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Frage
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Michael74
Rang: Gastam 27.10.2016 19:48:44 | IP (Hash): 383914212
Kann mir jemand helfen?.. Es ist so, dass die DDG auf Ihrer Internetseite die Praxisempfehlung herausgegeben hat, den hba1c wegen seiner Ungenauigkeit nicht mehr als alleiniges Diagnosekriterium anzuerkennen. Nun wird dabei gesprochen von Minimum Differenzen (MD) die auch noch eingerechnet werden müssten. Kann mir jemand erklären was dies ist und wie das ZB dann bei einem hba1c von 5,2 aussehen müsste?
Danke -
am 27.10.2016 21:08:04 | IP (Hash): 1638492774
Nenn doch am besten mal die URL, wo du das gelesen hast, dann kann man sich das angucken. -
Michael74
Rang: Gastam 28.10.2016 07:28:51 | IP (Hash): 383914212
http://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/fileadmin/Redakteur/Leitlinien/Praxisleitlinien/2016/dus_2016_S2_Supplement_Praxisempfehlungen_M%C3%BCller-Wieland_Definition__Klassifikation_und_Diagnostik_des_DM_Online-PDF.pdf
Darin wird erklärt dass die ddg nicht mehr zur alleinigen Bestimmung des hba1c bei der Diagnose rät -
am 28.10.2016 08:13:50 | IP (Hash): 2108455638
Was ist denn Dein Problem?
Hier steht:
"Seit 2010 empfiehlt diese Praxis-Empfehlung die Verwendung
des HbA1c zur Diabetesdiagnose ....
....wurde möglich durch Verbesserung
der Messgüte die durch die internationale Standardisierung der
Messmethode erreicht wurde. Gleichzeitig haben epidemiologi-
sche Untersuchungen in den letzten Jahren gezeigt, dass die Spe-
zifität eines HbA1c-Messwertes von
größer
6,5% bzw.
größer
48mmol/mol
groß genug ist, damit die Diagnose Diabetes mit einer befriedi-
genden Sicherheit gestellt werden kann.
Zudem ist die Sensitivität eines HbA1c-Messwertes von kleiner 5,7% bzw. kleiner 39mmol/mol
groß genug, um die Diagnose Diabetes ausreichend unwahr-
scheinlich zu machen.
Bei Patienten mit HbA1c-Werten im
Bereich von 5,7 bis kleine 6,5% (39 bis kleiner 48mmol/mol) oder hohem
klinischen Risiko (siehe Screening) kann die Diagnose eines
Diabetes und seiner Vorstadien nur durch Messung der Plasma-
glukose nach den üblichen Kriterien inkl. eines oGTT ausge-
schlossen werden.
-----
Der HbA1c-Wert ist für die Diabetesdiag-
nose nicht adäquat, wenn mit einer Beeinflussung oder Verfäl-
schung des Wertes zu rechnen ist
Zudem gilt es zu beachten, dass die Güte der HbA1c-Messung
trotz erfolgter Standardisierung methodenabhängig erheblich
variiert. Unserer Ansicht nach schränkt diese Problematik die al-
leinige Verwendbarkeit des HbA1c zur Diabetesdiagnose deutlich
ein, siehe hierzu..."
Die aufgeführten Gründe sind ähnlich zu betrachten wie die Probleme beim oGTT – hier werden oft genug die Vorraussetzungen für eine ordnungsgemäße Duchführung seitens der Patienten nicht eingehalten (Verhalten am Tag davor....)
Es ist also alles beim Alten!
Und im ganzen Text steht nicht ein Wort darüber, was Michael74 hier dauernd propagiert....
Minimum Differenz – das ist nichts, was man dazurechnet oder abzieht... Und ist auch wieder nichts neues.
Hier geht es um die Messgenauigkeit und Vergleichbarkeit der Messungen.
Um Dich mal richtig zu Verwirren: Es gibt auch noch den Referenzbereich!
Um HbA1c-Werte vergleichen zu können muss man auch den Refernzbereich mit angeben... macht hier keiner. Wozu auch?
Diagnosen erstellt der Arzt, und er kennt diese Werte.
Was genau Du mit diesen Dingen für Probleme hast, das würde ich gerne mal erfahren.
Bearbeitet von User am 28.10.2016 09:02:56. Grund: . -
Michael74
Rang: Gastam 28.10.2016 11:49:41 | IP (Hash): 383914212
Danke für deinen Beitrag Typ Einser
Aber ich denke dass du da nicht der richtige Ansprechpartner bist, da du die Sache offensichtlich nicht ganz verstehst und mir auch irgendwie zu aggressiv herüber kommst. Kein Problem.
Gruß -
am 28.10.2016 12:07:58 | IP (Hash): 2108455638
Kein Ding.
In Nachbarforum hat man Dir ja schon ausreichend geantwortet – insofern solltest Du jetzt jederzeit Diagnosen stellen können...
Ein paar Zitate als "Gedankenstütze"...
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Gestern, 18:21
Re: Hba1c als nichtdiabetiker
Sehr geehrter dr. xxxx....ich habe nun auf der internetseite der ddg gelesen...dass der hba1c in den neuen leitlinien nicht mehr als alleiniges diagnosekriterium anwendung finden soll....wie ist diese leitlinie jetzt zu verstehen....gruss
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Heute, 07:31
Re: Hba1c als nichtdiabetiker
http://www.deutsche-diabetes-gesells...Online-PDF.pdf
Dort steht im Vergleich zu den Vorjahren, dass die DDG nicht mehr alleine den hba1c als Diagnosekriterium für sicher hält, anders als in den Vorjahren und neben der Zeichnung ist noch ne neue Erklärung. mit MD und so und das verstehe ich nicht. Danke Gruß
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Nachdem Du ausreichend aufgeklärt wurdest, hast Du dies gepostet:
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Heute, 11:12
Re: Hba1c als nichtdiabetiker
Sorry Klaus
Ich hatte es so verstanden dass die DDG nicht mehr unbedingt zum hba1c in der Diagnose rät, daher meine Nachfrage. Danke für Deine Info.
Gruß
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Nicknamen gibt es wie Sand am Meer, aber Deine Beiträge sind so klar gekennzeichnet...
Meine Frage bleibt: Was genau stört Dich denn an den Diagnose-Leitlinien?
Bearbeitet von User am 28.10.2016 12:13:20. Grund: .1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
Michael74
Rang: Gastam 28.10.2016 12:19:49 | IP (Hash): 383914212
Gut das Du auf das Nachbarforum hingewiesen hast Typ Einser. Durch die Frage dieser Dame bin ich nämlich erst darauf gestoßen und habe mir danach die Internetseite der DDG angesehen. Denn diese Frau hat wohl die gleiche Fragestellung wie ich. Aber damit Du Deinen Seelenfrieden hast, bin ich jetzt also Tatjana1978. Wie lange ist eigentlich die Verweilfrist nach der man in verschiedenen Foren die gleiche Frage stellen darf wie ein anderer User ohne das man diese Person ist? Du bist doch da sehr firm, kannst Du mich bitte einmal aufklären?
Gruß Tatjana ähhhh sorry, meine natürlich MIchael; Mist erwischt hmmmmmmm
und jetzt bitte lass mich doch mal endlich in Ruhe, ich möchte nicht mit Dir kommunizieren; bitte ! -
am 28.10.2016 12:22:58 | IP (Hash): 2108455638
Lieber Michael,
das ist doch gar nicht schlimm.
Du hast sogar schon mit "Purea" unterschrieben...
Konnte Klaus Deine hier gestellte Frage drüben im Forum nicht ausreichend beantworten?
Und Dich jetzt beleidigt aus der Affäre ziehen zu wollen, wo wir doch alle wissen wollen, warum Du so ein deutliches Interesse zu Diagnoseverfahren zeigst – das ist wirklich nicht nett.
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am 28.10.2016 12:42:03 | IP (Hash): 2108455638
Michael74 schrieb:
Gruß Tatjana ähhhh sorry, meine natürlich MIchael; Mist erwischt hmmmmmmm
Hab ich ja übersehen – Du bist ja "männlich" – und das ist Tatjana ja nun offensichtlich nicht.
Mein Fehler... -
am 28.10.2016 17:33:28 | IP (Hash): 715764634
Michael74_/_Tatjana1978 schrieb:
Gut dass Du auf das Nachbarforum hingewiesen hast Typ Einser. Durch die Frage dieser Dame bin ich nämlich erst darauf gestoßen und habe mir danach die Internetseite der DDG angesehen. Denn diese Frau hat wohl die gleiche Fragestellung wie ich.
Hier ist wohl wieder Märchenstunde angesagt. :lol:
@TypEinser,
sieh mal hier, Michael74 ist eigentlich eine Michaela. Aber vielleicht ist Tatjana1978 eigentlich ein Tatjanus. Dann würde es wieder stimmen, dass die beiden wirklich nicht die gleichen sein können.
Bearbeitet von User am 28.10.2016 22:36:32. Grund: .