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  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 1
    Mitglied seit: 03.06.2018
    am 03.06.2018 19:07:56 | IP (Hash): 2061227147
    ...
    Bearbeitet von User am 03.06.2018 21:14:07. Grund: hat sich erledigt
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 03.06.2018 21:17:35 | IP (Hash): 49174582
    Mit Erfahrungen kann ich nicht dienen, Zumindest nicht als Erwachsener.

    Bei solch einen HbA1c (zwischen 11 und 13) ist davon auszugehen, dass die Portionsgrößen "eine 3 Köpfigen Familie" und das futtern von "Süßigkeiten als gebe es kein Ende" nicht auf das Gewicht geht. Ich vermute er ist sehr Schlank, oder?

    Was die Frage bezüglich der Lebenserwartung angeht, ich interpretiere sie als ausdruck von Angst, kann niemand seriöse Antworten liefern. Es gibt Prognosen für Kohorten (für eine Gruppe). Das individuelle Risiko kann, bei ihnen Mann, ein anderes sein. Der Beschreibung nach hat er ein hoches Risiko für eine frühe Mortalität. Individuell aber scheinen viele Faktoren Schutz zu bieten. Nichts desto trotz muss sich etwas ändern um auch weiterhin Leben zu können.

    Er hat eine Verantwortung, nicht nur sich selbst gegenüber, sondern auch gegenüber der Familie und Freunden. Scheinbar liegt hier ein Akzeptanz oder Motivationssproblem vor, welches Therapiert werden müsste. Hier wäre eine Kombination von Diabetologen und Psychologen gefragt.
    Bearbeitet von User am 03.06.2018 23:20:04. Grund: vertippt
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 4233
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 04.06.2018 10:29:40 | IP (Hash): 2105044832
    Wie ich’s erinnere, war die inzwischen verscheuchte Eingangsfrage:
    Wie gehe ich damit um, dass mein Partner unbedingt herausfinden will, wie lange er bei seiner seit Jahren praktisch destruktiven Behandlung seines Diabetes noch leben wird?
    Wie ich’s verstanden hatte, waren da alle Ansprechmöglichkeiten bei ihm mehrfach ausgereizt.

    Wie also weiter mit ihm und damit zusammen leben und das mit kleinem Kind und dabei nicht selbst vor die Hunde gehen?
    Am ehesten halte ich eine Situation für vergleichbar, in der statt des Diabetes beim Partner eine unheilbare mehr oder weniger langsam lebenabfressende Krankheit zu ertragen steht. Viele Partnerschaften zerbrechen daran. Noch mehr erwachsen damit noch selbständiger zusammen: Da ist auf der einen Seite das Gefühl der absoluten Zusammengehörigkeit und auf der andern das Wissen, dass dem Erleben dieses Zusammengehörens immer absehbarer das Ende zuwächst.
    Bei Oma und Opa im Alter gilt das als normal. Denn klar schlägt da immer absehbarer für die eine oder den anderen die letzte Stunde. Und in der Akzeptanz dieser Endlichkeit erleben wir Alten unser wunderbares Zusammengehören eben deutlich bewusster als in früheren Lebensabschnitten, in denen wir es alltäglich eher völlig selbstverständlich genommen haben. -

    Und nun gilt es, bei so lenbenabfressenden Krankheiten, das Akzeptieren eines immer zunehmender möglichen Endes u. U. ein gewaltiges Stück weit vorzuverlegen.
    Und in Fällen wie dem hier vorgestellten zusätzlich noch und vor allem zu akzeptieren, dass der betroffene Partner seine Situation subjektiv als unabwendbar zunehmend endlich sieht und praktisch systematisch provoziert und aus- und erlebt, obwohl es dafür objektiv überhaupt keinen Anlass gibt.

    Mir ist klar, im Falle des Falles hätte ich mich zu meiner Akzeptanz dieser irren Subjektivität durchringen müssen, und ich bin froh, dass mir so eine Herausforderung erspart geblieben ist. Daumendrück, wenn Du hier trotzdem noch mit liest.

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 04.06.2018 18:40:06 | IP (Hash): 203774813
    Sagen wir es mal so, würde meine Partnerin, zu einer Zeit in der, der BZ schwer einstellbar ist, mit solchen Sprüchen, die ursprünglich zu lesen waren,i kommen würde ich auch dicht machen.