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  • Rang: Anfänger
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    Mitglied seit: 11.10.2018
    am 17.01.2019 14:13:19 | IP (Hash): 2008366787
    Hallo Zusammen,
    Ich bin seit 15.6 Diabetiker2 von mein Haus Artz festgestellt.
    Ich bis heute Metformin 500 mg genommen 2 mal am Tag.
    Ich bin mit Hbc1a 12 % gestartet und jetzt habe ich 5,8 %.
    Ich wiege zu Zeit 70 kg. Beim Diagnose Start waren fast 80 kg, ich bin 45 Jahre alt.
    Ich war bis heute sehr zufrieden mit die Entwiklung und sehr froh das meine Diabetes sehr gut eingestellt ist.
    Heute habe ich mich beim diabetaloge vorgestellt , und habe ein Schlag im Gesicht bekommen😣, der fach Artz geht davon starke aus das ich Diabetes 1 habe .
    Ich bin sehr irritiert und unruhig geworden .
    Wie kann sein das ich 7 Monat lange die falsche Diagnose bekommen habe??
    Es ist normal wenn Mann Diabets 1 hat , die werte besser werden und hbc1a
    Senkt mit Metformin ?? Normalerweise hat Metformin nicht eingeschlagen bei mir oder???
    Der Artz hat 2 Labor werte gefördert und es dauert 2 Wochen bis den Termin und ergebniss da sind.
    Ich bin sehr unruhig geworden und unsicher.ich brauche eure Hilfe , Erfahrungen und vielleicht tips .
    Danke für eure hilfe

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    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 17.01.2019 14:48:06 | IP (Hash): 363002209
    Hallo Amin,

    freue dich lieber darüber, dass Der Diabetologe das abprüft und warte die 2 Wochen ab, bis das Ergebnis vorliegt.

    Ein nicht erkannter Typ1-Diabetes kann zu erheblichen Problemen führen, wenn er langfristig als Typ2 behandelt wird. Deshalb ist die genauere Untersuchung sehr gut und wertvoller, als Einschätzungen hier aus dem Forum.

    Anders herum gibt es übrigens keinerlei Probleme, wenn ein Typ2-Diabetes fälschlich als Typ1 eingeordnet wird und langfristig so behandelt wird. Deshalb entschließen sich Diabetologen bei unklarer Diagnose und entsprechenden Anzeichen im Zweifel lieber mal zur Behandlung als Typ1. Das solltest du nicht als Nachteil ansehen. Aber vielleicht kommt bei der Antikörperbestimmung auch eine klare Typ1-Diagnose, wahrscheinlich dann LADA, raus. Dann solltest du sehr froh darüber sein, dass du an den Diabetologen geraten bist und der deinen Diabetes gründlich untersucht hat.

    Beste Grüße, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 17.01.2019 14:50:44. Grund: .
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    Mitglied seit: 11.10.2018
    am 17.01.2019 15:08:06 | IP (Hash): 2008366787
    Hallo Rainer
    Danke für die Antwort , Danke für die Nette Worte .
    Stimmt ich soll froh sein über diese Untersuchung .
    Mich macht nur verrückt wie kann Diabets 1 sein ganz Zeit und mit Metformin sehr gut behandelt sein , normalweisse kann der Hbc1a wert niemals besser sein mit Metformin bei Diabetes 1 , ich verstehe es nicht und ganz erhlich ich habe angst von Insulin zu spritzen .
    Ich bin einfach heute im leerlauf gelaufen .
    Liebe Grüße
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    am 17.01.2019 15:43:38 | IP (Hash): 1734406319
    Amin schrieb:
    Ich bin mit Hbc1a 12 % gestartet und jetzt habe ich 5,8 %.


    Das Ergebnis sagt: SUPER Behandlung! Selbst wenn es ein T1 wäre, hätte die Behandlung mit Insulin nicht besser gewesen sein können!

    Es gibt auch keine einzige Komplikation oder Negativmeldung zu einem T1 mit so einem Ergebnis, der falsch als T2 behandelt worden wäre.

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    Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
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    am 17.01.2019 19:16:30 | IP (Hash): 746151637
    Hallo Amin,

    aus irgendwelchen Gründen möchte dein Arzt dich auf Diabetes Typ 1 überprüfen lassen:
    Könnte sein aufgrund anderer Blutwerte (die nicht typisch für Typ 2 sind) oder auch Körperkonstitution - Gewicht alleine sagt nix, im Verhältnis zur Körpergröße sehen (BMI).

    Könnte sein, daß das Blut z. Zt. auf Antikörper untersucht wird.
    Im Alter in den 40ern kann eine späte Autoimmunreaktion des eigenen Organismus vorliegen = LADA
    https://www.diabetes-ratgeber.net/Diabetes-Typ-1/LADA-Latent-Autoimmune-Diabetes-in-Adults-27730.html

    Selbst wenn die Diagnose LADA erfolgen sollte, wäre das nicht so schlimm, wie du gerade befürchtest.
    Da wird ev. mehr hingeschaut, wann Insulin ev. gespritzt werden sollte (ev. früher als bei auch 2ern).
    So oder so muss man die Blutzuckerwerte einhalten.
    Was dir z. Zt. hervorragend gelingt mit so einem super guten HbA1c-Wert von 5,8 (mit verhältnismäßig wenig Metformin-Unterstützung).

    Hier im Forum habe ich bei LADA über verschiedene Behandlungsmöglichkeiten gelesen:
    - ein User (meldet sich hier im Thema ggfs. noch selbst) auch mit Metformin
    - andere User brauchen nur Basal-Insulin = ev. nur 1 - 2 x pro Tag

    Ich selber bin da wohl eher die Ausnahme mit sofort Mahlzeiteninsulin.
    Bin aufgefallen mit aktuellem BZ von ca. 400 mg/dl und HbA1c-Wert von größer 8.
    Typ 2 wurde schon im ersten Gespräch verneint (trotz erblicher Linie), weil anderes dazu schon per Augenschein der Ärzte nicht passte. An der Insulinverordnung hat sich nichts verändert, auch wenn Wochen später dann die Diagnose LADA feststand.
    Oh ja, hat mich auch Überwindung gekostet, die erste Insulindosis vor den Augen des Arztes spritzen zu sollen.
    Aber Angst musst du nicht haben.
    Da werden ganz dünne und kurze Nadeln (Pen) verwendet zum spritzen ins Unterhautfettgewebe, kaum zu spüren (nicht so wie man sonstige Spritzen beim Arzt kennt).

    Tief durchatmen und kommenden Arzt-Termin abwarten.
    Gruß Elfe
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    am 17.01.2019 20:18:32 | IP (Hash): 2008366787
    Hallo Elfe,
    Danke für die Antwort, eingentlich mir geht es super und ich habe gedacht das die Krankheit im Griff habe . Ich habe mich bis jetzt nur beim mein Hausarzt behandeln lassen. Heute war ich in ein Praxis mit Diabetes schwerpunkt.Die Artzin meinte mit diesen Gewicht und nüchtenwert und meine Alter Typische fur Diabets 1.
    Ich bin etwas irritiert und warte Sehnsucht auf Labor Ergebnis in 2 Wochen.
    Ich habe auch Angst das ich mit Metformin mein Stoffwechsel entgleiset.

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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 17.01.2019 21:01:43 | IP (Hash): 1734406319
    Einfache Sache: Wenn das Met und Dein Verhalten nicht ausreichend wirken sollten, steigt Dein BZ an. Entgleisen wäre sprunghafter Anstieg, aber auch das würdest Du so rechtzeitig mitbekommen, weils Dir damit so elendiglich ginge, dass Du damit sofort zum Arzt gehen würdest. Bevor irgendwas schlimmeres passiert, würdest Du locker nen Tag mehr als komplett rückwärts essen, und Du könntest dabei nicht nen Bruchteil von genug trinken.

    Deswegen schaffen die meisten T1 auch keinen HBA1c über 10. Sie haben vorher so eine Entgleisung und damit auch zwangsläufig sofort ihre T1 Diagnose.

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    Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
    Bearbeitet von User am 17.01.2019 21:02:55. Grund: Ergänzung
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    Mitglied seit: 13.05.2016
    am 18.01.2019 19:03:25 | IP (Hash): 746151637
    Amin schrieb:
    Ich habe mich bis jetzt nur beim mein Hausarzt behandeln lassen. Heute war ich in ein Praxis mit Diabetes schwerpunkt.Die Artzin meinte mit diesen Gewicht und nüchtenwert und meine Alter Typische fur Diabets 1.
    Ich bin etwas irritiert und warte Sehnsucht auf Labor Ergebnis in 2 Wochen.
    Ich habe auch Angst das ich mit Metformin mein Stoffwechsel entgleiset.


    Hallo Amin,
    bei mir waren Körpergewicht und andere Blutwerte auch nicht typisch für Typ 2 im Alter von 40 Jahren damals und die Hausärztin hat mich sofort an Diabetes-Schwerpunktpraxis vermittelt.

    Bei Typ 2 können auch ein sogen. Metabolische Syndrom vorliegen mit erhöhten Blutfettwerten, Bluthochdruck, Insulinresistenz u.a.m.,
    bei Typ 1 eher nicht.
    Und mein Diabetologe hat mir versichert, daß, wenn ich die Blutzuckerwerte gut einhalten kann, keines der so gefürchteten Folgeerscheinungen auftreten wird.

    Insulin extern zu geben, ist mir persönlich sympathischer als Metformin, das doch erheblich in den Stoffwechsel eingreift (und eher übergewichtigen Personen gegeben wird)
    https://flexikon.doccheck.com/de/Metformin
    Insulin geht sofort in die Blutbahn und Dosis kann gut angepasst werden, auch durch Patienten selbst zwischen den Arztbesuchen, zu sehen an den eigen gemessenen Blutzuckerwerten.

    Gruß Elfe