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BeinaheSehverlust auf dem linken Auge

  • Rang: Mitglied
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    Beiträge: 28
    Mitglied seit: 07.09.2016
    am 08.10.2018 12:56:05 | IP (Hash): 1587658573
    Huhu,

    ich bin Typ 2 Diabetiker auf Ernährungsbasis sozusagen oder Prädiabetes. Anfang 2016 Erstdiagnose mit 210 Blutzucker und Hba1C 10,2.
    Mit Metformin 1000, Ernährungsumstellung und Sport das überflüssige Fett verloren und Anfang 2017 konnte das Metformin abgesetzt werden. Seit dem gehe ich regelmäßig zum Hausarzt bezüglich der Blutwerte.
    Gut die Leberwerte sind immer noch extrem schlecht (der Internist soll jetzt im November mal draufschauen), aber der Hba1C lag bis jetzt immer zwischen 5,6 und 5,8. Also so nichts auffälliges.

    Seit einiger Zeit (Ende Sommerferien) merke ich aber ein zunehmend verschwommenes Sehen auf einem Auge. Ich messe nun auch wieder jeden Morgen meinen Nüchternzucker, der allerdings wieder leicht erhöht daherkommt mit 110 - 140..
    Ende Oktober habe ich wieder das nächste Labor, werde aber jetzt den Termin nach vorne verlegen, weil mir das komisch vorkommt.

    Nun war ich am Samstag beim Optiker, der mich nun total verunsichert hat. Dieser meinte, ich habe auf dem linken Auge nur noch 30 % Sehleistung, was er mit Brille nur noch auf 40 % hochbekommt. (rechts 80 %)
    Ich meine, das war bis jetzt ein schleichender Prozess, den ich Anfang September mal am Rande wahrgenommen habe und auch nur auf einem Auge. Der Optiker hat mich an den Augenarzt verwiesen.. Aber die Terminvergabe ist ja SEHR zweifelhaft. So kann ich frühestens im November in der einen Praxis drankommen und in der anderen im nächsten Umkreis erst im Dezember.

    Ich hab echt Panik, dass es bis dahin noch schlechter wird oder ich ganz auf dem linken Auge erblinde. Mit welcher Methode (außer Privatpatient) kann ich dort mehr Druck machen, eher einen Termin zu bekommen? Dass dies erst seit Anfang September so richtig bemerkbar ist, juckt die Schwestern in der Praxis nicht..

    Der Optiker meinte auch, dass ich mit den Werten keinen Führerscheintest bestehe.. Ich bin aber auf den berufsbedingt angewiesen und hab nun echt Panik, Im Unfallsfall, wenn das bemerkt wird, werd ich auch noch den Lappen los und bekomme die volle Schuld.


    Grüße, eine panische Laurana
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 08.10.2018 15:00:32 | IP (Hash): 487841817
    Klar ist in jedem Falle mies, wenn sich am Sehen was verschlechtert. Und auch mit BZ-Werten wie Deinen kann das über einige Jahre mit einer diabetischen Schädigung der Netzhaut entstehen. Um das zu sehen, muss der Augenarzt Dir tief ins Auge gucken, was der Optiker nicht kann.

    ABER Sehen kann sich auch aus vielen anderen Gründen verschlechtern, die nichts mit dem Diabetes zu tun haben. Deswegen hilft da nix als zuerst einmal die Untersuchung beim Augenarzt abzuwarten, .... und vielleicht zum Ausschluss aller diabetischen Folgen den BZ möglichst gesund steuern zu lernen. Das ist keine Hexerei. Daumendrück.

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
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    am 08.10.2018 18:42:54 | IP (Hash): 1505651263
    Hallo Laurana,

    um mehr Druck bei der Terminvergabe beim Facharzt - bei dir Augenarzt - machen zu können, gibt es seit einiger Zeit die sogenannten 'Terminservicestellen'
    https://www.bundesgesundheitsministerium.de/terminservicestellen.html
    Nur Übersichtsseite - wenn du 'Terminservicestelle' im Google-Fenster als Suchwort eingibst, wirst du sehen, daß die einzelnen Bundesländer und auch Krankenkassen dazu eigene Internetseiten haben.
    Innerhalb von vier Wochen werden Termine vermittelt, der November-Termin wäre da wohl fast drin (ist ja schon Oktober).

    Einen Augenarzt aufzusuchen, ist wirklich wichtig.
    Nur dieser kann beurteilen, worauf diese Sehverschlechterung beruht.
    Nicht nur Diabetes kann dafür verantwortlich sein, sondern auch andere Erkrankungen des Auges.
    Besondere Aufmerksamkeit - neben Hornhauteintrübung (grauer Star) - gilt der Netzhaut.
    Die Pupillen werden aufgetropft und mit unterschiedlichen Untersuchungsarten kann die Netzhaut beurteilt werden, ob die Makula krankhaft verändert ist.
    Behandlungsmöglichkeiten gibt es, je früher desto besser !

    Diabetes als Grund ist lt. deinen Angaben m. E. auszuschließen.
    Deine Nüchternwerte mit Grenzwert über 125 mg/dl zeigen, daß du ev. wieder eine leichte Tablettenunterstützung benötigen könntest.

    Eine Brille kann viele Sehschwächen ausgleichen. Aber muss vom Optiker auch richtig angefertigt werden.
    Habe ich gerade erst gelernt, daß Verträglichkeit der Brille auch bei Einstärkengläsern (Gleitsicht sowieso) wichtig ist (melden in der Garantiezeit).
    Augenärztin gab mir beim jährlichen Termin, gerade in 2018, den Tipp, 2017er-Brille wg. Verträglichkeit (Kopfdruck Schläfen und ~ unangenehm) beim Optiker überprüfen zu lassen: Pupillenzentrierung.
    Also hin: 'Kann gar nicht sein'. War dann letztendlich der 'Durchbiegewinkel' und passt nun.

    Gruß Elfe