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Metformin für Typ 1 / Mischform Diabetiker

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    am 20.05.2017 13:10:38 | IP (Hash): 1847844145
    Mir (Diabetes Typ 1 seit 1997, wahrscheinlich Mischtyp)
    wird von meinem behandelnden Arzt plötzlich
    (Mai 2017) die Verschreibung von Metformin verweigert.
    Mit dessen Hilfe konnte ich über viele Jahre meine
    Blutzuckerwerte verbessern Konto während sie nach
    Absetzung von Metformin sofort in die Höhe schnellten.
    Begründung des Arztes: Die Herstellerfirma versäumte
    es, Metformin für Diabetes Typ 1 Patienten genehmigen
    zu lassen.

    Stimmt das?

    Joerg.
  • Cracktros

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    am 20.05.2017 13:26:00 | IP (Hash): 953321380
    Ich würde die Frage anders stellen, ist jemand Typ 1 wenn Metformin irgend eine Wirkung zeigt?

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    am 20.05.2017 13:44:36 | IP (Hash): 70571008
    Cracktros schrieb:
    Ich würde die Frage anders stellen, ist jemand Typ 1 wenn Metformin irgend eine Wirkung zeigt?

    Die Frage ist falsch gestellt. Du kannst bestenfalls fragen: "Ist jemand nur Typ 1 wenn Metformin irgend eine Wirkung zeigt?" und diese Frage wahrscheinlich mit "Nein" beantworten.

    Selbstverständlich kann man Typ1 und Typ2 oder Typ1 und eine kräftige Insulinresistenz entwickeln. Der Fachbegriff dafür ist Doppeldiabetes und der kommt gar nicht so selten vor.
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 20.05.2017 13:48:54 | IP (Hash): 953321380
    In der Staatistik ist der Doppeldiabetes eine Randnotiz. Und selbs dann stabilisiert Metformin nicht den BZ, wie es hier beschrieben wird. Die Wirkung von Metformin ist Marginal.
    ----'--'-----''-
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    am 20.05.2017 14:35:35 | IP (Hash): 58821819
    Wenn Du für ne Woche belegst, wie viel mehr an Insulin Du pro Tag ohne Metformin für den gleichen Blutzucker-Verlauf wie mit Metformin spritzen musst, hast Du das überzeugendere Argument ;)

    Die Form vom Diabetes ist da recht schnuppe, wie Frauen mit PCO belegen, die seit Jahren Metformin bekommen, auch wenn sie gar keinen Diabetes haben und auch wenn es dafür über Jahrzehnte keine ausdrückliche Zulassung gegeben hat/gibt?

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Cracktros

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    am 20.05.2017 15:10:44 | IP (Hash): 778650331
    Aber betrachte auch was nach einer Weile geschieht. Wenn ein Medikament nur 5-6 Monate wirkt, danach nur noch Nebenwirkungen da sind, von der Wirkung aber nichts,, dann ist zu nicht zu gebrauchen.

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    am 20.05.2017 15:37:59 | IP (Hash): 58821819
    Volle Übereinstimmung. Kann aber hier keinen Zusammenhang erkennen. Denn M bremst, wo es da tut, sehr zuverlässig die übermäßige Glukoseausgabe der Leber, und die ist in den allermeisten Fällen ne chronische und keine vorübergehende Angelegenheit.

    Für den vorliegenden Fall nehme ich aber einstweilen an, dass das Absetzen vom M auch mit dem Anstieg vom BZ zufällig zusammen gefallen sein kann. Deswegen meine Anregung, mal ganz gezielt ne Woche mit Metformin und ne Woche ohne bei gleichem BZ zu vergleichen.

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  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 20.05.2017 15:52:28 | IP (Hash): 778650331
    Typ 1 ist nicht Ty 2

    Kennzeichen von Typ 1 ist:

    -keine oder nur geringe Resistenz,
    - keine oder nur geringe Glukose-Ausgebe-Problematik.

    Wer aber viel zu viel Wiegt, der verbraucht viel Insulin. Mit zu wenig Bewegung Übergewicht und falscher Ernährung handelt sich der Mensch noch andere Probleme ein.

    Eine Änderung des Lifestyle ist erfolgreicher als Metformin. Bei Typ 1 Diabetes, ist die Glukoseausgabe, . eher vorübergehend.

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    Bearbeitet von User am 20.05.2017 15:54:01. Grund: Lifestyle
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    am 20.05.2017 16:16:19 | IP (Hash): 58821819
    Vorsicht: Wenn ich von Lifestyle Änderung schreibe, krieg ich hier immer mächtig Gegenwind, vor allem von Typ1 ;)

    Ich geh mal davon aus, dass im vorliegenden Fall nicht gelernt worden ist, die IEs dem wechselnden Bedarf anzupassen. Und da kam das Absetzen vom Met recht händy zur Erklärung des höheren BZ ;)

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  • Cracktros

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    am 20.05.2017 16:29:12 | IP (Hash): 778650331
    da bin ich völlig dacore.

    ich frage mich ernsthaft wie man überleben kann, wenn man nicht das 1x1 des Diabetes-Management beherrscht. Die Anpassung der nötigen I.E an den Bedarf sollte jeder ICTler/inn, nach kürzester Zeit, drauf haben.

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    am 20.05.2017 17:11:38 | IP (Hash): 138781843
    Denke so ähnlich wie bei Hypo in Bus

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    am 20.05.2017 20:41:04 | IP (Hash): 70571008
    Cracktros schrieb:
    In der Staatistik ist der Doppeldiabetes eine Randnotiz. Und selbs dann stabilisiert Metformin nicht den BZ, wie es hier beschrieben wird. Die Wirkung von Metformin ist Marginal.

    In der Statistik taucht nur das auf, was wahrgenommen wird. Es ist richtig, dass Doppeldiabetes nicht allzu oft als das wahrgenommen wird, was es ist.

    Wenn du diese Studie meinst, die z.B. in diesem Artikel
    https://www.diabetes-news.de/nachrichten/metformin-bei-doppeldiabetes-wenig-sinnvoll
    beschrieben ist, dann ist die Schlussfolgerung bei den Vorteilen, die die zusätzliche Metformingabe ergeben hat durch die Studienergenisse in keiner Weise gedeckt:
    "Ein Vorteil zeigte sich bei der Insulindosis, sie konnte bei den Metformin-Behandelten um eine Einheit pro Kilogramm Körpergewicht gesenkt werden. Weiterhin ergab sich: Während die Placebo-Gruppe im Untersuchungszeitraum im Schnitt um 2 kg Körpergewicht zulegte, blieb das Gewicht bei den Metformin-behandelten Teilnehmern gleich."
    Es lohnt sich auf jeden Fall, etwas mehr als nur die unsinnige Überschrift zu lesen.
  • Cracktros

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    am 20.05.2017 20:51:42 | IP (Hash): 778650331
    Rainer schrieb:

    "Ein Vorteil zeigte sich bei der Insulindosis, sie konnte bei den Metformin-Behandelten um eine Einheit pro Kilogramm Körpergewicht gesenkt werden. Weiterhin ergab sich: Während die Placebo-Gruppe im Untersuchungszeitraum im Schnitt um 2 kg Körpergewicht zulegte, blieb das Gewicht bei den Metformin-behandelten Teilnehmern gleich."
    Es lohnt sich auf jeden Fall, etwas mehr als nur die unsinnige Überschrift zu lesen.



    Dann lies mal das hier:
    "Prof. Dreyer konstatierte in seinem Fazit klipp und klar: Das Konzept des Doppel-Diabetes entbehrt jeder methodischen Grundlage. Zweifelsohne gebe es Typ-1-Diabetiker, die im Verlauf deutlich Gewicht zulegen und eine Insulinresistenz sowie eine Hypertonie entwickeln. Dem könne man aber mit Lebensstilberatung und antihypertensiver Medikation begegnen: „Eine zusätzliche Therapie wie bei Typ-2-Diabetikern ist in keinem Fall gerechtfertigt, häufig formal kontraindiziert!“

    Und
    "Die BMI-abhängig zunehmende Insulinresistenz betreffe alle Menschen, nicht nur Typ-1-Diabetiker – mit dem einzigen Unterschied, dass Stoffwechselgesunde ihre Insulinproduktion kompensatorisch steigern können."

    http://www.medical-tribune.ch/medizin/fokus-medizin/artikeldetail/auch-typ-1-diabetikern-metformin-geben.html



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  • Cracktros

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    am 20.05.2017 21:03:22 | IP (Hash): 778650331
    Ich schreibe mal Klartext:

    Wenn es gelingt, mit Hilfe einer normalen Ernährung, einen sog. Doppeldiabetes, nicht nur und die Remission sondern, in einen Typ 1 Diabetes zu überführen, dann ist das Problem an der wurzel anzupacken. Das bedeutet maßhalten beim Essen und Normale Bewegung. Jedes zusätzliche Medikament schafft zusätzliche Risiken, die vermeidbar sind.


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    am 20.05.2017 22:14:21 | IP (Hash): 58821819
    Würde zutreffen, wenn der Typ2 lediglich angefressen & angesessen wäre. Dem Widerspricht allerdings, dass alle bisher bekannten Remissionen nicht mit Maßhalten beim Essen und normaler Bewegung erreicht wurden :(

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  • Cracktros

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    am 20.05.2017 22:27:23 | IP (Hash): 778650331
    Es geht um den höheren Insulin- Verbrauch von Schwergewichtigen Typ 1 Diabetikern und nicht bei dem was dem was bei Typ 2 Diabetikern geschieht.
    Der Doc schreibt, dass Schwergewichtige Typ 1 Diabetiker ähnliche Insulin- Verbrauch (BE/I.E. Faktor) haben wie vergleichbar Schwergewichtige Nichtdiabetiker. Also keine zusätzliche Erkrankung da ist, sondern ein normaler Mehrverbrauch durch Mehrgewicht.

    Nun soll also eine zusätzliche Tablette gegeben werden -auch wenn keine Erkrankung vorliegt- um sich der Völlerei zu widmen.
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    am 20.05.2017 23:15:16 | IP (Hash): 58821819
    Neenee, es geht schon darum, dass man Typ1=keine Betas UND GLEICHZEITIG Typ2=Regelschaden zhaben kann, und dass bis heute niemand, auch kein noch so schlauer Prof nen Plan davon hat, wie die beiden Typen entstehen und ob einer den anderen ausschließt oder ob beide auch dann nebeneinander in die Welt passen, wenn sie zusammen keinen Platz in seiner Vorstellung haben :(

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  • Cracktros

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    am 20.05.2017 23:25:36 | IP (Hash): 778650331
    Man stelle sich vor. In der Forschung gibt es Methoden die Insulinresistenz sichtbar zu machen. In medizinischen Laboratorien, die jeder Arzt nutzen kann, kann der Insulin verbrauch -zwar indirekt, aber dennoch- gemessen werden. Jeder Arzt kann also eine kleine Statistik anfertigen über den Insulinverbrauch Übergewichtiger Typ 1 Diabetiker, übergewichtiger Nichtdiabetiker und Typ 2 Diabetiker. Nun müssten die Daten nur noch verglichen und veröffentlicht werden und wir könnten uns alle ein Bild davon machen.
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    DO NOT FEED THE TROLL!!!indirektn diese Zahlen veröffentlicht werden könnte
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    am 22.05.2017 10:30:56 | IP (Hash): 1056998573
    Man stelle sich das Diabetes-Forschungs-Ideal vor:
    24/7 CMG-BZ-Verläufe und parallel dazu fortlaufend die Bewegungs-/Tätigkeits-Verläufe und die Verläufe und Inhalte aller Futter-Eingaben und natürlich die Insulin- und sonstigen Eingaben. Und das Ganze über 10 Jahre und mit Millionen Betroffenen in aller Welt.

    Und im Vergleich dazu nun die traurige Realität:
    Keine 10.000 CGM-BZ-Verläufe so zusammenhängend, dass eine gemeinschaftliche aussgagekräftige Aufarbeitung möglich wäre. Dazu vereinzelt grobe Angaben zu Mahlzeiten-BEs und der damit verabreichten Medikation, praktisch keine Angaben zu Inputs zwischendurch und keine zu FPEs und nix zu wann wie lange und intensive Bewegung.

    WICHTIG:
    Keine belastbaren Werte aus der Welt mit HBA1c besser als 7. Die gibt es zwar, aber bei allen ärztlichen Einstellungen darunter mehren sich die Hypos und vermelden eher Risiken, während die Betroffenen, die in diesem bis hin zum völlig gesunden BZ-Bereich leben, ihre BZs in einer Weise steuern, die sich mit den üblichen Studien-Parametern gar nicht erfassen lässt.
    UND zuverlässig zusammenhängende Daten zu Typ2 ohne Insulin gibt es praktisch überhaupt nicht.

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    am 22.05.2017 11:04:26 | IP (Hash): 2108455638
    Warum sollten T1 nicht auch an T2 erkranken können?

    Das sind ja nun 2 völlig verschiedene Erkrankungen – lediglich die Auswirkungen sind die gleichen.

    Metformin bringt da nur bedingt was, Lifestyleänderung ist dann bei steigendem Insulinverbrauch unumgänglich ;-))

    Hatte gestern wieder ein tolles Gespräch beim Grillen mit einer Altenpflegerin... Insulin spritzen und so... für ne Fanta spritzt man halt ein bisschen mehr. Was soll man da noch zu sagen?

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    http://www.diabetes-online.de/a/die-wichtigsten-werte-ein-ueberblick-1776718
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    am 22.05.2017 11:37:22 | IP (Hash): 926225713
    TypEinser schrieb:
    Warum sollten T1 nicht auch an T2 erkranken können?

    Das sind ja nun 2 völlig verschiedene Erkrankungen – lediglich die Auswirkungen sind die gleichen.



    Sehe ich auch so!
  • Dibein

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    am 22.05.2017 11:55:04 | IP (Hash): 2123142535
    TypEinser schrieb:
    Warum sollten T1 nicht auch an T2 erkranken können?

    [...]
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    http://www.diabetes-online.de/a/die-wichtigsten-werte-ein-ueberblick-1776718



    Weil das total gemein wäre.;)

    Aber man kann natürlich auch Flöhe und Läuse haben.

    VG

    Dirk


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    am 22.05.2017 13:28:16 | IP (Hash): 1056998573
    TypEinser schrieb:
    Hatte gestern wieder ein tolles Gespräch beim Grillen mit einer Altenpflegerin... Insulin spritzen und so... für ne Fanta spritzt man halt ein bisschen mehr. Was soll man da noch zu sagen?


    Naja, in den meisten DDG Diabetes-Beratungen reicht für Senioren HBA1c um 8--10, und selbstverständlich darf man alles, wenn man passend Medis nimmt/spritzt.

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    am 22.05.2017 13:39:48 | IP (Hash): 2108455638
    hjt_Jürgen schrieb:
    Naja, in den meisten DDG Diabetes-Beratungen reicht für Senioren HBA1c um 8--10, und selbstverständlich darf man alles, wenn man passend Medis nimmt/spritzt.




    So ein kleines bisschen am Alter orientieren ist sicherlich OK.

    Völlig irre finde ich, wenn man SO mit Medikamenten umgeht.
    Lifestyleänderungen sind schon was anderes. Selbst ohne Dia ist es in allen belangen besser, auf sein Gewicht/Fitness zu achten...

    Irgendwie scheinen Medikamente sowas wie Smarties zu sein. Und Insulin ist für manche wohl sowas wie Zitronenlimo... viele wissen nicht warum wieviel für was. Und bei Tagesdosen um 200 Einheiten und mehr sollte man vielleicht das eine oder andere Hanuta weglassen... Da nutzt auch Metformin nix mehr.


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    am 22.05.2017 15:35:43 | IP (Hash): 1662128011
    hjt_Jürgen schrieb:
    TypEinser schrieb:
    Hatte gestern wieder ein tolles Gespräch beim Grillen mit einer Altenpflegerin... Insulin spritzen und so... für ne Fanta spritzt man halt ein bisschen mehr. Was soll man da noch zu sagen?




    Na, am besten Glückwunsch zu einer gesunden Einstellung zum Diabetes. Nicht der Diabetes bestimmt das Leben, sondern das Leben die Diabetestherapie.

    schrieb:

    Naja, in den meisten DDG Diabetes-Beratungen reicht für Senioren HBA1c um 8--10, und selbstverständlich darf man alles, wenn man passend Medis nimmt/spritzt.



    Davon abgesehen, daß es wissenschaftlich unterlegt ist, daß Senioren nicht so streng eingestellt werden müssen (auch wenn 8-10 eher nicht damit gemeint ist): was genau hat ein schlechter 1c mit "selbstverständlich darf man alles, wenn man passend Medis nimmt/spritzt." zu tun? Der kommt sicher nicht daher sondern davon, daß man eben nicht "passend" spritzt.
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    am 22.05.2017 15:57:07 | IP (Hash): 2108455638
    ....mir ging es mehr um die recht ungenaue Definiton der Dosis für 'ne Fanta...

    Und miese 1c sind nun mal das Ergebnis eine schlechten/nicht verstandenen Therapieausführung ;-))

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    am 23.05.2017 22:27:54 | IP (Hash): 1662128011
    TypEinser schrieb:
    ....mir ging es mehr um die recht ungenaue Definiton der Dosis für 'ne Fanta...




    Ah, ok, Mißverständnis. Man sollte natürlich wissen, wieviel man dann mehr spritzen muß.
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 24.05.2017 23:51:48 | IP (Hash): 1027179772
    Joerg schrieb:
    Mir (Diabetes Typ 1 seit 1997, wahrscheinlich Mischtyp)
    wird von meinem behandelnden Arzt plötzlich (Mai 2017) die Verschreibung von Metformin verweigert.
    Mit dessen Hilfe konnte ich über viele Jahre meine Blutzuckerwerte verbessern Konto während sie nach Absetzung von Metformin sofort in die Höhe schnellten.
    Begründung des Arztes: Die Herstellerfirma versäumte es, Metformin für Diabetes Typ 1 Patienten genehmigen zu lassen.
    Stimmt das?
    Joerg.


    Hallo Joerg,
    liegt nicht an den Herstellern (sind viele mit dem Uraltwirkstoff), sondern an Studien, die von Zulassungsbehörden bewertet werden, ob Metformin überhaupt Sinn macht bei 1ern.
    Ist nicht der Fall, allerhöchstens zu Anfang als Hilfe zur Gewichtsabnahme.
    http://www.Diabetes-Heute.uni-duesseldorf.de/news/index.html?TextID=3761

    Hast du denn nur Metformin oder auch Insulin(e) ?
    Für 1er ist das ist die eigentliche Therapie - mit einen langwirkenden Insulin für den Grundstoffwechsel und einem schnellwirkenden Insulin passend zu den Mahlzeiten, nennt sich ICT.
    Auch manche 2er brauchen irgendwann Insulin, ist also kein Widerspruch zum vermuteten Mischtyp.

    Wer ist dein behandelnder Arzt: Hausarzt oDer Diabetologe ?
    Seit 1997 derselbe ? 20 Jahre die selbe Therapie ?

    Bitte mehr Information, um dir antworten zu können.
    Gruß Elfe
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    am 25.05.2017 11:03:29 | IP (Hash): 450102280
    Erstes Feedback:

    Wenn ihr eure Werbung ohne Sinn und Verstand einfach an andere Threads dranhängt, dann kann es sich kaum um ein seriöses Angebgot handeln. Oder hat es doch etwas mit dem Threadthema zu tun?

    Fall ja, dann erläutert mal bitte einen möglichen Zusammenhang.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    am 01.06.2017 10:27:18 | IP (Hash): 2098122104
    da gebe ich dir recht!