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    Mitglied seit: 28.04.2018
    am 28.04.2018 23:41:29 | IP (Hash): 1559168065
    Guten Abend
    Ich bin schon 15Jahre im DMP eingeschrieben . Alles lief reibungslos.
    Vor einer Woche erhielt ich den Bescheid das ich daraus ausgeschlossen wurde
    weil meiner Krankenkasse ab Juli 2017 die Dokomentationen fehlen. Ich bin jedoch regelmäßig
    jedes Quartal beim Arzt und habe es auch im Heft eingetragen . Ich verstehe das nicht .
    Wer kennt sich aus ?
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    am 28.04.2018 23:50:56 | IP (Hash): 362996836
    Hallo Ondra,

    der Arzt muss beim DMP die Behandlungen und die Behandlungsergebnisse gegenüber der KK besonders dokumentieren. Er kann dafür auch ein bisschen was zusätzlich abrechnen. Das hat er anscheinend nicht mehr gemacht, deshalb hat dir die KK diese Nachricht geschickt.

    Du brauchst nichts zu befürchten, dir entstehen daraus keine Nachteile. Du hast auch ohne DMP Anspruch auf die gleichen Leistungen.

    Viele Grüße, Rainer
    Bearbeitet von User am 29.04.2018 08:56:05. Grund: .
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    am 30.04.2018 08:49:01 | IP (Hash): 1286945386
    Herzlichen Dank für die Info , Rainer .

    Schönen Tag ,Ondra
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    am 30.04.2018 17:55:11 | IP (Hash): 1194202144
    Hallo Ondra,
    was meinst du 'mit in Heft eintragen' - ev. den Diabetes-Pass ?
    Der ist für den Patienten als Dokumentation gedacht und ev. zur Vorlage bei anderen Ärzten, wohin du überwiesen wirst.

    Der Fehler bei der Dokumentation an die Krankenkasse liegt ursächlich an der Arztpraxis, deshalb dieses beim Arzt ansprechen, daß dieser die fehlenden Unterlagen nachreicht (kann ja mal passieren).

    Im DMP (je nach Krankenkasse) werden weitere Zusatzleistungen angeboten, die erstattet werden.
    Über die Homepage deiner Krankenkasse könntest du dich darüber informieren.

    Auch die Arztpraxis muss bestimmte Kriterien erfüllen, um überhaupt DMP anbieten zu dürfen.
    https://www.kvno.de/10praxis/50qualitaet/20leistungen_a-z/dmp_diabetes/index.html

    Lohnt sich für dich, nachzuhaken.
    Gruß Elfe
  • Cracktros

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    am 30.04.2018 23:38:08 | IP (Hash): 630510347
    Besonders am heutigen Tage, an dem bekannt wurde, dass Personenbezogene Daten von Patienten aus 300 Krankenhäusern entwendet wurden, möchte ich auch noch mal Kritik zum DMP bekannt geben: Bei Teilnahme am DMP wird eine erhebliche Menge persönlicher Daten aufgenommen, gespeichert, verarbeitet und an die Krankenkassen weitergegeben. Elektronische Daten sind niemals sicher vor Manipulation, Missbrauch, auch durch den Staat und anderen Instutitionen oder Diebstahl. Besonders medizinische Daten,in falsche Hände, sind vom großen Interesse für verschiedene Akteure und können Patienten zum Nachteil gereichen.

    Bearbeitet von User am 01.05.2018 00:04:53. Grund: -
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    am 01.05.2018 12:22:56 | IP (Hash): 1866416515
    http://www.aok-gesundheitspartner.de/imperia/md/gpp/nds/dmp/diabetes2/2017_ausf%C3%BCllanleitung_dm1_dm2.pdf
    Mit welchen dieser Daten befürchtest Du welches Schindluder?

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    am 01.05.2018 12:39:11 | IP (Hash): 918236587
    "Schwere Hypoglykämien seit der letzten Dokumentation"
    kann zum Beispiel in den Händen der Straßenverkehrsbehörden und MPU-Gutachtern zu Problem führen...Und die interessiert es unter Umständen nicht im Geringsten weshalb, warum oder wann es dazu gekommen ist...
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    am 01.05.2018 13:10:37 | IP (Hash): 1866416515
    Sorry, aber halte ich für vernünftig. Niemand macht sich ne schwere Hypo mit Absicht, und wer sich unbeabsichtigt welche macht, wird eher nicht einfach so plausibel erklären können, warum er die dann am Lenkrad zuverlässig ausschließen kann.
    Und BITTE: Mit ner schweren Hypo am Steuer und schon auf dem letzten End vom unterzuckerten Weg dahin ist jeder von uns ein Geisterfahrer und eine Gefahr für sich selbst und alle anderen um ihn herum :(

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    Bearbeitet von User am 01.05.2018 13:15:45. Grund: Ergänzung
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    am 01.05.2018 13:20:54 | IP (Hash): 1798043550
    yepp...da bin ich ganz bei Jürgen...
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    am 01.05.2018 13:22:57 | IP (Hash): 918236587
    Warum darf ich nicht Auto fahren, wenn ich nachts im Schlaf, warum auch immer, in eine schwere Hypo geraten bin?
    Wer gibt dir dann das Recht zu behaupten, dass ich das dann beim Autofahren nicht ausschließen kann? Sind ja wohl zwei völlig unterschiedliche Situationen, oder?

    Ich würde niemals bei einer drohenden Hypo ins Auto steigen und wenn sich während der Fahrt eine anbahnt, heißt es notfalls Wahnblinker an und anhalten.

    PS: Jürgen, Zuckerl, ihr seid beide Typ2er, oder?
    Bearbeitet von User am 01.05.2018 13:27:22. Grund: .