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Immer Ärger mit dem Abendessen

  • Angelos

    Rang: Gast
    am 17.01.2017 22:46:07 | IP (Hash): 245162419
    TYp 2 oder MODY:
    Seit über 35 Jahren oder mehr Diabetes, also vllt. schon seit der Pubertät.

    Seit ewigen Zeiten habe ich abends am meisten Hunger,
    während ich morgens und tagsüber sehr vernünftig und ausgewogen essen kann und irgendwelche Verführer links liegen lassen kann.
    Neben Glimepirid 2mg und Metformin 2x1000 mg soll ich nun Lispro 4IE spritzen, habe davor schon Basal NPH 14IE vor dem Schlafen spritzen sollen.

    Also 4 E vor dem Abendessen, Low Carb, gespritzt und hoffnungsvoll den Abend verbracht.
    Was ist nachts gegen 23:00 ?? Hunger, aber 140 Messwert.
    An schlafen nicht zu denken.
    Das Gleiche mit Basal, nach ca. 30 - 45 Min. Hunger!!!

    Ich kenn mich nimmer aus, wenn ich ohne KH am Abend esse, keine Chance, Hunger!!!
    Kann ich das Lispro auch nach dem Essen, also nach 1,5 Std. noch spritzen, um den Rest wegzuspritzen?
    Denn ich esse immer noch nach dem Abendessen irgenwas Süsses, zwanghaft, suchtartig, ich komme nicht dagegen an.

    LG hope


    Bearbeitet von User am 17.01.2017 22:48:04. Grund: NT
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    am 18.01.2017 02:39:24 | IP (Hash): 8018506
    Hi!

    Du sollest immer 4 Einheitem spritzen, egal für welches Essen?

    Hypo-Naschhunger sollte bei 140 nicht auftreten, aber ich Nasche auch gerne...

    Und natürlich kann man nach dem Abendbrot nochmal Lispro nachlegen - die Frage ist: Wieviel.

    Das könnte man selbst ausprobieren... besser ist aber ein Termin beim Doc.
    Frag nach mehr Flexibilität und einfacherer Therapie, Insulin nutzt Du ja schon.

    Rainer oder Jürgen wissen da aber mehr!
  • Angelos

    Rang: Gast
    am 18.01.2017 10:51:41 | IP (Hash): 464263120
    Danke dir,

    fangen Sie mit 4 Einheiten an, war die Aussage des Doc.
    Beim Basal das Gleiche.
    Ich erhalte ein Fragment einer Aussage, meine ich immer.
    Termine zu erhalten ist schwierig, die Praxis platzt aus allen Nähten,
    mit Termin warte ich schon mal über 1 Std. oder mehr.

    Na ja, ich probiere viel selbst, wird schon werden.
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    am 18.01.2017 12:25:44 | IP (Hash): 579946563
    Versteh ich nicht: Ihr tut immer so, als wenn der Dok da irgendwie was wüsste! Der kann bei und mit jedem seiner Patienten nur ausprobieren, bis es besser passt - oder auch nicht. Und am Ausprobieren für den eigenen BZ ist jede/r von uns näher dran, als der beste Dok!

    Klar, dass das Ausprobieren IMMER nur mit engmaschigem Testen geht und dass man so was auch aufschreibt, damit man die verschiedenen Versuche von 3 Tagen oder ner Woche oder wie auch immer noch 14 Tage weiter im Arztgespräch präsent hat. Oder auch nur für sich selbst zum Rausfinden, was man vielleicht noch verbessern könnte.

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Angelos

    Rang: Gast
    am 18.01.2017 13:26:42 | IP (Hash): 464263120
    Ja sicher Jürgen, das stimmt schon.
    Wie berechne ich bei Lispro die Einheiten, die es noch braucht,
    nachdem ich nach dem Essen gemessen habe und wegspritzen will, was noch übrig ist?
    Ich glaube, ich würde mit nochmal einer Schulung weiterkommen.
    Die letzte war im Jahr 1998, habe dort sofort Lispro erhalten und hatte in kürzester Zeit so niedrige Werte, dass er nicht mehr weiterverfolgt wurde.
    Weist auch auf MODY hin, jetzt bin ich in meinem Alter wohl wirklich bei der Behandlung wie Typ2 angekommen.
    Bearbeitet von User am 18.01.2017 13:29:57. Grund: .
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    am 18.01.2017 14:50:38 | IP (Hash): 579946563
    nicht berechnen, kann der Dok auch nicht. Vorsichtig ausprobieren!


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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Angelos

    Rang: Gast
    am 18.01.2017 15:59:33 | IP (Hash): 464263120
    Na dann...essen, messen, spritzen...
    Eigentlich das logischte der Welt,
    wenn man sich endlich eingesteht, dass man wohl Dia2 hat.
    Daran hakts bei mir, wow, ich hasse es...
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    am 18.01.2017 16:44:06 | IP (Hash): 579946563
    und nach dem Spritzen halt weiter messen, bis der BZ nicht mehr weiter sinkt. Wenn das auf der Höhe wie vor dem Essen, haben Essen & Spritzen zueinander gepasst, und Du kannst schauen, wie die selbe Menge Spritzen vor der selben Menge Essen passt und dafür sorgt, dass der BZ gar nicht erst so hoch ansteigt :)


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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 18.01.2017 18:46:00 | IP (Hash): 486549602
    hope schrieb:
    Ja sicher Jürgen, das stimmt schon.
    Wie berechne ich bei Lispro die Einheiten, die es noch braucht,
    nachdem ich nach dem Essen gemessen habe und wegspritzen will, was noch übrig ist?
    Ich glaube, ich würde mit nochmal einer Schulung weiterkommen.
    Die letzte war im Jahr 1998, habe dort sofort Lispro erhalten und hatte in kürzester Zeit so niedrige Werte, dass er nicht mehr weiterverfolgt wurde.
    Weist auch auf MODY hin, jetzt bin ich in meinem Alter wohl wirklich bei der Behandlung wie Typ2 angekommen.



    Hallo Hope,
    mit einem sogen. Korrekturfaktor werden zu hohe Werte weggespritzt.
    Besser aber tagsüber ausprobieren.
    Mein ärztlicher Anfangskorrekturfaktor war 50, bedeutet, daß 1 Einheit den Blutzucker um 50 mg/dl senkt. Bei 150 also eine Einheit zur Senkung spritzen und messen. Mein Korrekturfaktor ist nur auf 40 gesunken, also Korrekturinsulin vorsichtig anwenden.

    Du schreibst, 4 Einheiten Lispro bei 'Low Carb'. Weißt du denn, wieviele BEs (KEs) trotz LowCarb deine Mahlzeit beinhaltet ?

    Hunger!!! beruht eher auf ein fehlendes Sättigungsgefühl.

    Dein Hunger!!! kann aber auch eher auf Appetit beruhen, weil du dir Kohlenhydrate tagsüber zu den Mahlzeiten verkneifst. KHs in Kombination mit Eiweiß/Fett kannst du essen, dafür bekommst du ja das Lispro.

    Könnte auch Appetit / Angewohnheit sein - wer hat die nicht ;-)
    Beim Naschen dann auch auf Zusammensetzung achten.
    Also besser einen Riegel Schokolade langsam auf der Zunge zergehen lassen oder eine kleine Portion Chips, Nüsse knabbern.

    Schreibe dir das allerdings als INSULINER (LADA), mit 2er und Tabletten nicht so bewandert.
    Frage mich/dich trotzdem, ob es ev. besser wäre, ganz auf die beiden Insuline umzustellen mit entsprechender Schulung und ggfs. auf die Tablettengabe (Wirkung eher unkalkulierbar) zu verzichten.

    Gruß Elfe
  • Angelos

    Rang: Gast
    am 18.01.2017 22:42:27 | IP (Hash): 464263120
    Danke elfe für deinen Beitrag, der mich schon weiterbringt.
    Die Idee mit ganz auf Insulin, B und H umzusteigen hatte ich schon angesprochen, aber der Doc besteht noch auf Glimepirid und Metformin. Glimepirid ist bei MODY sehr hilfreich, anders als bei Typ2 soll es nicht die Bauschspeicheldrüse ausnudeln.
    Ja, der Hunger, klar, ich esse tagsüber wenig, einfach nicht möglich, wenn ich morgens und mittags mehr esse, fühle ich mich richtig schwer und belastet.
    Und klar, dass ich dann abends Hunger habe.
    Eben, das bin ich noch nicht gewohnt, dass ich mit Lispro essen kann.
    Seit ewigen Zeiten habe ich mir gaaanz viel verkniffen und mit Bewegung und Enthaltsamkeit versucht zu steuern. War immer ungemütlich bei Feiern oder Einladungen, das kann ich nicht und das kann nicht, habe auch noch ein paar Nahrungsmittelunverträglichkeiten.
    Ist gar nicht schön, ich glaube, Insulin zuführen ist einfacher, das ist ja easy, ich kann mal was essen, was sonst verboten ist. Hurra! Mit dem Abnehmthema haben mich die Ärzte nicht genervt, weil ich normalgewichtig bin/war. Auch typisch für MODY.
    Allerdings Glimepirid und Insulin haben mir schon 2 Kilo mehr beschert.

    Schönen Abend noch
    hope
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 20.01.2017 00:42:29 | IP (Hash): 987836046
    Hallo Hope,

    kann so ungefähr nachvollziehen, was dich bewegt.

    Wusste eine Zeitlang auch nicht mehr, was ich noch essen sollte.
    Von heute auf morgen Insulin war nicht alles.
    Laktoseintoleranz kam dazu, also nicht mehr so eine Scheibe Käse zwischendurch als ohne KH gegen Magenknurren.

    In Kombination schwierig, bin bis heute auch 'ungemütlich' bei Einladungen, Feiern, Restaurantessen.
    Weiß dann nicht, wieviel Kohlenhydrate und ob Milchzucker drin ist.

    Dieser Milchzucker ist überall drin, auch wo man das nicht unbedingt vermutet.
    Als Füllstoff, Geschmacksstoff, selbst in Wurst und Medikamenten.
    Lactrase-Tabletten helfen mir nur bedingt.

    Jedenfalls ist das Leben in sofern einfacher geworden, daß Allergene (wobei Laktose eine Unverträglichkeit ist) auf verpackte Lebensmittel lt. EU-Richtlinie ausgewiesen werden müssen -
    wenn ich für mich einkaufe. Laktosefreie Produkte gibt's mittlerweile auch.

    Wäre aus meiner Sicht wichtig, daß du eine aktuelle Schulung zum Umgang mit dem Insulin machst.
    Erleichtert in sofern, Kohlenhydrate nicht (mehr) meiden zu müssen.
    Da gibt es aber Feinheiten, je nach Tageszeit (Biorhythmus) braucht die gleiche Menge KH unterschiedliche Insulinmengen (morgen und abends mehr, mittags und nachts weniger).

    - Korrekturfaktor nutze ich dabei tageszeitunabhängig, mit Faktor 40 bei BZ 200 plus 2 Einheiten = eher abrunden -

    Gruß Elfe
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 36
    Mitglied seit: 01.12.2013
    am 22.01.2017 20:25:28 | IP (Hash): 730827042
    Wie geht's jetzt ?
  • Angelos

    Rang: Gast
    am 26.01.2017 12:53:38 | IP (Hash): 453308850
    So....erstmal Danke Michael für deine Nachfrage.

    Eure Beiträge und das Lesen hier und die Infolinks haben mir weitergeholfen.
    Ich habe fesgestellt, nach vielem Ausprobieren, dass Basal am Abend amBesten wirkt, da ich ja abends die größte Menge vertilge, leider.
    Aber diesen Rhytmus werde ich einfach nicht los.

    Was mir momentan zu schaffen macht, sind depressive Zustände,
    mit denen ich schon lange immer mal zu tun habe.
    Was war zuerst, Henne oder Ei,
    Depression und Dia oder Dia weil Depression??
    Ich kann mich nicht so toll aufraffen und fühle mich auf der Verliererseite,
    mit all dem Zeugs, was ich erfolgreich von meinen Familien geerbt habe.
    Allergien, Dia, Hypertonie, psychische Instabilität, Skoliose,
    diabolischer!! Soffwechsel, so nenne ich es.

    Ich habe bei meinem HA ein Rezept zum Rehasport beantragt, auch erhalten und mich total freudig bei einem Fitnessstudio angemeldet und begonnen.
    Leider war bei denen der Focus nur auf "Leistungen dazubuchen" gerichtet.
    Sie haben mich ein paarmal angesprochen, im Gerätebereich zu arbeiten, nur das ist effektiv.
    Ich kann mir die Gebühr und die Beiträge nicht leisten, daraufhin war ich uninteressant.
    Die Rehaleute werden in einen Kurs reingeschoben, ich hüpfte zu Zumbaübungen oder es waren Übungen, die mich vollkommen überforderten.
    Habe da abgebrochen, wollte im TSV einsteigen...und jetzt finde ich den Anfang nicht mehr.
    Alles blockiert, alles spreizt sich bei dem Gedanken.
    Das hat mich so runtergezogen, nach dem Motto, du kriegst gar nichts mehr auf die Reihe....

    Ganz schön viel geworden,
    Danke für`s lesen.
    hope
    Bearbeitet von User am 26.01.2017 12:55:10. Grund: -
  • Bild User
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    Beiträge: 14
    Mitglied seit: 23.01.2017
    am 26.01.2017 15:17:06 | IP (Hash): 1076521053
    hope schrieb:
    Na dann...essen, messen, spritzen...
    Eigentlich das logischte der Welt,
    wenn man sich endlich eingesteht, dass man wohl Dia2 hat.
    Daran hakts bei mir, wow, ich hasse es...


    Ich kann dich trösten, du bist nicht alleine damit. Leider, sage ich selbstkritisch.

    ~ °~° ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    Zur Wahrscheinlichkeit gehört auch, dass das Unwahrscheinliche eintritt. -- Aristoteles
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 27.01.2017 01:05:51 | IP (Hash): 1693725736
    Hallo hope,
    sehe in deinem Nickname eher ein positives Zeichen: Hoffnung :-)

    Hatte auch bei mir den Eindruck, alles mögliche an schlechten Erbanlagen hat sich in mir versammelt.
    Versuche auch damit umzugehen: Informationen sammeln, Arzt + Behandlung.

    Gerätetraining ist so gar nicht mein Ding - so langweilig.
    Gehe lieber raus in die Natur zum Walken.
    Bewegung fast nebenbei, statt Stöcken lieber Hanteln in den Händen.
    Lasse den Blick schweifen auf beruhigendes Grün, See mit Enten ... .

    Bei schlechtem Wetter Training mit Ergometer zuhause, aber nur mit Fernsehen davor - dann nicht ganz so langweilig.

    Liebe Grüße
    Elfe
  • Angelos

    Rang: Gast
    am 27.01.2017 13:25:46 | IP (Hash): 151900255
    Liebe elfe,
    danke und ich sehe das auch so und habe es immer so gemacht.
    Viel Bewegung in den Alltag einbauen, viel Schritte, keine Abkürzungen gehen, sondern immer aussen rum und Strecken dazu bauen. Treppen steigen im Winter, da ich kein Ergo habe. Walkenn mit Stöcken mag ich immer noch nicht, mit kleinen Hanteln ganz toll.

    Bei diesem Rehasport ging es um abgenutzte Wirbel und damit verbundenem Absterben der Hände.
    Schmerzreduktion und Muskelfunktion stärken.
    Aber wie du es sagst, ich habe mich wieder für verstärkte Übungen entschieden, die ich in der manuellen Therapie gelernt habe. Mache das lieber für mich, Sport in der Gruppe nervt mich, da war ich früher anders. Na ja, die Zeiten ändern sich.

    Gestern sehr schöne Werte, musst abds. nicht spritzen, da ich mit 96 ins Bett ging.
    Nüchtern dann 155, toll, aber bei euch habe ich gelernt, dass das einfach so sein kann.
    Bin aufgewacht durch Telefon, war erschrocken und verärgert, 7:30 und habe eine blöde Nachricht am AB gehabt. Habe erst danach gemessen, also kein Wunder.
    Der Doc reitet drauf rum, den Nüchternwert immer unter 100 zu bekommen. Geht einfach nicht,
    wir leben damit und es gibt ja wirklich Gründe dafür. Das habe ich bei euch Gsd bestätigt bekommen.
    Das beruhigt.
    Merci...
    hope
    Ach ja, das Abendessen war Gemüsesuppe, danach ein feines Schokopuddinglein mit Sojamilch und Stevia, selbstgemacht. Kein Fertigpulver, meist aus Maisstärke, sondern etwas Kartoffelstärke und losen Kakao.
    Suppe am Abend bewährt sich sehr bei mir.




    Bearbeitet von User am 27.01.2017 13:29:20. Grund: .
  • Angelos

    Rang: Gast
    am 29.01.2017 16:55:21 | IP (Hash): 18075961
    Wenn der Eine Ruhe gibt,
    spinnt der Andere.
    Habe jetzt mit einer KH armen Ernährung und viel Bewegung tolle Werte.
    Bei uns scheint viel die Sonne und der Schnee glitzert. Also raus.
    Jetzt stelle ich seit ca. 3 Tagen fest, dass der Blutdruck hoch ist.
    Mit Butdruckmittel, Aprovel 300 habe ich Werte zw. 170/100, toll!!!
    Was ist denn jetzt wieder los?

    Abends nach dem Essen BZ nicht höher als 150. Bewegung wirkt nach?
    Der Blutdruck rastet aus und ich bald mit ihm.
    BZ und Blutdruck sind gekoppelt, soviel ich weiß, verstehe es nicht.

    hope
    Bearbeitet von User am 29.01.2017 16:57:43. Grund: .
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 5070
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 29.01.2017 18:15:41 | IP (Hash): 524889977
    Hallo Hope,

    zu ersterem herzlichen Glückwunsch.

    Zu letzterem hab einfach ein bisschen Geduld. Dass der BD sich mit KH-armer Ernährung und natürlich mit viel Bewegung normalisiert, wird übereinstimmend berichtet. Das passiet allerdings nicht innerhalb weniger Tage, sondern braucht seine Zeit.

    Bei mir persönlich ist z.B. eine Zwischenphase aufgetreten, bei der die Herzfrequenz höher war. Das hat mir auch Angst gemacht, aber mein Arzt hat mich damals beruhigt. Nach etlichen Wochen hat sich das gegeben. Vielleicht handelt es sich bei deinen BD-Spirenzchen auch um Umstellungsgeschichten und vielleicht ist das bei dir schon in ein paar Tagen vorbei. Ich drück dir dafür die Daumen.

    Beste Grüße, Rainer
  • Angelos

    Rang: Gast
    am 29.01.2017 18:29:35 | IP (Hash): 18075961
    Danke Rainer für die Beruhigung.
    Das Komische ist halt, dass ich ja schon sehr lange das Blutdruckmittel nehme und damit gut eingestellt war.
    Ja mal sehen, werde noch etwas warten und sonst zum Arzt gehen.
    Ja Puls ist auch höher.

    Schönen Abend
    hope
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 36
    Mitglied seit: 01.12.2013
    am 07.02.2017 23:19:38 | IP (Hash): 730827042
    Wie geht es dir denn jetzt ?
  • Angelos

    Rang: Gast
    am 08.02.2017 12:51:27 | IP (Hash): 1750856051
    Mir geht es besser.
    Denn wegen den Herz- Kreislaufproblemen war ich bei dem Daibetologen und es wurde ein Belastungs EKG gemacht und der jähriche Diabetes Chek, ebenfalls Blut abgenommen.
    Termin zur Besprechung habe ich Ende der Woche.
    Aber zum EKG und Check weiß ich schon, dass der Puls stark erhöht war und nicht wieder gut genug runterging. Check der Füße ergab, alles gut, nur links ganz schwach verminderte Reizreaktion.

    Nach dem Spritzen von Basal vor dem Schlafengehen habe ich weiterhin nach ca. einer halben Stunde Hunger! obwohl ich auf Anraten des Docs ausgiebig mische. Er meinte, wenn nicht genug gemischt wird, wirkt das kurzzeitige im Basal zu schnell.
    Da ich eben nicht gleich schlafe, sondern noch länger wach bin, nach dem Spritzen, merke ich den BZ Abstieg. Also nicht so ideal. Überlege mir, statt Lispro das Basal vor dem Abendessen zu spritzen. Die Wartezeit wäre mir egal, hauptsache dieser Hunger in der Nacht tritt nicht mehr ein.
    Was meint ihr?

    LG hope

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    Mitglied seit: 14.11.2014
    am 08.02.2017 12:57:48 | IP (Hash): 2108455638
    hope schrieb:

    Da ich eben nicht gleich schlafe, sondern noch länger wach bin, nach dem Spritzen, merke ich den BZ Abstieg. Also nicht so ideal. Überlege mir, statt Lispro das Basal vor dem Abendessen zu spritzen. Die Wartezeit wäre mir egal, hauptsache dieser Hunger in der Nacht tritt nicht mehr ein.
    Was meint ihr?

    LG hope





    Hi!

    Du solltest beim Basal keine BZ-Abstieg bemerken! Mess doch mal den BZ zum Basalspritzen, 1, 2 und 3 Stunden danach.
    Basal NPH muss gut gerollt werden. Protaphane hat einen Wirkgipfel, aber der sollte nicht schon nach 1 Stunde kommen.
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    am 08.02.2017 13:05:46 | IP (Hash): 1101263926
    Je klarer das Prota, desto größer ist der unwirksame Wasser-Anteil. Das Insulin ist and die weißen Bestandteile gebunden. Deswegen braucht man zum wirksamen Spritzen das Protat schön milchig.

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Angelos

    Rang: Gast
    am 08.02.2017 13:09:39 | IP (Hash): 1750856051
    Ich weiß und so mache ich es auch, 20 oder mehr schwenken, 10 mal oder 20 mal rollen, ist dann sowas von milchig, milchiger geht`s nicht mehr. ;)
    Ist das vllt. nur in meinem Kopf? Keine Ahnung, aber so ist es, werde hungrig, vor der üblichen Zeit.
    ????
    Bearbeitet von User am 08.02.2017 13:10:14. Grund: .
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    am 08.02.2017 13:14:57 | IP (Hash): 2108455638
    Mess einfach mal, wenn der Apppetit auf was Süßes kommt.

    Vielleicht ist es auch nur Kopf – ich wer regelmäßig irre, wenn meine Vorräte aufgebraucht sind... ;))

  • Angelos

    Rang: Gast
    am 08.02.2017 13:23:08 | IP (Hash): 1750856051
    Ja, das Messen, wenn ich hungrig aslo messe und sehe wie er runtergegangen ist, vllt. von 170 auf 120, dann denke ich, oje, die ganze Nacht noch vor mir. Wohlgemerkt immer nachts, der Hunger wird immer nagender, an schlafen nicht zu denken, das nervt.
    Ich esse dann selbstverständlich nichts Süsses, sondern ein Stück Käse, dann schlafe ich gut ein.
    Blöd, will eigentlich nachts nur meine Ruhe.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 14.11.2014
    am 08.02.2017 13:39:15 | IP (Hash): 2108455638
    hope schrieb:
    Ja, das Messen, wenn ich hungrig aslo messe und sehe wie er runtergegangen ist, vllt. von 170 auf 120,



    Vom Basal?

    Das wäre ungewöhnlich!
  • Angelos

    Rang: Gast
    am 08.02.2017 14:17:57 | IP (Hash): 1750856051
    Richtig.
    Diese Messergebnisse spielen sich in einer Zeit zw. 2 und 3 Uhr nachts ab, denn ich habe große Einschlafschwierigkeiten. Gespritzt habe ich so gegen 23 oder 24 Uhr.
    Seit ich in Rente bin, bin ich ein Nachtschwärmer geworden.
    Ist wahrscheinlich alles zu spät mit dem spritzen, aber ich kann nicht um 22:00 spritzen, wenn ich da keinesfalls dann schlafen kann.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 1905
    Mitglied seit: 14.11.2014
    am 08.02.2017 14:23:48 | IP (Hash): 2108455638
    hope schrieb:
    Neben Glimepirid 2mg und Metformin 2x1000 mg soll ich nun Lispro 4IE spritzen, habe davor schon Basal NPH 14IE vor dem Schlafen spritzen sollen.



    Wie sind denn Deine Werte tagsüber so vor und nach dem Essen?

    14 Einheiten Basal Abends vor dem Schlafengehen, dafür tagsüber eine Mittel das die Insulinproduktion ankurbelt und Abends 4 Einheiten Lispro. Dazu Metformin – das sind einige Pillen und zusätzlich Spritzen, funktioniert das bis auf den nächtlichen Hunger? Zumal ich den BZ-Abfall mit Protaphane irgendwie nicht gut finde – Basal-Insulin soll mehr oder weniger geradlinig den Blutzucker auf einem Level halten!
    Bearbeitet von User am 08.02.2017 14:24:28. Grund: .
  • Angelos

    Rang: Gast
    am 08.02.2017 14:31:57 | IP (Hash): 1750856051
    Genau das wollte ich auch gerade schreiben.
    Ich nehme ja noch abds. das Glimepirid. Der Doc hält am Glimepirid fest, da das bei MODY so gut ist.
    Er hat letztens gesagt, wir wollten doch nur mit Glimepirid arbeiten aber das reicht halt nicht aus und erhöhen birngt auch nichts, meint er.
    Ich habe das Gefühl, entweder bin ich mittlerweile zu blöd um ihn zu verstehen,
    fest steht, er sagt mir immer nur einen Bruchteil und fragt mich dann beim nächsten mal ob ich das oder das mache, was er nie mit mir besprochen hat.
    Also z.B. spritzen sie vor dem Frühstück und Abendessen schon das Basal?
    Häää????, es war bis jetzt nur von vor dem Schlafengehen die Rede.
    Oder wenn ich frage, was soll ich Basal spritzen, wenn ich ca. 150 oder 120 vor dem Schlafen habe?
    Antwort seiner Diab. Schulungs MA, spritzen sie immer 14.
    Genau, eine Mitarbeiterin von ihm machte eine Schulung mit mir.
    Wirklich gebracht hat mir das aber nicht viel.
    Ich frage mich, soll ich wechseln, soll ich selber alles rausfinden?
    Beides? Eine andere Diabetologin ist diejenige, mit der mein jetziger zusammen gearbeitet hat.
    Andere gibt es in unserer Nähe nicht. Müsste dafür in die Stadt fahren, ca. 20 km

    Bearbeitet von User am 08.02.2017 14:36:59. Grund: NS
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    am 08.02.2017 14:43:37 | IP (Hash): 2108455638
    Mody hat ja eigene Regeln – aber auch da gibt's funktionierende Therapien ;-))

    Gibt's in der anderen Stadt gute Bummel-Möglichkeiten mit netten Cafés oder so?
    Dann wäre es bestimmt nicht falsch, mal eine andere Praxis auszuprobieren.

    Ich bin ja immer für kleine Experimente, aber der Medi-Cocktail wäre mir zu unübersichtlich.
    Und wenn Glimepirid tagsüber reicht, ist 14 Einheiten Protaphane zum Schlafengehen, ähm, sportlich...
  • Angelos

    Rang: Gast
    am 08.02.2017 14:55:28 | IP (Hash): 1750856051
    Dann werde ich mal meine Diahintern hoch kriegen und in die große, lärmende Stadt fahren...
    ich danke dir.
  • Bild User
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    am 08.02.2017 15:34:22 | IP (Hash): 1101263926
    Auch wenn's bei Mody häufig brauchbar funzen soll, hab ich ne Abneigung gegen die Tablette, die die Betas einfach unabhängig vom Bedarf immer auf Trab hält. Und irgendwie scheint mir die Abwechslung mit dem Insulin zur Nacht wenigstens von weitem gesehen nicht besonders schlüssig. Kommt dazu, dass ich zur Nacht mit meinem Insulin wahrscheinlich heute nach vielen Jahren noch kämpfen würde, wenn ich nicht jeden Tag zu normal wachen Zeiten möglichst passend dosieren müsste. Habe also bei so einer BOT immer das Gefühl, dass da zu Lasten der Betroffenen gespart werden soll - oder dass die Betroffene sich das Anlernen mit dem Insulin zum Essen nicht antun will???

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
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  • Elfe

    Rang: Gast
    am 08.02.2017 18:19:51 | IP (Hash): 703198088
    hope schrieb:
    Ich weiß und so mache ich es auch, 20 oder mehr schwenken, 10 mal oder 20 mal rollen, ist dann sowas von milchig, milchiger geht`s nicht mehr. ;)
    Ist das vllt. nur in meinem Kopf? Keine Ahnung, aber so ist es, werde hungrig, vor der üblichen Zeit.
    ????



    Hallo hope,

    dieses Protaphane - mit Zink verzögert - wird immer noch verschrieben !?

    Ziemlich umständlich und lästig, dieses Re-Suspendieren.
    Bin bereits in 2005 von Protaphane auf Levemir ohne dieses Zinkzeugs als klare Lösung umgestellt worden.
    Mittlerweile wurden weitere langwirkende Insulinanaloga entwickelt wie Lantus und Toujeo, mit wesentlich flacherer Wirkkurve.
    https://www.diabetes-news.de/produkte/insuline/wirkprofile-der-insuline-2/wirkprofile-der-insuline

    Gruß Elfe
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    am 08.02.2017 18:41:22 | IP (Hash): 1101263926
    Womit wir wieder beim Wirkverlauf wären, zu dem Du dich recht bedeckt hältst: Mit alle 8 Stunden Prota is der recht gleichfärmig zu gestalten wie mit alle 12 Stunden Levemir - aber wer z.B. nur für 8 Stunden Basal braucht, könnte sich mit Levemir schon mehr spendieren, als er haben will. Was man an Basal wirklich braucht, lässt sich mit Prota super austesten - wenn man das denn will.

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  • Angelos

    Rang: Gast
    am 08.02.2017 19:16:56 | IP (Hash): 1750856051
    Wen meinst du, Juergen?

    Mein Doc hat mir halt nur das verschrieben, was anderes hat er gar nicht angesprochen.
    Ich selbst habe keine Ahnung davon und wäre schon auf breite Aufklärung angewiesen.
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    am 08.02.2017 19:22:55 | IP (Hash): 715764647
    Hallo Hope,

    nur 20km - hast du es gut. Mach dich auf die Socken, die kurze Entfernung zählt wirklich nicht als Ausrede.

    Ich drück dir die Daumen, dass du mit dem neuen Diadoc gut zurcht kommst und dass ihr zusammen eine erfolgreiche Therapie zusammenbauen könnt.

    Alles Gute, Rainer
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 08.02.2017 19:39:05 | IP (Hash): 703198088
    hjt_Jürgen schrieb:
    Womit wir wieder beim Wirkverlauf wären, zu dem Du dich recht bedeckt hältst: Mit alle 8 Stunden Prota is der recht gleichfärmig zu gestalten wie mit alle 12 Stunden Levemir - aber wer z.B. nur für 8 Stunden Basal braucht, könnte sich mit Levemir schon mehr spendieren, als er haben will. Was man an Basal wirklich braucht, lässt sich mit Prota super austesten - wenn man das denn will.

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    Basal wird 24 h gebraucht für die Grundversorgung, bei 12 h also 2 x spritzen.
    Levemir wurde in Einheiten selbstverständlich reduziert, wie das bei Umstellung von Insulinen per Arztempfehlung sowieso angepasst wird.
    Jenseits der Wirkdauer ist auch die Handhabung zu berücksichtigen.
    Diese Schwenkerei und Suspension ist von vorvorgestern.

    Meint Elfe
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    am 08.02.2017 19:56:32 | IP (Hash): 518379663
    @Elfe

    Protaphane wird noch häufig verschrieben!
    Auch bei Schwangerschaften!
  • Angelos

    Rang: Gast
    am 08.02.2017 20:17:39 | IP (Hash): 1750856051
    @ Rainer, was heißt Ausrede, ich komme jetzt erst so lange in dieses Thema.
    Ich habe ja jahrelang Tabletten genommen.
    Dass Der Diabetologe nicht so toll ist, überreisse ich langsam, aber bis jetzt habe ich gedacht, der weiß was er macht.
    Es gibt noch ein Thema, seit ich in Rente bin. Ich muss seitdem sehr, sehr rechnen.
    Eine Tageskarte für die Bahn kostet knappe 9€. Ich bevorzugte da einen Diabetologen im Ort, zu dem ich zu Fuß gehen kann.
    Es ist nicht die Entfernung, für die ich zu faul bin, sondern die Extrakosten.
    Klingt komisch, ist aber so.
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    am 08.02.2017 20:39:22 | IP (Hash): 1101263926
    Zu Anfang nach Doktors Ansage und dem Beipackzettel Insulin spritzen ist normal. Aber dann ist auch normal, dass man in der Folge für sich selbst schaut, wie die Wirkung konkret verläuft und wie sie optimal zum eigenen Alltag passt. Hab nicht umsonst den Nachlauf-Thread aufgemacht und ein bisschen dargestellt, wie weit die die Wirkungen streuen können.

    Brauche zur Zeit für die Nacht 6-10IE Lantus, aktuell 10IE. Morgen um 10-11 Uhr kann ich sehen, wie der BZ ansteigt, die Lantus-Wirkung also ausläuft. Absoluter Quatsch, dass das immer 24 Stunden wirke, weil das ja auf dem Beipack setehe, und ebenso Quatsch, dass ich die 24-Stunden-Wirkung bräuchte. Denn den Tag über komme ich sehr viel besser ohne weiteres Lantus aus als mit.

    Als ich noch 60IE Prota gebraucht hab, hab ich die in 2mal 30 gespritzt, bis mich ein Typ1 drauf aufmerksam gemacht hat, dass ich da jeweils in der Mitte mehr Wirkung hatte, als ich eigentlich haben wollte - kam zum Mittag immer mit dem Bolus durcheinander - und um die Spritzzeiten rum immer sehr viel weniger. Er hatte Recht, 3mal 20 Einheiten fühlten sich auch an den Spritzstellen deutlich erträglicher an.

    Mit der Umstellung auf Lantus kam ich dann mit um die 40 Einheiten aus und brauchte auch die Zeiten nicht mehr so genau einzuhalten. Hatte nur den Nachteil, dass es zeitweise plötzlich und unerwartet schneller als Apidra wirkte. Hab die 40IE dann also auf 2mal aufgeteilt, damit ich mit der gelegentlichen Wirkung nicht auf dem Beipack besser zurecht kommen konnte.
    Naja, und infolge einer Ernährungsumstellung hat sich mein Lantus-Bedarf vor gut 3 Jahren im Rahmen von 2-3 Tagen von den 40 auf 10IE/Tag verringert. Klar hatte ich mit ner Verringerung gerechnet, aber eher mit sehr viel weniger.

    Lange Schreibe also einzig wg individueller Verlaufs-Parameter weit ab von jedem Beipack und persönlich wichtig, denn beim BZ-Verlauf in 20 von 24 Stunden im voll gesunden Bereich kommt es da auf 10-20mg/dl mehr oder weniger die meiste Zeit schon an.

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  • Angelos

    Rang: Gast
    am 08.02.2017 20:57:20 | IP (Hash): 1750856051
    hjt_Jürgen schrieb:
    oder dass die Betroffene sich das Anlernen mit dem Insulin zum Essen nicht antun will???
    ----------------------------------------------


    Also, tagsüber bewegen sich die Werte mit dem Glimepirid und Met zw. 120 und 140, 1,5 Std. nach dem Essen. Wenn ich tagsüber viel Bewegung habe und wenig KH esse, ist es meist vor dem Essen um die 80-90. Hatte ja schon geschrieben, abds. esse ich am Meisten, da können sie schon um die 200 sein.
    Deshalb das Lispro vor dem Essen am Abend. Wenn ich weiß, dass ich mehr essen werde, so der Arzt, soll ich Lispro vorher spritzen, fangen sie mit 4 an.
    Aber weiterhin Glimepirid und Met 1000 und vor dem Schlafengehen 14 Basal NPH.

    Lieber Jürgen, was meinst du denn mit, "wenn man denn will"? Oder obiges Zitat...woher willst du wisen, dass ich nicht will und dergelichen.
    und leider blick ich bei deinen Ausführungen und Abkürzungen nicht wirklich durch.


  • Angelos

    Rang: Gast
    am 08.02.2017 20:58:08 | IP (Hash): 1750856051
    hjt_Jürgen schrieb:
    Zu Anfang nach Doktors Ansage und dem Beipackzettel Insulin spritzen ist normal. Aber dann ist auch normal, dass man in der Folge für sich selbst schaut, wie die Wirkung konkret verläuft und wie sie optimal zum eigenen Alltag passt. Hab nicht umsonst den Nachlauf-Thread aufgemacht und ein bisschen dargestellt, wie weit die die Wirkungen streuen können.

    Brauche zur Zeit für die Nacht 6-10IE Lantus, aktuell 10IE. Morgen um 10-11 Uhr kann ich sehen, wie der BZ ansteigt, die Lantus-Wirkung also ausläuft. Absoluter Quatsch, dass das immer 24 Stunden wirke, weil das ja auf dem Beipack setehe, und ebenso Quatsch, dass ich die 24-Stunden-Wirkung bräuchte. Denn den Tag über komme ich sehr viel besser ohne weiteres Lantus aus als mit.

    Als ich noch 60IE Prota gebraucht hab, hab ich die in 2mal 30 gespritzt, bis mich ein Typ1 drauf aufmerksam gemacht hat, dass ich da jeweils in der Mitte mehr Wirkung hatte, als ich eigentlich haben wollte - kam zum Mittag immer mit dem Bolus durcheinander - und um die Spritzzeiten rum immer sehr viel weniger. Er hatte Recht, 3mal 20 Einheiten fühlten sich auch an den Spritzstellen deutlich erträglicher an.

    Mit der Umstellung auf Lantus kam ich dann mit um die 40 Einheiten aus und brauchte auch die Zeiten nicht mehr so genau einzuhalten. Hatte nur den Nachteil, dass es zeitweise plötzlich und unerwartet schneller als Apidra wirkte. Hab die 40IE dann also auf 2mal aufgeteilt, damit ich mit der gelegentlichen Wirkung nicht auf dem Beipack besser zurecht kommen konnte.
    Naja, und infolge einer Ernährungsumstellung hat sich mein Lantus-Bedarf vor gut 3 Jahren im Rahmen von 2-3 Tagen von den 40 auf 10IE/Tag verringert. Klar hatte ich mit ner Verringerung gerechnet, aber eher mit sehr viel weniger.

    Lange Schreibe also einzig wg individueller Verlaufs-Parameter weit ab von jedem Beipack und persönlich wichtig, denn beim BZ-Verlauf in 20 von 24 Stunden im voll gesunden Bereich kommt es da auf 10-20mg/dl mehr oder weniger die meiste Zeit schon an.

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  • Elfe

    Rang: Gast
    am 09.02.2017 01:24:18 | IP (Hash): 703198088
    Hallo hope,

    deine Tageswerte sind o.k.

    Dein Abendinsulin zum Essen wurde dir nur unzureichend erklärt.
    So 1 zu 1 (KE zu Einheit) ist so die Anfängerdosis - sorry.
    Jedoch braucht die gleiche KH-Menge abends mehr Insulin als mittags (Biorhythmus).
    Auch 'mehr essen' für vor oder nach Lispro ist ungenau.
    Kommt darauf an, wann die Kohlenhydrate ins Blut tröpfeln, in Kombination mit eher schwer verdaulichem wie Fett, Eiweiß, Rohkost.
    Leicht verdaulich vor dem Essen, schwer verdaulich nach dem Essen - entsprechend Abendfaktor zur KE-Menge !

    In 2005 hatte ich 10 Einheiten Protaphane, nun rund 10 Jahre später Levemir auch 10 aufgeteilt in 2 Portionen morgens/abends.

    14 Einheiten + Tabletten - echt viel.

    Mit zwei Insulinen sollte der Blutzucker eingestellt werden können, durch dich persönlich besser einschätzbar - ohne diese Tabletten.

    Metformin ist so ein Tablettchen für 2er und/auch bei Übergewicht - nicht deins.
    Protaphane auch so ein altmodisches Ding - wie beschrieben.

    Gruß Elfe

    P.S.: Du MODY und ich LADA sind halt nicht so die 'typischen' 2er oder 1er.
    ICT mit zwei Insulinen als Therapie helfen, sowohl als auch.

  • Angelos

    Rang: Gast
    am 09.02.2017 11:36:57 | IP (Hash): 1106427432
    Liebe elfe,
    vielen Dank für deine klaren Ausführungen.
  • Angelos

    Rang: Gast
    am 09.02.2017 20:36:58 | IP (Hash): 1106427432
    Die Wirkung von NPH-Insulinen setzt bei Subkutaner Gabe nach 30-60 min ein. Je nach injizierter Menge liegt das Wirkmaximum zwischen 4 und 8 h und die durchschnittliche Wirkdauer wird von den Herstellern mit 12-18 h angegeben. Die Erfahrung in der klinischen Praxis zeigt jedoch, dass die meisten Verzögerungsinsuline nach 8-12 h ihre Wirkung verlieren, so dass der Blutzuckeranstieg am Nachmittag, bei 2-maliger Basalinjektion, für viele Patienten problematisch ist. Ein weiterer Schwachpunkt herkömmlicher Verzögerungsinsuline ist die stark ausgeprägte Insulinwirkung 4-6 h nach Injektion. Dies kann insbesondere in der Nacht ein Problem darstellen, weil der maximale Wirkungspeak des Verzögerungsinsulins zwischen 2 und 4 Uhr zu einem Zeitpunkt eintritt, wenn die Zellen sehr insulinempfindlich sind. Als Folge des Zusammentreffens dieser Faktoren kann es zu einer erhöhten Unterzuckerungsneigung in der Nacht bei gleichzeitig hohen bzw. schwankenden Morgenwerten kommen.

    Mir wird so einiges klar. Ich hatte das vllt. noch nicht erwähnt, es handelt sich um ein NPH-Insulin.
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    am 09.02.2017 20:46:58 | IP (Hash): 647287301
    Hallo Hope,

    ich sehe das mit den Tabletten anders als Jürgen und Elfe. Ich halte es nicht für einen übertriebenen Medikamentencocktail, wenn die Tabletten dabei helfen, dass du mit weniger Insulin deinen BZ gleichmäßiger führen kannst. Dass ist bei dir wahrscheinlich sowohl mit Metformin als auch mit den 2mg Glimeperid der Fall. Hier meine Überlegungen zu den Tabletten:

    1. Metformin
    Dieses Madikament hat eine positive Wirkung hauptsächlich bei Insuliresistenz. Es stimmt zwar, dass die meisten Typ 2er IR habe und die meisten Typ 1er nicht, aber es gibt natürlich auch 2er ohne und 1er mit Insulinresistenz. Bei MODY ist im allgemeinen auch kaum IR dabei, aber wenn du denkst, dass du welche hast, dann könnte zusätzliches Metformin für dich wirklich sinnvoll sein. Wenn du wissen willst, ob Metformin bei dir wirkt, dann kannst du es ja mal probeweise weglassen. Den Unterschied müsstest du am stäksten bei den Nüchternwerten merken. Dafür müsstest du das Metformin aber mindesten eine Woche lang weglassen, weil es etliche Tage nachwirkt.

    2. Glimeperid
    Es ist richtig, dass dieses Medikament bei Typ 2ern die Betazellen ausquetscht und schon nach wenigen Jahren selbst in der höchsten Dosierung nicht mehr wirkt. Nicht so bei MODY 1 und 3. Hier hilft eine geringe Dosis über viel Jahre, den BZ zu stabilisieren. Nach deinen Beschreibungen ist das auch bei dir der Fall. Warum solltest du auf diese gute Wirkung bei gerade mal 2mg Glimeperid verzichten. Von der geringen Dosis wird nichts ausgequetscht, davon kriegst du auch keine Hypos.

    Bei deinem Arzt würde mich auch die altmodischen Insuline stören, weil sie auch nicht richtig helfen. Und dass er dich nicht ordentlich informiert und in seine Entscheidungen einbezieht, ist echt nicht gut. Insofern hast du gute Chancen, mit einem anderen Diabetologen besser zurecht zu kommen. Ich wünsche dir das und drücke dir ganz fest die Daumen.

    Alles Gute, Rainer
  • Angelos

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    am 09.02.2017 21:03:07 | IP (Hash): 1106427432
    Danke Rainer ;)

    Eben mit dem Glimepirid habe ich eine rasante Wirkung am Anfang festgestellt, hatte schon Hypos und habe auch in einem Jahr 2 Kilo zugenommen.
    Derzeit habe ich schon das Gefühl, dass es nicht mehr so wirkt, eben darum ging es dann, dass ein Insulin dazugenommen werden muss. Aber 2mg sind auch nicht viel, richtig.
    Das Glimepirid macht die Bauchspeicheldrüse bei MODY nicht platt, das hat mich beruhigt und ist das Mittel, das den Defekt des MODY behebt.

    Ich habe übrigens am kommenden Dienstag einen Termin bei einem Diabetologen, der auch ein Psycho-Diabetologe ist. Das brauche ich. Freue mich und bin gespannt.