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Für eine bessere Verständigung...
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Anke
Rang: Gastam 22.01.2009 08:34:01
THE LANCET 17.04.08
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Klassische medizinische Terminologie gefährdet Patienten
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Das in der medizinischen Terminologie verwendete begrenzte und recycelte Vokabular toter Sprachen ist verwirrend und kann für Patienten potenziell ernsthafte Folgen haben. Dr. Melinda Lyons von der Universität Cambridge diskutiert den Sachverhalt in der aktuellen Ausgabe.
Während die Luftfahrtindustrie eine bestimmte Terminologie eingeführt hat, um ausdrücklich Verwirrung zu vermeiden (beispielsweise klingen Sierra und Foxtrott sehr unterschiedlich, um Verwechslungen von S und F auszuschließen), leide das medizinische Ausbildungssystem unter dem erheblichen Druck, ohne wesentliche Vereinfachung des medizinischen Sprachgebrauchs vermehrt Wissen in kürzerer Zeit zu vermitteln, so Lyons.
Die Forscherin ergänzt: “Um eine Lösung zu finden, müssen die problematischen Begriffe bekannt sein, und auch, wer sie wann, wie, und warum anwendet. Das Risiko negativer Folgen bei ähnlich klingenden Begriffen ist unter Zeitdruck am höchsten, wenn die Begriffe nicht vertraut sind, bei unzureichender Gelegenheit zur Begriffserklärung sowie bei einem hohen Grad an Lärm und Ablenkung. Nichtvertrautheit mit Akzenten oder sprachlichen Eigenarten ist insbesondere bei multikulturellen mobilen Belegschaften ein weiteres Problem.“
Die Vorsilben hypo- und hyper- sind Beispiele für gleich aussehende und ähnlich klingende Begriffe, die aber eine gegensätzliche Bedeutung haben und mit häufig in Notfallsituationen verwendeten Bezeichnungen zusammenhängen (Hypoglykämie/Unterzucker, Hypertonie/Bluthochdruck). Dr. Lyons mahnt: “Eine Verwirrung könnte für die Patienten ernsthafte Folgen haben.“ Eine Reihe weiterer Beispiele, wie intra- gegenüber inter, und anti- gegenüber ante- werden im Kommentar diskutiert.
Dr. Lyons folgert: “Obwohl die dezentralisierte globale Struktur des Gesundheitswesens in Verbindung mit der verstärkten professionellen Unternehmenskultur die Entwicklung eines eindeutigen Sprachgebrauchs verhindert, muss das gesamte System anstatt nur isoliert die Terminologie überdacht werden. Bislang hat das professionelle Gesundheitswesen den Schritt fort von der komplexen klassischen Terminologie als ‘Verdummung‘ verspottet, allerdings sollte sich der gesunde Menschenverstand durchsetzen. Es gibt keine Rechtfertigung für den fortgesetzten Gebrauch eines Vokabulars, das der Ausbildung und der alltäglichen Arbeit des Gesundheitspersonals unklare Begriffe hinzufügt. Um für Krankenhausärzte und Patienten gleichermaßen Klarheit zu schaffen, müssen in einem notwendigen Schritt zur Vereinfachung der medizinische Sprache archaische, risikobehaftete Begriffe entfernt werden.“
Ein gutes Beispiel dafür sind Diabetes-Schulungen...ich und andere Diabetiker wurden bei der ersten Schulung gleich mit umwerfenden Erkenntnissen bombardiert:
1. Wir Diabetiker sind "Kostenfaktoren auf zwei Beinen ".
2.Eine Hypoglykämie ist lebensgefährlich.
3. Abott u.a. Firmen stellen gute Blutzuckermeßgeräte her.
4.-...Was ist überhaupt Diabetes mellitus u.a. Themen.
Sind Schulungen überflüssig,da pharmaorientiert /beeinflußt ?
Würde nicht etwa ein gutes Lehrbuch mehr Wissen bringen und der Rest wird von pers. Erfahrungen geprägt ?
Welche Erfahrung habt ihr mit "Schulungen " gemacht ?
von Anke -
Autsch
Rang: Gastam 22.01.2009 13:24:20
Was für ein wirrer Beitrag und bezogen auf das Thema sogar ein echter "Pisa-Witz"! ;-)
Hier geht es offensichtlich gar nicht um klarere BEGRIFFE ohne Verwechslungsgefahr ("Für eine bessere Verständigung..."), sondern es soll nur wieder mal Stunk gemacht werden wg. Schulungs-INHALTEN ("pharmaorientiert /beeinflußt").
Anke, warum nennst du deinen Thread nicht direkt:
***Welche Erfahrung habt ihr mit "Schulungen " gemacht ?***
... wobei "Schulungen" (in Gänsefüßchen) ganz klar zeigt, worauf du tatsächlich hinaus willst!
Hast du Langeweile und nichts Wichtigeres zu erledigen?!
von Autsch -
Haschi
Rang: Gastam 23.01.2009 14:49:35
Die Anke'sche Langeweile ist Teil ihrer psychiatrischen Störung.
Die geistigen Fehlleistungen bestätigen die Diagnose.