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    Mitglied seit: 23.06.2016
    am 24.06.2016 18:38:41 | IP (Hash): 1647535910
    Hallo, also ich bin erst richtig krank, nachdem ich mich hier eingelesen habe. Ich habe seit ca. 2Jahren Diabetes2 und habe aber auch eine Fettleber die u a.durch Viren begründet ist ubd durch Eklampsie vor 20Jahren. Das heisst bei einer Diät daß beide total gegensätzlich wären, was Eiweiss und Kohlenhydrate betrifft. Nehme Medikamente aber Metformin vertrage ich nicht. Mein Internist hat mich überwiesen in eine Schwerpunktpraxis Diabetes Meine Werte sind, falls ich mal messe, nüchtern 150 bis 180....abends um die 240 bis 260. Langzeitwert ist ca. 6,8. Mittags esse ich nie..abends warm aber am liebsten grundsätzlich Brot. Die Diabetespraxis macht Ernährungskurse aber der doc sagt mit diesen niedrigen Werten brauch ich das noch nicht. Nehme Januvia 100. Ich esse ganz normal und da ich von den Medikamenten immer einen sehr trockenen Mund habe, ess ich am Tag mind .2 bis 3 Tüten! der Ricola o.ä.Bonbons wie Em-eukal. Die meisten sind nicht zuckerfrei aber da sich nichts verändert schränk ich das auch nicht ein. Bin richtig süchtig danach. Und meine Werte haben sich dadurch weder verschlechtert noch verändert und das seit mind. 2 Jahren. .Und dann lese ich hier auf was man alles verzichten sollte. DAS macht mich jetzt krank. Das zu müssen wär ja erschreckend. Aber solange der Facharzt zufrieden ist..wozu dann??
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    am 26.06.2016 03:16:37 | IP (Hash): 101083412
    Hallo,
    kann nicht nachvollziehen, was dich hier so verunsichert haben soll.
    Du siehst hier die unterschiedlichsten Sichtweisen von 1er/2er, unterschiedlicher Behandlungen mittels unterschiedlicher Tabletten oder Insulinen und entsprechender persönlicher Erfahrungen = Sinn und Zweck eines jeden Forums.

    Laut einer Internet-Suche widersprechen sich die Ernährungsempfehlungen sich keinesfalls bzgl. Fettleber zum Diabetes.

    Die zuckerhaltigen Bonbons in der Menge sind so oder so grundsätzlich abzulehnen.
    Zuckerfreie einfach mal probieren, meine Favoriten sind z.B. Ricola Sanddorn, Vivil, oder auch andere von Discountern no name. (Je nach Zuckeraustauschstof kann das ev. zu anderen Verdauungsproblemen wie z.B Blähungen führen). Zuckerfreier Kaugummi bietet sich an. aber auch Gele aus der Apotheke bzgl. Mundtrockenheit.

    Die Kohlenhydrat- LowCarb-These kann ich weder theoretisch noch praktisch nachvollziehen. Kartoffeln und Brot sind auch meine bevorzugten Lebensmittel. Auch und bes. abends.
    Meine persönliche Interpretation ist, daß die (im Name des Wortes) Sättigungsbeilagen auch abends durchaus o.k. sind.
    'Abends' ist relativ, aus meiner Sicht sind vier Stunden vorm Schlafengehen empfehlenswert.

    P.S. zu diesem Forum: Du kannst auch deine Beiträge korrigieren oder ergänzen, wenn du deinen Beitrag wieder öffnest, dann erscheint der Button 'Bearbeiten'.

    Bearbeitet von User am 26.06.2016 03:59:08. Grund: ,
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    am 27.06.2016 23:30:13 | IP (Hash): 1647535910
    Erst einmal "danke" für Deine schnelle Rückantwort. Ich möchte das hier eigentlich gar nicht erweitern, weil das zu viel wäre. Es hat mich aber erschreckt, dass hier von wenigen Süßigkeiten als absolut schlimm gesprochen wird, während die von mir gegessenen Bonbons das Maß bei Weitem überschreiten, ohne dass sich die Werte sehr ändern. Ich spreche, wie schon vorher geschrieben, natürlich über Diabetes 2. Dieser wurde erst durch die kranke Leber festgestellt oder auch verursacht was wohl nicht selten ist. Meine Leber ist stark verhärtet und setzt daher nicht in vollem Umfang Zucker in Fett um. Eigentlich doppelt schlimm fur den Diabetes. Um zu der gegensätzlichen Diät zu kommen, spreche ich von den Ernährungskursen in der Reha. Da wurde vorrangig von der Diät für Diabetes gesprochen. Nachdem ich dann um eine Diät für die Leber bat, wusste auch die Ernährungsberaterin keine Lösung für beides und wollte das mit den Ärzten besprechen. Das Ergebnis war, dass bei der Leber Diät vorrangig Kohlenhydrate und Vollkorn anzuraten ist und auf Eiweiß weitestgehend zu verzichten, während bei Diabetes vorwiegend auf Kohlenhydrate zu verzichten ist und mehr Eiweiß in Frage kommt, vorrangig Abends. Also absolut gegensächlich. Mein Internist kam damit nicht klar und schickte mich in in die Schwerpunktpraxis Diabetes. Tabletten nahm ich aber vorher schon. Dort wurde mir dann gesagt, dass die Leberdiät absolut vorrangig ist und die Werte, sprich morgens zirka 130 bis 200 abends circa 170 bis 250 nicht gravierend sind. Kam natürlich der Gedanke, dass es schädlich ist was ich esse, aber die Werte änderten sich nicht. Den trockenen Mund durch die vielen Medikamente für die Leber habe ich dann mit ein paar Bonbons positiv wegbekommen. Das war natürlich besser als dieses Halsspray, was man da bekommt. Und nachdem sich dann in Bezug auf die Diabetes Werte auch weiterhin nichts änderte und die Bonbons sehr gut sind, sind es inzwischen von morgens bis abends gut drei bis vier Packungen die ich komplett auflutsche. Meist mit Zucker aber die Alternativ-Suesse ist auch nicht besser. Und wieder haben sich die Werte nicht verändert gegenüber denen, die ich vorher hatte. Hat natürlich zur Folge dass man das dann auch beibehält, obwohl in dem Sinne schädlich, dass die verhärtete Leber Zucker in Fett umwandelt und das nicht mehr in vollem Umfang kann.
    Und genau das ist der Grund, warum es mich hier sehr gewundert hat, dass hier bereits ängstlich als sehr negativ für den Diabetes gesprochen wird bei kleinen"Sünden". Jetzt läuft im TV die Sendung der Ernährungs docs. Diese Woche wurde die Leberdiät besprochen und kurioserweise wurde darauf verwiesen, dass n.M. keine Kohlenhydrate zu essen sind. Rückfrage bei der Krankenkasse ergab, dass es keine entsprechenden Kurse für beides gibt und es wäre tatsächlich gegensächlich. Auch die Diabetesschwerpunktpraxis bietet nur ihre Kurse an und kann das andere nicht vermitteln. Erwähnen sollte ich noch, dass der Leberschaden Varizen in der Speiseröhre verursacht, hat die geplatzt sind. Ich wollte damit auch nur begründen, warum ich so stark verwundert war und richtig erschrocken, dass ich bezüglich des Diabetes mehr als sündige wenn ich das hier so lese aber es sich nicht an den Werten bemerkbar macht. Also frage ich mich, warum man dann solche Ängste hat, weil ich bezüglich des Diabetes mehr als sündige, wenn ich das hier so lese, aber es nicht messbar ist. Das waren meine Gedanken und Befürchtungen. Und da ich wegen der Varizen in der Speiseröhre nur weiches essen kann, esse ich auch sehr viel an Pudding und Joghurt ...auch schädlich, wenn ich das hier so lese aber es tut sich nichts.
    Ich hoffe, dass meine Verwunderung jetzt verstaendlich ist.
    Leider ist es keine Alkoholleber, die wäre besser zu heilen durch Verzicht...sagt der doc!!
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    am 28.06.2016 01:47:24 | IP (Hash): 101083412
    Hallo,
    du sprichst ein grundlegendes Problem unserer ärztlichen Versorgung an,
    man rennt von Facharzt zu Facharzt, der jeweils sein spezielles Teil des Patienten im Fokus hat, aber wer rät in Sicht auf übergreifende Probleme ?

    Sage dir hier aus INSULINER-Sicht meine Erkenntnisse.
    Die Leber hat auch einen Zucker-Speicher, der bei Bedarf ausgeschüttet wird, also nicht nur Umwandlung in Fett.
    Deine Werte bezgl. Diabetes sind nicht gut ! Ein HbA1c-Wert von 6,8 könnte besser sein und BZ-Werte höher 180 schädigen auf Dauer die Nieren - dieses zusätzliche organische Problem solltest du nicht riskieren.
    Soviel Tüten zuckerhaltige Bonbons zu konsumieren ist definitiv nicht gut ! Diabetes verbietet auch keine Kohlenhydrate, sondern warnt nur vor 'schnellen' Kohlenhydraten und empfiehlt langsam verfügbare. Deine Zuckerbonbons gehen jeweils ohne Umweg Magen schon über die Mundschleimhaut in den Blutkreislauf - unbedingt vermeiden und zuckerfreie Variante nutzen.

    Wie schon gesagt, aus meiner Sicht unterscheiden sich Leber-/Diabetes-Ernährungsempfehlungen gar nicht so sehr, sogar auch nicht für gesunde Menschen.
    Vollkorn und langsam-verfügbare Kohlenhydrate werden auch bei Diabetes empfohlen, keinesfalls Verzicht. Die Kohlenhydrat-Vermeider sind eher die Abnehmen-Über-Nacht-Gläubigen, die behaupten, daß Kohlenhydrate am Abend durch Insulinausschüttung die Fettverdauung über Nacht behindern. Und da als Grund für Diabetes Typ 2 Übergewicht zählt, sind diese Experten/Diabetesassistenten entsprechend fokussiert. Aber auch Eiweiß belastet die Nieren, nicht empfehlenswert.

    Wenn man schon erkrankt ist, sollten selbst ernannte Ernährungs-Gurus dann bestenfalls als 'vielleicht überdenkbar' in die persönliche Meinungsbildung berücksichtigt werden.

    Nur weiches essen, lässt sich auch mit empfohlenen Lebensmitteln bewerkstelligen. Salzkartoffeln lassen sich zerstampfen oder mit der Gabel erdrücken, Gemüse kurz erhitzen (statt Rohkost), Joghurt Natur (statt zuckerhaltigen Frucht).

    Du solltest dir eher einen fähigeren Internisten suchen, der die inneren Organe und Stoffwechsel besser als dein jetziger einschätzen kann.

    Mit besten Grüßen
    Elfe
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    am 28.06.2016 12:50:22 | IP (Hash): 1647535910
    Da hast Du völlig Recht mit der Aussage dass jeder doc erstmal SEIN Spezialgebiet hat und bei einer festgelegten Patientenzeit von 8 Min. bleibt für Fragen nicht viel. Das mischte sich in der Reha natürlich aber eine zufriedenstellende Auskunft war auch hier nicht zu erhalten.
    Dass mich die Aussagen bzw.Fragen mich hier erschreckt haben, war auch leicht ironisch gemeint, aber doch verunsichert, daß hier von "Sünden" bei Diabetes geschrieben wird, die mein Diabetologe lächerlich gering nennen würde. Tabletten nehm ich ja...Metformin konnte ich nicht vertragen. Er ist allerdings ein stadtbekannter Facharzt, das muss man wirklich sagen.
    Trotzdem oder gerade deswegen bezeichnet er meine Diabeteswerte ja als nicht gravierend bzw.ok und findet die Leberbehandlung vorrangig wichtig. Heisst doch schon, daß das nicht zusammen geht. Und dann will man das ja selber austesten und steigert z.B. den Konsum der guttuenden Bonbons - misst die Werte - -steigert:die Anzahl Bonbons - misst und so weiter. Und trotzdem ändern sich die Werte immer innerhalb dieses Rahmens den er nicht gravierend findet.

    Und dann liest man hier, daß Fragen bzgl. 3!! Bonbons oder auch einem Stück Kuchen etc.gestellt werden in sehr besorgter Form. Da muß einem doch fast albern klingen, denn es wird ja gefragt bevor!! man etwas zu sich nimmt. Ob die Werte dann steigen weiss man ja bei Diabetes2 garnicht.
    Ich werde jetzt auch die Ernährungsdocs im TV mal weiter verfolgen.
    Und natürlich wird auch von viel Bewegung gesprochen ....bei mir ohnehin nicht möglich weil die Muskeln stark geschwächt sind durch den grossen Blutverlust.
    Aber das ist ein anderes Thema.

    Erstmal schick ich meinen herzlichen Dank für deine Beratung...muß ich gleich nochmal in Ruhe lesen. Aber ich hoffe Du verstehst jetzt meine Gedanken, die solche "Kleinigkeitsfragen" fast albern...oder eben doch erschreckend, zu meinen sich nicht verändernden Werten stehen. Bei allen meinen Sünden wie Schokopudding, Fruchtjoghurt, täglich mach ich mir Smoothi etc . Wie kann das dann sein?

    Bzgl. meines Internisten muss ich noch sagen, daß er alle 4 Wo. Blut abnimmt und Ultraschall macht...für den Diabetes ist ja Der Diabetologe jetzt zuständig und das oben sind seine Aussagen.

    Möchte nur noch schnell anhängen, dass ich ja bis heute garnicht wüsste, dass ich Diabetes2 habe. Das wurde ja erst festgestellt, nachdem man die kranken Leberwerte sah....beides tut ja nicht weh. Und das war vor 2Jahren und hatte ich ggf.schon länger.
    Wenn ichs bis heute nicht wüsste, würde ich ja auch keine Zuckerdiät machen und das trifft ja nicht auf wenige Menschen zu.
    Bearbeitet von User am 28.06.2016 15:21:55. Grund: Vervollständigen
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    am 29.06.2016 00:35:28 | IP (Hash): 1546851848
    Hallo,
    daß deine Werte bzgl. Langzeitwert HbA1c sogar monatlich überprüft werden, ist beruhigend.
    Auf deine Ärzte zu hören, selbstverständlich auch.

    Da möchte ich mich gar nicht einmischen.
    Als Betroffene möchte ich dir dennoch raten, die zuckerhaltigen Bonbons zu lassen.
    3 Stück oder 3 Tüten ist schon ein Unterschied !
    Mach mal einen Selbstest, sagen wir mal 10 hintereinander und sofort danach messen, weil die - wie schon geschrieben - superschnell in den Kreislauf gehen. Die gemessenen BZ-Werte werden dir Auskunft geben, und du entscheidest, ob du damit zufrieden bist.

    Bei den Ratgeber-Sendungen denke ich manchmal: Dankeschön für dieses lass' das und tu dieses. hilft mir nun nicht weiter, habe diese Diagnose Diabetes bereits. - Viel zu oberflächlich.

    Auch meine Diabetes-Erkrankung wurde zufällig erkannt, War bei einem ganz anderen Facharzt, der mich aufgrund der Blutwerte anrief, mit dem dringenden Hinweis, zur weiteren Überprüfung zu meinem Hausarzt zu gehen
    Nach der Messung des Blutzuckers und telefonischen Einsatzes des Hausarztes, hatte ich als Notfall noch am gleichen Tag einen Termin in der Diabetes-Praxis.
    Für diesen 'Zufall' bin ich immer noch allen Beteiligten sehr dankbar.

    Mit besten Grüßen
    Elfe

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    am 29.06.2016 12:58:45 | IP (Hash): 1482321345
    Eine vorgeschädigte Leber wäre für mich ein absoluter Grund dafür, meinen Blutzucker nach Möglichkeit möglichst viele von 24 Stunden in völlig gesunden Grenzen zu steuern.
    Gesunde Grenzen sind morgens nüchtern bis 90-100mg/dl, in der Spitze nach dem Essen um 140 und HBA1c bis 5,7. Und ich würde auf Insulin bestehen, wenn ich so gesunden Blutzucker nicht ohne Medikamente schaffte. Denn es gibt praktisch keine Pille, die die Leber nicht belastet.

    Wie Du im Widerspruch zu Elfe zutreffend bemerkst, verarbeitet die Leber jede gerade überschüssige Glukose zu Fett. Gesund und in gesunden Mengen schickt sie das dann mit dem Blutkreislauf in die Schwimmhilfen. Krankhaft vermehrt wie z.B. bei deutlich erhöhtem Blutzucker wird sie das nicht mehr schnell genug los und verfettet damit zunehmend selbst mit dem "Erfolg", dass sie den Blutzucker damit zunehmend noch schlechter regulieren kann. Und auch die Bauchspeicheldrüse wird von diesem Fettüberschuss betroffen und gibt entsprechend immer behinderter Insulin aus.

    Du schreibst, dass alle Veränderungen, die Du bisher ausprobiert hast, keinen Einfluss auf Deine beim Arzt gemessenen Zucker-Werte haben. Damit ist wahrscheinlich der HBA1c-Wert gemeint. Mit 6,8 liegt der noch im guten Behandlungs-Bereich. Da hast Du noch Glück. Dieser Wert berücksichtigt keine Blutzucker-Spitzen, die weniger als 2-3 Stunden anhalten.
    Die kannst Du praktisch nur sehen, wenn Du so um ne Stunde nach dem Essen selbst misst. Wenn Du dazu erst zum Arzt gehst und wenn das nur 15-20 Minuten zu gehen sind, hast Du schon keine solche Spitze mehr, sondern wahrscheinlich einen sehr viel gesünderen Blutzucker.

    Selber Messen ist für uns Typ2 teuer, denn nennenswerte Mengen an Teststreifen bekommen wir nur verschrieben, wenn wir auch Insulin brauchen. Deswegen würde ich an Deiner Stelle das "Leber-Argument" - Insulin als die am wenigsten belastende Medikation - nutzen und lernen, meinen Blutzucker selbst gesund zu steuern. Wenigstens so gesund, dass kein Zucker mehr über die Nieren ausgeschieden wird.
    Sorry, aber mich kann kein Arzt beruhigen, der mit nem HBA1c von 6,8 zufrieden ist, denn im Bereich bis 7 treten gut 20% aller diabetischen Folgekrankheiten auf, also im Durchschnitt bei jedem 5. Betroffenen. Und ich bin betroffen, wenn’s mich erwischt. Der zufriedene Arzt mag dann noch so mitfühlend "Pech gehabt" feststellen.


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    Mitglied seit: 23.06.2016
    am 29.06.2016 23:28:09 | IP (Hash): 1647535910
    Danke für Deine Überlegungen. Genau das ist ja der Grund meiner Verunsicherung. Ich versuche ja, eine Logik in meine Gedanken zu bringen ...aber wie? Habe Einiges an Literatur sowohl zu Leber als auch zu Diabetes2 gelesen. Habe die docs auch nach der Spritze gefragt, weil man das ja gezielt umsetzen kann- wie ich meinte. Aber die Meinung von Internist und Facharztpraxis sind ja fast identisch und so kam es auch im KH rüber, da wurde so "nebenbei" morgens und abends gemessen. Da wurde sogar die Stärke der Diabetestablette halbiert ( bei iabends 260) was wir aber bei den 100 gelassen haben.Nehme ohnehin insges.12 versch.Tableten am Tag..trotz Leber. Keine Schmerztabletten, alle zur Behandlung.
    Versuche es kurz: Messe selber morgens immer nüchtern und abends nach dem Essen. Mittags esse ich nichts bzw Joghurt. Im Schnitt morgens zw. 130 + 160---- abends bis 260. Das wäre ein Kurzzeitwert sagen beide docs. Nicht gravierend. Eigtlich brauchte ich nicht selber messen bei den Werten, sagte man mir Langzeitwert alle 2 Monate mit Blutabnahme zw. 6,2 bis ca. 6,9. Bin ja deshalb zum wirklich stadtbekannten Diabetologen und beide sagen: Das ist noch ganz unten und noch voll ok. Gleiches sagte man im KH. Bekomme auch keine Diätberatung, weil die Leber vorrangig wäre. Gesagt wie in der Reha. Da hab ich keinen Einfluss drauf und teste deshalb ja selber auch nach den vielen Bonbonsünden.
    Der Diabetikerdoc mscht sber alle 4 Monate die Nervenprüfung an den Füssen

    Grund ist u.a.auch: mein gehörloser Schwager hatte 2Jahre Diabetes2 und war immer ein 200%iger. Er halbierte sogar die Kartoffeln und wog das Essen ab. Also genaustens nach Vorschrift. Seine Werte sind mir nicht bekannt, aber er ging abends nach nem Gespräch mit uns schlafen und lag morgens weggetreten im Bett. Der Krankenwagen konnte nur noch den Tod feststellen.
    58 Jahre alt.
    Wohl geschädigtes und verstopftes Gehirn. Er nahm auch Tabletten- Metformin.
    Das ist der nächste Punkt warum ich mich wundere, dass meine vielen "Sünden" sich nicht gleich in Messzahlen bemerken lassen- das ist mein Test ins Negative.
    Und lecker😊
    Ist alles schlimm und nicht nachzuvollziehen...ich lese viel darüber, um eine Basis zu bekommen, aber krieg es nicht hin. Und viel bewegen kann ich mich leider nicht- das ist ein Schwachpunkt.Kannst du mir sagen wie oder wo ich eine Beratung erhalte bzgl. beider Diäten, wenn selbst eine Diätschwester das nicht kann? Nur lesen lesen lesen bringt auch bei gezielter Suche nichts. Und mein messen und aufschreiben hilft auch nichts wenns offensichtlich ok ist. Vermutlich ist das andere schlimmer und man traut sich nicht einen Massstab zu setzen, den Eindruck hab ich.
    Bin aber sehr dankbar dass hier Argumente und Erfahrensberichte zum Nachdenken für mich gesetzt werden.

    Bedanke mich sehr!!!

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    am 30.06.2016 10:13:11 | IP (Hash): 1590814904
    Du erwartest mehr von Schulungen, als sie leisten können. Ernährungsmäßig bauen sie alle auf die Standard-Verteilung mit vielen Kohlenhydraten, etwas Eiweiß und wenig Fett. Daran hat sich nur immer randmäßig in all den Jahren was geändert, seit es dem US-amerikanischen Landwirtschafts-Ministerium Ende der 70ger Jahre des vorigen Jahrhunderts gelungen ist, das Grundrezept als DIE gesunde Ernährung für die ganze Welt zu proklamieren. Und in den Gremien, die diese Proklamation alle 5 Jahre überprüfen, hatten bislang Mediziner wenn überhaupt Gastrollen.

    Grundlegender neuester Fortschritt: Abweichungen in Richtung Low Carb oder gar Low Carb High Fat werden zumindest in den offiziellen US-amrikanischen Veröffentlichungen ausdrücklich zugelassen, allerdings mit dem deutlichen Hinweis, dass sie studienmäßig noch nicht ausreichend untersucht seien und sich erst noch bewähren müssten. Verschwiegen wird, dass die proklamierte gesunde Ernährung entsprechend unserer altbekannten Pyramide noch nie studienmäßig überprüft wurde.

    Wir können praktisch nur für uns selbst probieren und schauen, mit welcher Essenszusammensetzung wir am besten zurecht kommen.


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    Mitglied seit: 23.06.2016
    am 30.06.2016 11:42:36 | IP (Hash): 782476339
    Kurze Info an alle:
    Ich bekomme die Apothekenumschau und auch den Diabetes Ratgeber der Apotheke online. Und im Diabetesratgeber gehts gerade heute um die Ernährung Ich hab noch nicht näher reingeschaut aus Zeitmangel und das gilt auch für den letzten Beitrag hier. Mach ich natürlich, aber brauch doch etwas Zeit zum Verarbeiten- deshalb die Info vorab.