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  • Rang: Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 27
    Mitglied seit: 19.10.2017
    am 07.10.2018 19:17:09 | IP (Hash): 21099024
    Hallo,

    ich hatte ja letzten Samstag das Problem mit dem Flimmern beschrieben, es ist zum Glück nicht mehr aufgetaucht.

    Aber heute, als ich von draußen, es war sonnig, nach drinnen in den Hausflur ging, habe ich kurz so Lichtflecken gesehen, sie sind aber schnell wieder verschwunden. Vielleicht habe ich vorher auch kurz im die Sonne geschaut, ich weiß es nicht mehr.
    Ich bin dann nochmal nach draußen und hab ganz kurz bewusst in die Sonne geschaut, da hatte ich es natürlich auch, wegen der Blendung.

    Hab jetzt Angst, dass es auch einfach so mal auftritt...:((

    Das Schlimme ist wieder die Angst, Folgeschäden an den Augen zu haben und zu erblinden, kennt das hier auch jemand?

    Steh damit ziemlich alleine da...

    Wünsche einen schönen Sonntagabend und danke fürs Lesen,

    Gitti
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    Mitglied seit: 15.09.2018
    am 24.12.2018 12:59:15 | IP (Hash): 992679603
    Hey:)

    Tut mir leid, das kommt jetzt ein wenig spät, hab aber gerade gesehen, dass du noch keine Antwort bekommen hast...

    Es klingt schon wirklich so, als würde es wirklich von der Sonne kommen... Normalerweise verschlechtert sich bei Diabetikern die Weit-/Kurzsicht oder es bilden sich Punkte im Blickfeld (so halt in meinem Umfeld)... Von Lichtflecken wüsste ich jetzt nichts.

    Wenn das aber öfters auftritt bzw. Auch in Situationen, wo du dir sicher bist, dass es keine Folge von Sonne/Licht sein kann, würde ich mich mal ansehen lassen ...
  • Rang: Mitglied
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    Beiträge: 27
    Mitglied seit: 16.01.2019
    am 09.02.2019 21:27:15 | IP (Hash): 1896373424
    Hallo Gitti, ich habe seit Jahren solche Augenphänomene, die hatte ich defintiv schon lange vor dem Diabetes. Bei einem der Augenphänomene handelt es sich um eine Migräneaura. Ich beschreibe mal kurz wie sich das äußert:

    Migräne-Aura: Beginnt mit einem kleinen Fleck, so als wäre ich geblendet worden, das Phänomen tritt auf beiden Augen auf (d.h. wenn ich ein Auge zuhalte, dann ist der Fleck immer noch da), anschließend entwickelt sich ein mehr oder weniger großer Gesichtsfeldausfall, d.h. plötzlich fehlen Teile des Bildes, ich schaue z.b. auf einen Kopf und die Person hat dann nur noch ein halbes Gesicht, ich schaue auf einen Text und da fehlt ein halbes Wort, der "verschwundene" Bereich wird immer Größer und auf einer Seite von einem flimmernden/flackernden Streifen umgeben (sog. Flimmerskotom), nach ca. 30 Minuten ist der Spuk vorbei, ich fühle mich ausgelaugt und bekomme Kopfschmerzen, die bleiben aber manchmal auch aus. Als ich das das erste mal hatte war ich 1 Woche in einer neurologischen Spezialklinik, die haben alles ausgeschlossen von MS über Hirntumor, Schlaganfall und was weiß ich noch. Bekam dann die Diagnose Migräne mit Aura bzw. Aura ohne Migräne. Los ging das ganze mit Anfang 20 und heute habe ich diese Migräne aber nur noch sehr selten.

    Augenphänomen 2 (klingt eher nach dem was du beschrieben hast): Ich sehe plötzlich i.d.R. wenn ich auf eine helle Fläche schaue (Himmel, Bildschirm, weiße Wand) einen blendenden Fleck, der mal mehr mal weniger groß ist, manchmal nehme ich kurz davor auch sowas wie einen kleinen Blitz wahr. Beim Blick auf eine dunkle Fläche, kann ich den Fleck (manchmal) auch sehen, aber dann eher so als grünlichen Schatten. Außerdem verschwindet er, wenn ich nicht blinzle und einen Punkt fokussiere, sobald ich den Blick aber auf etwas anderes richte oder blinzle ist der Fleck wieder da. Das Phänomen tritt nie im zentralen Blickfeld sondern immer eher in der Peripherie auf und immer nur auf einem Auge und verschwindet eigentlich immer innerhalb von 10 Minuten. Es ähnelt wirklich dem Phänomen das man hat, wenn man ungewollt in eine Lichtquelle gesehen hat - nur dass es eben unabhängig davon auftritt. Einmal blieb der Fleck bei mir sogar über mehrere Wochen bestehen, das ist aber Jahre her. Ich schätze es trat zum ersten Mal vor ca. 10 Jahren auf. Ich war deshalb mehrfach beim Augenarzt und es wurde alles durchgecheckt. Keine Veränderungen an der Netzhaut, keine Einschränkungen im Gesichtsfeld, nichts. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass altersabhängig wenn der Glaskörper schrumpft Zug auf die Netzhaut entstehen kann, was zu solchen Lichtphänomenen führen könnte. Mein Augenarzt meinte gar nichts dazu und tat es als harmlos ab. Es hat sich über die Jahre nicht verschlimmert und ich habe mich damit abgefunden. Ich vermute, es ist vielleicht irgend so eine "nervöse" Sache, wie es eben vorkommt, dass manchmal ein paar Tage lang ein Augenlid zuckt.

    Solange deine Sehstörungen immer schnell wieder verschwinden und du keine diabetestypischen Sehstörungen hast, solltest du dir nicht so große Sorgen machen. Ein gang zum Arzt kann dich aber vielleicht am ehesten Beruhigen. Gute Besserung!
  • Rang: Mitglied
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    Beiträge: 27
    Mitglied seit: 16.01.2019
    am 09.02.2019 21:28:25 | IP (Hash): 1896373424
    Ohje - habe jetzt erst gesehen wie alt der Beitrag ist. Ich hoffe du liest meine Antwort trotzdem noch und hoffe aber auch, dass du mittlerweile etwas beruhigter bist.