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Mein Diabetes und Obst

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    am 19.07.2017 16:44:55 | IP (Hash): 1548842975
    Irgendwie ist das eigenartig. Ich habe bei den Ernährungsberatungen oft zu hören bekommen, daß man am Tag nicht mehr als eine Handvoll Obst am Tag zu sich nehmen sollte. Nun bin ich aber Gartenbesitzer und hab hier diverse Obstsorten angebaut. Herrliche Süßkirschen, fruchtige Himbeeren, Erdbeeren schwarze, rote und weiße Johannisbeeren und vor allen zuckersüße kernlose Weintrauben kann ich vom Frühjahr bis Herbst ernten. Da fällt es schwer an sichzu halten.
    Eigenartigerweise beeinflußt es mein Blutzuckerwerte nicht. Sogar wenn ich Weintrauben mehr als ich eigentlich darf esse.
    Warum ist das so? Auch bei den anderen Obstsorten ist das so. Gerade in den "Fruchtmonaten sind meine Werte niedrig und konstant während sie in den Wintermonaten oft verrückt spielen.

    RK
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    am 19.07.2017 16:53:15 | IP (Hash): 2008956628
    Wie viel von welchem Obst jeder von uns in seinem persönlichen BZ-Rahmen essen kann, ist sehr individuell. Davon hat die einfache Futterschulung (gleich kommt wieder der Beobachter ;) schlicht keine Ahnung.

    Aber mal konkret: Wann nach dem Einverleiben vom Obst misst Du, dass das keine Auswirkungen auf Deinen Blutzucker hat?

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Elfe

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    am 19.07.2017 19:52:09 | IP (Hash): 1121026894
    Hallo Rolf,
    deine Obstsorten kannst du selbstverständlich essen, gesund und verhältnismäßig zuckerarm.
    Obst enthält nicht nur, aber auch Fruchtzucker.
    Und dieser wird ganz anders verstoffwechselt und erhöht den Blutzucker nur langsam.
    http://www.medicoconsult.de/fruktose/#Resorption

    Ich selber muss bei Obst als INSULINER aufpassen.
    Mit Insulin-Reduzierung zum theoretischen Kohlenhydrate-Gehalt.

    Gruß Elfe
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    am 19.07.2017 20:17:55 | IP (Hash): 1548842975
    Früh meist 8:00 Nüchternmessung.

    RK
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    am 20.07.2017 08:59:28 | IP (Hash): 975638313
    hjt_Jürgen schrieb:
    ... Davon hat die einfache Futterschulung (gleich kommt wieder der Beobachter ;) schlicht keine Ahnung.


    Diese Aussage unterschreitet das Niveau, welches allenfalls eine Reaktion wert wäre, wesentlich....
     5 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag.
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    am 20.07.2017 10:01:04 | IP (Hash): 2008953358
    rolf48 schrieb:
    Früh meist 8:00 Nüchternmessung.


    Wie Dein Essen, also auch Dein Obst, Deinen BZ beeinflusst, kannst Du etwa 1 Stunde ( nach dem Einverleiben messen.
    Interessant, weil wenn sich Spitzen über 140-160mg/dl mehren, pflegt mit der Zeit auch der morgentliche Nüchtern-BZ anzusteigen. Genauso wie er meistens mit der Zeit auch sinkt, wenn man sich angewöhnt hat, die Spitzen nach dem Essen auf den gesunden Bereich zu begrenzen. - Ist also eigentlich ein Spitzen-Spiel ;)

    Daumendrück für weiter Deinen Wunsch-BZ :)
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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 20.07.2017 18:28:43 | IP (Hash): 261854363
    Hallo Rolf,
    nach einer Stunde messen ist nur nach puren Obst einigermaßen sinnvoll.
    In deinem Formoline-Drink dauert die Aufnahme durch das enthaltene Eiweiß schon länger, ev. mal nach zwei Stunden messen.

    Deine Obstsorten - frisch - sind auch für Diabetiker o.k.
    http://www.Diabetes-Heute.uni-duesseldorf.de/ernaehrung/texte/?TextID=2094

    Ernährungsberatung für Diabetiker lässt durchaus mehr als eine Handvoll Obst zu, wer auch immer dir das geraten hat :-(.
    Obstsorten lassen sich nach Zuckergehalt auswählen, kombinieren mit anderen Zutaten (Joghurt, Quark, Sahne, Milcheis) oder auch als Nachtisch zu einer Hauptmahlzeit, ist der Blutzuckeranstieg durchaus langsamer.
    Weintrauben auf Käsewürfel wäre auch so ein altmodisches Käsepinchen :-)

    Gruß Elfe