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FreeStyle Libre und Bz Teststreifen

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    am 18.02.2017 18:18:34 | IP (Hash): 1483002734
    Hallo FreeStyle Libre- Nutzer.

    Wieviel Bz- Teststreifen bekommt Ihr als FSL- Nutzer von der Kranken Kasse bewilligt, wenn diese die Kosten der FSL- Sensoren trägt?

    Mit freundlichen Grüßen


    Gerd
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    am 19.02.2017 11:14:39 | IP (Hash): 226884761
    Hi,

    auf Grundlage einer Empfehlung von Abbott hin und wieder Gegenmessungen mit einem Blutstropfen bzw, Messungen bei arg unwahrscheinlichen Anzeigen des FSL durchzuführen ( - !!! mit Teststreifen der Marke Abott um das Lesegerät FSL einzusetzen als Blutzuckermessgerät !!! - ) verschreibt mir mein Hausarzt mit dem Vermerk : Verordnungszeitraum 1 Jahr, 100 Teststreifen ( 1 Packung ) der Marke Abbott Free Style Precision. Keine Problem mit meiner KK der DAK - nach deren Ansicht hat der Arzt notwendige Hilfsmittel im Rahmen seiner für den Patienten entwickelten Therapie zu verschreiben und dies zu verantworten. Bezahlt wird was der Arzt rezeptiert ! Keine Mengenbeschränkungen.
    Allerdings mußte ich erst meinen Hausarzt mit sehr deutlichen Worten auf diese Aussage meiner KK hinweisen und von ihm regelrecht fordern mir die Teststreifen zu rezeptieren - mit dem Hinweis: sollte er von meiner KK in Regress genommen werden, bekommt er von mir das Doppelte als Ersatz erstattet.
    Schwierig war übrigens nicht das Gespäch mit dem Arzt, ich mußte erst die "Machtbessessenheit" der Verschreibungsbeschränkungen des "Personals" überwinden. Und hier: hart aber höflich bleiben !!!!

    Die 100er Packung reicht aus um für ein Jahr hin und wieder dier Ergebnisse des FSL gegen zu kontrollieren bzw. bei arg seltsamen Anzeigen eine Blutzuckermessung statt Glukosemessung zu erhalten.

    Bin damit sehr zufrieden.
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    am 19.02.2017 11:24:10 | IP (Hash): 2137923819
    Hey, da muss ich mich ja auch mal drum kümmern. Hab bislang noch Vorrat und gedacht, dass ohne Schwierigkeiten Streifen verordnet werden können, weil ja bei den CGMs sogar teilweise täglich kalibiriert werden muss und das FGM für den Glukose-Kontakt die selbe Technik verwendet.

    Ein bisschen positive Erfahrung hatte ich schon im Zusammenhang mit einem reklamierten Sensor. Da hat mir der Kundendienst schon mal 10 Streifen extra geschickt - in einem Paket, in das locker 1.000 gepasst hätten ;)

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
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    am 19.02.2017 16:35:44 | IP (Hash): 1483002734
    Da ich mit der Messgenauigkeit de FSL nicht wirklich zufrieden bin und teilweise deutliche Abweichungen festgestellt habe, will ich auf Teststreifen nicht verzichten. Habe vergangene Woche in der Nacht mit FSL einen Wert von 3,0 mmol gemessen und beim Nachmessen im Blut waren es 5,0 mmol. Also ein Unterschied von 2,0 mmol und das finde ich nicht akzeptabel. Leider ist so eine Abweichung keine Ausnahme, sondern hier nur ein Beispiel von so einigen.
    Bevor ich also auf Teststreifen verzichte, werde ich das FSL wieder ablegen. Zumal ich meine Insulinpumpe mit dem Bz- Messgerät steuere und den Bolusrechner verwende. Das FSL war für als Kraftfahrer interessant um mal zwischendurch zu messen. werde also nur noch meine Restbestände vom FSL verbrauchen und das war es dann.

    Mit freundlichen Grüßen


    Gerd
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    am 19.02.2017 17:04:23 | IP (Hash): 2137923819
    Bin da bei Abbott vor die Ansage gelaufen, dass Fingerpieks und jeweils 5 Minuten danach die Scan-Anzeige mit plusminus Toleranz gleich sein müssten.
    Das kann ich so auch akzeptieren, denn das ist ja genau das, was mir auch mit 2 Testgeräten sogar vom selben Hersteller und mit Streifen aus der selben Charge ganz normal passieren kann.

    Beim CGM oder FGM kommen dann noch die 5 Minuten dazu, von denen ich denke, dass das auch locker 15 sein können, die der Blutzucker in den Gewebezucker braucht, den die Sensoren messen.

    Mit der Differenz von 3 zu 5mmol/l hätte ich den Sensor reklamiert, wenn nicht gerade in nen rasant fallenden oder steigenden BZ gemessen.

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    am 20.02.2017 17:04:12 | IP (Hash): 226884761
    Tipp für all jene die einmal bei Abbott Sensoren reklamieren wollen / müssen wegen seltsamer / ungenauer Werte und Ersatz beanspruchen wollen:

    Behauptung 1: Gegenmessungen wurden immer mit Teststreifen von Abbot "FS Preciosus" und dem Lesegerät des FSL als Blutzuckermessgerät durchgeführt - niemals anderen Hersteller benennen

    Behauptung 2: Messunteschiede betrugen ( in mmol/L ) meist 2,5 - 3,4 Prozentpunkte, z.B. 2,4 zu 6,2
    oder 3,9 zu 7,7

    Liegen die Unterschiede unter 15 % Abweichung gibt es keinen Ersatz (!), der "blöde" Sensor sollte ca. 4 - 5 Tage am Arm gewesen sein.
    Scheut Euch nicht vor Rücksendung des "blöden" Sensors, dieser geht per vorfrankierten Brief von Abbott ( ohne Absenderangabe ) nach Belgien.


    Tipp der bei mir bestens funktioniert, muß nicht für Andere zutreffen:

    Ich konnte fast ein halbes Jahr parallel mit meinem vorherigen System "AccuCheckMobile" von Roche
    4x am Tage gegenmessen zu FSL. Nach ca. 3 Monaten addierte ich zu den Messerten des FSL 1 Punkt hinzu ( zB. 5,1 = 6,1 ; 6,2 = 7,2 ; 5,4 = 6,4 ), nahm den höheren Wert als Blutzuckerwert an und berechnete danach meine Kurzzeitinsulindosen. Ein bis heute perfekt funktionierendes Berechnungsschema, niedrige Werte des FSL schocken mich nicht mehr, mein HbA1c ist wieder dort wo er vor Einsatz FSL war, und ist wieder sehr konstant zwischen 6,0 und 6,3 = für mich, 114 kg leicht, eine prima Einstellung
    Bearbeitet von User am 20.02.2017 17:15:46. Grund: Ergänzungstipp
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    am 20.02.2017 17:30:21 | IP (Hash): 1165419054
    Danke für die ausführliche Reklamations-Beschreibung! Bei mir hatte der Typ noch extra auf den 5 Minuten zwischen Fingerpieks und Scan bestanden.

    Weil mir die Anzeige am Lesegerät zu pisselig ist, mein altes Tablet zu unhandlich und mein aktuelles Phablet kein NFC hat, hab ich gezielt nach NFC und günstig gesucht und jetzt ein Nothandy (ohne Sim-Karte) mit wenig Prozessor und wenig Speicher und vernünftiger 4,3 Zoll-Anzeige. Hab Glimp drauf, weil sich das manuell kalibrieren lässt und ich so den aktuellen Stand mit den vorausgegangenen Stunden Zeit- und BZ-Höhenmäßig super übersichtlich im Blick hab.

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    am 20.02.2017 20:27:09 | IP (Hash): 917887551
    falkreiner1948 schrieb:

    Behauptung 2: Messunteschiede betrugen ( in mmol/L ) meist 2,5 - 3,4 Prozentpunkte, z.B. 2,4 zu 6,2
    oder 3,9 zu 7,7

    Liegen die Unterschiede unter 15 % Abweichung gibt es keinen Ersatz (!), der "blöde" Sensor sollte ca. 4 - 5 Tage am Arm gewesen sein.



    Leider trifft das so nicht (immer) zu:

    Blut Libre
    126 88
    90 58
    152 105

    hat NICHT zum Austausch gereicht bei meinen letzten Problemen.
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    am 20.02.2017 20:30:42 | IP (Hash): 917887551
    Und zur Ausgangsfrage:

    Die KKs bewilligen oder verweigern da eigentlich gar nichts, es sind die Ärzte und ggf die Kassneärztlichen Vereinigungen, die Probleme machen. Obwohl das Libre als Hilfsmittel das Medikamenten-Budget (TZ sind per Gesetz Medikament) nicht belastet und die Abrechnungsstelle vermutlich gar nichts davon weiß, daß der Patient, der da TZs bekommt, eine Libre trägt (weil das ja direkt zwischen KK und Abbott abgerechnet wird, AFAIK),

    Mein DiaDoc will mir nur 100 / Quartal verschreiben.
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 21.02.2017 14:23:37 | IP (Hash): 186142792
    Weil es gerade so schön passt.

    Abott haut gerade einen Gratissensor an jeden Newsletter Empfänger raus. Der Code lautet verrückter weise SENSORGRATIS (alles Großbuchstaben). Ich habe zwar kein FSL aber bald einen Sensor abzugeben.;)

    Einfach einen einzelnen Sensor bestellen und bei der Bezahlung den Code eingeben. Ich weiß allerdings nicht ob er bei "nicht Newsletter Empfängern" klappt.

    Gruß

    Dirk

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    DO NOT FEED THE TROLL!!!
    Bearbeitet von User am 21.02.2017 17:27:45. Grund: korrektur