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Befragung: Blutzuckermessgeräte

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    am 11.05.2018 12:19:09 | IP (Hash): 1100151873
    Hallo liebe Leute,

    ich bin Student an der EDHEC in Nizza und erstelle zusammen mit ein paar Kollegen momentan eine Marktstudie über Diabetes im Rahmen unserer Abschlussarbeit.
    Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr zahlreich an dieser Umfrage teilnehmt (dauert auch nur ein paar Minuten) und uns damit ermöglicht für dieses doch recht leidige Thema einen Beitrag zur Verbesserung zu leisten.

    Sonnige Grüße aus Nizza und vielen Dank,
    Jonathan

    Bitte teilnehmen :)
    https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSfKockXLxBUgqidGUttVJBmz0oSeepFZQlUlgpIXhDi-444Ng/viewform
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    am 11.05.2018 12:35:01 | IP (Hash): 179810240
    JonathanMueller schrieb:
    ich bin Student an der EDHEC in Nizza und

    erstelle zusammen mit ein paar Kollegen momentan eine Marktstudie




    ...und ich dachte schon, da möchte jemand TATSÄCHLICH was an "der leidigen Situation" verbessern ;))

    Dabei geht's nur darum, den Markt (und mögliche Preise) für irgendwelche Blutzucker-Testkisten abzufragen.

    JonathanMueller schrieb:
    und uns damit ermöglicht für dieses doch recht leidige Thema einen Beitrag zur Verbesserung zu leisten.



    Für echte Innovation ist mal wieder keiner offen...

    HAAAAALLLLOOOOO! Wir Diabetiker wünschen uns kleine Zauberkisten, die (meinetwegen auch weiterhin blutig) den Blutzucker messen, eine echte TAGEBUCH-Funktion haben (nicht den Mist "vor" und "nach" der Mahlzeit), eine kleine Datenbank mit den Lieblingsessen – und vielleicht ne kamera um mal Fotos beim Lieblings-Italiener vom Essen zu machen. Dazu 'nen Bolusrechner und eine vernünftige BE-Tabelle.
    Am besten kann das Ding dann noch Whatsapp-Nachrichten abrufen....


    Tut mir echt leid, aber die "Studie" hab ich dann schnell abgebrochen...
    Bearbeitet von User am 11.05.2018 12:41:22. Grund: .
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    am 11.05.2018 13:18:45 | IP (Hash): 274279984
    TypEinser schrieb:


    HAAAAALLLLOOOOO! Wir Diabetiker wünschen uns kleine Zauberkisten, die (meinetwegen auch weiterhin blutig) den Blutzucker messen, eine echte TAGEBUCH-Funktion haben (nicht den Mist "vor" und "nach" der Mahlzeit), eine kleine Datenbank mit den Lieblingsessen – und vielleicht ne kamera um mal Fotos beim Lieblings-Italiener vom Essen zu machen. Dazu 'nen Bolusrechner und eine vernünftige BE-Tabelle.
    Am besten kann das Ding dann noch Whatsapp-Nachrichten abrufen....


    Tut mir echt leid, aber die "Studie" hab ich dann schnell abgebrochen...



    Stimmt, dass wünschte ich mir auch. Aber die Hersteller, solcher Geräte, achte sehr auf den Preis und sparen beim Speicher und der Entwicklung von Dokumentationssoftware. Ich Nutzte zwischenzeitlich die MySugr App, die das meiste zuvor erwähne anbietet, in der Bezahlversion. Aber auch die ist nicht in der Lage meine Pumpe und mein CGM automatisch zu übernehmen. Es musste alles händisch eingetragen werden bzw. die Daten müsse erst; vom Gerät, exportiert werden um auf einen Portal Importiert zu werden. Alles ist umständlich und raubt Zeit, die man besser verbringen könnte mit der Analyse der Kurven und dem treffen von Entscheidungen zur Therapieanpassung.

    Bearbeitet von User am 11.05.2018 13:30:41. Grund: -
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    am 11.05.2018 13:37:52 | IP (Hash): 1128275234
    Was wäre, wenn Du statt der Testgeräte 5 Autos der Golfklasse in einer Befragung so vergleichen lassen und als Ziel erklären wolltest, die Benutzerfreundlichkeit zu verbessern?

    Ok, das erscheint Dir gemein? Warum eigentlich? Aber dann probierst Du vielleicht mal, meine Mess-Karriere in Deinen Fragebogen zu passen?

    1991 opto-elektronisches Gerät von Boehringer, Blut auf Testfeld auftragen, 1 Min einwirken lassen, abwischen, in Gerät stecken und 1 Minute weiter ablesen. Alternativ und zur Kontrolle so insgesamt 2 Minuten nach dem Pieks die Farbe vom Testfeld mit der Vergleichsskala auf der Streifendose vergleichen. 5-10 Messungen am Tag waren damals in meine Anfangszeit - Start mit HBA1c 15und - für mich normal.
    1993 oder 94 Wechsel zu MediSense Pen Sensor und praktisch den gleichen einzeln verpackten Precision Teststreifen, wie ich sie heute noch benutze. Dann wurde der Pen eingestellt und ich hab von
    1997 oder 98 an Lifescan One Touch benutzt, bis im neuen Jahrtausend öfter mal in der Familie getestet wurde. Dafür wurden gerne neue Döschen aufgemacht und nach dem Gebrauch von 2 oder 3 Streifen an den verschiedensten Orten stehen gelassen und vergessen, und anschließend konnte niemand mehr sagen, wie lange so ein wiedergefundenes Döschen schon angebraucht war und wie zuverlässig die Tests mit den vielen Streifen daraus noch sein mochten. Also bin ich spätestens in
    2005 wieder zu den einzeln verpackten Precision Streifen über gegangen, die ich im Vergleich mit aktuellen schon 2 Jahre über das Verfallsdatum mit gutem Erfolg getestet und genutzt habe. Da verfällt nur der einzelne Streifen, der gerade geöffnet wird. Seit
    2016 Herbst nutze ich in der Hauptsache das FreeStyle Libre System.

    Mein erstes Testgerät war so unhandlich wie mein erstes Handy, das handlichste der Precision Pen. Abbott Precision und Lifescan One Touch unterscheiden sich so ähnlich wie Golf und Astra. Und das Libre System finde ich auch deswegen super, weil ich da als Lesegerät das Smartphone gebrauchen kann, das ich eh von morgens bis abends immer mit mir ruMTRage. Meine und viele weitere Erfahrungen mit dem System findest Du hier in der Forum Suche mit dem Stichwort Libre.
    Noch ne Nummer schöner fände ich diese Möglichkeit hier https://epichealth.io/ , wenn sie denn mal richtig funzt, denn dafür bräuchten wir ja nicht mal einen Sensor.

    CGMs würden die Liste dann vervollständigen :)

    Wovon ich träume, hab ich hier mal skizziert https://plus.google.com/u/0/105354254756585536961/posts/Uxs7nt3831N
    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
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    am 11.05.2018 13:51:01 | IP (Hash): 857514211
    eine Umfrage die kein betroffener braucht.
    ---
    Zuckerkrank
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    am 11.05.2018 14:21:12 | IP (Hash): 1100151873
    Erstmal vielen Dank für deinen Beitrag. Ich glaube evtl. ist da etwas falsch angekommen, daher antworte ich eben auf deine 3 Kommentare. Hoffe, dass es so besser verständlich ist:

    - Ja das möchten wir tatsächlich, etwas ändern!

    - Ich glaube Preise kann man mit irgendwelchen bots oder so bestimmt auslesen lassen, darum geht es hier nicht. Wir als externe Forschungsgruppe interessieren uns für die User Experience. Bisher ist die Hypothese, dass mit den alten Pieksgeräten niemand so richtig zufrieden ist.. Ist aber nur eine Annahme, wir müssen das statistisch belegen.

    - Ist schon mal grundsätzlich eine ganz interessante Antwort. Magst du nicht vielleicht doch die survey beantworten? GENAU darum geht es uns: herauszufinden wie zufrieden Nutzer mit den heutigen Möglichkeiten sind.
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    am 11.05.2018 14:25:18 | IP (Hash): 1100151873
    Vielen Dank für deine Antwort.

    Deine Aussagen treffen ebenfalls eine Beobachtung, die wir bisher getroffen haben. Die Krankenkassen beeinflussen zusätzlich das Geschehen indem die Erstattungsmöglichkeiten eingeschränkt werden. Anscheinend darf Diabetes nicht viel kosten.
    Inwieweit man besser vernetzte Systeme entwickelt und inwieweit das dann angenommen wird, darum geht es uns auch in der Umfrage.

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    am 11.05.2018 14:27:09 | IP (Hash): 1100151873
    [quote=Dirk B.;97623]eine Umfrage die kein betroffener braucht.
    ---
    Zuckerkrank [/quote]

    Kannst du mir das näher erläutern? Inwieweit besteht Verbesserungspotential?

    Vielen Dank.
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    am 11.05.2018 14:35:31 | IP (Hash): 1100151873
    hjt_Jürgen schrieb:
    Was wäre, wenn Du statt der Testgeräte 5 Autos der Golfklasse in einer Befragung so vergleichen lassen und als Ziel erklären wolltest, die Benutzerfreundlichkeit zu verbessern?

    Ok, das erscheint Dir gemein? Warum eigentlich? Aber dann probierst Du vielleicht mal, meine Mess-Karriere in Deinen Fragebogen zu passen?

    1991 opto-elektronisches Gerät von Boehringer, Blut auf Testfeld auftragen, 1 Min einwirken lassen, abwischen, in Gerät stecken und 1 Minute weiter ablesen. Alternativ und zur Kontrolle so insgesamt 2 Minuten nach dem Pieks die Farbe vom Testfeld mit der Vergleichsskala auf der Streifendose vergleichen. 5-10 Messungen am Tag waren damals in meine Anfangszeit - Start mit HBA1c 15und - für mich normal.
    1993 oder 94 Wechsel zu MediSense Pen Sensor und praktisch den gleichen einzeln verpackten Precision Teststreifen, wie ich sie heute noch benutze. Dann wurde der Pen eingestellt und ich hab von
    1997 oder 98 an Lifescan One Touch benutzt, bis im neuen Jahrtausend öfter mal in der Familie getestet wurde. Dafür wurden gerne neue Döschen aufgemacht und nach dem Gebrauch von 2 oder 3 Streifen an den verschiedensten Orten stehen gelassen und vergessen, und anschließend konnte niemand mehr sagen, wie lange so ein wiedergefundenes Döschen schon angebraucht war und wie zuverlässig die Tests mit den vielen Streifen daraus noch sein mochten. Also bin ich spätestens in
    2005 wieder zu den einzeln verpackten Precision Streifen über gegangen, die ich im Vergleich mit aktuellen schon 2 Jahre über das Verfallsdatum mit gutem Erfolg getestet und genutzt habe. Da verfällt nur der einzelne Streifen, der gerade geöffnet wird. Seit
    2016 Herbst nutze ich in der Hauptsache das FreeStyle Libre System.

    Mein erstes Testgerät war so unhandlich wie mein erstes Handy, das handlichste der Precision Pen. Abbott Precision und Lifescan One Touch unterscheiden sich so ähnlich wie Golf und Astra. Und das Libre System finde ich auch deswegen super, weil ich da als Lesegerät das Smartphone gebrauchen kann, das ich eh von morgens bis abends immer mit mir ruMTRage. Meine und viele weitere Erfahrungen mit dem System findest Du hier in der Forum Suche mit dem Stichwort Libre.
    Noch ne Nummer schöner fände ich diese Möglichkeit hier https://epichealth.io/ , wenn sie denn mal richtig funzt, denn dafür bräuchten wir ja nicht mal einen Sensor.

    CGMs würden die Liste dann vervollständigen :)

    Wovon ich träume, hab ich hier mal skizziert https://plus.google.com/u/0/105354254756585536961/posts/Uxs7nt3831N
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    Lieber Jürgen,

    vielen Dank für die ausführliche Antwort. Du scheinst da ein Experte zu sein :)
    Dass sich in den nächsten Jahren in Richtung Technik etwas bewegen vl. sogar etwas Großes bewegen wird halten wir von unseren bisherigen Einsicht für durchaus möglich.
    Momentan geht es halt aus unserer Sicht erstmal um eine Einsicht aus der Nutzersicht.

    Hast du die Befragung beantwortet? Ich glaube deine Fachkenntnisse können sehr hilfreich sein :)
    Grüße
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    am 11.05.2018 14:43:20 | IP (Hash): 179810240
    JonathanMueller schrieb:
    Magst du nicht vielleicht doch die survey beantworten? GENAU darum geht es uns: herauszufinden wie zufrieden Nutzer mit den heutigen Möglichkeiten sind.




    Dazu braucht es im Ernst so eine Studie?

    Es gibt genau 2 Testkisten, die eine halbwegs annehmbare Tagebuchfunktion haben.
    ALLERDINGS: Um da irgendwas ausdrucken zu können bricht man sich gehörig einen ab...

    Woran das liegt kann man ganz einfach sagen:
    Da möchten "Profis" ein Gerät vermarkten und gleichzeitig Strukturen schaffen, notwendiges Zubehör inklusive "spezieller" Kabel verkaufen zu können.
    Da bleib ich dann – wie so viele – bei Papier und Bleistift (und das nur wenn man unbedingt muss).

    JonathanMueller schrieb:
    Inwieweit man besser vernetzte Systeme entwickelt und inwieweit das dann angenommen wird, darum geht es uns auch in der Umfrage.



    Wozu wieder ein System? Das geht aus dem Fragebogen ja nun auch nicht hervor...
    Und außerdem: Wo liegt genau das Problem, eine EINFACHE Anbindung an einen dusseligen Drucker bereitzustellen, die die schon fertig formatierten Daten ganz einfach ausdruckt?
    Heutzutage können auch einfachste Datenbanken so dermaßen viel – mir kann keiner erzählen sowas ist nicht möglich. Doch halt, die One Touch-Kiste war vor JAHREN dazu schon in der Lage. ;)))


    Zu Deiner Umfrage:
    Schreib einfach eine Seite: Die aktuellen Blutzucker-Testgeräte sind ganz prima, haben weniger Funktionen als ein gewöhnlicher Taschenrechner, Diabetiker freuen sich über eine geringe Abweichung –
    und jeder, der ein Smartphone halbwegs bedienen kann wundert sich, warum man sich bei einem medizinischen Hilfsmittel, das man jeden Tag mehrmals nutzt nicht mit Funktionen ausstatten kann, die man zur Therapieführung braucht. Hierzu ein Hinweis: Der Hersteller, der als erster ein deutlich vebessertes "Accu Chek EXPERT" auf den Markt bringt wird Teststeifen-Verkaufs-König.