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Schwangerschaftsdiabetes

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    am 18.12.2018 18:41:00 | IP (Hash): 553061172
    Guten abend
    Meine schwester ist schwanger und es würde der übliche ogtt anstehen. Der frauenarzt verweist nun aber darauf, dass ihr hba1c bei 5,2 liegt und nach neusten Erkenntnissen, auch aus den niederlanden, dies dazu führt das bei unter 5,2 der schwangerschafts ogtt nicht mehr durchgeführt wird. Erst bei Werten darüber wrr dies der Fall......stimmt das?




    Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung.
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    am 18.12.2018 18:58:11 | IP (Hash): 1379040178
    Michael74 schrieb:
    Meine schwester ist schwanger und es würde der übliche ogtt anstehen.


    Wieso üblich?

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    Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
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    am 18.12.2018 19:04:19 | IP (Hash): 553061172

    Weil laut ihr der kleine ogtt wohl pflicht ist.


    Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung.
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    am 18.12.2018 19:12:09 | IP (Hash): 1379040178
    Michael74 schrieb:
    Weil laut ihr der kleine ogtt wohl pflicht ist.


    In welchen Leitlinien steht das? Bitte Nachweis!

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    am 18.12.2018 20:18:44 | IP (Hash): 1327666170
    Ne Leitlinie oder einen Nachweis habe ich auch nicht, aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass dieser Test üblicherweise gemacht wird. Ich musste den machen und im Bekanntenkreis war das auch so.
    PS.: und damals war bei mir keine Spur von Diabetes, also weder vorher ein Verdacht noch beim Test ein Befund.
    Bearbeitet von User am 18.12.2018 20:19:46. Grund: Ergänzung
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    am 18.12.2018 21:12:12 | IP (Hash): 553061172

    Das weisst du und ich stern....aber hier ist sich wichtig machen bei den heiligen sehr sehr wichtig.



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    am 18.12.2018 23:08:11 | IP (Hash): 1379040178
    https://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/fileadmin/Redakteur/Leitlinien/Evidenzbasierte_Leitlinien/2018/057-008l_S3_Gestationsdiabetes-mellitus-GDM-Diagnostik-Therapie-Nachsorge_2018-03.pdf
    S. 19
    6.1.1 Screening nach Mutterschaftsrichtlinien: 50-g-Screeningtest Im März 2012 wurde das Blutzucker-Screening auf GDM in die Mutterschaftsrichtlinie aufgenommen. Vorgesehen ist, dass bei jeder Schwangeren zwischen 24+0 und 27+6 SSW ein 50-g-Suchtest (Glucose Challange Test, GCT) angeboten werden muss. Der GCT wird unabhängig von der Nahrungsaufnahme und der Tageszeit im nicht-nüchternen Zustand mit dem Trinken von 50 g wasserfreier Glukose in 200 ml Wasser durchgeführt. Die Messung der Blutglukose erfolgt aus venösem Plasma. Für detaillierte Angaben zur Präanalytik, Methodik und Bewertung bei der Bestimmung von PlasmaGlukose wird auf die Praxisempfehlung "Definition, Klassifikation und Diagnostik des Diabetes mellitus" (Nauck 2017) verwiesen. Ein Blutglukosewert von ≥ 135 mg/dl (7,5 mmol/l) eine Stunde nach Ende des Trinkens der Testlösung gilt als positives Screening und erfordert einen anschließenden diagnostischen 75-g-oralen-Glukosetoleranztest (oGTT).

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    am 19.12.2018 08:32:29 | IP (Hash): 1327666170
    Da steht aber nichts davon, dass es nicht gemacht werden muss, wenn der Langzeitwert niedriger als 5,2 ist oder?

    Meine Schwangerschaft war 2010, da musste ich nüchtern antreten und war stundenlang in der Praxis...
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    am 19.12.2018 08:40:57 | IP (Hash): 553061172

    Google mal hba1c 5,7 schwangerschaftsdiabetes, ergebnisse des letzten jahres


    Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung.
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    am 19.12.2018 10:18:49 | IP (Hash): 169186600
    https://www.vorbeuge-medizin.com/mvz-stuttgart/endokrinologie-und-stoffwechsel-medizin/schwangerschaftsdiabetes/
    Der Test auf Schwangerschaftsdiabetes hat nicht nur Vorteile; er kann auch zu erheblicher Belastung führen, zu Fehldiagnosen und zu Überbehandlungen (ohne belegten Nutzen, aber mit Risiken).
    Das etwas größere Baby ist die einzige mögliche Folge von Schwangerschaftsdiabetes in dem Bereich, den Michael hier beständig diagnostiziert haben möchte. Und um dieses etwas mehr Wachstum in einem Fall zu verhindern, müssen über 40 werdende Mütter diagnostiziert und behandelt werden.

    Viel interessanter sind aus meiner Sicht die Ergebnisse mit T1 Müttern, also Müttern, die Diabetes haben und die gewöhnt sind, ihren BZ mit Insulin zu steuern.
    Schon für sie ist die Steuerung im Rahmen der Vorgaben in der Schwangerschaft eine kaum zu bewältigende Aufgabe, weil sich der Insulinbedarf da im Zeitrahmen weniger Tage gravierend ändern kann. Und mütterlicher HBA1c um 7 reicht dafür, dass das Neugeborene für seine ersten Stunden keinen Glukosetropf braucht.

    Warum hier schon so ein Tanz um den BZ im prädiabetischen Rahmen gemacht wird, will sich mir beim besten Willen nicht erschließen.


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