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Metformin Alternative
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am 18.08.2017 13:10:36 | IP (Hash): 1830002715
Hallo,
ich bin Chris, 50, und habe Typ 2-Diabetes.
Mein Arzt hat mir Metformin Lich verschrieben. je 1000 mg. morgens und abends.
Leider vertrage ich das Zeug überhaupt nicht. Habe deswegen ein bißchen das Internet durchforstet und durchaus die ein oder andere Alternative gefunden.
Mit diesen Infos bin ich dann zu meinem Arzt, dieser lehnt aber die Verschreibung eines anderen Medikamentes ab.
Begründung:
Beim Metformin sei, im Gegensatz zu den neueren Produkten, bewiesen, dass es das Fortschreiten von bereits bestehenden Folgeerkrankungen verlangsamt.
Dies sie bei den bei den anderen Mitteln noch nicht bewiesen.
Nun meine vielleicht dumme Frage:
Gegen den Zucker wirken die neuen Präparate alle. wenn nun der Zuckerwert optimal eingestellt ist kann es doch gar nicht zu Folgeerkrankungen kommen.
Oder sehe ich da irgend etwas falsch ?
VG und Danke!
Chris -
am 18.08.2017 13:21:04 | IP (Hash): 1042875824
Hallo Chris
Das siehst Du richtig wenn der HbA1c nicht höher 5,3% ist.
Wegen der Verträglichkeit und besseren Wirkung von Meformin
kann man auch täglich 4x 500mg nehmen für 2000mg, eine
Möglichkeit welche leider noch nicht allen Ärzten bewusst ist.
.
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am 18.08.2017 13:30:14 | IP (Hash): 1830002715
Hi, danke für Deine Antwort.
Meiner liegt momentan leider bei 8,8.
Sorry, aber ich verstehs einfach nicht. Was beeinflusst denn das Fortschreiten der Folgeerkrankungen noch außer der Zuckerwert ??
Und warum soll das nur das Metformin können und nicht die neueren Produkte ?
Alternativ hat er mir auch Spritzen angeboten.
Aber ich kann es ja erst einmal mit 4 x 500 versuchen. -
am 18.08.2017 13:52:42 | IP (Hash): 1042875824
Chris
Metformin ist das Beste um die Glukoseproduktion der Leber zu
reduzieren und die kann eben ca. 500g davon täglich produzieren
was beim Diabetes wo die Kontrolle nicht mehr richtig funktioniert,
dann zu enormen Glukose-Erhöhungen führen kann.
.
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am 18.08.2017 13:55:13 | IP (Hash): 1830002715
Ok, verstehe.
Vielen Dank !
Lg.
Chris -
am 18.08.2017 14:01:30 | IP (Hash): 2108455638
trailhound schrieb:
Meiner liegt momentan leider bei 8,8.
Alternativ hat er mir auch Spritzen angeboten.
Aber ich kann es ja erst einmal mit 4 x 500 versuchen.
Wenn Du Folgeerkrankungen vermeiden möchtest und die BESSERE Alternative Insulin abgelehnt hast, wirst Du doch hoffentlich zum Metformin (ein gutes Medikament, allerdings nicht Wunder-fähig) viel Sport treiben und gut auf wenige Kohlenhydrate achten?2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 19.08.2017 07:10:52 | IP (Hash): 1738734302
Hallo trailhound,
Ein 1c von 8,8 ist definitv auf Dauer viel zu hoch und würde mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit über kurz oder lang zu Folgeerkrankungen führen.
Davon must Du auf jeden Fall runter.
Wundere mich auch etwas. Allein Metformin könnte auch Deinen 1c garnicht auf vertretbare Werte bringen, hat Dir Dein Arzt denn nicht zusätzlich zu kohlenhydratarmer Kost und ausreichender, intensiver Bewegung geraten ?
Fände ich ein wenig fahrlässig.
Bin auch kein Freund von Spitzen, konnte aber nach einer Lebensstiländerung in Absprache mit meinem Arzt das Langzeitinsulin Lantus absetzen.
Mein letzter 1c war 5,9 nachdem er vorher immer so zwischen 6,0 und 6,5 lag und das mit lediglich 1000 mg Metformin, das ich allerdings gut vertrage.
Allerdings eben auch Low Carb Ernährung und täglich 10000 Schritte schnelles Gehen (zur Arbeit und zurück).
PS: Wollte nach einer massiven nächtlichen Unterzuckerung unbedingt vom Lantus weg, dafür musste man aber etwas tun, das war mir klar !
Bearbeitet von User am 19.08.2017 07:11:34. Grund: korr1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 19.08.2017 13:35:57 | IP (Hash): 1042875824
Bit&Bites
Die Sache mit der enormen Unterzuckerung durch Langzeitinsulin Lantus
interessiert mich, da normalerweise Basalinsuline wenn richtig eingestellt
und Subkutan nur in die Dermis gespritzt sind, das nicht auslösen ?
Die Dermis hat nur Mikro- und Makro- Venen erst noch in geringer Zahl.
. -
am 19.08.2017 14:45:53 | IP (Hash): 33219276
Was war das für eine massive Unterzuckerung in mg/dl oder mmol/l? Und wie hat sie sich bemerbar gemacht?
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 20.08.2017 02:04:05 | IP (Hash): 1738734302
Hallo,
ja stimmt, hab mich eigentlich hier noch gar nicht richtig vorgestellt.
Lag im Sept. 2011 nach einem mittelschweren Schlaganfall, der Gottseidank keine bleibenden Schäden hinterlassen hat, in der Stroke Unit einer Uni-Klinik.
Diagnose Typ II Diabetes mit Eingangs-1c-Wert von 12,3.
Volles Programm. Bin vorher nie zu Ärzten gegangen, war/bin Kettenraucher, war noch ziemlich übergewichtig aber schon im Abnehmern begriffen und der Diabetes bestand vermutlich unentdeckt schon seit 20+ Jahren.
Da ich nebenbei auch dem Alkohol nicht ganz abgeneigt war, wurde ich vom KH nicht auf Metformin, sondern ausschliesslich auf Lantus eingestellt. Tägl. 22:00 Uhr, glaube waren anfangs 14 Einheiten.
Zur massiven Unterzuckerung kam es dann anschliessend in einer REHA-Klinik, die in einer waldigen und hügeligen Landschaft lag. Hatt mir dort schon angewöhnt täglich augedehntes Nordic Walking zu machen, an dem Tag der Unterzuckerung sehr intensiv. Hatte dann auch noch vor dem Spritzen des Lantus Alkohol getrungen, nicht besonders viel, aber die Kombi Sport / Alkohol / wenig KH zum Abendessen, hatte wohl gereicht.
Wachte kaltschweissgebadet um ca. 2 Uhr Morgens auf, völligst orientierungslos, ich wusste tatsächlich nicht was mit mir los war. Das war gefühlt noch schlimmer als mein Schlaganfall. Blutzuckerwert lag bei 40-50, bin mir nicht mehr ganz sicher. Der per Notklingel herbeigerufene Pfleger sah sofort, was los war und die üblichen Gegenmassnahmen wurden getroffen.
Bett musste vollständig neu bezogen werden, war komplett durchgeschwitzt.
Nach diesere Erfahrung hatte ich mir geschworen, nie wieder in eine Unterzuckerung zu geraten, bzw. geraten zu wollen.
Häufige Hypos wären für jeden, aber für mich als Programmierer glaube ich, besonders kontraproduktiv.
Kann mir eine Matschbirne einfach nicht leisten.
Ich setzte das Lantus dann schon in der Klinik unter ärztlicher Aussicht ab, führte mein begonnenes Nordic Walking Programm fort und zog die schon begonnene Low Carb Ernährung konsequent durch.
In der Zeit gab's dann auch nur noch E-Zigaretten, aber das ist eine andere Story.
HbA1c war bei der Entlassung so um die 7, wenn ich mich recht erinnere.
Habe aus meiner Sicht den Diabetes jetzt einigermassen im Griff, wie gesagt letzter 1c war 5,9, allerdings liegt der Nüchternblutzucker immer noch um die 120.
Bin jetzt 58 Jahre alt und hoffe sehr bis zum Eintritt ins Rentenalter nicht mit dem Spritzen von (Langzeit)Insulin anfangen zu müssen.
Udo
Bearbeitet von User am 20.08.2017 02:16:11. Grund: korr. -
am 20.08.2017 02:33:36 | IP (Hash): 1602616309
Bit&Bites
Es ist halt vieles zusammengekommen, aber sonst kann man sagen,
dass Basalinsulin sehr fein dosiert werden kann um wenigstens den
Nüchternwert unter 100 zu bringen und dann wäre das noch lange
nicht in dem Bereich wo Du warst mit der Dosis halt zu hoch für
die Verhältnisse.
Alternativ gebe ich Dir hier etwas über Hintonia Latiflora was deinen
Nüchterwert auch unter 100 bringen könnte ohne Risiken eigentlich.
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3978090/
https://www.versandapo.de/wirkstoffe/1644103
. -
am 20.08.2017 02:58:01 | IP (Hash): 1738734302
Hallo Adhka,
vielen Dank, hört sich zumindest interessant an und hat auch schon Einzug in Wikipedia gehalten:
"Für die Neoflavone aus Hintonia, vor allem dem Coutareagenin, wurde experimentell ein positiver Effekt auf die physiologische Kontrolle des Blutzuckerhaushalts abgeleitet."
Bin nicht abgeneigt das mal auszuprobieren.
Allerdings hatten die bezgl Glukosesteuerung teilweise auch angpriesenen Nahrungsergänzungsmittel, wie Zimt, Bittermelone und Konsorten, denen man ja gerne auch schon mal eine blutzuckersenkende Wirkung nachsagt, bei mir bislang keine nenneswert positiven Auswirkungen, ausser einer gewissen Schmälerung meines Geldbeutels,
Mal sehen, eine kleine Packung kann man ja mal verballern und sehen, was dabei herauskommt
Guckst Du hier: http://www.diabetes-forum.de/forum/topic/7497/Erfahrungen-Sucontral
Gute Nacht
Bearbeitet von User am 20.08.2017 03:14:57. Grund: ergänzung -
am 20.08.2017 03:13:50 | IP (Hash): 1602616309
Bits&Bites
Zimt und Co bringt nichts. Schau Dir auch die Diagramme
an bei dem NIH.Gov Link der Weltreferenz für Medizin.
Man müsste nur schauen ein gutes Extrakt zu bekommen
mit täglich verteilt 3x auf die Tagesdosis 80-100mg.
. -
am 20.08.2017 09:20:02 | IP (Hash): 1359238245
Hallo Udo,
deine Efahrung mit Lantus klingt nicht gut. Das war aber keine Verkettung mehrerer Umstände, das war einzig und allein das Unvermögen, die Dosis an den Bedarf anzupassen. Heute wärst du bestimmt alleine dazu in der Lage. Bei dir als Neudiabetiker wären die Ärzte dafür zuständig gewsen, das zu überwachen oder dich entsprechend anzuleiten. Besonders tragisch ist dabei, dass dir das in der Reha sozusagen unter ärztlicher Kontrolle passiert ist. Du darfst das aber nicht Lantus oder dem Insulin allein anhängen. Ich halte eine KH-reduzierter Ernährung unterstüzt mit einer kleinen Dosis Basalinsulin für eine sehr gute Kombination, mit der du vielleicht auch deinen BZ über viele Jahre sehr gut führen könntest. Bei ein Lantus-Dosis von unter 10 Einheiten, können gefährliche Unterzuckerungen auch nicht auftreten.
Von einem Versuch mit Hintonia und anderen "natürlichen Mittelchen" halte ich überhaupt nichts, weil der Wirkmechanismus vollkommen unbekannt ist und anders als bei Medikamenten keine Verträglichkeitsprüfung durchgeführt wurde. Gerade bei Typ2-Diabetes ist es so, dass man einfach nur die Leber schädigen muss und dadurch bessere BZ-Werte erreichen kann. Bestens bekannt sind die russische und die indische Methode, bei der die Leber entweder mit Alkohol oder mit Quecksilber kaputt gemacht wird und damit bessere HbA1c erreicht werden. Bist du sicher, dass hinter Hintonia nicht ein ähnlicher Wirkmechanismus steckt? Eine Schachtel zu probieren dürfte kein Problem sein, aber wie entscheidest du dich weiter, wenn es wirklich etwas bringt? Falls du einen Versuch wagst, dann berichte bitte auf jden Fall über das Ergebnis.
Beste Grüße, Rainer1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 20.08.2017 10:54:22 | IP (Hash): 1875221765
Die Erfahrung war besch…. Aber ne schwere Unterzuckerung ist eine mit Nichtansprechbarkeit/Nichtreaktionsfähigkeit bis Lichtaus - alles vorübergehend und beim seltenen Einzelfall ohne bleibende Schäden, wenn man sich beim Krampfen dabei nicht auf die Zunge oder Lippe oder nen Zahn aus- gebissen hat.
Das war halt ne richtige Unterzuckerung, und damit und noch ne Stunde und länger danach kann man sich mies fühlen. Und im Vergleich mit dem Autofahren würde ich so ne Unterzuckerung als Unfall sehen, also als ein mit umsichtiger Fahrweise weitestgehend vermeidbares Risiko. Und wer Insulin spritzt, egal wie viel von welchem, und seinen Blutzucker nicht messend beobachtet und entsprechend passend verhält, benimmt sich wie’n Mensch, der mit verbundenen Augen Auto fährt.
Also mit verbundenen Augen vorm Baum, und das Auto hatte Schuld: Ich werde nie wieder Auto fahren?
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
Bearbeitet von User am 20.08.2017 10:56:07. Grund: Ergänzung -
am 20.08.2017 12:46:17 | IP (Hash): 1830002710
Guten Morgen,
klar hat er mich auf die Ernährung hingewiesen. Mit Sport ist leider etwas schwierig.
Habe mein Leben lang Sport gemacht, vor einigen Jahren aber ein Unfall gehabt infolge dessen ich jede stärkere Belastung vermeiden muss.
Dies und der Umstand dass ich ein Antidepressivum nehmen muss hat dazu geführt dass ich ca. 40 Kg. Übergewicht habe.
Habe ich das richtig verstanden, Ihr haltet Spritzen für effektiver. ? Ich hätte damit kein Problem...
Grüsse und Danke
Chris -
am 20.08.2017 13:08:13 | IP (Hash): 1875221765
Generell halte ich’s mit soviel proaktivem Behandlungsverhalten aus angepasstem Essen & angepasstem Bewegen wie möglich und so wenig wie dann noch für den angestrebten BZ notwendig an Medis.
Zu Anfang der Behandlung kann mehr Medi-Einsatz für den angestrebten BZ hilfreich sein, um den alltäglichen BZ-Verlauf so weit abzusenken, dass er auch mit weniger Medis auskommt und das Verhalten entsprechend mehr bewirken kann.
Einfaches Beispiel:
Beim ganzen Tag mit BZ um 200mg/ld brauche ich zum Ausgleich für 1 Scheibe Brot doppelt so viel Insulin wie für die selbe Scheibe Brot am ganzen Tag mit BZ um 100.
Mit einem noch nicht so weit fortgeschrittenen Typ2 wie meinem könnte das auch bedeuten, mit dem ganzen Tag um 200 Insulin für die Scheibe Brot und mit dem ganzen Tag um 100 noch ausreichende eigene Funktion ohne Insulin.
Was für einen persönlich am besten funktioniert, kann man sich nirgendwo verordnen lassen oder nachlesen, sondern das kann man nur selbst systematisch ausprobieren. Und SPÄTESTENS immer dann, wenn man Blutzucker-Senker zur Hilfe nimmt, wäre das ohne die gezielt messende Beobachtung des BZ wie blindes Fahren ohne Autopilot.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 20.08.2017 15:31:32 | IP (Hash): 1602616309
Metformin ist auch nicht eine Substanz der Pharmaküche, sondern
von einer Pflanze und nach über 50 Jahren weiss man bis heute
noch nicht genau weshalb es funktioniert.
Nebst Hintonia Latiflora wäre auch Ingwer zu erwähnen, aber das
ist nicht Jedermanns Geschmackssache.
. -
am 20.08.2017 15:43:57 | IP (Hash): 1359238245
Adhka schrieb:
Metformin ist auch nicht eine Substanz der Pharmaküche, sondern
von einer Pflanze und nach über 50 Jahren weiss man bis heute
noch nicht genau weshalb es funktioniert.
Aber man weiß, dass es funktioniert und dass es sicher ist. Letzteres ist für Hintonia und andere "natürliche" Mittelchen nicht nachgewiesen und wurde noch nicht einmal geprüft. Deshalb kann niemand ausschließen, dass sie einen ähnlichen Wirkmechanismus wie Quecksilber oder andere Lebergifte hat.
Wer gerne russisch Roulette mit seiner Gesundheit spielt, kann das selbstverständlich ausprobieren. Den anderen kann man nur empfehlen, bei geprüften und zugelassenen Medikamenten zu bleiben. Dass "rein pflanzlich" oder "natürlich" nicht gleich gut heißen muss, kann man am besten an dem sehr schön aussehenden, allerdings auch hochgiftigem Fingerhut (Digitalis) sehen. -
am 20.08.2017 15:55:01 | IP (Hash): 1602616309
Wiedermal das übliche Rainer Blah-Blah !
Siehe hier die Prüfungen des NIH.Gov der Weltreferenz für Medizin :
Hintonia Latiflora https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3978090/
Ingwer / Ginger https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4277626/
. -
am 20.08.2017 18:47:19 | IP (Hash): 495593939
TypEinser schrieb:
trailhound schrieb:
Meiner liegt momentan leider bei 8,8.
Alternativ hat er mir auch Spritzen angeboten.
Aber ich kann es ja erst einmal mit 4 x 500 versuchen.
Wenn Du Folgeerkrankungen vermeiden möchtest und die BESSERE Alternative Insulin abgelehnt hast, wirst Du doch hoffentlich zum Metformin (ein gutes Medikament, allerdings nicht Wunder-fähig) viel Sport treiben und gut auf wenige Kohlenhydrate achten?
Nur kurz zur Erinnerung, das ist mein Fred :-))
Ich habe das Insulin nicht abgelehnt. Ich versuche nur heraus zu finden, was für mich das kleinere Übel ist.
Du sagst, Insulin ist die bessere Alternative.
Sehen ggf. andere das auch so ?? -
am 20.08.2017 19:41:27 | IP (Hash): 1602616309
Trailhound
Ich persönlich bin begeistert vom Toujeo. Da ich tendenziell am Abend etwas
höhere Glukose habe als am Morgen, spritze ich es am Morgen da gemäss
dem Wirkungsdiagramm nach 12-13h das Toujeo die höchste Wirkung hat.
Entschuldige bitte die Ausrutscher in deinem Fred.
. -
am 20.08.2017 20:36:09 | IP (Hash): 1359238245
trailhound schrieb:
Nur kurz zur Erinnerung, das ist mein Fred :-))
Hallo Chris, du hast Recht. Allerdings kann man solch einen hahnebüchenden Blödsinn - egal in welchem Tread - nicht einfach stehen lassen:
Adhka schrieb:
Wiedermal das übliche Rainer Blah-Blah !
Siehe hier die Prüfungen des NIH.Gov der Weltreferenz für Medizin :
Hintonia Latiflora https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3978090/
Wie dämlich muss jemand sein, der denkt, dass mit einer Studie mit 41 (in Worten einundvierzig) Teilnehmern und der kurzen Laufzeit von unter einem Jahr die Sicherheit eines Medikamentes oder Mittelchens nachgewiesen werden kann, Noch dazu, wo der Nachweis der Sicherheit überhaupt überhaupt keinStudienziel war. Starke Worte kann dieser trollige Mensch fabrizieren, aber entweder mangelt es an der Fähigkeit zu lesen oder an der zu denken - wahrscheinlich ist beides bei ihm ein wenig unterentwickelt.
Bearbeitet von User am 20.08.2017 20:50:02. Grund: . -
am 20.08.2017 21:26:59 | IP (Hash): 1602616309
Wieder Rainer !
Da tut also ausgerechtet das NIH.Gov 41 Menschen ein Jahr lang einem
Risiko aussetzen - LOLOLOLOLOLOLOLOLOLOLOLOLOLOLOLOLOLOL
( Scharlatan )
Das in USA wo im Schadensfall ca. $ 4,1 Billions gefordert würden !
Nach Rainer hatte das NIH.Gov nur zum Vergnügen monatlich sämtliche
Blutwerte, Leber- und Nieren- Werte gemessen ohne negative Veränderungen
festzustellen. Soviel zum lesen, verstehen und denken zu können.
Sucontral-D ist bereits seit über 10 Jahren in Deutschland erhältlich.
.
Bearbeitet von User am 21.08.2017 15:41:31. Grund: Komplettierung -
Elfe
Rang: Gastam 21.08.2017 01:45:55 | IP (Hash): 810832016
trailhound schrieb:
TypEinser schrieb:
trailhound schrieb:
Meiner liegt momentan leider bei 8,8.
Alternativ hat er mir auch Spritzen angeboten.
Aber ich kann es ja erst einmal mit 4 x 500 versuchen.
Wenn Du Folgeerkrankungen vermeiden möchtest und die BESSERE Alternative Insulin abgelehnt hast, wirst Du doch hoffentlich zum Metformin (ein gutes Medikament, allerdings nicht Wunder-fähig) viel Sport treiben und gut auf wenige Kohlenhydrate achten?
Nur kurz zur Erinnerung, das ist mein Fred :-))
Ich habe das Insulin nicht abgelehnt. Ich versuche nur heraus zu finden, was für mich das kleinere Übel ist.
Du sagst, Insulin ist die bessere Alternative.
Sehen ggf. andere das auch so ??
Hallo Chris,
mit deinem Eingangsbeitrag ist deine Einschätzung in allen Punkten richtig.
Um Folgeerkrankungen der gefäßschädigen Wirkung von erhöhten Blutzuckerwerten zu vermeiden, sind die Blutzuckerwerte zu senken, deutlich unter deinem jetzigen Langzeitwert.
Für Typ 2 Diabetiker gibt es verschiedene Wirkstoffe, jenseits des für dich unverträglichen Metformins, die das körpereigene Insulin wieder besser wirken lassen, oder auch die Aufnahme des Zuckers in die Blutbahn verzögern (über Beeinflussung eines Darmhormons).
Hier siehst du eine Übersicht über Medikamente mit unterschiedlichen Wirkweisen (Ansatzpunkte im Organismus):
https://www.diabetesde.org/ueber_diabetes/therapie_bei_diabetes/alles_ueber_blutzuckersenkende_medikamente
Welches Medikament für dich in Frage kommt, kannst du nur mit einem verständigen Arzt besprechen, was du wohl nur durch einen Arztwechsel bewirken kannst.
Insulin für sich, ist natürlich grundsätzlich nicht falsch.
Wenn mit Medikamenten allein sich der BZ-Spiegel nicht senken lässt, ev. auch nur vorübergehend, oder wenn die eigene Insulinproduktion so langsam versiegt.
Gruß Elfe
P.S.: Das Sucontral D ist übrigens nur ein Nahrungsergänzungsmittel mit getrocknetem Teeanteil mit Vitaminzusatz http://www.diabetes-managen.de/sucontral-d/haeufige-fragen/
Im besten Fall schadet so was nicht - mehr wird da nicht untersucht. -
am 21.08.2017 10:56:42 | IP (Hash): 1658396491
Rainer schrieb:
trailhound schrieb:
Nur kurz zur Erinnerung, das ist mein Fred :-))
Hallo Chris, du hast Recht. Allerdings kann man solch einen hahnebüchenden Blödsinn - egal in welchem Tread - nicht einfach stehen lassen:
Adhka schrieb:
Wiedermal das übliche Rainer Blah-Blah !
Siehe hier die Prüfungen des NIH.Gov der Weltreferenz für Medizin :
Hintonia Latiflora https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3978090/
Wie dämlich muss jemand sein, der denkt, dass mit einer Studie mit 41 (in Worten einundvierzig) Teilnehmern und der kurzen Laufzeit von unter einem Jahr die Sicherheit eines Medikamentes oder Mittelchens nachgewiesen werden kann, Noch dazu, wo der Nachweis der Sicherheit überhaupt überhaupt keinStudienziel war. Starke Worte kann dieser trollige Mensch fabrizieren, aber entweder mangelt es an der Fähigkeit zu lesen oder an der zu denken - wahrscheinlich ist beides bei ihm ein wenig unterentwickelt.
Nicht schlimm, verstehe eh nicht um was es geht :-))
Danke für Eure Antworten. Werde das mal ausdrucken und nochmal meinen Arzt konsultieren. Notfalls muss ich mir halt einen neuen suchen. -
am 21.08.2017 13:49:25 | IP (Hash): 1967663786
Hallo Jürgen, hallo Rainer
ist/war mir schon klar, dass ich die Hypo nicht ursächlich dem Lantus als solches zuschreiben kann, hätte ich zu dem Zeitpunkt allerdings lediglich Metformin genommen, wäre es eben nicht zu einer Unterzuckerung gekommen, trotz der unverträglichen Kombi von wenig KH, Alkohol und ziemlich intensiver Sporteinheit am abend zuvor.
Und sicherlich könnte man an den Einheiten schrauben, ständig messen, etc. pp., aber was sollte das denn bringen ? OK, sicherlich liessen sich Hypos vermeiden und evtl. auch ein niedrigerer NBZ ereichen, doch bei meinem doch recht unsteten Lebenswandel auch und gerade was Alkohol angeht ist dies derzeit keine Option für mich.
Die kassenärztliche Vereinigung, oder wer auch immer hat imho doch für alle Typ II Diabtiker (ein und für alle mal) festgeschrieben, dass eine Kontrolle ihres (Nüchtern-/Langzeit-)Blutzuckers alle 3 Monate vollkommen ausreichend ist, zumindest wenn keine Insulinpflicht besteht.
Oder wie sonst lässt sich die kategorische Ablehnung einer Versorgung mit Sensonsen für diese Patientengruppe erklären ?
Hatte zu Beginn meiner Laufbahn als Typ II -Diabetiker und als ich noch das Lantus nahm, gemessen bis der Arzt kommt, :lol:
Und auch als es dann nach Umstellung auf nur Metformin keine Sensoren vorm Arzt mehr gab, noch reichlich aus privater Tasche Sensoren im WWW geordert, aber das ist eigentlich jetzt vorbei.
Wenn ich es dann aber wirklich mit Hintonia probieren sollte, müsste ich natürlich eigentlich auch wieder regelmäßig messen, sonst hätte ich ja erst nach 3 Monaten wieder einen Anhaltspunkt ob sich NBZ und / oder 1c gesenkt haben.
Mmmmhhh, finde ich nicht so prickelnd.
Grüße
Udo
Bearbeitet von User am 21.08.2017 13:50:18. Grund: Korr. -
am 21.08.2017 13:57:52 | IP (Hash): 524872587
Bits&Bytes
Es ist Jeder seines Glückes Schmied !
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am 21.08.2017 21:53:17 | IP (Hash): 670225569
Adhka schrieb:
Nach Rainer hatte das NIH.Gov nur zum Vergnügen monatlich sämtliche
Blutwerte, Leber- und Nieren- Werte gemessen ohne negative Veränderungen
festzustellen. Soviel zum lesen, verstehen und denken zu können.
Oh je, oh je, Schlimm was für trollige Phantasien jemand entwickelt, der nicht lesen kann bzw. nicht versteht, was da so geschrieben steht.
Die angebliche Studie des großmächtigen NIH.Gov ist nichts anderes, als ein von einem NEM-Anbieter (Gehrlicher Extrakte) bezahlte Studie, die in einem von den vielen Studieninstituten hier in Deutschland durchgeführt wurde. Das lässt sich aus dem folgenden Textteil glasklar ersehen. Das NIH.Gov hat nichts weiter damit zu tun, als dass die Studie auf deren offenen Veröffentlichungsplattform NCBI PubMed veröffentlicht wurde.
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3978090/ schrieb:
Competing interests
The study was financially supported by Gehrlicher Extrakte, Germany. The sponsor also provided the test preparation.
Das lässt sich natürlich wunderbar für Werbung auf dem lukrativen Markt für NEMs nutzen. Dass man in einer 6-monatigen Studie mit so wenigen Studienteilnehmern die Sicherheit einer lanjährigen Einnahme feststellen kann, wird wohl keiner außer Ax..x glauben. Medikamente müssen da vor ihrer Zulassung ganz andere Sicherheitsprüfungen durchlaufen. Aber Ax..x hat natürlich insofern Recht, dass NEMs mit ihrer geringen Wirkung in den meisten Fällen auch nur geringe Nebenwirkungen hat. Wer zu viel Geld übrig hat, kann es gerne für so etwas ausgeben - auch so etwas kurbelt die Wirschaft an.
Bearbeitet von User am 21.08.2017 21:56:08. Grund: .1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 21.08.2017 22:18:17 | IP (Hash): 524872587
Und dann denkt der Rainer, dass das NIH.Gov einfach jeden Quatsch publiziert – TOLL !
Dass das NIH.Gov für was es publiziert auch verantwortlich ist, ist nur eine Nebensache ?
Es wurde nie behauptet, dass Hintonia Latiflora oder der Ingwer ein Medikament sei,
aber es ist nicht ausgeschlossen, dass eines Tages das möglich wird, siehe Metformin.
Dass das NIH.Gov als Weltreferenz für Medizin auch international mit anerkannten
Institutionen und Einrichtungen für Studien kooperiert ist natürlich und dass für Studien
bezahlt werden muss ist selbstverständlich. Bei Hintonia Latiflora war es eine deutsche
Firma die bezahlte und die Studie wurde nicht in Deutschland ausgeführt.
Nur als ein Beispiel wenn beim FDA ein Medikament den 3 Phases Clinical Trials
For Approval macht, dann kostet das $ 50-100 Millionen, das ist ein Geschäft.
Liver parameters and blood lipids ( Von Hintonia Latiflora )
The laboratory parameters were only considered in the ITT analysis. All parameters remained uninfluenced, with the exception of a slight improvement of the values of the transaminases ALT and GGT. This improvement was found to be statistically significant, but not clinically relevant; the value of alanine aminotransferase ALT decreased from 0.41 ± 0.10 U/l to 0.36 ± 0.07 U/l, and that of glutamyl aminotransferase from 0.45 ± 0.29 U/l to 0.36 ± 0.17 U/l. However, the starting values were already clearly within the ‘healthy’ range (0 to 35 U/l). Other liver values and clinical laboratory tests such as alkaline phosphatase, aspartate aminotransferase, bilirubin or creatine kinase remained unchanged. For the blood lipids, which were found to be elevated at the start of the study, a slight but clinically marginally relevant decrease was noted; cholesterol decreased from 213.5 ± 34.0 mg/dl to 202.6 ± 32.9 mg/dl (p = 0.026), and triglycerides from 193.1 ± 87.7 mg/dl to 164.8 ± 59.3 mg/dl. Other parameters such as LDL and HDL showed no change.
Hintonia Latiflora Study :
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3978090/
http://www.isrctn.com/ISRCTN83308122
The study started in 2009 and was stopped in 2011.
Overall trial start date
01/01/2008
Overall trial end date
31/12/2011
Die Studie wurde unter den Internationalen Standards für Studien ordnungsgemäss und
in Kooperation mit dem NIH.Gov ausgeführt. Obwohl die Studie über den Zeitraum von
2-3 Jahren gemacht wurde, ist für den NIH.Gov Studienbericht eine Zeitspanne von 6
Monaten verwendet worden.
Hier die Studie über Ingwer : https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4277626/
Soviel Zur Rainer Version. ( Scharlatan )
.
Bearbeitet von User am 22.08.2017 15:27:18. Grund: Komplettierung -
Elfe
Rang: Gastam 22.08.2017 20:07:25 | IP (Hash): 810832016
Bits&Bytes schrieb:
Lag im Sept. 2011 nach einem mittelschweren Schlaganfall, der Gottseidank keine bleibenden Schäden hinterlassen hat, in der Stroke Unit einer Uni-Klinik.
Diagnose Typ II Diabetes mit Eingangs-1c-Wert von 12,3.
Volles Programm. Bin vorher nie zu Ärzten gegangen, war/bin Kettenraucher, war noch ziemlich übergewichtig aber schon im Abnehmern begriffen und der Diabetes bestand vermutlich unentdeckt schon seit 20+ Jahren.
Da ich nebenbei auch dem Alkohol nicht ganz abgeneigt war, wurde ich vom KH nicht auf Metformin, sondern ausschliesslich auf Lantus eingestellt. Tägl. 22:00 Uhr, glaube waren anfangs 14 Einheiten.
Zur massiven Unterzuckerung kam es dann anschliessend in einer REHA-Klinik, die in einer waldigen und hügeligen Landschaft lag. Hatt mir dort schon angewöhnt täglich augedehntes Nordic Walking zu machen, an dem Tag der Unterzuckerung sehr intensiv. Hatte dann auch noch vor dem Spritzen des Lantus Alkohol getrungen, nicht besonders viel, aber die Kombi Sport / Alkohol / wenig KH zum Abendessen, hatte wohl gereicht.
Wachte kaltschweissgebadet um ca. 2 Uhr Morgens auf, völligst orientierungslos, ich wusste tatsächlich nicht was mit mir los war. Das war gefühlt noch schlimmer als mein Schlaganfall. Blutzuckerwert lag bei 40-50, bin mir nicht mehr ganz sicher. Der per Notklingel herbeigerufene Pfleger sah sofort, was los war und die üblichen Gegenmassnahmen wurden getroffen.
Bett musste vollständig neu bezogen werden, war komplett durchgeschwitzt.
Nach diesere Erfahrung hatte ich mir geschworen, nie wieder in eine Unterzuckerung zu geraten, bzw. geraten zu wollen.
Häufige Hypos wären für jeden, aber für mich als Programmierer glaube ich, besonders kontraproduktiv.
Kann mir eine Matschbirne einfach nicht leisten.
Ich setzte das Lantus dann schon in der Klinik unter ärztlicher Aussicht ab, führte mein begonnenes Nordic Walking Programm fort und zog die schon begonnene Low Carb Ernährung konsequent durch.
In der Zeit gab's dann auch nur noch E-Zigaretten, aber das ist eine andere Story.
HbA1c war bei der Entlassung so um die 7, wenn ich mich recht erinnere.
Habe aus meiner Sicht den Diabetes jetzt einigermassen im Griff, wie gesagt letzter 1c war 5,9, allerdings liegt der Nüchternblutzucker immer noch um die 120.
Bin jetzt 58 Jahre alt und hoffe sehr bis zum Eintritt ins Rentenalter nicht mit dem Spritzen von (Langzeit)Insulin anfangen zu müssen.
Udo
Hallo Udo,
Du hattest Glück im Unglück.
Einen Schlaganfall ohne Folgen überstanden zu haben, ist ein großes Glück.
Auch einen Hba1c-Wert (vorher unerkannt) von 12,3 auf 5.9 senken zu können, ist wunderbar.
Auch den ersten Unterzucker in der betreuten REHA erlebt zu haben gehört auch dazu, obwohl du das nicht so empfindest.
Immerhin weißt du, wie sich so etwas anfühlt und welche Gegenmaßnahmen zu ergreifen sind.
Sch(w)eißgefühl, kenne ich auch.
Aber eigentlich fühlt man dann die Gegenregulation des eigenen Körpers mit Adrenalinausstoß, was zu diesem starken Schwitzen und ev. auch Herzklopfen führt.
Eine Unterzuckerung hat allerdings schon vorher gewisse Anzeichen, kann man lernen, um schon vorher regulierend mit Zucker eingreifen zu können.
Bei nur Basal-Insulin sollte das aber eigentlich nicht vorkommen.
Die Eingangsdosis in der REHA war bestimmt zu hoch.
Basal soll nur den Grundstoffwechsel abdecken, unabhängig von Mahlzeiten und Tätigkeiten wie körperlicher oder Denk-Aktivität.
'Matschbirne' will übrigens niemand.
Low Carb ist deshalb nicht so meins. Brauche KHs zum Frühstück und tagsüber, um leistungsfähig zu bleiben, werden da auch verbraucht.
Unterzucker wird bei mir nicht durch Basal verursacht (sondern durch Mahlzeiteninsulin ..., nicht deine Frage),
Gruß Elfe -
am 22.08.2017 20:13:37 | IP (Hash): 688584431
@ Elfe
Nein, aus rein physiologischer Sicht braucht kein heutiger Mensch KH um zu überleben, es sei du rennst den ganzen Tag um dein Leben. ;)
KH bildet dein Körper selbst, von ganz alleine, durch aufgenommenes Eiweiß und Fette, oder durch Fettabbau.
Was denkst du woher ein BZ von 170 kommt, ohne irgendwas gegessen zu haben ? ;) -
Elfe
Rang: Gastam 22.08.2017 23:59:45 | IP (Hash): 810832016
@Heliflieger,
Ein BZ von 170 lässt sich durch organische und hormonelle Vorgänge des Organismus schon erklären,
mit näheren Angaben von dir, wann/was gegessen und wann der BZ-Wert gemessen wurde.
Nicht Überleben, sondern Leben ist eigentlich Thema, Biologie !
Was/warum/wieso KHs.
Gehirn/Denken ist ein großer KH-Verbraucher, jenseits von Sport/'Rennen'.
Low Carb & No Carb ist ja fast so wie ein Sekten-Glauben. :-(
Bearbeitet von User am 23.08.2017 00:02:45. Grund: Ergänzung -
am 23.08.2017 03:03:15 | IP (Hash): 1738734302
Hallo Elfe,
da hast Du sicherlich Recht, Low Carb und High Carb-Vertreter streiten sich ja nicht zuletzt auch hier im Forum, wie die Kesselflicker :lol:, wobei dann fast immer auch ein sehr großer missionarischer Eifer an den Tag gelegt wird.
Ich persönlich bin zum Ergebnis gekommen, dass LC für mich die bessere Alternative ist und mich die Argumente der Befürworter dieser Ernahrungsweise überzeugen. Ich würde sogar soweit gehen zu behaupten, dass die Kohlenhydratmast Hauptursache für die heutigen (chronischen) Zivilisationskrankheiten ist.
Aber wie gesagt, ich bin hier nicht in Low Carb-Mission unterwegs, dass diese Ernährungsform allerdings für Typ II-Diabetiker vorteilhafter ist, steht für mich persönlich unumstößlich fest.
Vermutlich wird dies jetzt bei Dir auch sofort Widerspruch, wenn nicht gar Entsetzen auslösen :lol:
Ich halte das hochgepriesene Frühstück (morgens wie ein Kaiser ...) für sinnlos und kontraproduktiv auch und gerade wenn man auf einen hohen morgendlichen Energiestatus angewiesen ist.
Während der Nacht hat die Leber einen großen Energievorrat angelegt, der uns in die Lage versetzen kann und soll, sofort die Aufgaben des neuen Tages anzugehen um z, B weite Strecken zurückzulegen auf der Nahrungssuche.
Meine jetzt nicht den Weg zum Bäcker, sondern hier eher den frühen Jäger und Sammler, der sich eben keine Nahrungsvorräte angelegt hat und erst mal mühsam sein Futter organisieren musste.
Hätte der sich zum Frühstück das reingezogen, was heute in den weitesten Schichten der Bevölkerung üblich ist, hätte er vermutlich aller Energie beraubt auf dem Boden gesessen und sich ausgiebig der Verdauungstätigkeit gewidmet :lol:
Hatte das mal vor vielen Jahren im Buch "Fit fürs Leben" von Harvey und Marilyn Diamond gelesen und die Probe aufs Exempel gemacht. Dort wurde behauptet, dass wir morgens nur deshalb Hunger verspüren, weil es so tradiert und in einen pawlowschen Reflex übergegangen ist, nach dem Motto, wenn das Glöckchen klingelt setzt die Speichelproduktion ein.
Im Buch wurde gesagt, es würden nur drei Tage ohne Frühstück ausreichen und der morgendliche Hunger wäre Geschichte. Und so war es bei mir auch in der Tat. Habe seitdem und das sind jetzt so ca. 15 Jahre, morgens nie wieder feste Nahrung zu mir genommen.
Ich springe morgens energiegeladen aus dem Bett, marschiere strammen Schrittes ca. 7 km zu Fuss an meinen Arbeitsplatz und verspüre den ersten Hunger so um die Mittagszeit. Bin bis dahin geistig fit und klar, muss ich auch sein.
Aber sorry, ich bin ins Schwafeln gekommen, dabei wollte ich eigentlich gar nichts über Ernährung schreiben :lol:
Bearbeitet von User am 23.08.2017 03:13:17. Grund: korr.4 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 23.08.2017 07:59:51 | IP (Hash): 688584431
Elfe schrieb:
@Heliflieger,
Ein BZ von 170 lässt sich durch organische und hormonelle Vorgänge des Organismus schon erklären,
mit näheren Angaben von dir, wann/was gegessen und wann der BZ-Wert gemessen wurde.
Nicht Überleben, sondern Leben ist eigentlich Thema, Biologie !
Was/warum/wieso KHs.
Gehirn/Denken ist ein großer KH-Verbraucher, jenseits von Sport/'Rennen'.
Low Carb & No Carb ist ja fast so wie ein Sekten-Glauben. :-(
Ich schließe mich meinem Vorredner an, darum gehe ich nur auf den BZ ohne Nahrungsaufnahme ein.
Ich habe mehrmals 5 Tage gefastet ( ärztliche Kontrolle) Für mich gab es nur Gemüsebrühe, Wasser und Tee.
Mein Basisinsulinverbrauch war genauso hoch als würde ich normal essen, lediglich den Bolus konnte ich mir schenken, meist. Ab und an musste ich auch damit etwas "nachhelfen"
Das kommt aber auf den Diabetes an, manchen reicht es wenn sie nur Bolus spritzen und vollkommen auf Basisinsulin verzichten, andere brauchen kein Insulin sondern es reichen Tabletten.3 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
Elfe
Rang: Gastam 24.08.2017 21:11:24 | IP (Hash): 810832016
Bits&Bytes schrieb:
Hallo Elfe,
da hast Du sicherlich Recht, Low Carb und High Carb-Vertreter streiten sich ja nicht zuletzt auch hier im Forum, wie die Kesselflicker :lol:, wobei dann fast immer auch ein sehr großer missionarischer Eifer an den Tag gelegt wird.
Ich persönlich bin zum Ergebnis gekommen, dass LC für mich die bessere Alternative ist und mich die Argumente der Befürworter dieser Ernahrungsweise überzeugen. Ich würde sogar soweit gehen zu behaupten, dass die Kohlenhydratmast Hauptursache für die heutigen (chronischen) Zivilisationskrankheiten ist.
Aber wie gesagt, ich bin hier nicht in Low Carb-Mission unterwegs, dass diese Ernährungsform allerdings für Typ II-Diabetiker vorteilhafter ist, steht für mich persönlich unumstößlich fest.
Vermutlich wird dies jetzt bei Dir auch sofort Widerspruch, wenn nicht gar Entsetzen auslösen :lol:
Ich halte das hochgepriesene Frühstück (morgens wie ein Kaiser ...) für sinnlos und kontraproduktiv auch und gerade wenn man auf einen hohen morgendlichen Energiestatus angewiesen ist.
Während der Nacht hat die Leber einen großen Energievorrat angelegt ...
Hatte das mal vor vielen Jahren im Buch "Fit fürs Leben" von Harvey und Marilyn Diamond gelesen ...
Hi,
fang den Ball mal auf, den du mir zugeworfen hast ;-).
Widerspruch schon, Middle-Carb, wenn du so willst. Das, was so eigentlich gesund ist.
Wenn man sich so allgemein mit Ernährung befasst, ist das gar nicht so weit weg von den Diabetesregeln bzgl. isolierten Zucker (Getränke, Süßigkeiten) und Vollwertkost u.a.
Dabei handelt es sich um Prävention zu Herzkreislauferkrankungen, Fettauswahl ist da auch zu beachten.
http://www.dge.de/ernaehrungspraxis/vollwertige-ernaehrung/10-regeln-der-dge/
Mit der Diabetes-Diagnose wird dann Organismus-übergreifendes in den Wind geschossen.
Schließlich gilt es für euch nur einseitig, die BZ-Messwerte im Auge zu behalten.
Wunderbarerweise lässt sich die LCHF-These in den Herrlichen Vorlieben begründen:
In der Not, schmeckt die Wurst auch ohne Brot.
Viel Fleisch, Bratwurst.
Gemüse ? nur mit viel Butter.
Salat, Grünzeug - bin doch kein Kaninchen.
Kenne solchen männlichen Sprüche zur Genüge.
Statt Jäger&Sammler-Steinzeit-Buch würde schon ein aktuelles 2er-Buch reichen oder 'Kalorien-mundgerecht', mit allgemeinem Teil zu Ernährungsbestandteilen. -
am 24.08.2017 21:20:58 | IP (Hash): 688584431
Elfe schrieb:
Bits&Bytes schrieb:
Hallo Elfe,
da hast Du sicherlich Recht, Low Carb und High Carb-Vertreter streiten sich ja nicht zuletzt auch hier im Forum, wie die Kesselflicker :lol:, wobei dann fast immer auch ein sehr großer missionarischer Eifer an den Tag gelegt wird.
Ich persönlich bin zum Ergebnis gekommen, dass LC für mich die bessere Alternative ist und mich die Argumente der Befürworter dieser Ernahrungsweise überzeugen. Ich würde sogar soweit gehen zu behaupten, dass die Kohlenhydratmast Hauptursache für die heutigen (chronischen) Zivilisationskrankheiten ist.
Aber wie gesagt, ich bin hier nicht in Low Carb-Mission unterwegs, dass diese Ernährungsform allerdings für Typ II-Diabetiker vorteilhafter ist, steht für mich persönlich unumstößlich fest.
Vermutlich wird dies jetzt bei Dir auch sofort Widerspruch, wenn nicht gar Entsetzen auslösen :lol:
Ich halte das hochgepriesene Frühstück (morgens wie ein Kaiser ...) für sinnlos und kontraproduktiv auch und gerade wenn man auf einen hohen morgendlichen Energiestatus angewiesen ist.
Während der Nacht hat die Leber einen großen Energievorrat angelegt ...
Hatte das mal vor vielen Jahren im Buch "Fit fürs Leben" von Harvey und Marilyn Diamond gelesen ...
Hi,
fang den Ball mal auf, den du mir zugeworfen hast ;-).
Widerspruch schon, Middle-Carb, wenn du so willst. Das, was so eigentlich gesund ist.
Wenn man sich so allgemein mit Ernährung befasst, ist das gar nicht so weit weg von den Diabetesregeln bzgl. isolierten Zucker (Getränke, Süßigkeiten) und Vollwertkost u.a.
Dabei handelt es sich um Prävention zu Herzkreislauferkrankungen, Fettauswahl ist da auch zu beachten.
http://www.dge.de/ernaehrungspraxis/vollwertige-ernaehrung/10-regeln-der-dge/
Mit der Diabetes-Diagnose wird dann Organismus-übergreifendes in den Wind geschossen.
Schließlich gilt es für euch nur einseitig, die BZ-Messwerte im Auge zu behalten.
Wunderbarerweise lässt sich die LCHF-These in den Herrlichen Vorlieben begründen:
In der Not, schmeckt die Wurst auch ohne Brot.
Viel Fleisch, Bratwurst.
Gemüse ? nur mit viel Butter.
Salat, Grünzeug - bin doch kein Kaninchen.
Kenne solchen männlichen Sprüche zur Genüge.
Statt Jäger&Sammler-Steinzeit-Buch würde schon ein aktuelles 2er-Buch reichen oder 'Kalorien-mundgerecht', mit allgemeinem Teil zu Ernährungsbestandteilen.
Kennst du auch LCHP ?
Low carb, high protein ?
Und was das nun mit Gender zu tun hat erschließt sich mir nicht. Low Carb ist eine Ernährungsform die von allen 3 Geschlechtern genutzt wird.
Männlein, Weiblein und Inter - Transsexuellen.
Nicht erschrecken, bin nur ersteres. -
Elfe
Rang: Gastam 25.08.2017 00:16:38 | IP (Hash): 810832016
Nö, LCHP ist doch wieder so eine Mann-Mucki-Ding-Denke.
Männlein/Weiblein ist eher so ein gesellschaftliches Rollen-Verhalten. -
am 25.08.2017 09:02:48 | IP (Hash): 688584431
Elfe schrieb:
Nö, LCHP ist doch wieder so eine Mann-Mucki-Ding-Denke.
Männlein/Weiblein ist eher so ein gesellschaftliches Rollen-Verhalten.
Nö, das hat einen ganz simplen Grund. Bei LCHF kann ( ja kann, muss nicht ) passieren, dass man langfristig zu wenig Eiweiß aufnimmt, die Folge der Körper baut Eiweiß ab. Für Diabetiker egal ob Männlein oder Weiblein ein Fiasko, sind doch die Muskeln der Hauptverbrenner für KH.
Ich soll lt. Ernährungsberaterin auf etwa 120 g Eiweiß pro Tag kommen.
Das ist nicht einfach zu bewerkstelligen, wenn man das mit LC kombiniert.
-
Elfe
Rang: Gastam 25.08.2017 16:53:56 | IP (Hash): 810832016
Heliflieger schrieb:
Elfe schrieb:
Nö, LCHP ist doch wieder so eine Mann-Mucki-Ding-Denke.
Männlein/Weiblein ist eher so ein gesellschaftliches Rollen-Verhalten.
Nö, das hat einen ganz simplen Grund. Bei LCHF kann ( ja kann, muss nicht ) passieren, dass man langfristig zu wenig Eiweiß aufnimmt, die Folge der Körper baut Eiweiß ab. Für Diabetiker egal ob Männlein oder Weiblein ein Fiasko, sind doch die Muskeln der Hauptverbrenner für KH.
Ich soll lt. Ernährungsberaterin auf etwa 120 g Eiweiß pro Tag kommen.
Das ist nicht einfach zu bewerkstelligen, wenn man das mit LC kombiniert.
Hallo Heliflieger,
das ist sehr sehr viel Eiweiß.
Der Bedarf von Erwachsenen beträgt 0,8 g Eiweiß pro kg Körpergewicht.
Auch ist zu beachten, daß ev. bei Nierenproblemen (Belastung BZ-Wert über Nierenschwelle) die Eiweißmenge sogar eingeschränkt werden muss.
http://www.diabetes-ratgeber.net/Diabetes/Eiweiss-27772.html
Auch deshalb übertreibe ich's nicht mit Eiweiß, auch nicht mit KHs und Fetten, sondern ausgewogen, einschließlich Vitaminen, Ballaststoffen, ... . -
am 25.08.2017 17:42:46 | IP (Hash): 1234584551
Elfe schrieb:
Hallo Heliflieger,
das ist sehr sehr viel Eiweiß.
Der Bedarf von Erwachsenen beträgt 0,8 g Eiweiß pro kg Körpergewicht.
Auch ist zu beachten, daß ev. bei Nierenproblemen (Belastung BZ-Wert über Nierenschwelle) die Eiweißmenge sogar eingeschränkt werden muss.
http://www.diabetes-ratgeber.net/Diabetes/Eiweiss-27772.html
Auch deshalb übertreibe ich's nicht mit Eiweiß, auch nicht mit KHs und Fetten, sondern ausgewogen, einschließlich Vitaminen, Ballaststoffen, ... .
ABER aufgenommenes Eiweiß ist nicht gleich ausgeschiedenes Eiweiß, nicht einmal mit einem festen Anteil. Was nicht als Eiweiß in den Aufbau des Organismus eingebaut wird, wird in aller Regel via Glukoneogenese in NIeren und Leber zu Glukose verwurstet und als solche eigentlich in Deinem Sinne mit ausreichend Bewegung sehr gesund verbraucht ;)
----------------------------------------------
Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
Bearbeitet von User am 25.08.2017 17:43:30. Grund: Ergänzung -
am 25.08.2017 18:11:32 | IP (Hash): 1400677933
Richtig, pro Tag 0,8g Eiweiss / Protein pro kg Körpergewicht = 1 Eiweiss eines
mittelgrossen Eis pro 11kg Körpergewicht für einen nicht Sport treibenden
Menschen.
Alles höher als 0,8g/kg wird im Körper auch zu vermehrter Harnsäure gewandelt,
welche sich dann auch in den nichtdurchbluteten Körperstellen wie zwischen den
Knorpelflächen der Gelenke ansammelt und dort auskristallisieren kann und so
durch die Schmirgelwirkung der Harnsäurekristalle Arthrosen und Abnützungen
der Gelenke verursachen kann.
. -
am 25.08.2017 19:35:59 | IP (Hash): 688584431
Adhka schrieb:
Richtig, pro Tag 0,8g Eiweiss / Protein pro kg Körpergewicht = 1 Eiweiss eines
mittelgrossen Eis pro 11kg Körpergewicht für einen nicht Sport treibenden
Menschen.
Alles höher als 0,8g/kg wird im Körper auch zu vermehrter Harnsäure gewandelt,
welche sich dann auch in den nichtdurchbluteten Körperstellen wie zwischen den
Knorpelflächen der Gelenke ansammelt und dort auskristallisieren kann und so
durch die Schmirgelwirkung der Harnsäurekristalle Arthrosen und Abnützungen
der Gelenke verursachen kann.
.
Dass ist so leider nicht richtig, du schreibst vom "Zipperlein" auch Gicht genannt. Bei dieser Stoffwechselstörung kann es tatsächlich zu den beschriebenen Symptomen kommen.
Bestes Beispiel die Inuit, die essen überdurchschnittliche Mengen Eiweiß. Gemüße, Getreide, Obst usw wächst dort nicht. Aber kerngesund die Leute :)
Das soll jetzt kein Plädoyer für den Verzicht auf Obst und Gemüse sein ! -
am 25.08.2017 19:39:49 | IP (Hash): 688584431
Elfe schrieb:
Heliflieger schrieb:
Elfe schrieb:
Nö, LCHP ist doch wieder so eine Mann-Mucki-Ding-Denke.
Männlein/Weiblein ist eher so ein gesellschaftliches Rollen-Verhalten.
Nö, das hat einen ganz simplen Grund. Bei LCHF kann ( ja kann, muss nicht ) passieren, dass man langfristig zu wenig Eiweiß aufnimmt, die Folge der Körper baut Eiweiß ab. Für Diabetiker egal ob Männlein oder Weiblein ein Fiasko, sind doch die Muskeln der Hauptverbrenner für KH.
Ich soll lt. Ernährungsberaterin auf etwa 120 g Eiweiß pro Tag kommen.
Das ist nicht einfach zu bewerkstelligen, wenn man das mit LC kombiniert.
Hallo Heliflieger,
das ist sehr sehr viel Eiweiß.
Der Bedarf von Erwachsenen beträgt 0,8 g Eiweiß pro kg Körpergewicht.
Auch ist zu beachten, daß ev. bei Nierenproblemen (Belastung BZ-Wert über Nierenschwelle) die Eiweißmenge sogar eingeschränkt werden muss.
http://www.diabetes-ratgeber.net/Diabetes/Eiweiss-27772.html
Auch deshalb übertreibe ich's nicht mit Eiweiß, auch nicht mit KHs und Fetten, sondern ausgewogen, einschließlich Vitaminen, Ballaststoffen, ... .
Ich hatte schon befürchtet, dass du die falschen Vorstellungen von mir hast.
Ich bin kein Testosteron vollgepacktes Muskelpaket, dem das Sixpack lieber ist als Hirn.
Ein Sixpack habe ich, mann sieht es nur unter dem Speck nicht :)
Darum mache ich Low Carb, zum Abnehmen. -
am 25.08.2017 21:42:30 | IP (Hash): 1400677933
Helifliger
Hatte doch recht. Hier nur zur deiner Information : Die Arthrosis urica wird durch den mechanischen Einfluss von Uratkristallen (Harnsäure) auf den gesunden Knorpel hervorgerufen.
de.wikipedia.org/wiki/Arthrose
.
-
am 25.08.2017 21:52:04 | IP (Hash): 688584431
Adhka schrieb:
Helifliger
Hatte doch recht. Hier nur zur deiner Information : Die Arthrosis urica wird durch den mechanischen Einfluss von Uratkristallen (Harnsäure) auf den gesunden Knorpel hervorgerufen.
de.wikipedia.org/wiki/Arthrose
.
Das stimmt.. Kein Widerspruch meinerseits. Aber warum kristallisieren sie aus ?
Du solltest das Beispiel kennen : Aufnahme von Glucose wird entweder verbraucht, oder in der Leber zwischengespeichert. Es gibt Erkrankungen da funktioniert das nicht so ...
Eine Stoffwechselstörung namens Diabetes.
Erhöhte Harnsäure liegt meist auch an einem gestörten Stoffwechsel, ebenso erhöhtes Cholesterin. Ich gehöre zu den wenigen glücklichen die pro Tag 10 Eier essen können, und einen hohen HDL aber niedrigen LDL haben.
-
am 25.08.2017 22:17:00 | IP (Hash): 1400677933
Heliflieger
Das ist eigentlich einfach erklärlich und zwar weil es dort keine Durchblutung
oder Strömung hat und es dadurch ruhig ist und sich auch somit höhere
Säurekonzentrationen bilden können bis zu dem Punkt wo die Säure dann
kristallisieren kann.
Übrigens :
Man sollte vielleicht auch die Gene von Indianern untersuchen welche unseren
Zentraleuropäischen nicht gleich sind, z.B. diese von Hawaii als früher nur
Vegetarier weil sonst fast nichts auf den Inseln war und heute mit unserem
Essen sind alle dick aufgebläht und Typ 2, manche so dass die in keinen
öffentlichen Bus mehr können, da einfach nicht durch die Türe können !
Habe das selbst gesehen und ein Zahnarzt dort erklärte mir das.
. -
am 25.08.2017 22:22:34 | IP (Hash): 688584431
Adhka schrieb:
Heliflieger
Das ist eigentlich einfach erklärlich und zwar weil es dort keine Durchblutung
oder Strömung hat und es dadurch ruhig ist und sich auch somit höhere
Säurekonzentrationen bilden können bis zu dem Punkt wo die Säure dann
kristallisieren kann.
Übrigens :
Man sollte vielleicht auch die Gene von Indianern untersuchen welche unseren
Zentraleuropäischen nicht gleich sind, z.B. diese von Hawaii als früher nur
Vegetarier weil sonst fast nichts auf den Inseln war und heute mit unserem
Essen sind alle dick aufgebläht und Typ 2, manche so dass die in keinen
öffentlichen Bus mehr können, da einfach nicht durch die Türe können !
Habe das selbst gesehen und ein Zahnarzt dort erklärte mir das.
.
Das weiß ich auch :)
Aber sie dürften nicht ausfallen, genauso wenig wie wir Insulin spritzen müssten, wenn wir gesund wären.
"Ursachen
Primäre Hyperurikämie: Angeborene Stoffwechselerkrankung
Ein Gichtanfall wird bei diesen Patienten durch „Diätfehler“ oder schwere Erkrankungen ausgelöst. Zu fettreiche Speisen und erhöhter Alkoholkonsum führen bei entsprechender Veranlagung vermehrt zu Gichtanfällen.
Sekundäre Hyperurikämie: Folge einer anderen Krankheit
In beiden Fällen entsteht steigt der Harnsäurespiegel, da entweder mehr Harnsäure produziert wird oder zu wenig ausgeschieden wird."
Ist doch jetzt eindeutig, oder ?