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  • Rang: Anfänger
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    Mitglied seit: 10.11.2019
    am 10.11.2019 09:32:38 | IP (Hash): 1979083127
    Hallo mein Name ist Ronald und ich bin Typ 1 Diabetiker mit Pumpe.... Ich bin auf der Suche nach einer guten Rehaklinik.... Vieleicht finde ich hier gute Empfehlungen.... Gruß Ronald
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    Mitglied seit: 11.02.2019
    am 10.11.2019 16:34:25 | IP (Hash): 1572765531
    Hallo Ronald,

    ich war jetzt wegen Diabetes und Crohn zur Reha in der Vitalisklinik Bad Hersfeld. Mir hat die Klinik super geholfen.
    Ich habe allerdings keinen Typ1 und auch keine Pumpe, sondern Typ3c.

    Dort gab es aber auch einige Typ1er mit Pumpe. 4 Schulungsgruppen gibt es: Typ1 mit Pumpe, Typ3c mit ICT bzw. Spritzplan, Typ2 mit und ohne Insulin.
    Ich war auf eigenen Wunsch sowohl im Typ3 Schulungsprogramm sowie bei einigen ausgewählten Typ1 Schulungen, wobei Typ3 und Typ1 auch einige Schulungen gemeinsam hatten. Da in einigen Schulungen Neulinge (insb. die Typ3cler, älter, aufgrund von Krebs oder anderen Pankreas-Ops zu Diabetikern geworden, komplett mit allem überfordert, feste Spritzplan, etc.) waren, gab es unterschiedliche Niveaus. Einige Schulungen waren sinnvoller für mich, andere weniger. Hypo-Schulung, Sportanpassung und spezielle KE/BE-Schulung waren top. Dagegen Schulung was ist ein Bolus und ein Basalinsulin,ja.... ich brauche glaube ich nichts dazu sagen. ;)
    Wobei die Diabetesberaterinnen Verständnis haben, wenn man sagt, die oder die Schulung brauche ich nicht mehr, weil ich mich auskenne.
    Das Problem mit Neulingen und Erfahrenden gibt es, denke ich, aber immer.

    Ich war allerdings nicht bei den speziellen Pumpenschulungen dabei, die es auch noch gab. Bei denen kann ich nicht sagen, inwieweit dort das Niveau war.
    Bei der einen reinen Typ1 Schulung "spezielle KE/BE- Schulung" (nicht KE/BE Grundlagen) war das Niveau super hoch, da ging es nicht nur um wie viele KEs pro Mahlzeit, sondern auch Erfahrung mit Splitten, verzögerter Bolus (natürlich nur für die Pumpenträger) etc. Also es fand ein Austausch der Betroffenen statt.

    Am Anfang des Aufenthalts mussten alle Pumpenträger einen Basalratentest machen.
    Gespräche mit den Diabetologen 1x wöchentlich, eine Diabetesberaterin war da auch mit anwesend. Die vier Diabetesberaterinnen konnte man immer ansprechen bei Problemen, etc.
    Bei den Gerichten gab es einen Musterteller mit BE-Angabe. Außerdem erhielten alle Diabetiker eine Liste mit allen Lebensmitteln am Büffee, wie viele Kcal, Fett und BE diese enthalten.

    Was ich toll fand, es hieß nie: Das gibt es nicht, wenn irgendwas mit dem BZ nicht lehrbuchmäßig verlief, sondern es wurde versucht eine Erklärung/Lösung zu finden.

    Dagegen die psychologische Betreuung ist leider nicht so toll. In drei Wochen Reha konnten die meisten nur 1x ein Psychologen sehen, weil zu viele Patienten einen bräuchten und zu wenig Psychologen da sind. Auch Entspannungsangebote finden selten statt.

    So das wäre jetzt meine Erfahrung. Wenn du noch weitere Fragen hast, melde dich einfach
    LG July
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    Mitglied seit: 02.01.2019
    am 14.11.2019 22:12:18 | IP (Hash): 620345206
    Hallo Roland,
    ich kann Dir folgendes empfehlen.
    Dr Teupe, Diabetes Dorf Althausen.
    Musst mal fragen, ob da wieder Kurse laufen.
    Liebe Grüße Stephan