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Insulin ohne (noch?)Wirkung!?
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am 11.07.2019 16:15:51 | IP (Hash): 381144364
Hi alle miteinander,
habe eine Frage: spritze seit ein paar Tagen insulin (Tresiba 200) habe angefangen mit 8 IE, wie vom Doc verordnet und dann jeweils um 2 IE erhöhen (immer 3 Tage warten).
In den Letzten Tagen haben sich die Werte nicht im geringsten Verändert. Werde also heute wieder um 2 Einheiten erhöhen, also 12IE spritzen. Ist das normal, dass es nichtmal eine Kleinigkeit an Veränderung gibt und das vllt erst mit mehr IE seine Wirkung zeigt?! 🤔 bin noch Neuling, was Insulin angeht und dachte ich frage zusätzlich mal hier nach.
LG -
am 11.07.2019 16:36:32 | IP (Hash): 1817223368
Konkret soll sich was wohin verändern?
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Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;) -
am 11.07.2019 16:40:16 | IP (Hash): 381144364
Hi Jürgen,
da es ein Basalinsulin ist, sollte sich der Wert im generellen verbessern, also logischerweise nach unten 😉 vorallem auch der NBZ, aber bisher ist eben alles ohne Veränderung. Sprich ob ich spritze oder nicht, macht derzeit keinen Unterschied auf die Werte, wenn ich es lassen würde.
LG -
am 11.07.2019 16:50:23 | IP (Hash): 1817223368
Als ich vor Jahren mit Basal bei nüchtern so um die 200 mg/dl anfing, brauchte ich um die 60 Einheiten für nüchtern bei 100-140. Heute ist nüchtern bei mir 70-90, und dafür brauche ich heute 20 Einheiten.
Also von 8 auf 12 würde auch heute bei mir wahrscheinlich keinen messbaren Unterschied machen, aber wahrscheinlich von 18 auf 22. Aber als ich die 60 Einheiten für den ganz normalen Zielbereich brauchte, hätten sich die Zuckerlis auch über 22 IEs einfach nur schlapp gelacht ;)
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Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;) -
am 11.07.2019 17:03:14 | IP (Hash): 381144364
Heißt also, unter Umständen kann es noch paar "Tage" dauern bis sich da etwas nennenswertes ändert, Geduld ist selbstverständlich eine meiner größten Stärken😂
Bin momentan, wie also schon immer seit ich vom Diabetes weiß, morgens nüchtern bei 8,8mmol/l (ca. 158mg/dl), das zieht sich den ganzen Tag so hin, auf nach den Mahlzeiten will ich erstmal garnicht eingehen🙄
Bearbeitet von User am 11.07.2019 17:04:24. Grund: . -
am 11.07.2019 17:18:27 | IP (Hash): 1817223368
Vielleicht schaust Du erstmal etwas genauer zu, ab wann die 8,8 anliegen? Meistens ist der BZ nämlich so zwischen 1 und 2-3 Uhr (bei der Nacht!) am niedrigsten und steigt gern so ab 5 rapide an. In den frühen Nachtstunden 4-5 wär schon nicht schlecht ;)
UND der Nüchternwert lässt sich allein schon damit senken, dass man nach den Mahlzeiten weniger hohe Spitzen produziert. Allerdings nicht von heute auf morgen, sondern da sind schon 3-4 Wochen Geduld gefragt :(
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Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;) -
am 11.07.2019 17:30:55 | IP (Hash): 381144364
Das niedrigste was ich nachts gemessen habe, sind 7,8.
Mehrmals nachts gemessen immer das selbe Ergebnis.
Die zuckerspitzen nachdem essen, sind da "leicht" drüber, zwischen 10,0 und 13mmol/l ist da so ziemlich alles dabei. Da muss ich noch bisschen an meiner Ernährung arbeiten🤪 aber das bekomm ich auch noch hin. Bei den Nüchternwerten ist es so ziemlich egal was ich am Vorabend gegessen habe, unter 8,3 geht's da leider nie. -
am 11.07.2019 17:38:11 | IP (Hash): 1817223368
Für nüchtern morgens ist weniger der Vorabend wichtig, sondern da sind es die Vorwochen. MIt den 8,3 bei der Nacht hast Du ja noch ein paar Tresiba-Erhöhungen vor Dir. Daumendrück :)
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Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;) -
am 11.07.2019 18:06:18 | IP (Hash): 381144364
hjt_Jürgen schrieb:
Als ich vor Jahren mit Basal bei nüchtern so um die 200 mg/dl anfing, brauchte ich um die 60 Einheiten für nüchtern bei 100-140. Heute ist nüchtern bei mir 70-90, und dafür brauche ich heute 20 Einheiten.
Also von 8 auf 12 würde auch heute bei mir wahrscheinlich keinen messbaren Unterschied machen, aber wahrscheinlich von 18 auf 22. Aber als ich die 60 Einheiten für den ganz normalen Zielbereich brauchte, hätten sich die Zuckerlis auch über 22 IEs einfach nur schlapp gelacht ;)
Das heißt dann wohl, dass der Bedarf an insulin mit der zeit weniger werden kann, oder liegt das dann "nur" an der Ernährungsumstellung und Bewegung? -
am 11.07.2019 18:44:37 | IP (Hash): 1817223368
Futterauswahl und -portionierung und zielgerichtet eingesetzte Bewegung machen den Löwenanteil am gesunden BZ bei T2.
Einfaches Beispiel Hundeoma, die ich betreut hab. Wenn sie nach ihren Standardmahlzeiten vom Pflegedienst/Essen auf Rädern eine Stunde in ihrem Schaukelstuhl geruht hatte, hatte sie 250-300 auf dem Zuckertacho. Dann machte sie ihre Gassirunde mit dem Hund und kam mit um 200 zurück, die bis zur nächsten Mahlzeit bis auf 150 absinken konnten. Machte HBA1c um 8 und aus Sicht des Hausarztes BZ-senkende Medikation notwendig.
Wenn die Oma dagegen direkt nach ihren Mahlzeiten ihre Hunderunden machte, kam sie davon mit um 80-100 wieder, und das stieg dann auch bis zur nächsten Mahlzeit nicht besonders an. Hab ihr eingeredet gekriegt, dass immer nach dem Essen, an dem der Hund selbstverständlich seinen Anteil hatte, der dann auch wie sie aus den Hosen musste. Damit ist sie dann über Jahre nach jedem Essen mit dem Hund gegangen - mit HBA1c unter 6 ohne Medis :)
Wenn ich zu meiner Diagnose in 1991 (voriges Jahrhundert!) mit HBA1c 15und vom Diabetes gewusst hätte, was ich heute weiß, und mich entsprechend so verhalten hätte, wie ich mich heute für meinen gesunden BZ mit um 40 Einheiten Insulin pro Tag mit Essen & Bewegen verhalte, würde ich wahrscheinlich heute noch überhaupt keine Medi für meinen gesunden BZ brauchen.
Kann ich heute niemanden für verantwortlich machen, denn vieles von dem, was heute allgemein bekannt ist, wussten damals nicht mal die Spezialisten. - Anyway, Dein Spiel!
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Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;) -
am 11.07.2019 18:58:01 | IP (Hash): 18813121
hjt_Jürgen schrieb:
Futterauswahl und -portionierung und zielgerichtet eingesetzte Bewegung machen den Löwenanteil am gesunden BZ bei T2.
Bei mir ist es ein MODY2 Diabetes, Diät wie es bei diesem Typ immer heißt, funktioniert bei mir nur bedingt/überhaupt nicht. Bin auch nicht übergewichtig. Wären meine Augen nicht schon angegriffen und hätte ich den Arzt nicht gewechselt, wäre ich noch immer ohne Medikamente.
Kann schon echt nervig sein, aber man arrangiert sich, vorallem wenn ich dann endlich die richtige Dosis für mich gefunden habe.😁 -
am 11.07.2019 19:52:26 | IP (Hash): 1817223368
Soso, dann hast Du also einen Diabetes, bei dem der höher als gesunde BZ nicht so schädlich ist. Wurde zur Zeit meiner Diagnose auch noch eifrig vom T2 behauptet - von Fachärzten!
Persönlich bin ich noch immer jeden Tag dem außergewöhnlichen ehemaligen T1 Arbeitskollegen dankbar, der mich vor über 10 Jahren dazu angeleitet hat, meinen BZ nach dem Verlauf nach dem Essen zu steuern und mit ‘Auswahl und Portionierung und Insulin oder/und Bewegung dafür zu sorgen, dass die Spitzen vom Essen nach Möglichkeit im völlig gesunden Bereich unter 140 mg/dl bleiben.
Mit der Bewegung nach dem Essen hat es eine recht einfache Bewandtnis: Sie beschleunigt den Kreislauf und erweitert damit den wirksamen Radius vom Insulin. Natürlich oder gespritzt hat das nämlich von seiner wirksamen Ankunft im Blut an ne Halbwertzeit von knapp 5 Minuten. Nach 5 Minuten sind 4 Einheiten nur noch so wirksam wie 2 und noch 5 Minuten weiter nur noch wie 1. Und je mehr mögliche Abnehmerzellen für die zu viele Glukose es ausreichend wirksam erreicht, desto mehr BZ-Entlastung, und zwar völlig unabhängig von Trainingsstand und Lebendgewicht.
Anyway, Geduld bei Deinem schrittweisen Anpassen! Und Daumendrück für gutes Gelingen! - Hey, und Du hast ehrlich schon Schäden an der Retina?
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Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;) -
am 11.07.2019 20:11:24 | IP (Hash): 18813121
Ja, leider. Beim linken Auge leicht und beim rechten Auge beginnend. Soviel zum Thema dass bei diesem MODY keine Folgeschäden zu erwarten sind. Deshalb hab ich mir direkt eine weitere Meinung von einem anderen Diabetologen eingeholt, da mein letzter Doc der Meinung war das einfach mal zu ignorieren und mir selbst als der Befund des Augenarztes schon da war, sagte dass ich keine Folgeerkrankungen zu erwarten habe. Es ist eben nicht immer nur alles schwarz oder weiss und nur nach Lehrbuch kann man eben nicht behandeln. 🤷🏻♂️ -
am 11.07.2019 20:15:49 | IP (Hash): 439858319
Tjo, in meinem Thread 3-4 unter Deinem habe ich ja auch schon zum Thema geschrieben. 40+ IE und kaum ein Ausschlag auf der Zuckerskala. Ich dachte schon, das Zeug wäre abgelaufen! Und das war schnellwirksames Insulin, kein basales.
Nun habe ich mal massiv Kohlenhydrate weggelassen und siehe da, nach einer Woche komme ich mit einem KE-Faktor von 1,5 (knapp) hin. Auch morgens wird es immer besser mit nur 10 IE Lantus.
Also am besten beruhigt Jürgens Tipps lauschen und ein bisschen abwarten, das renkt sich noch ein. :) -
am 13.07.2019 13:40:06 | IP (Hash): 1637338031
Da hast du wohl recht, dachte auch erst, das ist bloß Wasser, weil bis jetzt keine Veränderung sichtbar sind.🤪
Aber man ist eben weiter geduldig, wird sich schon noch was ändern.
Danke für eure Infos.
LG -
Elfe
Rang: Gastam 14.07.2019 23:32:35 | IP (Hash): 1564187967
Marcel32 schrieb:
Das niedrigste was ich nachts gemessen habe, sind 7,8.
Mehrmals nachts gemessen immer das selbe Ergebnis.
Die zuckerspitzen nachdem essen, sind da "leicht" drüber, zwischen 10,0 und 13mmol/l ist da so ziemlich alles dabei. Da muss ich noch bisschen an meiner Ernährung arbeiten🤪 aber das bekomm ich auch noch hin. Bei den Nüchternwerten ist es so ziemlich egal was ich am Vorabend gegessen habe, unter 8,3 geht's da leider nie.
Hallo Marcel,
hatte dir ja schon zu deinem anderen Thema meine Erfahrungen zum Tresiba berichtet, und wie lästig das ist, 3 Tage bis Dosisanpassung warten zu müssen.
Immerhin 'darfst' du lt. deinem Arzt die Dosis um 2 Einheiten erhöhen, mein Arzt war da sehr viel vorsichtiger mit nur 1 Einheit (ewig gedauert von 5 bis zu 10 dann 8 - hatte zeitweise auch das Gefühl, da tut sich nix).
Lt. diesem Artikel ist die Dosis-Anpassung aufgrund des Nüchternwertes vorzunehmen mit Zielwert 5,5 mmol/l = 100 mg/dl (siehe Seite 2).
https://pdfs.semanticscholar.org/6d48/7671d4f2ba13cc752ce452d163169ef078da.pdf
Deine weitere Beobachtungen kann ich durchaus auch bestätigen.
Den Nüchternwert schleppen wir den ganzen Tag bzgl. Blutzuckerwert mit (sowohl hoch als auch niedrig (bin mit auch Mahlzeiteninsulin befasst).
Wenn es dir gelingt, den morgendlichen BZ-Wert zu senken - durch weitere geduldige Dosisanpassung - werden sich deine BZ-Werte insgesamt verbessern.
Gruß Elfe -
am 02.08.2019 13:22:32 | IP (Hash): 827098558
Hallo alle zusammen,
wollte nur mal wieder berichten: 🤗
Also nach unzähligen Tagen bin ich jetzt scheinbar erstmal bei der "optimaldosis" angekommen. 18 IE Tresiba senken meinen NBZ zurzeit auf ca 5,8 - 7,4 mmol/l , weiter erhöhen werd ich erstmal nicht, erst nach Rücksprache mit meinem Diabetologen.
Das einstige Ziel von Morgens 7,0 ist also erstmal erreicht und ich erleichtert dass es endlich geklappt hat.
Jetzt hat mich natürlich der Ehrgeiz gepackt und ich will meine Zuckerspitzen von nach dem Essen auch endlich mit Kurzwirksamen Insulin in den Griff bekommen. Aktuell nutze ich Fiasp um Gelegentlich zu Hohe Werte über den Tag zu korrigieren (fester Spritzplan vom Dia-Doc). Hab leider noch keine Ahnung wie man das mit den BE`s und dem SEA berechnet etc. Hab am 14.08. Wieder Einzelberatung, da werd ich das natürlich gleich mal alles erfragen.
Gern könnt ihr mir aber auch schon die ein oder andere Erklärung dazu geben 😁 das mit dem Korrektorfaktor etc interessiert mich auch alles 😎
Viele Grüße und danke schonmal für eventuelle Antworten ☺️ -
am 02.08.2019 13:46:10 | IP (Hash): 1102049373
Gratuliere! Hat sich doch schon was in die richtige Richtung bewegt :)
Wenn Du ein bisschen schlauer zu Deinem Fiasp werden willst, miss doch einfach mal zusätzlich zu vor dem Spritzen und Essen ab z.B. ner halben Stunde nach dem Essen in z.B. Halbstundenschritten, bis der BZ nicht mehr sinkt/vielleicht sogar wieder ansteigt. Wenn dann wie vor dem Essen, hat das Fiasp super zum Essen gepasst :)
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Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;) -
am 02.08.2019 13:58:13 | IP (Hash): 827098558
Hallo Jürgen,
naja, das fiasp spritze ich derzeit unabhängig vom Essen, also wirklich nur wenn zwischendurch meine Werte an der 9,0 kratzen sollten. Seit ich die 18 IE TRESIBA spritze, passiert das eigentlich so gut wie nicht mehr. Durch das FreeStyle libre 2, welches ich seit 6 Tagen nutze, kann ich das ja perfekt sehen, Alarm ist so eingestellt das er ab 9mmol/l warnt. Vergleichsmessungen mit Blut durchgeführt, passt zur zeit hervorragend.
Mich interessiert jetzt am meisten, wie ich selbst meinen persönlich Faktor bestimmen kann. Meinetwegen 1,5 für 1 BE...
Hab da leider noch nichts eindeutiges gefunden, außer dass der Arzt das wohl für mich berechnen kann?!🤔
Bin eben nicht der Geduldigste wie ich schonmal schrieb😁 wenn ich schon mit diabetes Leben muss, will ich natürlich auch wissen wie was funktioniert und zusammenhängt😊
Auch für meinen Arzt ist es immer schön zu sehen, dass er nicht einen völlig ahnungslosen Patienten hat und der mitarbeitet und sich informiert.
Wie ich die BE's errechnen kann, weiß ich mittlerweile. Jetzt fehlt eben nur noch die Menge Insulin die ich dafür brauche um meine Mahlzeiten optimal abzudecken.
LG
Bearbeitet von User am 02.08.2019 14:11:08. Grund: . -
am 02.08.2019 14:29:59 | IP (Hash): 1102049373
Der Arzt kann da auch nichts berechnen, sondern nur schätzen und Dich ausprobieren lassen. Praktisch genauso wie mit dem Basal. Denn wir können halt alle auf die selbe Menge vom selben Insulin sehr verschieden reagieren. Ebenso auch auf die selbe Menge von den selben KHs/BEs, und da kommt dann noch dazu, dass bei manchen von uns manche Sorte BE wie eine wirkt, bei anderen wie ne halbe und bei wieder anderen wie 2. Also ausprobieren und wiedererkennbar aufschreiben!
Mit dem Libre kannst Du doch suuuper sehen, in welcher Zeit nach dem Essen Dein BZ zu welcher Spitze ansteigt. Zur BE-Einschätzung musst Du von dem Essen einstweilen nur die KHs nehmen, 12g KH = 1BE.
Und mit dem Libre kannst Du doch suuuper sehen, in welcher Zeit nach dem Spritzen vom Fiasp Dein BZ wie weit sinkt und wann er zu sinken aufhört. Wo er zu sinken aufhört, hat die Dosis vom Fiasp ausgewirkt :)
So, und jetzt geh ich ne Runde radeln, komme so in 2 oder so Stunden wieder hier zum Lesen ;)
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Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;) -
am 02.08.2019 17:26:21 | IP (Hash): 1622231441
Ich werd mich da morgen einfach mal rantasten und 0,5 IE pro 1 BE spritzen, denke damit kann ich nichts falsch machen. Mehr als nach hinten, oder in diesem Fall nach unten kanns ne gehn😎 und wie du schon sagst, mit dem libre hab ich die Werte ja super im Blick, noch dazu mit der Smartphone-App , da müssen die Finger nicht so leiden, außer zu vergleichsmessungen 🤗
Hoffe hast deine kleine Radtour gut überstanden😉
Bearbeitet von User am 02.08.2019 17:27:17. Grund: . -
am 02.08.2019 19:00:52 | IP (Hash): 1102049373
Super, am Smartphone ist die Grafikschlange ein bisschen informativer als in der gedrängten Form auf dem Lesegerät :)
Trotzdem hilft natürlich der Scan, der die Zeit dokumentiert, z.B. direkt vor dem Essen. Und dann lässt sich auch in jedem Nachhinein an der Schlange schön sehen, wann nach dem Essen der Anstieg davon begonnen hat.
Nach allem, was ich von Augenärzten in der Selbsthilfe in Bezug auf Netzhautschäden gelernt hab, wäre optimal, den Bewegungsraum der Schlange auf um 3 mmol/l zu begrenzen. Das wäre noch wichtiger, als die Untergrenze dieses Raumes unter 6 mmol/l zu drücken.
Radeln war gut. Mach ich mit som e-Handbike vor meinem Rollstuhl, so gut 10 km. Hab vorher ein Stück Kuchen genossen und die Hälfte von der Menge gespritzt, die ich hier am Schreibtisch dafür gebraucht hätte. Vor ner Stunde hier zurück dann passende 6 mmol/l gemessen. Will nur sagen, dass wir inzwischen gut miteinander auskommen, mein Diabetes und ich, und in unserem ersten INSULINERjahr hätten wir das ganz und gar nicht geschafft. Aber da haben wir ja auch vom Libre noch nicht mal geträumt.
Also weiter Daumendrück für die Geduld für Dein Immerbesser !
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Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;) -
am 02.08.2019 19:21:50 | IP (Hash): 827098558
Ja, das stimmt was du mit den Netzhautschäden und den Werten sagst, ist ja bei mir leider auch schon angegriffen, deshalb hab ich ja den Doc gewechselt und bin froh das er mir direkt insulin verschrieben hat. Hab zwar die Diagnose auch erst seit 1 jahr, aber nutze selbstverständlich gern alle in der heutigen Zeit bestehende möglichkeiten😊
Na hut ab, du scheinst ja deine Werte mittlerweile bestens im Griff zu haben👍🏻
Auch so ein e-Handbike ist doch perfekt, da biste sicherlich nicht mehr ganz so sehr eingeschränkt hoffe ich mal. -
Elfe
Rang: Gastam 03.08.2019 00:48:51 | IP (Hash): 1112231481
Hallo Marcel,
schon gut, daß du das mit dem Basal Tresiba nun gut hinbekommen hast.
Nun kannst du dich auf das schnelle Mahlzeiteninsulin konzentrieren.
Daß es so etwas wie einen festen Spritzplan gibt, habe ich erst aus dem Forum erfahren. Da wurde auch mal sowas gezeigt ~ egal was gegessen irgendwie mehr je nach BZ-Wert, wenn ich das richtig interpretiere.
Das schnelle Insulin wird auf Kohlenhydrate-Gehalt berechnet: BE altmodisch mit 12 g, KE mit 10 g (einfacher ;-)).
Meine BZ-Einstellung ist dennoch altmodisch auf mg/dl - Zahlen für mich irgendwie griffiger mit Zielwert 100 - Korrektur 50 - Nierenschwelle 180 = mmol/l 5,6 - 2,8 - 10
http://www.diabetiker-hannover.de/diab_hannover/mgdlmmol.htm
Selber habe ich angefangen mit schnell wirkendem Insulin NovoRapid (Vorgänger von Fiasp, selber Wirkstoff, nur andere Hilfsstoffe) mit 1 KE zu 1 Einheit Insulin.
Zum überprüfen der Dosis muss man die Wirkungsdauer des Insulins beachten: Nach 3 h messe ich.
Wenn über paar Tage nicht erwarteter BZ-Wert, dann Anpassung.
Mache das in kleinen = 1/4 Schrittchen auf KE bezogen.
Zum Korrigieren wird ein Anfänger-Wert angenommen = 1 Einheit senkt um 50 mg/dl = 2,8 mmol/l.
Aber auch da Vorsicht! Habe mich eingependelt, seit vielen Jahren stabil auf 40 mg/dl = 2,2 mmol/l.
Die Insulinempfindlichkeit ist über den Tag unterschiedlich:
Morgens und abends ist mehr Insulin nötig, mittags und nachts weniger.
Mein IE/BE-Faktoren sind mittlerweile 2 - 1 - 2 - 1.
D.h. morgens und abends eher aufrunden, mittags und vor Schlafengehen abrunden.
SEA kenne ich auch erst über dieses Forum.
Spritze normal zusammengestellte Mahlzeiten direkt vor der Mahlzeit (nur Wartezeit bei sehr hohem BZ-Ausgangswert) und bei 'schwer verdaulichen' (bes. Fleisch) erst nach der Mahlzeit.
Betreffend Augenbefund: Da gibt's auch andere Ursachen als Diabetes.
Beide Augen wurden bei mir gelasert, anderer Grund.
Da muss man grundsätzlich nachfragen - beim Arzt und ggfs. eigene Recherche.
Gruß Elfe