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    am 03.03.2019 07:18:02 | IP (Hash): 556138591
    Hallo ich bin neu hier.Ich weis seit 14 Tagen das ich ein erhöten Insulinspiegel habe.
    Nüchtern meist so um die 130.Jetzt habe ich gemerkt ,das ich nach dem Verzehr eines Apfel mein Blutzucker auf 218 anstieg.Ist das normal ?
    Ich dachte Äpfel wären bei Diabetes das ideale Obst.

    Gruß Stefan
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    am 03.03.2019 09:06:54 | IP (Hash): 1863256466
    Stefan59 schrieb:
    Ich dachte Äpfel wären bei Diabetes das ideale Obst.

    Hallo Stefan,

    Obst ist insgesamt nicht besonders gut für Diabetiker. Dass dadurch dein BZ so weit nach oben getrieben wird, ist normal. Die bessere Alternative ist für Diabetiker viel Gemüse.

    Du musst jetzt nicht generell auf Obst verzichten, du solltest aber damit vorsichtig umgehen. Beachten solltest du dabei:
    - nur kleinere Mengen, z.B. einen halben Apfel,
    - bevorzugt Obst mit wenigen KH, z.B. Beeren,
    - Obst nicht auf nüchternen Magen, lieber als Nachtisch essen.
    Welches Obst und wie viel du dir leisten kannst, kannst du ja leicht mit deinem BZ-Messgerät heraus bekommen.

    Hast du eigentlich Diabetes oder lautet die Diagnose von deinem Arzt noch Prädiabetes? Mit den 130 nüchtern meinst du bestimmt nicht das Insulin, sondern BZ in Höhe von 130mg/dl. Diabetes wird nicht durch einen zu hohen Insulinspiegel, sondern durch zu hohen BZ verursacht. Bei Typ2-Diabetes ist das am Anfang sehr häufig mit einem zu hohen Insulinspiegel verknüpft, der alleine macht aber noch keinen Diabetes.

    Beste Grüße, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 03.03.2019 09:07:16. Grund: .
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    am 03.03.2019 11:15:28 | IP (Hash): 1376641230
    Hallo Stefan,
    was Obst und im besonderen Äpfel betrifft, kann ich dir ein Beispiel nennen.
    ich mache zur Zeit eine ICT-Schulung und bei uns ist eine Teilnehmerin im Kurs, die hat über Jahre 10-12 Äpfel pro Tag gegessen. Dazu noch Apfelsaft und anderes Obst. Aber kaum andere Kohlenhydrate(Vollkornbrot, Kartoffeln).
    Vor ein paar Monaten war der Schreck groß. Diabetes T2 und BZ Werte bis 600 mg/dl.
    Nachdem sie auf Anraten der Diabetesberaterin ihren Obst Konsum drastisch verringert, sinken ihre BZ Werte kontinuierlich.
    Sie dachte auch, Obst muß ja super gesund sein.
    Ich kann Rainer nur beipflichten, Gemüse ist die bessere Alternative.

    Gruß Helmut
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    am 03.03.2019 15:07:29 | IP (Hash): 556138591
    Hallo Rainer!
    Vielen Dank für die gute Information.
    Ob ich Diabetes oder Prädiabetes habe weis ich noch nicht. Mein nächster Termin habe ich am 18 März
    vielleicht höre ich da mehr.Habe auch noch keine Medikamente.
    Habe mir jetzt mal das Buch von

    Dr. Barnards revolutionäre Methode gegen Diabetes: Diabetes heilen ohne Medikamente .

    bestellt soll ja gut sein.Mal sehen was der so schreibt.
    Grüße Stefan
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    am 03.03.2019 15:11:58 | IP (Hash): 556138591
    Hallo Helmut!
    Viellen Dank für die Antwort.10-12 Äpfel am Tag ist ja schon extrem.
    Ich versuch es mal mit Gemüse und Rohkost.
    Gruß Stefan
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    am 03.03.2019 18:20:05 | IP (Hash): 1872213353
    Einspruch! 😉
    Das mag ja für Typ2er gelten...
    Für Typ1er, die ihre Therapie beherrschen, ist Obst überhaupt kein Problem!
    Und Typ2er mit ICT sollten das eigentlich auch hin bekommen...
    Bearbeitet von User am 03.03.2019 18:35:06. Grund: .
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    am 03.03.2019 18:41:54 | IP (Hash): 197758256
    Da kann ich HeikeOV voll und ganz zustimmen.

    Ich weiß ja nicht, was du sonst noch so isst, aber das, was ein Apfel mit deinem Blutzucker schafft, dass kriegt eine kleine Kartoffel oder eine halbe Scheibe Mischbrot genau so hin. Von Reis gar nicht zu reden. Im Internet gibts reichlich Tabellen mit Kohlenhydratangaben. Da lohnt sich schon mal ein Blick.
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    am 03.03.2019 19:35:06 | IP (Hash): 1271896494
    Aus T1-Sicht verständlich. Aber auch unter T1 sollte sich langsam rumgesprochen haben, dass T2 vielfach größere BE-Faktoren zu haben pflegen und sich mit den entsprechend größeren Spritzmengen auch mit Fiasp Wirkkurven produzieren, die sich sehr viel länger ziehen, als die vom Alt beim T1.

    Bei uns geht folglich auch mit exakt passender Dosis = nach Wirkauslauf selber BZ wie zum Spritzen - nur deutlich weniger an BE, wenn wir erträgliche postprandiale Spitzen haben wollen und den Wirkauslauf auf Nüchtern-Niveau noch vor dem nächsten Essen.

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    Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
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    am 04.03.2019 13:01:21 | IP (Hash): 2005760226
    hjt_Jürgen schrieb:
    Bei uns geht folglich auch mit exakt passender Dosis = nach Wirkauslauf selber BZ wie zum Spritzen - nur deutlich weniger an BE, wenn wir erträgliche postprandiale Spitzen haben wollen und den Wirkauslauf auf Nüchtern-Niveau noch vor dem nächsten Essen.


    Tut mir Leid Jürgen, aber ich BIN Typ 2 mit ICT und ich habe nicht mal das schnelle Fiasp am Start. Dennoch kann ich, wenn es mich überkommen sollte, eine ganze Tafel Vollmilchschokolade oder eine Tüte Chips so insulinieren, dass keine Spitze über 150 mg/dl entsteht. Bitte nicht falsch verstehen, das soll keine Ernährungsempfehlung sein. Aber sag mir nicht, das sei nicht möglich.
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    am 04.03.2019 14:49:01 | IP (Hash): 294175598
    Also für 4-5 BEs bei 100 vor dem Essen so passend spritzen, dass in der Spitze um ne Stunde danach 150 nicht überschritten werden und nach dem Auslauf der Insulinwirkung wieder 100 und nicht erheblich weniger gemessen werden können? - Kenne ich bislang so nur von T1. Gratuliere :)

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    Bearbeitet von User am 04.03.2019 14:51:27. Grund: Ergänzung