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Berufstätig - kein warmes Mittag....
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am 08.05.2016 00:07:01 | IP (Hash): 1493137003
Hallo allerseits
seit einigen Wochen habe ich ja nun meine Diagnose und überdenke seit dem meine komplette Ernährung, zähle fleißig BE (wahrscheinlich noch was unbeholfen) und meide einige Sachen komplett.
Bis lang dachte ich, dass ich da fast alles richtig mache, da Kinder an der unteren Grenze vom Normalgewicht und ich lediglich 5 kg über Normal, die vor 2 Jahren, innerhalb von 1 Monat, durch Aufhören vom Rauchen dazukamen, aber seit dem stabil.
Mein Arzt hat mir logisch dargelegt, warum ein warmes (Mittag)Abendessen ungesund ist und warum ich es auf Mittags verlagern soll. Gleichzeitig sollte ich ebenfalls auf die untere Grenze vom Normalgewicht runter, also ca. 10 kg abnehmen.
Wie handhabt ihr das so? Ich kann mir nicht denken, dass jeder Diabetiker auch gleich die Kantine oder ähnliches an der Arbeit liegen hat und dort zu Mittag isst. In meiner näheren Umgebung bei der Arbeitsstelle gibts weit und breit nur Junkfood (Pizza, McDonalds), was ich mir in den letzten Jahren gar nicht mehr angetan habe.
Nach Hause fahren ist keine Alternative, da der einfache Anfahrtsweg 1 Stunde beträgt und ich ohnehin nur 30 Minuten Pause habe. Auf Arbeit gibts keinen Herd und keine Mikrowelle, also bleiben nur Schnitten, Obst, Rohkost.
Meine Kinder bekommen in der Schule auch keine warme Mahlzeit, also koche ich seit Jahr und Tag zwischen 16 und 17 Uhr und wir essen dann. Eher gehts auch nicht, da wir alle erst zu der Zeit eintrudeln.
Was kann ich Abends anders machen? Nur noch für meine Kinder kochen und komplett auf warmes Essen verzichten? Low Carb abends halb für mich versuchen und auf die Sättigungsbeilagen wie Reis, Nudeln, Kartoffeln verzichten?
Wie würdet ihr das machen?
Bearbeitet von User am 08.05.2016 00:24:01. Grund: . -
am 08.05.2016 09:40:50 | IP (Hash): 356259660
Dieselbe Problematik habe ich auch Silence,
ich verlasse morgens um 08.25 Uhr das Haus und war bis dato (10 Std Schichten) um 21.00 Uhr zuhause.
Auf der Arbeit esse ich meine stullen und Obst und wenn ich dann um 21 Uhr zuhause bin, koche ich mir noch schnell was warmes.
Das es nicht perfekt ist weiß ich selber aber es ist bzw war nicht anders zu machen.
Diesbezüglich muss ich auch noch einiges ändern und mich informieren.
Ist halt eine Menge was auf einen einprasselt und man muss fast sein ganzes Leben umstellen -
am 08.05.2016 12:04:25 | IP (Hash): 1920323211
SilentScream schrieb:
Mein Arzt hat mir logisch dargelegt, warum ein warmes (Mittag)Abendessen ungesund ist und warum ich es auf Mittags verlagern soll.
Hallo Silence,
auf dem Gebiet der Ernährung gibt es die unterschiedlichsten Auffassungen und Empfehlungen. Die von deinem Arzt gehört einfach nur dahin, wo er sie rausgekramt hat: zurück in die Mottenkiste. Wenn du mit dem warmen Abendessen bisher nicht übergewichtig geworden bist, dann wird das auch in Zukunft kaum passieren. Viel gefährlicher wäre eine Ernährungsumstellung, bei der du mittags auf warmes Kantinenessen oder McDonald umsteigen musst. Ganz abgesehen davon, dass du ohne Not euer ganzes Familienleben umgestalten müsstest.
Wenn du bei deinen warmen Abendmahlzeiten an den sogenannten "Sättigungsbeilagen" sparst und so die KH moderat reduzierst, dann tust du etwas gutes für deinen BZ. Wenn du die damit eingsparten Kalorien nicht vollständig durch Gemüse und die anderen Beilagen ersetzt, dann tust du zusätzlich noch etwas für eine moderate Gewichtsreduzierung. Ich denke, dass das der bessere Weg ist.
Ich esse übrigens auch abends kräftig, manchmal warm und manchmal nicht, wie es sich gerade ergibt. Zusammen mit einem kräftigen Frühstück wird das Mittagessen bei mir zu einer Nebensache. Ich glaube nicht, dass das eine ungesunde Variante ist.
Beste Grüße, Rainer
Bearbeitet von User am 08.05.2016 16:01:58. Grund: . -
am 08.05.2016 13:19:49 | IP (Hash): 1234584159
Als einzige plausible Begründungen für warme Mahlzeiten kenne ich Vorlieben aus Gewohnheit und Geschmack. In irgendeiner Weise organisch oder biologisch gibt es dafür keinerlei Notwendigkeit. Übrigens auch nicht für Stullen.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 08.05.2016 21:25:43 | IP (Hash): 1493137003
Dies stimmt schon. Aber eine leckere, schön warm zubereitete Speise rundet einen Tag immer so schön ab. Ansonsten würden wir heutzutage wohl unsere Nährstoffe schon längst in Pillenform einwerfen und die Mahlzeiten komplett weglassen können.
Allerdings vertrete ich die Meinung, dass sich das Gehirn der Spezies Mensch erst mit dem gegarten Fleisch so weit entwickeln konnte.
Und ehrlich.. Ein Schweinesteak roh schmeckt auch mit vielen Gewürzen nicht wirklich lecker und ist zudem schwer kau- und verdaubar.
Ich lasse jedem Vegetarier seine Meinung und möchte niemanden angreifen, aber laut Physiologie sind wir nun mal Allesfresser, wo zumindest einmal die Woche Fleisch auf dem Tisch landen sollte, um eine gesunde Entwicklung und später die Gesunderhaltung gewährleisten zu können. Ich betone hiermit ausdrücklich, dass ich es nicht befürworte JEDEN Tag Fleisch essen zu müssen.
Gekochten, gebratenen Fisch ziehe ich aber auch immer noch dem Sushi vor... und einige Gemüsesorten werden erst gegart genießbar bzw. kaubar..
Stullen hin oder her.. Aber Roggen ist im ganzen Korn auch nicht leicht kaubar. Mein Körper spricht auf Müsli auch nicht wirklich gut an. Verdauungstechnisch hab ich damit immense Probleme gehabt und deswegen vom Speiseplan streichen müssen. Auf irgendwas reagiert mein Körper dort allergisch..
Bearbeitet von User am 08.05.2016 21:35:37. Grund: . -
am 09.05.2016 09:07:59 | IP (Hash): 152855336
SilentScream schrieb:
Allerdings vertrete ich die Meinung, dass sich das Gehirn der Spezies Mensch erst mit dem gegarten Fleisch so weit entwickeln konnte.
Demnach müsste das Gehirn eine Entwicklung der Neuzeit sein, denn noch vor 1.000 Jahren wird schon so regelmäßig wie 1mal Feuer pro Woche eher Luxus gewesen sein.
Und was Dich zum Herziehen über fleischloses Essen gereizt hat, will sich mir nicht so recht erschließen ;)
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 09.05.2016 15:05:28 | IP (Hash): 1493137003
hjt_Jürgen schrieb:
SilentScream schrieb:
Allerdings vertrete ich die Meinung, dass sich das Gehirn der Spezies Mensch erst mit dem gegarten Fleisch so weit entwickeln konnte.
Demnach müsste das Gehirn eine Entwicklung der Neuzeit sein, denn noch vor 1.000 Jahren wird schon so regelmäßig wie 1mal Feuer pro Woche eher Luxus gewesen sein.
Da ergehen wir uns aber jetzt in Spekulationen, wo wir uns stapelweise Gegenargumente um die Ohren hauen könnten ;) Dies tun aber die Wissenschaftler der entsprechenden Fachgebiete schon...
hjt_Jürgen schrieb:
Und was Dich zum Herziehen über fleischloses Essen gereizt hat, will sich mir nicht so recht erschließen ;)
Rezitiere ich mich genre von oben nochmal:
SilentScream schrieb:
...aber laut Physiologie sind wir nun mal Allesfresser, wo zumindest einmal die Woche Fleisch auf dem Tisch landen sollte,,,
Damit bin ich wohl eher weniger über fleischlose Kost hergezogen, denn somit essen wir 6 mal die Woche fleischlos..
Und nun back to topic: Es ging um warme/gekochte/gebratene/gegarte Mahlzeiten: In dieser Form erschließen sich noch eine Reihe weiterer Nahrungsmittel, die roh eher nicht auf dem Teller landen, aber den Speiseplan vervollständigen können. Es ging nicht um Grundsatzdiskussionen, ob warm, kalt, vegetarisch oder vegan. Das mehr Gemüse als kohlehydratreiche Kost auf dem Speiseplan stehen sollte, ist für mich in einem Diabetikerforum eher selbsterklärend. Meine Eltern sind/waren selbst Diabetiker Typ 1 und da wurde im Essen zu Hause für uns Kinder keine Extrawurst gebraten, außer mehr Obst und ab und an auch mal was Süßes. Aber da mußte dann auch schon Weihnachten sein...
Bearbeitet von User am 09.05.2016 15:12:48. Grund: . -
am 06.07.2016 17:10:53 | IP (Hash): 782476339
Also ich habe, ausser mal am Wochenende, noch nie zu Mittag gegessen und das könnte ich jetzt auch garnicht mehr, weil ich dann auch gar keinen Hunger habe. Vom Zubereiten mal ganz abgesehen. Natürlich hat man dann abends mehr Hunger, weshalb ich versuche, das Abendbrot früher zu legen. Also da könnte ich mich auch mit der jetztigen Diabetes2 Erkrankung nicht drauf umstellen. Schlimm ist nur, daß ich ohnehin sehr viel lieber Brot esse als ne warme Mahlzeit...sehr viel lieber. Tja und das darf man ja abends nicht...
Aber bei gekochtem Essen liebe ich auch Nudeln und Kartoffeln am Meisten. Passt in meine gesuchte Leberdiät aber nicht zu Diabetes. Mein grosses Problem, wofür ich eine Lösung in der Mitte suche. -
am 07.07.2016 19:50:21 | IP (Hash): 1126897647
Am Abends essen ist eigentlich nur scheisse das man zu 90% die Energie die man aufnimmt nicht mehr Verbraucht. Und das führt dazu das man Dick wird ^^. Aber sonst ist eigentlich egal was du nun isst oder nicht isst. -
am 07.07.2016 21:46:11 | IP (Hash): 1140552015
wenn wir im Zeitrahmen von 24 Stunden verbrauchen, was wir in diesem Zeitrahmen gegessen haben, ist doch völlig schnurz, wann in dieser Zeit wir das gegessen haben ;)
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