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Minimed 640G kombiniert mit Freestyle libre

  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 3
    Mitglied seit: 27.02.2018
    am 02.06.2018 21:40:21 | IP (Hash): 1428933016
    Hallo Leute,
    hat jemand von Euch eine Minimed Pumpe, aber kombiniert mit einem FreeStyle libre?
    Bin mit dem Minimed System nicht zufrieden und denke darüber nach, auf eine Kombi von 640G mit FreeStyle Libre zu wechseln. Hat jemand Erfahrungen damit? Wäre für Ratschläge sehr dankbar!

    Viele Grüße

    Sunshine22
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 02.06.2018 22:18:07 | IP (Hash): 2023168580
    Hallo Sunshine22,
    Ja, das habe ich. Du würdest mit dieser Lösung, den Vorteil haben, das du ein sicCGM bekommen würdest welches sehr viel Günstiger ist als ein rtCGM und nicht Kalibriert werden muss. Letzeres ist besonders Vorteilhaft bei instabilen
    Stoffwechsellagen.

    Dafür müsstest du, auf Grund fehlender Kalibrierungsmöglichkeiten, mit schwankenden Qualitäten der Messungen leben. Von Nachteil ist auch die Nutzung der Dokumentationssoftware und mitgelieferte Apps. Diese ist für Pumpen ungeeignet, da sie zu grob ist. Die Daten würden auf Unterschiedlichen Geräten liegen. Es gibt zwar Möglichkeiten die Daten zu Kombinieren. Diese Lösungen sind aber Kostenpflichtig und rar gesät. Eine Lösung könnten kostenlose Apps wie Glimp und xdrip bieten. Auch würde, mit der Kombination, FreeStyle und MiniMed 640g, der Smart der SmartGuard nicht genutzt werden.

    Das FGM muss, im Gegensatz zum Enlite-System aktiv bedient werden um Messdaten zu erhalten. Zudem würden Alarme, bei zu hohen und zu niedrigen Werten, fehlen.

    Darf ich fragen wie die Unzufriedenheit zustande kommt?
    Bearbeitet von User am 02.06.2018 22:28:16. Grund: .
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 03.06.2018 09:35:40 | IP (Hash): 1138411757
    Cracktros schrieb:
    ... und nicht Kalibriert werden muss.


    Sorry, aber nicht nicht muss, sondern abbott-offiziell nicht kann: abbott bietet dafür keine Möglichkeit.

    Wenn mir die Sensoren erschreckend häufig bei 90-100mg/dl dick lo auf alarmierend rotem Grund zeigen und damit weniger als 40mg/dl, dann müssten die nach meiner unmaßgeblichen Laien-Meinung schon wenigstens bei Bedarf sogenannt kalibriert werden können.
    Dass das vergleichsweise einfach geht, zeigt die Fremd-App Glimp, die sich in ihrer Anzeige der selben Daten - andere bekommt sie ja auch nicht vom Sensor - genauso nach den gepieksten Vergleichswerten richtet, wie die Programme bei den echten CGMs.

    Wenn ich das sogenannte Kalibrieren mit Glimp dazu nehme, unterscheidet sich das Libre für den alltäglichen Gebrauch einzig in der passiven Abzeige. Es zeigt mir nix von selbst an und kann mich so auch nicht aktiv z.B. vor/bei Hypo warnen. Um zu sehen, wie mein BZ verlaufen ist und gerade verläuft, muss ich den Sensor mit nem Lesegerät/Handy scannen.

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 03.06.2018 11:20:02 | IP (Hash): 49174582
    hjt_Jürgen schrieb:
    Cracktros schrieb:
    ... und nicht Kalibriert werden muss.


    Sorry, aber nicht nicht muss, sondern abbott-offiziell nicht kann: abbott bietet dafür keine Möglichkeit.

    .



    Genau so! Und genau das ist der Vorteil bei Stofwechsellagen mit hoher glykämischen Variabilität, die bei Kalibrierungen zu Schwierigkeiten führen.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    am 03.06.2018 11:48:50 | IP (Hash): 1138411757
    Cracktros schrieb:
    Genau so! Und genau das ist der Vorteil bei Stofwechsellagen mit hoher glykämischen Variabilität, die bei Kalibrierungen zu Schwierigkeiten führen.


    Also wo der Scan mir in vorauseilendem Gehorsam statt der gepieksten 150 deren 250 anzeigt?

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  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 03.06.2018 11:59:43 | IP (Hash): 49174582
    hjt_Jürgen schrieb:


    Wenn ich das sogenannte Kalibrieren mit Glimp dazu nehme, unterscheidet sich das Libre für den alltäglichen Gebrauch einzig in der passiven Abzeige. Es zeigt mir nix von selbst an und kann mich so auch nicht aktiv z.B. vor/bei Hypo warnen. Um zu sehen, wie mein BZ verlaufen ist und gerade verläuft, muss ich den Sensor mit nem Lesegerät/Handy scannen.

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    Der Unterschied erscheint, auf den ersten Blick, gering zu sein aber, in der Realität liegen Welten dazwischen zumindest wenn schwere Hypoglykämien vermieden werden sollen. Die 640 G verfügt über eine Not -Stop-Funktion, die mit dem FreeStyle nicht funktioniert. Besonders bei Menschen mit Hypoglykämie-Wahrnehmungsstörungen sind die Alarme wichtig. Und auch der Alarm bei Hyperglykämien lässt schneller Agieren. In verschiedenen Untersuchungen schneidet das FGM, bei der Verbesserung des HbA1c, auch ohne Signifikante Unterscheide zum blutigen Messen ab.
    Bearbeitet von User am 03.06.2018 12:01:28. Grund: -
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 03.06.2018 12:11:14 | IP (Hash): 49174582
    hjt_Jürgen schrieb:
    Cracktros schrieb:
    Genau so! Und genau das ist der Vorteil bei Stofwechsellagen mit hoher glykämischen Variabilität, die bei Kalibrierungen zu Schwierigkeiten führen.


    Also wo der Scan mir in vorauseilendem Gehorsam statt der gepieksten 150 deren 250 anzeigt?

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    Genau dann, wenn der Trendpfeil Steil nach Unten oder steil nach oben Zeigt und das des öfteren am Tage, auch ohne Essen.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    am 03.06.2018 16:32:35 | IP (Hash): 1138411757
    Ich hab bei dem ersten Mal mit den pp 250 gespritzt, weil die für mich außergewöhnlich hoch waren und ich mich daraus zu lesen habe verleiten lassen, dass ich den Bolus zu spritzen vergessen hatte. Super. Durfte gleich noch mal so viel essen. Dass das Libre - offenbar nur bei mir - in solchen Fällen die 250 anzeigt, wo nur 150 anliegen, hab ich dann in mehreren Nachbauten des "Versuchs" rausfinden können.

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  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 03.06.2018 16:48:32 | IP (Hash): 209477940
    Nur mal so: Bei einem CGM geht das Piepen los und das Gerät erwartet eine Kalibrierung. In diesem Moment!!! Ist der BZ Instabil (Trendpfeil steil nach unten/oben) kommt eine falsche Kalibrierung heraus. Da nicht alle Menschen mit Diabetes über eine stabile Stoffwechselage verfügen (z.B. bei einem Diagnoseschlüssel nach ICD-10 E10.91), kann es für diese von Vorteil sein, wenn die Kalibrierung nicht zwingend vorgenommen werden muss.

    Für selbst zahlende Patienten kann auch die Kostenfrage eine Rolle spielen.

    Wer aber alle Features, der 640g nutzen möchte oder muss, der ist mit dem Enlite_System gut beraten.
    Bearbeitet von User am 03.06.2018 17:02:43. Grund: .
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    am 04.06.2018 10:38:48 | IP (Hash): 2105044832
    Also völlig unvorhersehbar irgendwann am Tag kommt son CGM auf die Idee und will unbedingt dann kalibriert werden?

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