen. Ich habe auch eine lange Zeit WW gemacht und meine Werte haben sich dadurch nicht verschlechtert sondern sind im guten Bereich geblieben. Zudem habe ich mich sehr fit in der Phase gefühlt. Aufgehört habe ich, weil es doch recht teurer ist und ich irgendwann dass ständige Punktezählen doch anstrengend fand. Aber wers versuchen möchte, sollte es auf jeden fall machen. auch um ein besseres Gefühl für seine Ernährung und diverser Lebensmittel zu bekommen. ;)
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    Mitglied seit: 06.08.2017
    am 28.01.2020 19:52:31 | IP (Hash): 1229333624
    Ich klinke mich hier mal rein.

    Ich habe Diabetes und meine Werte durch Low Carb Ernährung und genug Bewegung ohne Medikamente wirklich gut im Griff.

    Mein Mann will nun Weight Watchers machen. Er hat aufgehört zu rauchen und will abnehmen statt zunehmen. Ich bin ja grundsätzlich froh das er sich endlich mit der Ernährung befasst. Aber ich habe mir die Rezepte mal angeschaut und bin etwas besorgt, weil die doch recht Kohlenhydratlastig sind. Er hat gestern danach gekocht und mein Wert nach 2 Stunden war bei fast 180. Es gab Hähnchen mit Zwiebelsoße und Vollkorneis. Ich habe noch nicht mal die vorgesehenen 40 g gegessen. :-(
    Hatte auch schon Diskussionen mit Kolleginnen (WW Apostellinnen) das Reis und Mais und Obst keine Alternative zu Fett für mich sein können.
    Ich muss aber ja von irgendwas satt werden und ich greife dann lieber zu griechischen Joghurt mit Heidelbeeren, statt zu fertigem Magerfruchtjoghurt. Aber das wird mir dann immer vorgeworfen, weil Fett ja soooo böse ist.

    Wie sind denn eure Erfahrungen?

    Mich nervt das gerade sehr und ich bin müde zu erklären, was Kohlenhydrate sind und das die mein Problem sind,
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 28.01.2020 22:55:52 | IP (Hash): 1270601603
    Esse seit meiner Diagnose in 91 in der Hauptsache LC. Damals gabs die Bezeichnung noch nicht, und mein Dok hat mir damals auch Minimum 12 BEs pro Tag verordnet, entsprechend 144g Glukose. Hab mich da sehr bald nicht mehr dran gehalten und stattdessen nach meinem BZ-Messer gerichtet. Das war damals was ganz schreckliches und in 91 offiziell nicht mal für T1 so richtig erlaubt. Aber mit dem Begrenzen meines BZ-Anstiegs auf um 140 in der Stundenspitze (war schon ein etwas längerer Lernprozess) nach dem Essen hatte ich meinen HBA1c innerhalb von nem halben Jahr von 15und auf 5und, von den ersten Wochen abgesehen praktisch völlig ohne Medis. Und wenn ich mich damals nicht von jeder Menge qualifizierter Ärzte hätte bequatschen lassen, würde ich wahrscheinlich heute noch völlig ohne Insulin einen völlig gesunden BZ haben. Deswegen würde ich an Deiner Stelle mein Ding heute voll durchziehen und eben nur so viele KHs essen, wie in der Spitze unter den gesunden Deckel passen.

    Wenn ich damals schon hätte googeln und im Internet finden können, dass 20g KHs für die Ernährung von Kindern und Jugendlichen mit Epilepsie (fast keine Carbs, fast keine Anfälle) und deren Energieversorgung völlig gesund vorwiegend aus Fett ausreicht, völlig ohne irgendwelche Entwicklungsmängel oder gar Schäden, hätte ich damals … Aber hätte ich wirklich? Heute kann ich mir das gut vorstellen, denn heute kann ich die Leckerlies für die Enkel einfach so vor meiner Nase liegen haben und stattdessen mit sehr viel mehr Appetit zwischendurch mal ein Stück Käse essen.

    Meinen letzten größeren KH-Ausflug hab ich vor 3 oder so Jahren gemacht, als ich für meine BZ-Beobachtung und -Steuerung das Libre bekam. Also die Möglichkeit, direkt immer gleich (ok, mit ein paar Minuten Verspätung) zu sehen, wie sich mein BZ als Antwort auf meinen jeweiligen Input bewegte. Und dann hab ich halt nach den 3 Jahren LCHF bis dahin HCLF probiert.
    Eigentlich hatte ich erwartet, praktisch sofort sehr viel mehr Insulin spritzen zu müssen. Also hab ich erstmal nicht mehr als zuvor gespritzt. Ich konnte ja an der Libre-Anzeige am Handy sehen, wie sich mein BZ nach dem Essen munter auf ne Spitzentour machte, aber wenn ich dann so etwa 20-30 Minuten aus meinem alltäglichen Bewegungsbudget einsetzte, konnte ich auch schön sehen, wie der Anstieg mit diesem Einsatz direkt praktisch waagerecht abbrach und in das normale anschließende Absinken überging.

    Hat während meiner Libre-Zeit super funktioniert. Nur hab ich das Pflaster immer schlechter vertragen und schließlich drauf verzichtet. Aber jeden Tag akribisch den BZ pieksen, wollte sich mir auch nicht mehr so recht eingewöhnen. Also musste der BZ wieder ganz normal und ohne besonders gezieltes Zutun mit weniger großen Bewegungen verlaufen. Und dazu verhelfe ich mir längst wieder mit meistens irgendwo zwischen LC und noch weniger C ;)

    Und wenn Dir jemand was von den vielen lebenswichtigen Inhaltsstoffen von den Kartoffeln erzählt (ich hatte heute eine geschälte kleine), frag den doch mal, ob er denn seine Kartoffeln immer mit Schale isst???

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    Seit über 10 Jahren leben immer mehr Menschen völlig gesund mit ihrem Diabetes Typ 2, mit sehr viel weniger Medikamenten, als für ihre DDG-normale Behandlung, oder sogar völlig ohne.
    Sie testen immer mal wieder, welche Portionen von welchem Essen am besten in ihren gesunden Blutzucker-Rahmen passen und wann am Tag welche Bewegunngsanteile und richten sich meistens danach. Geht am einfachsten schon mit Prädiabetes!

    Bearbeitet von User am 29.01.2020 09:53:04. Grund: Ergänzung