Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.

Diabetesklinik Bad Mergentheim,gibt es ne alternative?

  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 6
    Mitglied seit: 20.06.2017
    am 20.06.2017 22:17:13 | IP (Hash): 1833844606
    Hallo zusammen, ich bin etwas verzweifelt. Habe gerade meinen 4 stationären Aufenthalt wegen nächtlicher Hypos hinter mir. Es ist so das ich in der Nacht zwischen 0 und 4 Uhr so stark unterzucker, dass ich Glucose i.v bekommen muss.
    Bei meinem letzten Aufenthalt hatte ich einen anderen Diabetologen und der brachte das Thema Diabetes und Psyche ins Spiel. Es ist wirklich so das ich beruflichen Stress (mit Chefin und Kolleginnen) habe, man wirft mir absichtliches herbeiführen von Hypos vor und anderes. In den Nächten, in denen ich unterzuckere träum ich meist von meinen Kolleginnen und der Chefin.
    Der Diabetologe möchte mich jetzt nach Bad Mergentheim schicken weil die dort mit dem Thema vertraut sind halt auch im Bezug auf die Psyche.
    War jemand schon mal dort? Wie sind die Erfahrungen?
    Ich komme aus der Nähe von Dortmund und wüsste gerne ob es eine alternative zu Baden-Württemberg gibt?

    Ich danke für die Antworten
  • Rang: Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 15
    Mitglied seit: 24.05.2017
    am 21.06.2017 08:36:58 | IP (Hash): 379616826
    Hallo,
    ich war im März in Bad Mergentheim. Eine Alternative kenne ich nicht, ich weiß nur, dass Patienten aus ganz Deutschland nach Bad Mergentheim kommen und auch weite Strecken in Kauf nehmen (z.B. habe ich Patienten aus Kiel, Rostock, Bielefeld kennen gelernt).
    Grundsätzlich ist die Klinik super aufgestellt mit Diabetologen, Diabetesberatern, Psychologen, fachkundigen Krankenpfleger/innen, Physiotherapeuten, Augenarzt, Fußpflege.
    Zu deinem speziellen Problem kann ich nicht sagen, da ich als Neuerkrankte Typ-1 Diabetikerin in die Klinik gekommen bin. Grundsätzlich habe ich mich dort sehr wohl gefühlt und die für mich wichtigen Basics im Umgang mit meiner Erkrankung vermittelt bekommen und wurde super auf das Leben außerhalb der Klinik vorbereitet. Großer Pluspunkt war auch, dass mein Mann an allen Schulungen und Terminen teilnehmen durfte.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 110
    Mitglied seit: 15.06.2015
    am 21.06.2017 10:58:19 | IP (Hash): 1422844714
    ich frag mal ganz doof... wenn du solche Probleme auf der Arbeit hast, wieso suchst du dir dann nicht eine andere Firma...?

    Also in Bad Mergentheim war ich selber noch nicht, ich war bisher 3x in Hamburg (Asklepios Westklinikum), was ich auch empfehlen kann. Ansonsten habe ich noch gutes von Quakenbrück gehört, habe allerdings halt keine eigenen Erfahrungen dort. Das ist aber ja auf jeden Fall schon mal etwas näher dran...
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 6
    Mitglied seit: 20.06.2017
    am 21.06.2017 14:12:11 | IP (Hash): 1833844606
    Ich habe gekündigt aber trotzdem habe ich diese Träume die meinen Körper so stressen.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 842
    Mitglied seit: 14.04.2015
    am 24.06.2017 07:00:37 | IP (Hash): 1508681392
    Guten Morgen Finchen,

    Alternativen gibt es immer. Ich bin in der Barmer versichert. Dort ist ein Kliniksucher im Programm
    integriert. Du gibst als Beispiel nur Diabetes ein und Dir werden Krankenhäuser angezeigt, die geeignet sind und aus denen kannst Du auswählen.

    Mit Klinikbeurteilungen bin ich vorsichtig, denn was Patienten für einen Mist in Beurteilungen verzapfen ist manchmal wunderlich. Ich beurteilte die Klinik als tolles Haus, wogegen die Frau eines Mitpatienten diese Klinik mit ungenügend beurteilte. Grund war, dass ihr Mann ein Verhältnis mit einer Mitpatientin angefangen hat.

    Gruß
    Rolf



    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
    Bearbeitet von User am 26.06.2017 16:36:20. Grund: Schreibfehler
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 6
    Mitglied seit: 20.06.2017
    am 25.06.2017 22:30:03 | IP (Hash): 1833844606
    Hallo zusammen, bin von meinem Diabetologen jetzt in Bad mergentheim angemeldet.
    Hab mich jetzt mit der Klinik mal etwas mehr befasst. Kann mir jemand noch etwas mehr über die klinke erzählen? Wie sieht so ein Tag dort aus? Ist das alles so streng wie die Hausordnung erahnen lässt?

    Danke für die antworten
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8853
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 26.06.2017 08:06:46 | IP (Hash): 1910543323
    Was findest Du da besonders streng?

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Rang: Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 15
    Mitglied seit: 24.05.2017
    am 26.06.2017 09:02:44 | IP (Hash): 1559597472
    Am ersten Tag checkt man bis Mittag ein. Auf der Station wird einem zu erst Blut genommen und Blutdruck gemessen. Danach bekommt man ein Zimmer. Am ersten Tag ist eine Hausführung und eine Kantinenbegehung. Am zweiten Tag ist die Kennenlernrunde in einer Kleingruppe (bei mir waren es fünf Personen) mit der zuständigen Diabetesberaterin, die fragt die nach deinen Zielen, Wünschen etc. aus und erstellt für dich einen Stundenplan, den du dann am zweiten Tag gegen Mittag bekommst. Wenn man Glück hat, dann hat man gleich am zweiten Tag nachmittags noch eine "Unterrichtsstunde". Ansonsten geht es erst so richtig am dritten Tag los. Ich hatte grundsätzlich drei bis vier Unterrichtsstunden am Tag (außer am Wochenende, da kann es dann schon einmal langweilig werden).
    Die Unterrichtseinheiten waren für mich sehr interessant, ich bin aber auch Neuerkrankt. Jede Stunde muss man sich vom Referenten bestätigen lassen. Was jedoch ist, wenn man etwas ausfallen lässt, kann ich nicht sagen. Zwischendurch hat man auch immer mal verschiedene Untersuchungen und jeden Tag ist Visite. Auch ist Besuch gestattet, welcher sich auch den Unterrichtseinheiten anschließen kann.
    Die ersten drei Tage soll man sich nicht viel bewegen und darf auch das Grundstück nicht verlassen. Grundsätzlich gehen sie von einem Klinikaufenthalt von 12 Tagen aus, ich wollte aber bereits nach zehn Tagen gehen und das hat auch wunderbar geklappt. Meinen Wunsch mit der vorzeitigen Entlassung habe ich vom ersten Tag an offen kommuniziert. Grundsätzlich waren alle Ärzte und Pfleger sehr nett zu mir und sind auf meine Wünsche eingegangen. Anderen Patienten erging es jedoch anders, lag aber auch eher an der persönlichen Art von diesen.
    Grundsätzlich herrscht für alle Patienten auch striktes Alkoholverbot, an dieses wurde sich aber auch nicht immer gehalten.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 842
    Mitglied seit: 14.04.2015
    am 26.06.2017 16:44:08 | IP (Hash): 2099921295
    Hallo Finchen,

    die beste Möglichkeit eine Klinik mit Verlaub gesagt "Scheiße" zu finden ist schon im Wege des vorwegs zu ergründen, wo mögliche Problemstellen sein können. Dann kann man auch sofort gezielt meckern.
    Allein vom betriebswirtschaftlichen Anspruch muss eine Klinik darauf bedacht sein die Patienten zufriedenzustellen, denn wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit.

    Gruß
    Rolf




    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 6
    Mitglied seit: 20.06.2017
    am 26.06.2017 22:58:46 | IP (Hash): 1833844606
    Also ich finde es schon streng wenn kein Mobilfunk auf den Zimmern erlaubt ist. Darf man an den Wochenenden auch mal raus oder gar Urlaub nehmen und nach hause?