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Praxisempfehlung DDG 2020

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    am 28.10.2019 17:02:13 | IP (Hash): 800837063
    Na endlich ist die neue Praxisempfehlung der DDG für das kommende Jahr herausgekommen und wie jedes Jahr, seit Einführung des hba1c zur Diagnose, wird er immer ein kleines Stück weiter aus dem Diagnosefenster herausgeschoben, bis er letztlich ganz verschwunden ist. Dabei wurde er vor Jahren noch als alleiniges Diagnosekriterium angesehen.
    Hier nun die neuste Definition, aus der Oktober 2019 Empfehlung:

    HbA1czur DiagnoseDie Verwendung des HbA1c-Werts für die Diagnose ist zurzeitnicht generell zu empfehlen, insbesondere weil die zulässigeAbweichung für die interne und externe Qualitätskontrolle bisherbei ± 10 bzw. ± 18 % liegt. Beide Vorgaben werden bei der in Über-arbeitung befindlichen Version der Rili-BÄK deutlich abgesenkt:bei der internen Qualitätssicherung zunächst auf ±5% und nacheiner zweijährigen Übergangsphase auf ±3%. Bei der externenQualitätssicherung wird der Wert auf ±8% gesenkt. Durch dieseMaßnahmen wird die Verwendbarkeit von HbA1cals Diagnosekri-terium deutlich verbessert.Erfolgt die Diabetesdiagnose mit einer HbA1c-Messung, dann istdie Bestätigungsmessung mit HbA1cnicht sinnvoll, da der HbA1c-Wert durch verschiedene Faktoren beeinflusst werden kann(▶Tab.5). Insbesondere der diabetesunabhängige Anstieg desHbA1cmit dem Alter, der absolut 0,4–0,7% (4–8mmol/mol Hb) be-tragen kann, schränkt neben den methodisch bedingten Unter-schieden die Verwendung des HbA1cfür die Diabetesdiagnose ins-besondere in dem Bereich unter 53mmol/mol Hb (7,0%) ein.


    Damit wird erneut dargestellt, dass auch ein Wert unter 5,7 einen Diabetes nicht ausschliesst,

    Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung.
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    am 28.10.2019 18:32:32 | IP (Hash): 1942165979
    @Michael
    Du kannst nicht lesen - selbst deine eigenen Zitate nicht !
    Die %-Abweichung wurde deutlich gesenkt und verbessert !
    Und rechne mal die paar % auf Wert herunter = einfacher Dreisatz übrigens !

    Text der Tabelle 5:
    Einflussgrößen, die zu einer Beeinflussung(a) oder Verfälschung(b) des HbA1c-Messwerts führen.
    1. Hämoglobinvarianten (HbS, HbE, HbF, HbC, HbD u.a.) ▪ Das jeweilige Ausmaß der Störung ist abhängig von der verwendeten Messmethode.(a, b)
    2. Zustände mit erhöhter oder erniedrigter Lebensdauer der Erythrozyten, Hämolyse u.a. durch Medikamente wie z.B. Cephalosporine induziert, Eisenmangelanämie, Blutneubildung im Rahmen der Anämiebehandlung, nach Aderlass, Z.n. Splenektomie oder Erkrankungen der Milz, Leber oder Niere(a)
    3. Chemische Modifikationen von Hämoglobin(b) u.a. durch Urämie (carbamyliertes Hb), hochdosierte Dauertherapie mit Acetylsalicylsäure (acetyliertes Hb)
    4. Hämolyse verursachende Medikamente, z.B. Cephalosporine(b)
    5. Hemmung der Glykierung (z.B. Dauertherapie mit Ascorbinsäure oder Vitamin E). Die klinische Bedeutung dieses Phänomens ist nicht gut untersucht.(b)
    6. Schwangerschaft(a)
    7. Ethnizität und Alter (HbA1c steigt altersabhängig an, sodass eine Altersanpassung des Diagnosekriteriums erfolgen sollte. Zudem wird diskutiert, welche mögliche Rolle alternative Parameter wie Fructosamin oder glykiertes Albumin spielen könnten)(a)
    8. Bluttransfusion

    Und - trifft von 1-8 irgendwas auf dich zu !?

    In Abbildung 1 bleibt alles wie es war und ist.
    https://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/fileadmin/Redakteur/Leitlinien/Praxisempfehlungen/2019/02_Diagnostik-Diabetes-mellitus_Mueller-Wieland_DDG.pdf
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    am 28.10.2019 19:29:44 | IP (Hash): 800837063
    Bitte nicht du schon wieder.. .kannst du nicht erst mal die Dinge klären wo Jürgen dich wiedermal bloss gestellt hat. Arbeite doch erstmals die 200 threats ab und melde dich dann 2027 wieder. Vielleicht wird dann besser🤣🤣

    Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung.
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    am 28.10.2019 19:46:11 | IP (Hash): 800837063
    Irgendwann denke ich, sollte der Forenbetreiber such mal stopp zu dir sagen. Es ist doch auch nicht einfach für dich wenn du immer so eine Blödsinn los lässt.

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    am 28.10.2019 21:20:23 | IP (Hash): 1649349573
    Michael74 schrieb:
    Irgendwann denke ich, sollte der Forenbetreiber such mal stopp zu dir sagen. Es ist doch auch nicht einfach für dich wenn du immer so eine Blödsinn los lässt.

    Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung.


    Bitte Micha, Du hast hier noch keinen einzigen plausiblen Grund dafür geliefert, warum es lebenswichtig sei, dass der meistens längst bekannt erheblich höher als gesunde Blutzucker ein Jahr früher oder später vom Arzt Typ 2 Diabetes genannt wird. Warum also der HBA1c-Wert nicht ausreicht.

    Aus so einer Position den Forenbetreiber (ok, der ist Jurist) als Streitschlichter anrufen kann über kurz oder lang nur dazu führen, dass der irgendwann die Faxen dicke hat und den Stecker zieht.

    Warum versuchst Du nicht wenigestens EINMAL, Deine Position plausibel zu erklären und die Erklärung offen zur Diskussion zu stellen?

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    Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
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    am 28.10.2019 21:36:27 | IP (Hash): 800837063
    Na zumindestens gibst du mit der Aussage endlich mal zu, dass der hba1c zu ungenau ist um einen diabetes zu erkennen. Dank dir jürgen

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    am 28.10.2019 21:49:02 | IP (Hash): 1649349573
    Das hab ich hier schon mehrfach gemacht, und Du hast das schon mehrfach so kommentiert. Aber damit sind wir noch keinen Schritt weiter. Der Ball liegt in Deinem Feld. Warum ist die genaue Diagnose für Dich so immens wichtig, dass Du dafür auch das letzte noch leidlich funktionierende Forum zerschießen magst?

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    am 29.10.2019 06:09:13 | IP (Hash): 800837063
    Komisch ich weiss noch wie du dich immer darüber lustig gemacht hast wenn Leute mit niedrigem hba1c nachgefragt haben ob die diabetes haben können und du sagtest das keine Störung unter 5,5 möglich sei. Was wurde damals pures von dir der Lächerlichkeit Preis gegeben. Und nun ist auf einmal bei dir alles anders und sie wie such andere Sehenswürdigkeiten auf einmal wie du. Übrigens solltest du dies noch july und Rainer mitteilen. Die glauben noch an den hba1c

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    am 29.10.2019 06:29:10 | IP (Hash): 800837063

    Ach ja ist ja auch elfes Meinung aber die lassen wir mal lieber aussen vor


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    am 29.10.2019 10:42:33 | IP (Hash): 660437081
    Meine Meinung:
    Wer immer öfter immer höheren als gesunden Blutzucker messen kann, sollte nicht warten, bis der einen wie genau auch immer definierten Diagnose-Grenzwert überschreitet, sondern direkt für die Remission sorgen. Also dafür, dass das Ansteigen aufhört und die Tagesverlaufskurve wieder voll in den gesunden Bereich absinkt.
    Das ist in dem Entwicklungsstadium noch am einfachsten, und schön wäre, wenn Ärzte dazu zielführend anleiten würden.

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