Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.

welche Beilagen zu gesunden Gerichten?

  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 32
    Mitglied seit: 15.07.2018
    am 25.07.2018 13:21:32 | IP (Hash): 142490921
    hallo,

    eine Frage die uns beschäftigt: welche Beilage eignet sich zu gesunden Gerichten? Nudeln , Reis und Kartoffeln, sollen ja eher nur in Maßen gegessen werden. Wir haben Nudeln und Reis in Vollkorn. Aber Kartoffeln stehen zb auch in der Ernährungsliste als eher nicht so gut eingestuft.

    Was kann man dann zb zu Fleisch Fischgerichten machen, das gesünder bzw eine bessere Alternative zu Nudel Reis und Kartoffeln ist ?

    Oder ist es einfach so dass man egal in welcher Form Nudel Reis und Kartoffeln nur ab und an essen darf?

    Danke für eine Antwort LG

    PS: Nudel, Reis und Kartoffeln , stehen in der Liste als nicht so gut, doch wenn sollte man Vollkorn nehmen.

  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 2705
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 25.07.2018 15:17:59 | IP (Hash): 1460448181
    Die Antwort ist ganz einfach: weniger von der Beilage essen, z.B. nur halb so viel wie vorher, und dafür (unter Berücksichtigung der Gesamtkalorien) mehr vom Gemüse, Fleisch , Fisch. Da Eiweiß und Fett auch besser und anhaltender sättigen als Nudeln, Reis, Kartoffeln, tut dein Mann damit nicht nur seinem BZ etwas gutes, er wird dabei auch noch besser satt.

    Das ist eine kleine Umgewöhnung, die man aber bei konsequenter Einhaltung schnell geschafft hat. Ich kann dir versichern, dass man nach einer Weile nicht mehr das Gefühl hat, auf genügend Nudeln, Reis, Kartoffeln verzichten zu müssen. Es wird relativ schnell zur Normalität.

    Sich ab und an große Mengen Nudeln, Reis, Kartoffeln als Ausnahme zu gönnen, wäre auch eine mögliche Strategie. Damit wird man das Gefühl allerdings nie los, auf etwas verzichten zu müssen.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 32
    Mitglied seit: 15.07.2018
    am 25.07.2018 15:42:08 | IP (Hash): 142490921
    danke dir für die Antwort. Seit den Ernährungsprotokollen haben wir festgestellt, dass sein BZ nicht so drastisch ansteigt, wenn er zb Kartoffeln statt Kartoffelbrei isst.

    Denn bei diesem gekauften Brei hatte er eine Stunde danach 158. Bei einem Gericht mit Kartoffeln als Beilage waren es zwar auch 148, aber immerhin etwas weniger.

    Aber du hast Recht, auch als er einmal ein Schweineschnitzel ass, aber eben nur ein mittelgrosses mit Salat, und Kartoffelsalat, halt nur eine Tellerportion, war sein BZ danach 123. Es macht wohl doch die Menge aus. Sind die BZ werte nach dem Essen, die sich zwischen 130 bis 160 ( verienzelt kommt es noch vor) noch sehr besorgniserregend? wie weit müssen sie definitiv runter? sind kleinere Abweichungen nach dem Essen, zb 140 bis 150 noch hinnehmbar?
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 32
    Mitglied seit: 15.07.2018
    am 25.07.2018 15:46:16 | IP (Hash): 142490921
    noch einen kleinen Tipp bitte:

    wie ist das mit dem Fettgehalt am Tag? Wieviel Fettaufnahme in Gramm zb ? Und Eiweiss? Bei Lebensmitteln in denen geringe Mengen Zucker enthalten ist, kann man aber bedenkenlos essen oder? klar machts die Menge, aber ich meine, wieviel Zuckergehalt kann ein Mensch mit Zuckerproblemen zu sich nehmen, pro Tag maximal?
  • Rang: Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 16
    Mitglied seit: 15.03.2017
    am 16.08.2018 03:04:47 | IP (Hash): 75563891
    Aber du hast Recht, auch als er einmal ein Schweineschnitzel ass, aber eben nur ein mittelgrosses mit Salat, und Kartoffelsalat, halt nur eine Tellerportion, war sein BZ danach 123. Es macht wohl doch die Menge aus. Sind die BZ werte nach dem Essen, die sich zwischen 130 bis 160 ( verienzelt kommt es noch vor) noch sehr besorgniserregend? wie weit müssen sie definitiv runter? sind kleinere Abweichungen nach dem Essen, zb 140 bis 150 noch hinnehmbar?
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 3
    Mitglied seit: 14.02.2018
    am 03.09.2018 12:06:50 | IP (Hash): 1266874715
    Wenn es um Beilagen geht, dann kann man auf jeden Fall so einiges dazu reichen.
    Ich für meinen Teil esse sehr gerne frisch und gesund und suche mir dann auch immer dementsprechend meine meisten Rezepte im Netz.
    So kann ich einfach einen groben Überblick bekommen und vor allem ist die genaue Anleitung auch dabei :D

    Wie schaut es denn aus bei dir ?
    Ich persönlich habe mir eine Seite gefunden, wo ich mir wirklich regelmäßig neue Infos suche.
    Bei https://www.foodfitness.de/fructoseintoleranz/ habe ich zum Beispiel auch richtig gute Alternativen gefunden wenn man Fructoseintoleranz hat.

    Aber im Endeffekt muss man einfach gucken, dass man am besten das isst was einem schmeckt :)
    Bearbeitet von User am 03.09.2018 12:07:48. Grund: Fehler
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 1
    Mitglied seit: 07.12.2018
    am 07.12.2018 15:46:00 | IP (Hash): 466602916
    Hallo,

    bin Neu im Forum, daher kurz zu mir. Bin 35 Jahre alt und Dibetes Typ1 wurde bei mir mit 17 Jahren bei der Musterung diagnostiziert. Habe in meinen 20ern mit der Ernährung ganz schön zu kämpfen gehabt und diese auch nicht wirklich ernst genommen. In den ganzen Diabetesschulungen bekommt man meiner Meinung nach auch nicht wirklich hilfreiche Tips die in der Alltagsernährung umgesetzt werden können. Die allseits bekannte Ernährungspyramide welche in den Schulungen noch immer empfohlen wird garantiert dann doch keine guten Blutzuckerwerte nach dem Essen. Ich habe deshalb so einige Selbstversuche in Sachen Ernährung unternommen und meine Ernährung stark verändert und umgestellt mit großem Erfolg und (meistens) relativ guten Blutzuckerwerten.

    Zu deiner Frage: als Beilage eignen sich meiner Meinung nach Hülsenfrüchte wie Kichererbsen oder Linsen am besten. Diese haben zwar laut Packungsangabe auch hohe KH Werte, jedoch werden diese bei Hülsenfrüchten nur zu einem geringen Teil bereits im Magen Verwertet bzw. Zersetzt und ins Blut gegeben. Die Verstoffwechslung findet bei den meisten Hülsenfrüchten erst im Darm statt und gelangen von dort nach und nach in den Blutkreislauf. Dieser steigt daraufhin nur langsam an und das gespritzte Insulin kann so nach und nach den Zucker abtransportieren. Mitlerweile gibt es auch Nudeln aus 100% Kichererbsen- oder Linsenmehl. Auch damit habe ich relativ gute Erfahrungen gemacht.

    Bei Fleisch und Fisch ist es so eine Sache. Ich habe festgestell, dass ich bei großem Fleischkonsum (alles was 1 Steak, 1 Schnitzel usw. überschreitet) zwar direkt nach dem Essen gute Werte habe, diese jedoch mitten in der Nacht sehr rasant ansteigen und ich morgens mit einem 400er Zucker aufwache. Das liegt am hohen Eiweißgehalt von Fleisch. Überschüssiges Eiweiß wird nachts von der Leber in Zucker umgewandelt und in den Blutkreislauf abgegeben. Daher rate ich dazu auf große Mengen Fleisch (vor allem Abends) zu verzichten.

    Käse (überbacken oder pur) würde ich beim Abendessen auch nur sparsam einsetzen. Die Werte sind nach dem Essen zwar gut, der Käse bzw. das Fett blockiert die Verstoffwechslung von Kohlenhydraten. Der Körper verarbeitet erst das Fett. Man denkt das die Zuckerwerte super sind. Mitten in der Nacht ist das Fett allerdings verarbeitet und die Kohlenhydrate des Abendessen schlagen dann voll ein. Wenn ich abends eine Pizza esse weiß ich, dass ich morgends mit hohen Werten aufwachen werde. Daher immer mit wenig Käse bestellen, backen oder kochen....;)

    LG
    Dominik
    Bearbeitet von User am 07.12.2018 15:47:59. Grund: neu