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  • Rang: Anfänger
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    Beiträge: 3
    Mitglied seit: 27.02.2018
    am 27.02.2018 13:32:38 | IP (Hash): 930945744
    Hallo Leute,
    ich habe schon seid 1994 Diabetes Typ 1, aber bisher nie einen Grad der Behinderung eingetragen.
    Was für Erfahrungen habt Ihr gemacht?
    Habt Ihr einen Behindertenausweis mit Diabetes?
    Und wie wurdet Ihr eingestuft?
    Wäre sehr dankbar wenn Ihr mir Eure Erfahrungen schreiben könntet.
    Habe Angst, dass es bei der Jobsuche schwierig werden könnte wenn man sich einen GdB eintragen lässt.
    Viele Grüße
    Sunshine22
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    Mitglied seit: 26.03.2016
    am 03.06.2018 00:17:55 | IP (Hash): 156133415
    Eigene Erfahrungen habe ich mit dem GdB nicht gesammelt.
    Aber die Aussage, dass es manchmal schwierig werden könnte bei der Jobsuche mit dem Grad der Behinderung kann ich so nicht bestätigen. Es gibt durchaus eine hohe Zahl an Unternehmen, die Interesse daran haben Arbeitnehmer mit einem GdB zu beschäftigen und sei es nur um den Zahlungen zu entgehen, die bei zu wenigen Beschäftigten mit GdB anfallen würden. Wie so einiges, in der Phase der Bewerbung, hängt die Wertung vom Arbeitgeber ab. Und kein Mensch muss, beim Thema GdB, mit der Tür ins Haus fallen. Es kann zunächst auch verschwiegen werden.
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 03.06.2018 08:02:50 | IP (Hash): 1138411757
    1. Der GdB wird nirgendwo automatisch mitgeteilt. Wenn man ihn nutzen will, muss man ihn mit der Vorlage des entsprechenden Schwerbehinderten-Ausweises nachweisen.
    2. Wer ihn verschweigt, kann sich nur anschließend für mehr Urlaub oder mehr Kündigungsschutz nicht drauf berufen.
    3. und dem Sinn nach eigentlich ERSTENS: T1 alleine macht noch keine ausreichend nennenswerte Behinderung. Also erst einmal beim Versorgungsamt/Kreis beantragen und schauen, was dabei raus kommt.

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
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    Mitglied seit: 26.10.2015
    am 03.06.2018 09:35:42 | IP (Hash): 807414459
    Hallo,
    ich habe einen GDB von 50 nur wegen Typ 1 - allerdings schon seit über 30 Jahren...
    Heute ist es deutlich schwieriger auf die 50 zu kommen. Die meisten bekommen zunächst nur 40, einige dann im Widerspruchsverfahren 50. Hängt aber wohl stark vom zuständigen Versorgungsamt/Sachbearbeiter ab.

    Probleme bei der Jobsuche hatte ich dadurch nie. Beim Studienplatz oder bei einer Bewerbung in öffentlichen Dienst kann er sogar Vorteile bringen.
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    Mitglied seit: 26.03.2016
    am 03.06.2018 11:16:01 | IP (Hash): 49174582
    In diversen Jobs, die ich neben den Studium absolvierte, wurden von Zeit zu Zeit Rundmails verschickt mit der Aufforderung seinen GdB anzugeben, da das Unternehmen ansonsten Abgaben erfüllen muss. Diese Erfahrungen sammelte ich in der Privatwirtschaft, bei Unternehmen unterschiedlicher Größe (ab 50 Beschäftigte bis zu multinationale Unternehmen mit mehr als 250.000 Arbeitnehmern). Es könnte also, wenn Befürchtungen der Nichteinstellung da sind, auch Sinn machen sich erst im Unternehmen einzuarbeiten und dann den GdB anzugeben.

    Wobei es nur dann funktioniert, wenn die Behinderung nicht offen Sichtbar ist.
    Bearbeitet von User am 03.06.2018 11:21:16. Grund: -