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Frage für eine Bekannte.

  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 6
    Mitglied seit: 30.10.2019
    am 30.10.2019 23:01:04 | IP (Hash): 253692886
    Guten Abend ,
    Ich habe vor einiger Zeit erfahren das eine Bekannte von mir Diabetis hat.
    Ich habe Sie leider nicht erreicht , Sie ist allgemein ein sehr schwieriger Mensch.
    Habe aber mit Ihrer Schwiegertochter gesprochen , die sagt Sie weigert sich irgendwas an Ihrem Leben zu ändern.
    Auch weigert Sie sich die Medikamente zu nehmen...
    Bin doch jetzt sehr besorgt , da wir uns mal sehr gut verstanden haben...
    Was kann ich tun um Ihr zu helfen?
    Hat jemand einen Tip ?
    Und was passiert wenn die Diabetis unbehandelt bleibt.
    Es geht Ihr wohl recht gut , war eher ein Zufallsbefund.
    Nicht auf Grund von Problemen.
    Vielen Dank
    Und einen schönen Abend.
    Lg Milly

  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 620
    Mitglied seit: 06.11.2015
    am 31.10.2019 08:53:53 | IP (Hash): 800837063
    Es ist ihr diabetes. Oder willst du hier jetzt von uns Diabetikern hören was es alles für Spätfolgen geben kann. Sowas kannst du googeln, da ist das ganze Netz sogar mit Bildern vollgestellt.

    Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung.
  • Rang: Anfänger
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    Beiträge: 6
    Mitglied seit: 30.10.2019
    am 31.10.2019 10:26:06 | IP (Hash): 253692886
    Hallo ,
    Danke für deine Antwort.
    Ich hätte gerne mal von Mitgliedern gehört was man machen kann...wie man Ihr helfen könnte...
    Dann hätte ich Ihr das mal zeigen können...leider glaubt Sie den Internetberichten nicht wirklich...wie gesagt , sie ist ein schwieriger Mensch.
    Lg
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 3030
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 31.10.2019 16:23:45 | IP (Hash): 1169571307
    Milly schrieb:
    Auch weigert Sie sich die Medikamente zu nehmen...
    Bin doch jetzt sehr besorgt , da wir uns mal sehr gut verstanden haben...
    Was kann ich tun um Ihr zu helfen?

    Hallo Milly,

    ich vermute, dass du überhaupt nichts sinnvolles tun kannst, wenn die Betroffene nicht selbst etwas ändern will.

    Du bist mit diesem Problem nicht alleine. Dieses Thema wird häufiger in Diabetesforen diskutiert, immer mit dem Ergebnis, dass Diabetikern, die keine Hilfe wollen, auch nicht geholfen werden kann. Das ist selbst bei engen Angehörigen so, die zusammen wohnen. Um so weniger Chancen kannst du dir ausrechnen, wenn du aus der Ferne etwas ausrichten willst.

    Es ist richtig, dass Diabetes an sich bei vielen erst mal etliche Jahre nicht weh tut. Erst wenn sich eine oder mehrere Folgeerkrankungen anmelden, merkt man die Folgen des Diabetes. Wenn man sich dann erst darum kümmert, bringt das meistens nicht mehr viel.

    Beste Grüße, Rainer
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 4413
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 31.10.2019 18:40:38 | IP (Hash): 2098000985
    Es ist schon so, wie Rainer geschrieben hat. Wenn Du sie bis jetzt aber noch nicht mit irgend einem tollen Ratschlag (aus ihrer ablehnenden Sicht) zu beglücken versucht hast, wenn Du also noch nicht zu denen gehörst, bei denen die Ohren eh auf Durchzug gehen, hättest Du vielleicht noch ne Chance.
    Und zwar wenn Du sie auf irgend eine Art dazu bringen könntest, mit Dir drüber zu reden, warum sie beim Diabetes so zugeknöpft reagiert. In Freundschaften können manchmal Themen besprochen werden, die in der Familie nicht gehen. Habt Ihr vielleicht früher auch so gemacht, und vielleicht kannst Du da irgendwo in der Vergangenheit anknüpfen. Aber bitte nicht gleich mit nem guten Diabetes-Rat auch diese Tür zuschlagen! Euer Gespräch - auch nicht gleich das erste zu dem Thema - müsste dann schon so verlaufen, dass sie selbst auf die Idee kommt, dass gut wäre, wenn sie sich selbst drum kümmert. Das muss sie dann nicht mal zwischen Euch konkret so aussprechen. Bestenfalls kann sein, dass Du dann irgendwann mitbekommst, dass sie mit der Behandlung angefangen hat. Daumendrück!

    ----------------------------------------------
    Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
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    Beiträge: 6
    Mitglied seit: 30.10.2019
    am 01.11.2019 14:19:59 | IP (Hash): 253692886
    Hallo Rainer,
    Danke für deine Nachricht.
    Leider blockt Sie immer noch komplett ab...
    Lg Milly
  • Rang: Anfänger
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    Beiträge: 6
    Mitglied seit: 30.10.2019
    am 01.11.2019 14:21:17 | IP (Hash): 253692886
    Vielen Dank für die Antwort.
    Ich warte jetzt mal bissl ab...und versuche es dann nochmal.
    Lg
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 13.05.2016
    am 01.11.2019 17:39:43 | IP (Hash): 1942165979
    Hallo Milly,
    die Jungs haben dir ja schon geantwortet ;-)

    Von Frau zu Frau habe ich da eine ganz andere Sicht - eher empathisch.*

    Erst mal von Freundin mit Freundin verabreden und plaudern, ins Gespräch kommen:
    Wie geht's dir usw. und dann kommt das Gespräch ev. auch auf gesundheitliche Themen - ev. dann auch auf Diabetes.
    Gefällt ihr irgendetwas am behandelnden Arzt nicht, erklärt nicht genug z.B.?
    Du könntest auch anbieten, die Bekannte zum Arzt zu begleiten bzw. zeitnah verabreden, um zu erfahren, was denn so schlimm an Diabetes ist.
    Mit oralen Medikamenten und etwas auf Ernährung zu achten, ist das gar nicht so schwierig, wie sie vielleicht meint.
    Arztgespräch ist wichtig!
    (Beim Googeln findet im WWW alles und nichts, vom Wundermittelchen bis zu Horrorfotos.)
    Gruß Elfe
    *Zuhören + Empathie ist nichts geschlechtsspezifisches
    Bearbeitet von User am 01.11.2019 17:42:18. Grund: *
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    Mitglied seit: 30.10.2019
    am 02.11.2019 22:52:57 | IP (Hash): 253692886
    Hallo Elfe ,
    Vielen Dank für Deine Tips.
    Es ist wie gesagt sehr schwierig mit Ihr...aber ich bleibe dran...
    Ich will es wenigstens versuchen...auch ihrem Sohn zu Liebe der erst 12 ist...
    Sie raucht am Tag ca.60 bis 70 Zigaretten...bewegt sich kaum...Essen geht...wenn ich da schon mal was bewirken könnte...
    Wäre schon mal ein erster Schritt...
    Lg Milly