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  • Rang: Anfänger
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    Mitglied seit: 03.08.2016
    am 03.08.2016 14:21:20 | IP (Hash): 182553748
    Tach auch, ich habe mich heute zum ersten Mal angemeldet.
    Bin seit einigen Jahren Typ 2 Diabetiker mit meist schwankendem Hb 1C (6,9 - 7,6) :-(

    Seit gestern habe ich - ganz überraschen, ein Kribbeln in den Händen - könnte mir denken, dass das auf den Thiamin-Mangel zurück zu führen ist...
    Will nun schnellstmöglich zu meinem Diabetologen.

    Frage hier in die Runde:
    Hat jemand Erfahrungen mit Benformin ?
    Muss ich mir das Verschreiben lassen ? Kann man ja auch so kaufen, aber einfach so will ich das nicht.

    Da meine letzte DMP und Jahresuntersuchung erst 2 Monate zurück liegt und meine Füße auf den Stimmgabeltest noch gut reagierten und ich auch in den Händen noch Hitze und Kälte empfinde, hoffe ich mal, dass Benformin hilft ....

    Danke für Eure Info.
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    am 03.08.2016 18:41:38 | IP (Hash): 1009420696
    Sorry, aber den Zusammenhang verstehe ich nicht.

    Benformin ist ein Mittel gegen Sodbrennen, wie soll das gegen Kribbeln in den Händen helfen?

    Vielleicht kannst du das mal näher erklären - danke...
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    am 03.08.2016 19:10:51 | IP (Hash): 1874110093
    Hallo,

    Thiamin ist Vitamin B1.
    Mangel an Vitamin B1 sollte bei einer normalen Ernährung in unseren Breitengraden nicht auftreten:
    http://www.onmeda.de/naehrstoffe/vitamin_b1.html

    Benformin verringert die Magensäure (wie schon Zuckerle schrieb) und ist ganz was anderes.

    Ob wirklich ein B1-Mangel vorliegt, lässt sich anhand vom Blutwert überprüfen, erst dann ggf. nach Rücksprache mit dem Arzt ein Medikament einnehmen.
    Vermutlich ist die Ursache für deine Beschwerden eine ganz andere.

    Gruß Elfe

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    am 04.08.2016 05:21:21 | IP (Hash): 1474885621
    Moin, Moin M.o.D.,

    ab zur Neurologin und nicht Rätselraten. Wir sind hier nicht bei wünsch Dir was.
    Benformin ist ein Mittel gegen Sodbrennen und völlig ungeeignet.
    Ob der Vitamin Komplex stimmig ist wird die Blutuntersuchung zeigen, dann
    kann überlegt werden.

    LG Rolf



    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
    Bearbeitet von User am 04.08.2016 05:22:22. Grund: Schreibfehler - Ergänzung
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    am 04.08.2016 23:58:22 | IP (Hash): 41224366
    M.o.D. schrieb:
    Tach auch, ich habe mich heute zum ersten Mal angemeldet.
    Bin seit einigen Jahren Typ 2 Diabetiker mit meist schwankendem Hb 1C (6,9 - 7,6) :-(

    Seit gestern habe ich - ganz überraschen, ein Kribbeln in den Händen - könnte mir denken, dass das auf den Thiamin-Mangel zurück zu führen ist...
    Will nun schnellstmöglich zu meinem Diabetologen.

    Frage hier in die Runde:
    Hat jemand Erfahrungen mit Benformin ?
    Muss ich mir das Verschreiben lassen ? Kann man ja auch so kaufen, aber einfach so will ich das nicht.

    Da meine letzte DMP und Jahresuntersuchung erst 2 Monate zurück liegt und meine Füße auf den Stimmgabeltest noch gut reagierten und ich auch in den Händen noch Hitze und Kälte empfinde, hoffe ich mal, dass Benformin hilft ....

    Danke für Eure Info.




    Vielleicht ist es ein Schreibfehler und Du meinst "BENFOTIAMIN"?

    http://www.diabetes-news.de/nachrichten/folgeschaden-bei-diabetes

    Die Tabletten sind allerdings ziemlich teuer (90er Packung ca. 70,00 Euro) und werden vom Arzt nicht verschrieben.

    Die Wirkung soll nach ca. 2-3 Wochen einsetzen. Ich nehme 1 Benfotiamin 300mg jetzt seit 17 Tagen ein und muß sagen, daß das Kribbeln in den Füßen, Beinen, Armen und Händen deutlich nachgelassen hat.

    Der Diabetologe hatte mir vorher gegen das Kribbeln Gabapentin verschrieben, was ich aber überhaupt nicht vertragen hatte. Gegen Benfotiamin hatte er nichts einzuwenden...er meinte lediglich, es kann wirken...muß aber nicht.

    LG Günter
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    am 05.08.2016 01:13:36 | IP (Hash): 1874110093
    Günter schrieb:


    Vielleicht ist es ein Schreibfehler und Du meinst "BENFOTIAMIN"?

    http://www.diabetes-news.de/nachrichten/folgeschaden-bei-diabetes

    Die Tabletten sind allerdings ziemlich teuer (90er Packung ca. 70,00 Euro) und werden vom Arzt nicht verschrieben.

    Die Wirkung soll nach ca. 2-3 Wochen einsetzen. Ich nehme 1 Benfotiamin 300mg jetzt seit 17 Tagen ein und muß sagen, daß das Kribbeln in den Füßen, Beinen, Armen und Händen deutlich nachgelassen hat.

    Der Diabetologe hatte mir vorher gegen das Kribbeln Gabapentin verschrieben, was ich aber überhaupt nicht vertragen hatte. Gegen Benfotiamin hatte er nichts einzuwenden...er meinte lediglich, es kann wirken...muß aber nicht.

    LG Günter
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    Hallo Günter,
    wer heilt, hat recht und wenn du damit klar kommst, ok.

    Aber siehe Zitat zu Benfotiamin:
    "Behandlung von Neuropathien (Erkrankung der Nerven) und kardiovaskulären Störungen, die durch Vitamin-B1-Mangel hervorgerufen werden. Therapie oder Prophylaxe von klinischen Vitamin-B1-Mangelzuständen, sofern diese nicht ernährungsmäßig behoben werden können."

    Ernährungsmäßig lässt sich ein B1-Mangel sehr gut über normale Ernährung = Getreide-Produkte vermeiden.
    Wer aber - wie hier so manche - KHs meiden, wie auch Brot, Mehlprodukte, Reis, Haferflocken - handelt sich ev. Mangelerscheinungen ein.

    Ernährung bedeutet, alle nötigen Stoffe zuzuführen, Grundbausteine wie Kohlenhydrate, Eiweiß, Fette, aber auch Vitamine und SpurenElemente.
    Das gilt für jeden, auch für uns Diabetiker.

    Deinen genannten Link habe ich gelesen. Ein wasserlösliches Vitamin wird über Urin ausgeschieden, auch ein hochdosiertes Medikament. Schadet nix, aber besser ist es, täglich über Ernährung den Bedarf zuzuführen.

    Meint Elfe
    Bearbeitet von User am 05.08.2016 02:38:42. Grund: .
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    am 05.08.2016 03:07:26 | IP (Hash): 996001165
    Hallo Elfe,

    mit den "Heilern" und diesem DMP habe ich auch meine Probleme. Daher bin ich froh, wenn ich in diesem Forum nützliche Hinweise von Dir und anderen Forumsteilnehmern lese und ggf. für mich umsetzen kann.

    Mit den KH spare ich nicht, trotzdem kam die PNP. Ich hatte mal gelesen, daß ca. 70 % der Diabetiker (egal ob I oder II) eine PNP bekommen. Die Aufnahme von KH spielt wohl weniger eine Rolle...keine Ahnung.

    Mit meinem Hinweis auf die Alternative Benfotiamin wollte ich "M.o.D." nur helfen, seine PNP (falls es überhaupt eine ist) in den Griff zu bekommen. Ob es was hilft , weiß ich natürlich nicht.

    Benfotiamin ist übrigens fettlöslich, nicht wasserlöslich.

    Liebe Grüße
    Günter
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    Bearbeitet von User am 05.08.2016 03:17:19. Grund: **
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    am 05.08.2016 05:32:55 | IP (Hash): 1395248933
    Moin, Moin Elfe,

    Medikamente sind ein guter Markt um reich zu werden. Dabei wird geschickt mit Gefühlen/Empfindungen gespielt. Nimm das Beispiel Vitamin B12. Wer sich normal in Europa ernährt hat keinerlei Vitaminmangel. Die Apotheken sind aber voll von Vitamin und Mineralstoffen. Das Haar ist gestresst, Der Schüler bringt n der Schule keine Leistung, Menschen über 50 sind von Vitaminmangel bedroht.......

    All diese Bedrohungen lassen sich prima nutzen. Ich bekomme B12 injiziert aber das hat auch einen Grund. Meinem Körper fehlt ein Enzym (nachzuweisen durch (Biopsie der Magenschleimhaut) nennt sich Intrinsic Faktor. Weil nun meine Füße bedingt durch PNP Probleme bereiten habe ich den Versuch mit Thiocidsäure gestartet. Die Tabletten kosten zwischen 70 und 90 € und die Spritzen Behandlung ein vielfaches. Ich ließ mich in der Klinik in Wannsee behandeln. Dort werden die Infusionen bezahlt und die Tabletten erhielt ich als Ärztemuster.

    Meine Erfahrung: VÖLLIGER QUATSCH - wirkungslos. Allerdings waren es optisch die schönsten Tabletten, die ich je einnahm. (tolles Brombeerrot und glänzend, wie Klavierlack)

    LG Rolf

    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
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    am 05.08.2016 16:46:40 | IP (Hash): 1874110093
    Günter schrieb:

    Benfotiamin ist übrigens fettlöslich, nicht wasserlöslich.



    Hallo Günter,

    ja, das stimmt.
    Aber - siehe Wiki: "Benfotiamin ist eine fettlösliche Vorstufe (Prodrug) des Vitamins B1 und wird im Organismus schnell zum wirksamen Vitamin B1 gespalten."

    Und ist somit dann doch wieder wasserlöslich.
    Wasserlösliche Vitamine kann man nicht überdosieren, weil ein zuviel ausgeschieden wird.

    Bei fettlöslichen Vitaminen (A,D,E,K) ist das nicht so, die werden eingelagert. Können dann sogar schaden.

    Mit besten Grüßen
    Elfe

    @Rolf: B12-Spritzen bekomme ich auch - Aufnahme über Magen/Darm klappt nicht.
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    am 05.08.2016 19:08:55 | IP (Hash): 1395248933
    Moin, Moin Elfe,

    bei mir begann es mit eingeschlafenen Händen, Armen, dann ein Kribbeln in den Beinen und ich wusste es nicht zu deuten. Meine Neurologin stellte dann einen schweren Mangel an Vitamin B12 fest. eine Magen- und Darmspiegelung brachte dann das Ergebnis.

    Liebe Grüße
    Rolf



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