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Blutzucker zur Diagnose kontrollieren...

  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 1
    Mitglied seit: 03.05.2017
    am 03.05.2017 22:30:06 | IP (Hash): 1187325390
    Hallo zusammen,

    dank Google bin ich auf das Forum hier gestoßen da ich mich aktuell etwas mit dem Thema befassen muss. Für mich ist das alles ein sehr neues Thema und daher schätze ich die Erfahrung aller die Ahnung haben. Bei mir ist die aktuelle Situation etwas ungeklärt. Ich gehe ja regelmäßig zur Blutspende, dort hat man mich nun informiert das meine Blutzuckerwerte nach unten Grenzwertig sind. Ich habe also mit meinem Arzt kurz darüber gesprochen, ein kurzer Test wurde gemacht welcher im unteren Normbereich liegt. Einen Wert habe ich nicht. Bei der letzten Blutspende war erneut das Problem, also habe ich zu Sicherheit noch einmal einen Test machen lassen in der Apotheke da mein Arzt praktisch drei Wochen Urlaub genießt ;) Das Ergebnis war unter Berücksichtigung das die letzte Mahlzeit nicht so weit zurück lag doch wieder recht niedrig, aber noch im Normbereich. Aus diesem Grund soll ich jetzt mal 1-2 Wochen regelmäßig messen und das ganze protokollieren. Vermutlich aus dem Grund weil ein längerer Zeitraum wohl eine bessere Tendenz ermöglichst.

    Nun mache ich den Spaß schon zwei Tage und neben immer mehr zerstochenen Finger ergeben sich immer mehr Fragen für mich. Mein Gerät das ich hier habe misst in mmol/l, laut meinen Informationen die ich zusammengetragen habe sollten die normalen Werte im Bereich nüchtern bzw. vor dem Essen bei 3,3 – 5,6 liegen und nach dem Essen bei 5,0 - 7,8. Kritisch soll es werden bei weniger als 3,9 und mehr als 8,8. Ich hoffe das die Werte so in etwa richtig sind.

    Was mich jetzt etwas irritiert ist das ich in den ersten zwei Tage jetzt nie über einen Wert von 5,5 gekommen bin, was auch der höchste Wert war den ich gemessen habe. Viel öfter pendel ich irgendwo zwischen 4 bis 5 herum und das nach dem Essen. Einen Wert morgens habe ich aktuell noch nicht. Gegen Abend scheint der Wert aber tendenziell niedriger zu sein als über den Tag. Aktuell stehe ich bei 4,3 etwa 2 Stunden nach einem Abendbrot bestehend aus einem belegten Brot, ein Stück Plunder vom Nachmittag sowie einer Flasche Cola die ich mir mit meiner Frau geteilt habe, welche ich zwischen Essen und Messung nach und nach getrunken habe.

    Allgemein ist mein Befinden Abends auch etwas schlechter und diverse Dinge wie Zittern und Nervosität sind ebenfalls vorhanden.

    Daher würde ich gerne mal eure Gedanken dazu erfahren, meint ihr das es bei mir ein Problem geben könnte bzw. allgemein was man jetzt von den Werten halten sollte in der Annahme das diese stimmen?

    Leider ist es scheinbar so das man bei solchen Dingen doch etwas allein gelassen dasteht nach dem Motto mach mal und irgendwie weiß man dann nicht wie man was interpretieren sollte/muss. Habt ihr irgendwelche Ratschläge für meinen nächsten Arzttermin? Ich danke euch auch schon einmal für eure Beiträge.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 5070
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 03.05.2017 22:59:33 | IP (Hash): 380420436
    Die Werte sind gut und sehr normal.

    Allerdings ist dabei zu beachten, dass die Handmessgeräte keine Präzisionsgeräte sind. Richtige Aussagen kann der Arzt nur mit Laborwerten treffen. Ich vermute mal, dass die Messung bei der Blutspende auch nur ein ungenauer Handmessgerätwert war.

    Ein BZ von 4,3 mmol/l (77mg/dl) ist kein Wert, bei dem man sich unterzuckert fühlen kann.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 1905
    Mitglied seit: 14.11.2014
    am 04.05.2017 08:24:03 | IP (Hash): 2108455638
    adb schrieb:

    und kannst dann genau
    sehen was dein Gerät für eine Abweichung hat, welche Du dann
    in % ausrechnen solltest.




    ...was aber nichts bringt, da die größte Abweichung an den Teststreifen selbst liegt. Dazu kommt Batterieladung, tatsächliche Blutmenge... und die erlaubte Toleranz.

    Anstatt die Schwestern mit Sonderwünschen zu ärgern reicht es die Selbst-Testergebnisse im Tagebuch in Relation zum HbA1c zu setzen.



    ---
    DO NOT FEED THE TROLL!!!

    http://www.diabetes-online.de/a/die-wichtigsten-werte-ein-ueberblick-1776718
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 04.05.2017 19:45:17 | IP (Hash): 290796325
    Hallo Christian,
    hat dir dann der Apotheker ein Blutzuckermessgerät verkauft ?! :-(

    Dein Arzt wird diese Werte ev. nur ansehen und dann doch eigene Untersuchungen veranlassen.
    Als erstes ein sogen. Langzeitblutzucker = HbA1c-Wert, ev. weiteres.

    Dein Unwohlsein am Abend könnte auch auf die Cola (Flasche 1,5 , 1, 0,75, 0,5 Liter ? : 2) beruhen.
    Mit dem Zuckergetränk jagst du den Blutzucker hoch, Insulin wird ausgeschüttet, Blutzucker herabgesenkt.
    Und genau diese großen Unterschiede quittiert der Körper mit Symptomen, nicht unbedingt den absoluten Wert.
    Auch zu spüren, an Heißhunger nach besonders viel Zucker, ohne Messen.

    Wenn du den Blutzucker gleichmäßiger hältst, mit Cola light oder Cola Zero zum belegten Brot, könnte sich dein Befinden durch diese einfache Maßnahme schon bessern.

    Die Stechhilfe zur Blutgewinnung an die Seiten ! (nicht mittendrauf) der Fingerbeeren ansetzen, da tut 's nicht so weh.
    https://www.gesundheit.de/krankheiten/diabetes/blutzuckermessung/blutzuckermessung-tipps-und-tricks
    wenn du dir das denn weiter antun willst.

    Deine Werte und weiteres sind durchaus plausibel.
    Eine Klärung beim Arzt nach seinem Urlaub ist völlig ausreichend,
    um den Floh im Ohr, den dir der DRK gesetzt hat, wieder loszuwerden.

    Liebe Grüße
    Elfe