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Insulinpen im Handgepäck im Flieger

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    Mitglied seit: 14.12.2018
    am 07.01.2019 09:20:29 | IP (Hash): 72970431
    Hat jemand Erfahrung, wie es mit der Mitnahme von Pen und Eratznadeln im Handgepäck ausschaut, vor allem auch mit der Kühlung. Gelpack und Kühlpatronen werden ja wohl als Flüssigkeit off limits sein. Ich hätte dann auch noch ein winziges Kühlaggregat auf Peltier-Basis:
    https://www.amazon.de/gp/product/B07CZ1X8BQ/ref=oh_aui_detailpage_o05_s00?ie=UTF8&psc=1
    aber das ist natürlich unhandlich und wegen des Akkus vielleicht auch im handgepäck schwierig.

    Vielen Dank im Voraus!

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    am 07.01.2019 12:07:52 | IP (Hash): 1628815201
    Hallo!

    Penkanülen sind kein Problem.

    Zum Insulin:
    Ich habe eine einfache Kühltasche mit Gelpack - diese vor der Kontrolle aus dem Handgepäck rausnehmen und mit dem Handy/Laptop zum durchleuchten geben.
    So klappt das seit Jahren problemlos.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
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    am 08.01.2019 00:09:01 | IP (Hash): 1782519329
    Ich habe immer mein gesamtes Diabetes-Zeug im Handgepäck und habe damit noch nie Probleme gehabt.
    Mein Insulin habe ich noch nie gekühlt während eines Fluges und auch nicht während eines Auslands-Aufenthaltes. Auch damit habe ich noch nie Probleme gehabt. Eine Kühltasche für den Flug ist ganz sicher unnötig.

    LG Geri
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    am 08.01.2019 06:24:53 | IP (Hash): 72970431
    TypEinser: Danke, hast recht, ein kleiner Kühlakku müsste im Beutel für Flüssigkeiten etc. reingehen. Ich hab ja eher an das Frio-System https://www.amazon.de/gp/product/B000BHKNIG/ref=oh_aui_detailpage_o05_s00?ie=UTF8&psc=1 gedacht, aber das wäre jedenfalls zu viel Wasser.

    Geri: Flugzeug und Flughafen sind klimatisiert und damit auch im Sommer kein Temperaturproblem. Kritisch ist der Weg vom/zum Flughafen, da bin ich letzten Sommer auf Zypern gerade noch so durchgerutscht (Bus stand bei Quartierwechsel einen halben Tag in der Sonne). Ich befürchte, da sind ohne Isolation die kritischen 30 Grad schnell erreicht. Ein großer Koffer hat natürlich von sich aus eine bessere Wärmedämmung, aber ich muss mit Handgepäck auskommen.

    Danke schon mal für die Ideen!

    CS
    Bearbeitet von User am 08.01.2019 08:55:23. Grund: Tippfehler
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    am 08.01.2019 09:02:30 | IP (Hash): 1069575135
    Guten Morgen!

    In diese Beutel packe ich in Sachen Medis nichts rein.

    Hat auf den letzten 18 Flügen auch keiner moniert...
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    am 08.01.2019 09:41:29 | IP (Hash): 1224289907
    Hallo CS,

    Da machst du dir zu viele Sorgen um das Insulin. Die kritische 30-Grad-Grenze gibt es nicht. Das kann ja auch jeder selbst austesten, indem er eine Ampulle Insulin mehrere Monate bei warmen Temperaturen lagert und danach austestet. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die 30-Grad-Grenze heute noch in Schulungen gelehrt wird.
    Wie du sicher weißt, sind zu jeder Zeit des Jahres Hunderte Diabetiker-Backpacker mit ihren Rucksäcken monatelang und auch länger in allen Ecken der Welt unterwegs, ohne je ihr Insulin zu kühlen. Ich selbst war insgesamt 12 Jahre als Diabetiker mit dem Rucksack on the road, gekühlt habe ich das Insulin nie, und das in vollem Einklang mit den Stellungnahmen Der Diabetologen zu diesem Thema.

    LG Geri
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    am 08.01.2019 10:04:43 | IP (Hash): 72970431
    Tut mir leid, hätte ich auch vorweg nachschauen sollen, aber vielleicht hat sonst jemand auch etwas von der Information:

    Zumindest die Frio-Kühltaschen (Verdunstungskühlung) sollten im Flieger kein Problem sein:

    https://www.gov.uk/hand-luggage-restrictions/essential-medicines-and-medical-equipment

    https://frio.eu/kundendienst/#collapse-1-762

    Hoffentlich wissen die am Flughafen das auch 8-/

    Geri: Wenn man das mit der Temperatur (steht in der Gebrauchsanweisung) etwas lockerer handhaben kann, fällt mir direkt ein Stein vom Herzen!

    Danke an Alle!

    CS
    Bearbeitet von User am 08.01.2019 10:08:38. Grund: Ergänzung
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    am 08.01.2019 11:55:59 | IP (Hash): 1224289907
    Allgemein geht man davon aus, dass Insulin bei einer Lagerung bei 35-40 Grad pro Monat 1% an Wirkung verliert. Der Wirkungsverlust ist also so langsam, dass man ihn die ersten 5 Monate vermutlich gar nicht bemerken würde. Ich war stets auf einen Wirkungsverlust vorbereitet und hätte mit einer Dosiserhöhung reagiert. Das war aber nie notwendig.

    LG Geri
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    am 08.01.2019 20:33:09 | IP (Hash): 149560019
    CS schrieb:

    Geri: Flugzeug und Flughafen sind klimatisiert und damit auch im Sommer kein Temperaturproblem. Kritisch ist der Weg vom/zum Flughafen, da bin ich letzten Sommer auf Zypern gerade noch so durchgerutscht (Bus stand bei Quartierwechsel einen halben Tag in der Sonne). Ich befürchte, da sind ohne Isolation die kritischen 30 Grad schnell erreicht. Ein großer Koffer hat natürlich von sich aus eine bessere Wärmedämmung, aber ich muss mit Handgepäck auskommen. CS


    Isolation ist wirklich der Casus knacksus.

    Schon in der ersten INSULINER-Schulung wurde das besprochen:
    a) Was selber basteln aus Styropor (als Verpackungsmaterial zu Produkten sowieso in fast jedem Haushalt vorhanden)
    b) Thermosflasche nutzen - meine bevorzugte Variante,

    Packe Glas-Ampullen (vom heimischen Kühlschrank) zusätzlich zur Blisterverpackung in eine kleine Gefriertüte (1 l ) zum Schutz gegen Bruch gegen Glas-Innenwand und kann per zusammengezwirbelter Tüte das gesamte Päckchen gut herausfingern.
    Einen weiteren Vorteil sehe ich in darin, daß der Insulinvorrat gut geschützt ist gegen Bruch - Stoßen, Rempeln, Sturz etc..
    Thermogefäße gibt's mittlerweile in unterschiedlichen Größen zu erwerben: Becher, Tasse u.a.

    Und Handgepäck im Flugzeug ist unterschiedlich zu sehen, das, was man als größeres Gepäckstück verstauen kann, oder wirklich im persönlichen Zugriff hat.
    Brauche während des Langstreckenfluges sowieso die Pens an Bord (kleine Tasche im Fußraum, weiterer Vorrat im größeren Handgepäck verstaut und mit Kontrollblick ! anderes Gepäck kann auch mal verloren gehen).

    Achtung: Hatte so ähnlich dieses schon einmal berichtet.
    TypEinser hatte mich daraufhin hingewiesen, daß Umverpackung nebst Beipackzettel wichtig ist bei der Flugsicherheitskontrolle. Danke dafür :-)
    Für so eine plattgedrückte Packschachtel und Beipackzettel ist selbst in der kleinsten Tasche noch Platz ;-)

    @Geri
    Schon mutig, daß du die Temperaturangaben so locker siehst.
    Insulin kann auch komplett unbrauchbar werden - zu sehen visuell bei Trübung.
    Viele Temperaturangaben auf Medikamenten sind große Vorsicht (wie beim Mindesthaltbarkeitsdatum bei Lebensmitteln übrigens auch).
    Diese Diskrepanz mit persönlicher Erfahrung und Beipackzettel hängt mit den gesetzlichen Testvorschriften zusammen.
    'Raumtemperatur' im Labor meint um die 25 °C.
    Dieses wird dann getestet, bis zu 30 °C ist dann eher eine verantwortliche Schätzung.
    Bearbeitet von User am 08.01.2019 20:39:14. Grund: Korrektur Schreibfehler
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    am 09.01.2019 08:48:53 | IP (Hash): 261102188
    Zu Ägypten speziell kann ich nichts sagen. Dennoch ein kleiner Tipp, bevor ihr auf die Idee kommt, euer Insulin am Urlaubsort einfach in den Kühlschrank zu legen: Schaut euch das Gerät vorher _sehr_ genau an! Ich bin in mehreren Ferienwohnungen warmer Länder auf Kühlschränke gestoßen, in denen auch außerhalb des Gefrierfachs Dinge an- bzw. durchgefrohren sind. Könnte ein dummes Gesicht geben, wenn man eine neue Insulinampulle einlegen will und mit dem Frühstück noch etwas warten muss, weil sie erst auftauen muss ;-)