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Hallo ich bin die neue

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    am 05.12.2018 13:15:42 | IP (Hash): 178614363
    Hallo habe hier im vorfeld schon viel gelesen.

    Ich bin 29 Jahre und habe seid Juni 2018 diabetes typ 2.
    Ich bin mit einem Hba1C von 10 im krankenhaus gelandet wo ich 2 tage auf der intensiv lag. Da ich azeton im urin hatte. Nach weiteren 5 tagen habe ich es da nicht mehr ausgehalten und wollte den diabetes selber in die hand nehmen.
    Ich muss sagen der sohn meines mannes ist 8 Monate vor mir an diabetes typ 1 erkrankt so das es bei mir ein wenig unter gegangen ist.
    Aber dadurch hatte ich natürlich schon einige erfahrungen sammeln konnte. Im krankenhaus haben sie meinen wert zwar runter bekommen aber nachspritzplan gespritzt was aber nicht mit der arbeit funktioniert also musste ich das umstellen auf ke.

    alles in allem hat es echt ghut geklappt anfangs.

    ich habe halt ein grosses problem die ernährung umzustellen.
    ich spitze freiwillig was immer mal sein muss und dann geht es wieder ohne dann wieder mit spritzen was sich immer wieder ändert teilweise alle 4 tage.
    ich weiss das ich auch tabletten nehmen kann was ich auch ne zeitlang gemacht habe aber da ist mir aufgefallen das ich den blick auf die krankheit verliere und wieder in alte musster verfalle. hier mal ne cola da mal ne cola und hier mal chips da mal chips.

    da aber auch ein kinderwunsch im raum steht hat meine diabetologen mir dazu geraten einfach weiter zu spritzen.

    ich habe noch nicht verstanden warum ich es bekommen musste?!

    und wollte mal von anderen wiessen wie das bei euch ist wenn ich nur mal 1 woche endgleisungen habe ich rede von einem durchschnittlich wert von 170. ab ihr da auch immer gleich ne infektion bekommt?
    habe jetzt nen gerstenkorn und bei der letzten endgleisung hatte ich ne rachenraum endzündung.



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    am 06.12.2018 07:43:55 | IP (Hash): 1101469372
    DIA29 schrieb:
    ich spitze freiwillig was immer mal sein muss und dann geht es wieder ohne dann wieder mit spritzen was sich immer wieder ändert teilweise alle 4 tage.

    Daran kannst du erkennen, dass es ohne Insulin eben NICHT geht. In wie weit sich da über Ernährungsumstellung noch etwas verbessern lässt, kann hier vermutlich niemand sagen, weil niemand etwas über deine Ernährung weiß. Aber mit diesem dauernden hin und her, mal spritzen, mal nicht, wirst du kaum zu einer stabilen Stoffwechsellage bezüglich des Blutzuckers kommen.


    DIA29 schrieb:
    da aber auch ein kinderwunsch im raum steht hat meine diabetologen mir dazu geraten einfach weiter zu spritzen.

    Und? Tust du das jetzt?


    DIA29 schrieb:
    ich habe noch nicht verstanden warum ich es bekommen musste?!

    Ich hingegen habe noch nicht verstanden, was du damit meinst?


    DIA29 schrieb:
    wenn ich nur mal 1 woche endgleisungen habe ich rede von einem durchschnittlich wert von 170.

    Was meinst du denn mit 'einem durchschnittlich wert von 170"? Meinst du als Wert nach dem Essen, und wenn ja, wie lang nach dem Essen? Meinst du als Tagesdurchschnitt?


    DIA29 schrieb:
    ab ihr da auch immer gleich ne infektion bekommt? habe jetzt nen gerstenkorn und bei der letzten endgleisung hatte ich ne rachenraum endzündung.

    Nein, aber anders herum! Wenn du eine Infektion hast, der Körper dagegen kämpft und das Immunsystem kräftig auf Touren kommt, sinkt die Insulinempfindlichkeit. Für die gleiche Wirkung wie ohne Infekt, wird erheblich mehr Insulin benötigt.

    Hattest du eigentlich schon mal eine ordentliche Schulung? Sei es für dich selbst, oder wegen des Typ 1 des Sohnes deines Mannes?
    Bearbeitet von User am 06.12.2018 07:49:27. Grund: .
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    am 06.12.2018 08:58:51 | IP (Hash): 178614363
    ja ich spritze. so mwie die diabetologin es gesagt hat.

    170 der durchnittswert von 24 stunden meine ich

    das mit der infektion und dann die wirkung aufs insulin kenne ich aber es ist bei mir halt so das wenn der wert eine woche hoch war das ich dann eine infektrion bekomme.

    ja ich hatte eine schulung für diabetes typ 2 wo aber nicht immer ale fragen geklärt werden können. da sie erst später auftauchen.
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    am 06.12.2018 20:51:26 | IP (Hash): 65590404
    Hallo Dia,
    mit deinen 29 Jahren bist du eigentlich viel zu jung für Typ 2 (wenn nicht andere Parameter wie starkes Übergewicht vorliegen).

    Meine, daß Untersuchungen auf Typ 1 durchaus gegeben sind: Aufgrund von hohem Langzeitwert und Aceton im Urin.
    Bin einige Jahre später, als du jetzt, als späte 1er (LADA) diagnostiziert worden.
    Mit BZ von 400 beim Hausarzt aufgefallen, dann weitere Untersuchungen beim Diabetologen: U.a. auf Antikörper.
    Bin sofort auf Mahlzeiteninsulin zu BEs eingestellt worden und mit spezieller 1er-Schulung.
    Da wird vieles genauer erklärt als bei 2ern, die mit Spritzplan umgehen sollen.
    Eingangsblutzucker, IE/BE und Korrektureinheiten werden da m.E. unzureichend vermischt.

    170 als Durchschnittswert hat nur unzureichende Aussagekraft, da können durchaus hohe und tiefe Werte zwischenliegen, beides nicht gut.
    Hohe Blutzuckerwerte können Entzündungen verursachen, da die Bakterien sich von Zucker 'ernähren' und sich eben auch an Schleimhäuten/Haut kräftig vermehren können.
    Fragen, die sich nach Schulung ergeben, dem Arzt stellen und besprechen - ev. dann mal Einzeltermin mit Diabetesassistentin möglich.

    Da du einen 1er in deiner Familie hast, kannst du dich persönlich austauschen.
    Auch was Essen angeht - Chips durchaus o.k. (so meins 2 BE = 40 g) mit entsprechend Insulin.
    Cola zero schmeckt auch ganz gut, denn flüssigen Zucker und so Zuckerbonbons müssen auch INSULINER meiden.

    Gruß Elfe
    Bearbeitet von User am 06.12.2018 21:00:12. Grund: Korrektur Ergänzung
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    am 06.12.2018 22:33:19 | IP (Hash): 429756360
    Elfe schrieb:

    Cola zero schmeckt auch ganz gut, denn flüssigen Zucker und so Zuckerbonbons müssen auch INSULINER meiden.

    Gruß Elfe




    Warum denn?
    Schon mit ICT kann man durchaus Cola oder Gummibärchen genießen. Voraussetzung: Man beherrscht seine Therapie.
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    am 08.12.2018 21:28:53 | IP (Hash): 805223757
    Hallo Elfe,
    Ich bin mit 30 % sehkraft zum Augenarzt der hat dann den Verdacht von diabetes geäußert. Da bin ich dann zum Hausarzt. Dieser hat den blutzucker gemessen und da hatte ich einen Wert von 416 sollte dann ins kh was ich gemacht habe am nächsten Tag.

    Da war mein hba1c bei 10. 2 Tage intensive und Verdacht auf Typ 1. Blut abgenommen haben sie mir da auch um eine Typen Bestimmung zu machen was aber gehörig schief lief.
    Beim ersten mal war mein Blut weg und beim 2ten mal haben sie an meinem entlasstag abgenommen und haben da dann gesagt sie melden sich was aber nicht passiert ist auf Nachfrage haben sie angeblich kein Blut abgenommen. 3 Wochen später hat dann meine diabetologin dann Blut abgenommen und hat dann gesagt Typ 2.

    Laut Ärzten bin ich fett leibig. Ich bin 168 und wiege 90 kg. Bin nicht Schlaf aber kenne viele die mehr wiegen. Also finde nicht das ich stark übergewichtig bin aber dick ja 😂

    Mit dem Typ 1 diabetika austauschen ist schwer er ist grade mal 8 und versteht es nicht mit der Mutter mach ich es recht viel.
    Was auch ungemein hilft.
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    am 08.12.2018 21:28:54 | IP (Hash): 805223757
    Hallo Elfe,
    Ich bin mit 30 % sehkraft zum Augenarzt der hat dann den Verdacht von diabetes geäußert. Da bin ich dann zum Hausarzt. Dieser hat den blutzucker gemessen und da hatte ich einen Wert von 416 sollte dann ins kh was ich gemacht habe am nächsten Tag.

    Da war mein hba1c bei 10. 2 Tage intensive und Verdacht auf Typ 1. Blut abgenommen haben sie mir da auch um eine Typen Bestimmung zu machen was aber gehörig schief lief.
    Beim ersten mal war mein Blut weg und beim 2ten mal haben sie an meinem entlasstag abgenommen und haben da dann gesagt sie melden sich was aber nicht passiert ist auf Nachfrage haben sie angeblich kein Blut abgenommen. 3 Wochen später hat dann meine diabetologin dann Blut abgenommen und hat dann gesagt Typ 2.

    Laut Ärzten bin ich fett leibig. Ich bin 168 und wiege 90 kg. Bin nicht Schlaf aber kenne viele die mehr wiegen. Also finde nicht das ich stark übergewichtig bin aber dick ja 😂

    Mit dem Typ 1 diabetika austauschen ist schwer er ist grade mal 8 und versteht es nicht mit der Mutter mach ich es recht viel.
    Was auch ungemein hilft.
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    am 09.12.2018 02:17:06 | IP (Hash): 779366593
    Hallo Dia,
    was hat deine Diabetologin denn wirklich untersucht und begründet die Einstufung in Typ 2 ?
    Hat sie wirklich auf Antikörper das Blut bestimmen lassen ?
    Unbedingt nachfragen !

    Stutzig macht mich immer noch:
    1.) Aceton im Urin - ist m. E. mehr ein 1er Problem (da 2er genügend wirkendes eigenes Insulin haben, daß das eher nicht vorkommt)
    2.) Dein jugendliches Alter

    Übergewicht ist - nur ein - Risikofaktor für Typ 2.
    Wird ja über alle Medien gehypt - aber wie du selbst auch schreibst, nicht jeder mit mehr Gewicht, wird Diabetiker.
    Aber wer weiß, welches Vorurteil deine Diabetologin per Schubladendenken hat und nicht alle entsprechenden Untersuchungen ggfs. veranlasst hat.
    So'n Spritzplan - mit Mahlzeiteninsulin ? - passt eben auch nicht so wirklich mit nur 'Durchschnitt BZ 170'. Das lässt sich durchaus besser händeln, man muss nur wissen wie.

    Die Typ 1 (LADA)-Bestimmung war bei mir auch nicht so einfach, wie ich dir nur kurz beschrieben habe.
    Erster Facharzt war bei mir: Hautärztin, die ein Blutbild veranlasst hatte.
    Anruf auf der Arbeit von ihr: Sofort zum Hausarzt !?!?
    Hausärztin hat dann - zusätzlich - den Blutzucker gemessen mit eben so um die 400 und mir telefonisch möglichst schnell einen Termin in hiesiger Diabetes-Schwerpunktpraxis vermittelt.
    Da wurde eben auch die familiäre Diabetiker-Situation abgefragt und bei mir ist die 2er Linie sehr ausgeprägt. Die Einstufung zum LADA (später Typ 1) hat gedauert.
    Habe jedenfalls sofort Pen mit Mahlzeiteninsulin in die Hand gedrückt bekommen, aber schon mit Erstinformation auf BEs bezogen) 1 : 1. Einstellung über Wochen hat schon länger gedauert, als das im Krankenhaus kurzfristig üblich/möglich ist.
    Per Sichtung aller personenbezogenen Daten wurde recht schnell Typ 2 ausgeschlossen (ev. auch aufgrund Körpergewicht !?) und weitere Untersuchungen veranlasst, dann eben LADA und später auch 3c. Insulin-Dosierung war und ist jedenfalls bei immer noch Feintuning.

    Gruß Elfe
    @TypEinser: Mit ICT Gummibärchen und Zuckercola 'genießen' !?
    Aufgrund eben meiner Lebenserfahrung. Dazu gehört eben auch, Gummibärchen abgezählt zur UZ-Regulation einzusetzen mit 5 - 10 Stück = 1 - 2 BE und kann das eben in Minutenschnelle spüren, was Mahlzeiteninsulin eben nicht so einfach leisten kann … . In Summe mehr Kopf als Appetitgelüste.


    Bearbeitet von User am 09.12.2018 02:20:24. Grund: Korrektur Schreibfehler
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    am 09.12.2018 20:46:51 | IP (Hash): 140411414
    Passt gerade auf den letzten Post von Elfe und zum Thema:

    Spritzplan, auch CT genannt, hat Jahrzehnte lang funktioniert.

    Mit ICT (und auch CSII) funktioniert Insulinpflicht und Leben schon um einiges besser.
    Wenn andere Dinge wie "zu viele Kilo" oder BZ-Achterbahnfahrten azs bekannten Gründen keinen Strich durch die Rechnung machen kann man auch Gummibärchen außerhalb der Hypo-Saison genießen.
    Kleine Helferlein wie FreeStyle liebre & Co. machen aus Spritz-Ess-Abstand, Insulin-Splitting räumlich und/oder zeitlich eine prima Challenge.... Was wäre ein Kinobesuch ohne Popcorn und Cola? Schon mit herkömmlichen BZ-Teststereifen muss das kein BZ-Desaster werden.
    Man muss nur wollen. Ich weiß, ist manchmal nicht so einfach.