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FreestyleLibre Erfahrungen

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    Mitglied seit: 18.12.2016
    am 27.12.2016 16:42:40 | IP (Hash): 1014153321
    Meine Frau benutzt seit Juni 2016 das FreeStylelibre System, hier unsere Erfahrungen: 1. Die Sensoren geben sehr oft in den ersten 1 bis 2 Tagen Werte an, die für den Diabetiker keinen Wert haben. Die Werte sind in großem Unterschied zu Blutwerten. Deswegen müssen wir einen neuen Sensor 2 Tagen vor Ablauf des alten anbringen (parallel) und aktivieren diesen nach dem Abnehmen des alten. Nur manchmal haben wir das Glück, dass der Sensor von Beginn an keine größeren Abweichungen zur Überprüfung per Blutuntersuchung hat 2. Service: Meiner Meinung nach verfolgen die Service "Berater" nur ein Ziel: Jede Reklamation abweisen. Größere Abweichungen des Systems (letzter Sensor hat nach paar Tagen, vernünftiger Arbeit Unterschiede zu Blut Werten von 50 bis 100 mg/dl angezeigt) wurden von dem "Berater" als nicht relevant für den Diabetiker abgetan! Ich hatte versucht dem Berater zu erklären, wie gefährlich für Zuckerkranken Menschen LO Alarme ,bis zu 6 mal Täglich ,mit falscher Unterzuckerung sind! Letzendlich haben wir den Sensor ausgetauscht, ohne Ersatz vom FreeStyleLibre! Konklusion: Unserer Meinung nach ist das System leider noch nicht ausgereift und viel zu teuer. Der Service ist so geschult, dass jede Reklamation des Kunden abgewimmelt wird und das auf eine Art und Weise, dass ich das Gefühl bekomme mir jeglichen Anruf auch sparen zu können. Sehr enttäuscter Kunde
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    am 27.12.2016 17:14:22 | IP (Hash): 1744622990
    Hallo Anton 69,

    die Enttäuschung ist begreifbar aber nicht nachvollziehbar. In diesem Forum gibt es sehr viele Antworten auf Fragen und Proleme des FSL. Schaut Euch über die Suchfunktion nach FSL um.

    Vorab: Wichtig ist
    1) zuerst zu begreifen, man misst keinen Blutzucker mehr sondern führt eine Messung des Zuckergehalts der Gewebeflüssigkeit durch ( hoffentlich richtig erklärt )
    2) zu empfehlen so lange wie möglich bei den ersten ( bis 3 ) Sensoren parallel mit "Picks-system" messen und Werte notieren / vergleichen / analysieren ( - FSL täuscht sehr oft niedrige Werte vor )
    3) schon bald werdet Ihr die Ergebnisse FSL richtig deuten können - und den Wert der Möglichkeit jederzeit ohne "piks" messen zu können erkennen

    Kundenservice:
    merke: unbedingt bei seltsamen Werten übertreiben, nach meinen Erfahrungen mit dieser Hotline müssen die Abweichungen ( Herstellervorgabe ) weit, weit unter / über den "Normalwerten" liegen, es scheint intern eine Tabelle zu geben nach welcher die Sensoren getauscht werden - also übertreiben / übertreiben und nochmals übertreiben - wer lügt scheint hier offensichtlich zu Ziel zu kommen
    Bearbeitet von User am 27.12.2016 17:14:59. Grund: Schreibfehler
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    am 27.12.2016 18:56:28 | IP (Hash): 2102985370
    Schon 2 Geräte der selben Finger-Pieks-Marke unterscheiden sich bei Messungen aus dem selben Blutstropfen völlig in Ordnung bei 100 manchmal locker um plusminus 10 mg/dl. Bei höherem BZ meistens mehr, bei niedrigerem meisten weniger. Diesen Unterschied gibt’s ganz normal auch zwischen jedem Finger-Pieks und dem Libre.

    Zudem hinken ALLE Geräte in der Anzeige hinter dem Fingerpieks um 20-30 Minuten hinterher, die im Gewebe messen. Denn vom Blut ins Gewebe braucht der Zucker halt so lange. Die 20-30 Minuten können bei schnellem Ansteigen oder Absinken schon locker mal 50 und mehr mg/dl Unterschied zwischen Pieks und Scan Anzeige bedeuten, und zwar auch dann, wenn beide Geräte bei 30 Minuten andauerndem Blutzucker in der selben Höhe exakt den selben Wert ausgeben.

    Der GROSSE Vorteil vom Scan: Die Anzeige des Verlaufs, aus der man sehr viel deutlicher als aus der angegebenen Zahl oder auch den dazu angezeigten Pfeilen auf die weitere Entwicklung des BZ schließen kann. Allerdings ist die Anzeige am Lesegerät dafür denkbar mickerig. Das geht mit der größeren Anzeige am Smartphone oder Tablet seeeehr viel deutlicher.

    hab grad mal am Sensor 154 gemessen bei waagerechtem Pfell und 137 mit nem Fingerpieks und Streifen am Lesegerät, also im einen praktisch wie 2 verschiedene Geräte.


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    Bearbeitet von User am 27.12.2016 19:04:40. Grund: Ergänzung
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    am 27.12.2016 19:34:57 | IP (Hash): 2102985370
    Hab grad mal gut 20 Minuten weiter praktisch gleichzeitig
    am Sensor am Lesegerät 142 gelesen, am Tablet 113
    am Lesegerät-Fingerpieks 130 und aus dem selben Tropfen an meinem Stamm-Fingerpieks 157.


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    am 30.04.2018 13:43:54 | IP (Hash): 1800966240
    Hallo Anton69,

    deinem Beitrag kann ich nur voll und ganz zustimmen! Leider! Habe nahezu die selben Erfahrungen in allen von dir geschilderten Bereichen gemacht!

    Auch ich bin enttäuscht und dazu geneigt, mich von diesem Messsystem zu verabschieden, in der Hoffnung, dass bald ein vergleichbares ausgereifteres Verfahren auf den Markt kommt!

    Ein Hoch auf die Pharma - Lobby!

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    am 30.04.2018 16:58:03 | IP (Hash): 1094776848
    Kann nicht so ganz verstehen, was Ihr erwartet?

    ALLE viel teureren Geräte, die kontinuierlich messen, müssen 2mal am Tag mit einem Fingerpieks abgeglichen werden, damit sie einigermaßen verlässlich anzeigen. Und bei munter steigendem und munter fallendem BZ zeigen die trotzdem alle deutlich vom Fingerpieks abweichende Werte an.

    Darüber gibt es kaum Klagen. Nur zum Libre wird beständig abgenölt. Ok, man kann die offizielle Anzeige nicht wie bei den teuren Geräten so mit dem Fingerpieks abgleichen, dass die Zahlen wenigstens für den Tag weitgehend übereinstimmen. Aber man kann z.B. jeden Morgen schauen, wie weit der Scan an diesem Tag vom Pieks abweicht, und die Abweichung dann immer zusammen mit der Scan-Anzeige sehen.

    Klar würde ich mir auch wünschen, dass die Fingerpiekse mit dem Lesegerät vollautomatisch zum Abgleich mit der Scan-Anzeige genutzt würden, aber das kriegt Abbott offenbar nicht gebacken :(

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    am 29.04.2019 13:30:33 | IP (Hash): 1118840509
    Hallo, ich bin neu hier und benutze auch seit etwa einem halben Jahr "Freestyllibre" Ich hatte Ärger mit dem vorzeitigem ausfall von 3 Sensoren die nach ca 10-!2 Tagen ihren Geist aufgeben. Ein Sensor ließ sich erst garnicht aktivieren. Nachdem ich hier viel Negatives über den Kundendienst las, meinte ich es hätte keinen Zweck dort anzurufen. (-Die wimmeln alles ab-) Das tat ich eben aber doch, weil man ja nicht alles was so im Netz geschrieben wird, glauben kann ....
    Ich war aber sehr angenehm überrascht wie mein Anliegen behandelt wurde. Ich hatte die beanstandeten Sensoren nicht mehr, die freundliche Mitarbeiterin bat mich dann ihr einige Daten aus dem Lesegerät zu nennen, nach kurzer Zeit bestätigte sie mir dann dass sofort 2 Sensoren kostenlos abgeschickt werden.
    (Die Versandbestätigung kam umgehend)
    Ich bin Rentner und hatte im Beruf auch oft Kundenkontakt. da bestätigte sich das alte Sprichwort: Wie man in den Wald reinruft ....
    Kurz gesagt: Das System ist kein Präzisionsmesssystem und der Umgang damit erfordert schon ein wenig Mitdenken. Bei mir bewirkte es abe.r dass ich 12 Kilo abnahm und mein Insulinbedarf sich auf die Hälfte reduziert hat. Dadurch spart letztendlich auch meine Krankenversicherung denn die Teststreifen kosteten ja auch einiges.
    Nochwas: Auch die Vergleichsmessungen sprach ich an. Es stimmt, dass nur Vergleichsmessungen mit dem FreestylLibre anerkannt werden. Das problem wirde gelöst das mir Teststreifen für das freestylLibre kostenlos überlassen werden.
    Ich jedenfalls kann die vielen negativen Berichte hier nicht nachvollziehen.
    Vielleicht sollte man bei einem BZ unter 60mg/dl keine Kommentare schreiben. :-)
    Bin Diabetiker seit über 40 Jahren.
    MfG
    Rudi
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    am 29.04.2019 21:51:41 | IP (Hash): 185370988
    Hallo Rudi,
    ich kann deinem Beitrag voll und ganz zustimmen. Habe genau die gleichen Erfahrungen gemacht.
    Auch bei mir fielen zwei Sensoren aus. Ein Anruf genügte und es dauerte keine 24 Stunden und DHL stand mit den neuen Sensoren vor der Tür.
    Rücksende Material für den kostenlosen Versand der defekten Sensoren war auch dabei.
    Das war bis jetzt der freundlichste Kundenservice den ich je erlebt habe.
    Ich habe schon das FreeStyle Libre 2 und bin damit vollkommen zufrieden, da es mich schon mehrmals vor Unterzuckerungen bewahrt hat..

    MfG
    Helmut
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    am 01.05.2019 12:55:30 | IP (Hash): 427040449
    falkreiner1948 schrieb:
    Hallo Anton 69,

    ( ..... ..... )
    Kundenservice:
    merke: unbedingt bei seltsamen Werten übertreiben, nach meinen Erfahrungen mit dieser Hotline müssen die Abweichungen ( Herstellervorgabe ) weit, weit unter / über den "Normalwerten" liegen, es scheint intern eine Tabelle zu geben nach welcher die Sensoren getauscht werden - also übertreiben / übertreiben und nochmals übertreiben - wer lügt scheint hier offensichtlich zu Ziel zu kommen



    Einspruch, euer Ehren ... :-)
    Ich bin schon weit über 70 und habe in meinem Leben die Erfahrung gemacht, daß man letztendlich mit Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit am besten fährt; denn ich möchte ja auch nicht belogen werden. Und: Ich bin sicher, die meisten Menschen merken wenn man sie belügt. Ich hatte im Beruf viel Kundenkontakt und merkte sofort wenn jemand mich verarschen wollte. (Auch ein wenig Humor kann hilfreich sein.) daß das heute noch funktioniert habe ich gerade bei der Hotline bei "FreeStyle Libre" erfahren.
    - siehe meinen Beitrag -
    mfG Rudi
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    Mitglied seit: 15.06.2019
    am 15.06.2019 18:21:44 | IP (Hash): 1351043394
    Als TypEins benutzte ich das FSL-1 ohne Probleme.
    Seit kurzem gibt es ja nur noch das FSL-2. 3 Sensoren benutzt und bei allen 3 Sensoren Probleme.
    Alle 3 haben frühzeitig Ihren Geist aufgegeben. Einer sogar nur die 1/2-Laufzeit. Kein Problem dachte ich und bei der Hotline angerufen. Es wurde auch für 2 Sensoren umgehender Ersatz zugesagt. Der dritte Sensor war ca. 4 Stunden zu früh abgelaufen, sodass für mich kein Reklamationsgrund bestand.
    Auf die Ersatzlieferung des 1. Sensors warte ich bis HEUTE. Angeblich wurde er versendet und geliefert.
    Ich war zu diesem Zeitpunkt nicht zu Hause. Lt. Abbot-Hotline hat man die Sendung an eine ....jetzt kommt es.....
    ANDERE PERSON im Hause abgegeben. Name UNBEKANNT !!!!
    Ich soll nun herausfinden, wer meine Brief-Sendung sich unter den Nagel gerissen hat.
    Abbot weigert sich, mir einen neuen Sensor zu schicken. Das Telefonat mit der Hotline war echt das Letzte.
    Die Dame hat das gar nicht interessiert, das ich die Ware nicht bekommen habe.
    Fazit:
    1. Fehlt mir am Jahresende bis jetzt ein Sensor, sodass die Messkette unterbrochen wird.
    2. ZAHLE ich für 7 Sensoren 30 € /Quartal. Lt. Krankenkasse steht mir dafür funktionsfähige Ware zu, die ich nicht habe.
    Der Kundenservice von Abbot ist eine Frechheit. Offensichtlich sind die total mit der Nachfrage überfordert.
    Zu Info: Das ist KEINE Nörgelei, sondern sind Fakten !!!