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Typ - 2-Diabetes: Früherkennung sinnlos
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Cracktros
Rang: Gastam 02.12.2016 18:33:01 | IP (Hash): 2022660262
Was meint ihr dazu?
http://www.ardmediathek.de/tv/REPORT-MAINZ/Die-fragw%C3%BCrdigen-Kampagnen-f%C3%BCr-Fr%C3%BCherken/Das-Erste/Video?bcastId=310120&documentId=39239650 -
am 02.12.2016 19:46:57 | IP (Hash): 394471802
Der Verein ist mehr als unehrlich.
Denn noch in den ersten Jahren nach der eindeutigen Diagnosereife weit über einem bisschen hohem Blutzucker braucht ein Typ2 in 80% aller Fälle keine Medikation für seinen gesunden Blutzucker, sondern lediglich eine qualifizierte Anleitung zu alltäglich auf den individuellen gesunden Blutzucker ausgerichtetem Verhalten. Das leisten weder Verein noch Arzt. Und das kostet eher deutlich weniger Geld, als das Leben bis dahin.
Die interviewten Ärzte sind ebenso unehrlich. Denn sie klammern alle Ergebnisse mit gesundem Blutzucker bei keinem bis minimalem Medi-Einsatz voll als zufällige Einzelfälle aus.
Sie bewerten ausschließlich die Ergebnisse ihrer Behandlungen mit Medikamenten. Und da sagen alle Auswertungen, dass halt in dem üblichen Spektrum von 6,5 bis in den Bereich von HBA1c 8 gut verteilt Schäden überall auftreten und sich erst darüber auffälliger mehren.
Und in dem Zusammenhang stimmt absolut, dass ne Früherkennung völlig überflüssig ist und die Betroffenen mit dieser albernen pharmatischen Drohkulisse nur unnötig beunruhigt.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
Cracktros
Rang: Gastam 03.12.2016 00:56:03 | IP (Hash): 43544631
hjt_Jürgen schrieb:
Die interviewten Ärzte sind ebenso unehrlich. Denn sie klammern alle Ergebnisse mit gesundem Blutzucker bei keinem bis minimalem Medi-Einsatz voll als zufällige Einzelfälle aus.
Sie bewerten ausschließlich die Ergebnisse ihrer Behandlungen mit Medikamenten. Und da sagen alle Auswertungen, dass halt in dem üblichen Spektrum von 6,5 bis in den Bereich von HBA1c 8 gut verteilt Schäden überall auftreten und sich erst darüber auffälliger mehren.
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Die intervieweten Ärzte gehen eine Nummer weiter. Der Herr Prof. Dr. Dr hc Nawroth z.B. sagt "Wer an der Stoffwechselerkrankung Diabetes leidet, ist ab sofort ein Sklave seines Blutzuckerwertes. Den gilt es stets im Blick zu behalten und mit Medikamenten sehr genau einzustellen. Zudem sollen, insbesondere beim später einsetzenden Diabetes Typ 2, neben der zuckerarmen Ernährung ausreichend Bewegung und ein gesunder Lebenswandel Spätschäden verhindern. "Tun sie aber nicht", sagt Professor Dr. Dr. h.c. Peter Nawroth" und "Natürlich ist es wichtig, den Blutzucker zu kontrollieren und extrem hohe Werte zu vermeiden, aber eine penible Einstellung des Blutzuckers kann Spätschäden leider nicht verhindern, ebenso wenig wie Sport oder eine strenge Diät." (1). Begründung dafür , bei der entstehung von Spätschäden beim Typ 2 Diabetes seien
" noch andere pathogenetische Mechanismen als erhöhte Blutzuckerwerte beteiligt .(2) und weiter "Die Diabetologen hätten sich zur MTA des Laborarztes degradieren lassen. Der Diabetes sei aber mehr als Glukose. Die Erkrankung „Diabetes“ könne man nicht durch Blutanalysen, sondern nur durch das Erkennen der intrazellulären Veränderungen verstehen. Das ausschließliche Konzentrieren auf einen Surrogatparameter sei eine Fehlentwicklung. Die eigentliche Erkrankung, die den Folgeschäden zugrunde liege, finde in den Zellen und nicht im Blut statt. Vieles spreche dafür, dass die diabetischen Spätschäden durch eine gestörte enzymatische Detoxifikation reaktiver Metabolite entstehen"
Ein früherkennung sieht er kritisch, weil sie Patienten unter psychischen Stress setzen würde. Er bewertet den Stress höher als den Vorteil Folgekrankheiten zu vermeiden. Aber, warum gibt es den Typ 2 Diabetiker deren Diabetes erst fetgestellt wird wenn Spätschäden autretten? Doch nicht weil unerkannte Diabetiker unter Stress gesezt werden, (Ergänzung) oder hat eine Überverorgung diese Schäden verursacht?
(1) https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/29-Macht-Zucker-wirklich-krank-Gedanken-zu-einer-angemessenen-Gesundheitsvorsorge.141251.0.html
(2) http://www.springermedizin.at/artikel/47797-diabetes-mythen
Bearbeitet von User am 03.12.2016 01:08:32. Grund: ergänzung -
Elfe
Rang: Gastam 03.12.2016 03:12:03 | IP (Hash): 2072198973
Habe diese Fernsehsendung in der Ausstrahlung direkt gesehen und war echt sauer.
Der Beitrag ist tendenziell aufgebaut worden und war auf Empörung gebügelt.
Daß die befragte Dame nur aufgrund eines Wertes die Diagnose Diabetes erhielt, ist natürlich falsch. Entspricht auch nicht den Diagnoserichtlinien.
Als Begründung tritt dann tatsächlich der Prof. vom IQWiG auf.
(Sind die, die keinen Vorteil für kurzwirksame Insulinanaloga sehen bei Erwachsenen (nur bei Kindern + Jugendlichen) - und so manch anderes ablehnen (z.B. Augendruckmessung) was dann auf der IGel-Liste landet). M. E. eher Wirtschaft (auch Krankenkassen) im Fokus, als Patientenwohl.
'Spätschäden lassen sich nicht vermeiden bei Diabetikern' ist kontraproduktiv.
Viele Zuschauer haben bestimmt die Worte 'blutzuckersenkende Behandlung' - meint Medikamente - überhört.
Die erste Maßnahme ist Gewichtsabnahme und Bewegung. Und nicht nur auf Diabetes bezogen, sondern insgesamt als Risiko zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Wäre auch der 'verängstigten' - sichtlich übergewichtigen - Dame zu empfehlen.
Je früher Diabetes entgegen gesteuert wird, desto besser.
War hier in meiner Stadt auf einer Diabetes-Veranstaltung, mit Vorträgen zu 1er und 2er, Messstationen, ja auch Pharma - Kontakte zu Herstellern 'meines' Blutzuckermessgerätes und 'meiner' Insulinen -, aber auch hiesige Sportvereine waren vor Ort. Fand ich insgesamt gelungen.
Kampangen / Diabetestage zur grundsätzlichen Information zum Risiko finde ich gut.
Dabei geht es um die Entdeckung des 2er Diabetes, ein Bewusstsein zu schaffen.
Bearbeitet von User am 03.12.2016 03:33:59. Grund: . -
am 03.12.2016 09:31:16 | IP (Hash): 1532044034
Wenn beim Typ2 sooo viel krankmachend anders wäre als beim Typ1, würden alle Statistiken für die beiden Typen deutlich verschiedene Folgekrankheiten ausweisen. Tun sie aber nicht, treten nur beim 2er eher nach der Diagnose als beim 1er auf.
Und das lässt sich noch immer sehr schlüssig daraus erklären, dass zwischen Beginn der Erkrankung mit immer mehr ungesundem BZ und der Diagnose beim Typ1 einige Wochen bis maximal einige Monate liegen, während das beim Typ2 immer einige bis viele Jahre sind. Und schon in der Zeit können sich eindeutig diabetische Folgekrankheiten entwickeln - ohne Diabetes, heißt das dann, wenn da noch kein Diagnose-Grenzwert überschritten wird.
Aber ich habe noch nirgendwo diabetische Folgekrankheiten bei völlig gesundem Blutzucker gefunden. Wenn es die gäbe, ließe sich die Sensation kein Mediziner entgehen. Und so lange die Medizin daraus nicht die naheliegendse Konsequenz zieht und Früherkennung mit der systematischen Anleitung zu gesundem BZ verbindet, kann ich in solchen Aktionen KEINEN Sinn erkennen, außer dem Trommelgerühre für den Verein und Reklame für die Farmas.
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Cracktros
Rang: Gastam 03.12.2016 11:10:29 | IP (Hash): 895811769
Menschen mit Typ 1 Diabetes gerieren fix zu Durchlauferhitzern, mit unüberschaubaren Symptomen. Dennoch fällt, als medizinische Diagbose, bei vielen der Diabetes erst auf, wenn Ketone das Blut übersäuern so, dass sie ins diabetische Koma verfallen. Wenn die Autoimunkörper genügend Imsulinproduzietende Zellen vernichtet haben steigen die BZ Werte rasch und unaufhörlich. Eine sinvolle Prophylaxe ist das Wissen, um die Symptome und ein schnellere Gang zum Arzt. Folgeschäden, bei der Manifestation, sind nicht zu erwarten weil alles fix abläuft.
Besagter Prof. Ist, bei der Behandlung des Typ 1, der Meinung, dass eine Senkung des HbA1c, von 8 auf 7, keine Folgeschäden verhindert. Er argumentiert mit einer eigenen Beobachtung von Patienten. Bie seiner Beobachtung führt die Sekung zu einer verminderrung von nur 11% Folgeschäden. Die Beobachtung lief über 3 Jahre und sagt damit nichts über Labgzeitschäden aus. Andere beweisen das ein HbA1c von 7 sogar lebensverlängernd. Ist.
Dennoch wird der Herr gern Zietiert und kann sein Eigeninteresse, Bücher zu verkaufen, besser umsetzen.
Bearbeitet von User am 03.12.2016 13:30:15. Grund: Vertippt -
am 03.12.2016 14:06:40 | IP (Hash): 1865850605
Jürgen
Dazu kommt noch, dass das was man nicht genug erwähnen
müsste, man heute nichtmehr öffentlich aussprechen darf.
Es hat sehr gute Beispiele der Hawaiianischen Urbevölkerung hierfür.
Extremgute Nahrungsverwerter durch deren Gene, müssen besonders darauf achten.
Extremgute Nahrungsverwerter, wenn Sie die sonst üblichen Mengen essen wollen,
sollten sich eine Darmverkürzungs-Operation machen lassen wie dies heute in USA
üblich ist.
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Bearbeitet von User am 03.12.2016 16:19:58. Grund: .1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
Cracktros
Rang: Gastam 03.12.2016 14:35:55 | IP (Hash): 1755228884
ChrisP schrieb:
Jürgen
Dazu kommt noch, dass das was man nicht genug erwähnen
müsste, man heute nichtmehr öffentlich aussprechen darf.
Ein gern behaupteter Satz um im Anschluss genau das Gegenteil zu beweisen: Meistens wird er verwendet um hanebüchene Lügengeschichten Einzuleiten, Menschen in die Irre zu führen und -medizinisch- zu schädigen.
Besagter Prof. bleibt wenigstens im Rahmen und sagt, dass ein HbA1c von 6,5 bis 8,5 ok sei. Denn eine zu scharfe Einstellung, kann bei Patienten mit Hypoglykämieneigung eher schädlich -gar tödlich- verlaufen. Er sagt also kaum etwas anderes als die Mehrheit der Wissenschaftler sagen.
Anders schaut es bei manchen Kommentator in Foren aus oder bei Quacksalbern. Diese entfernen sich so weit von der Realität, dass potentielle Lebensgefahr, bei Anwendung ihrer Methoden, droht. Und das leiten sie mit solchen o.ä Sätzen wie "man darf heutzutage nicht sagen" ein. -
am 03.12.2016 16:04:52 | IP (Hash): 1532044034
@cracktros
Unterzuckerungen können mit BZ-gesundem nichtmedikamentösem Be-Handlungs-Verhalten bei Prädiabetes und Typ2 in den ersten Jahren nach der Diagnosereife nicht auftreten.
Freilich lässt sich die verbreitete Panik vor Unterzuckerungen als tödlichen Bedrohungen vortrefflich zum Kaschieren des verbreiteten fachologischen Unvermögens zur Anleitung zu solchem Verhalten missbrauchen. Und zum allgemeinen Einreden, dass höherer BZ eben überlebensnotwendig sei.
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Cracktros
Rang: Gastam 03.12.2016 16:41:06 | IP (Hash): 1755228884
hit_jürgen,
i am agree, wie sollte eine Unterzuckerung, ohne Medikamente mit Untrzuckerungspotential oder von außen zugeführtes Insulin, bei einem -ansonsten gesunden- Prädiabetiker entstehen?
Nawroth bezog diese HbA1c Empfehlung für Menschen mit Typ 1 Diabetes. Also für Patienten die eine Insulintherapie absolvieren. Und hier gibt es in der Tat eine Gruppe, die extreme Schwierigkeiten mit Unterzuckerungen hat. Für diese Menschen ist eine scharfe Einstellung des HbA1C, auf einen niedrigen Wert, durchaus problematisch. Daraus aber eine allgemein gültige Regel, für alle zu machen, dass wäre fehlt