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Blutzucker dauerhaft messen?!

  • twinko

    Rang: Gast
    am 03.11.2008 01:23:27
    Hallo

    ich bin typ 1 diabetiker 19 jahre und habe seit meinem 9 lebensjahr diabetes und ich stelle mir schon seid geraumer zeit folgende frage:

    wiesoist es nicht möglich einen sensor in eine ader einzusetzen in der dauerhaft blut in bewegung sit , welcher dauerhaft meinen blutzucker misst! Die folge daraus wäre zb eine pumpe die den insulinbedarf selbstständig anpasst!

    WIESO UM ALLES IN DER WELT GIBT ES DAS NICHT??????????

    Liegt es daran das die großen konzerne dies nicht wollen um weiterhin ihre unglaublich teuren messtreifen zu verkaufen oder wesshalb?

    ich danke schonmal im voraus für eure Antworten! von twinko
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 03.11.2008 13:32:27
    wer legt sich schon alle zwei tage zwei venöse zugänge selber?
    wie bequem sind zwei venöse zugänge?
    ja zwei, denn nach "direkter messung" muß direkte steuerung folgen, nicht wie bisher ins uh fettgewebe.
    gegen die zz kontimessungen, medtronik u abbot.
    sind die bz streifen "billig"
    den größten reibach mit den streifen machen die, die sie verkeufen, die apotheken. nicht die hersteller.
    usw.......
  • Hajo Janse

    Rang: Gast
    am 03.11.2008 15:07:40
    Gibt ein einfaches Antwort. Mit der heutige Stand der Technik müssen Sensoren jede 2e Tag gewechselt worden.

    LG

    Hajo von Hajo Janse
  • Grünkohl

    Rang: Gast
    am 03.11.2008 16:29:35
    >>WIESO UM ALLES IN DER WELT GIBT ES DAS NICHT??????????<<
    Hajo hat Recht, selbst wenn der Sensor länger
    liegen könnte, die Medizintechnik ist noch nicht
    in der Lage, eine sinnvolle Kopplung von Messwert
    und Insulinbedarf zu lösen (wird noch etliche
    Jahre dauern!). Ausserdem sieht man wohl die
    Notwendigkeit noch nicht, da die herkömmliche
    Therapie (CT, ICT, CSII+OAD) bislang recht gut
    funktioniert (wenn man sich daran hält!). Es stellt sich ausserdem die Frage, ob die momentane
    "Lösung" wirklich sooo aufwendig ist, dass sie
    einem T1/T2 nicht zu zumuten wäre. Ganz neben-
    bei: ich komme auch ohne GPS-Navi immer ans
    Ziel (braucht eben etwas mehr Zeit und Aufwand).
    Momentan gibt es nur eine funktionierende, lange
    Jahre erprobte Möglichkeit, dem "Theater" des
    BZ-Messens + Insulinspritzens zu entgehen:
    Transplantation einer funktionierenden BSD -
    aber das ist nicht jedermanns Sache + hat andere
    "Nachteile"...
    Gruß Grüni von Grünkohl
  • twinko

    Rang: Gast
    am 03.11.2008 19:06:14
    transplantate eine bsd? ich dachte die werden wieder abgestoßen vom körper! oder hast du überlesen das ich t1 bin? von twinko
  • thomas2002

    Rang: Gast
    am 03.11.2008 20:12:36
    die bsd wird tatsächlich als coorgan transplantiert, imunsupressiva inclusive. und ja, ein fremdes organ hat eine beschränkte haltbarkeitsdauer, egal, ob hand, niere, bsd etc pp usw in abhängigkeit der kompabilität und führsorge.

    prinzipiell ist ein regelkreis mit einem Subkutanem messsensor und einer pumpe machbar, es fehlt halt "nur" die dazugehörige software, und jemand, der den ganzen rummel bezahlt. und mit handmessgerät muß das ganze system eh kalibriert werden. und auch ein stück metall/plastik kann für den körper ein fremdkörper sein. von thomas2002
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 03.11.2008 22:42:56
    die erfolgsquote für bsd/niere transplantation liegt bei ca 75-80%, weshalb sollte sie versagen ? außer bei t1 versagt sie ja auch nicht.
    die frage ging nicht um die vorjandenen meßgeräte von medtronoc und abbot (die sich genausowenig wie eine eine heutige pumpe zum system eignen)
    sondern um eine blutzuckermessung im strömenden blut, und jeder der mal länger als 14 tage am tropf hing weiß wie schnell die liegeplätze für die kanüle ausgehen. und wohin damit dann?
  • Rainer

    Rang: Gast
    am 04.11.2008 17:39:58
    Hallo twinko,

    es geht noch viel einfacher, wie der Beitrag von hjt aus einem anderen Forum zeigt:
    www.dm-treff.de/forum/thread.php?threadid=4994

    Man braucht keine komplizierte Sonde, keine Computer und keine Kanüle. Das SmatInsulin, dass sich in der Entwicklung befinden wird einmal täglich gespritzt und wird je nach Höhe des BZ bei Bedarf freigesetzt. Bleibt zu hoffen, dass die Entwicklung bald Erfolg hat. von Rainer
  • thomas2002

    Rang: Gast
    am 05.11.2008 00:08:40
    ein fremdes organ ist immer nur bedigt kompatibel. es hält einige jahre, und ist somit besser als eine maschiene, aber nie gottgleich. von thomas2002