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CGM Messsensor: Wer setzt ihn ein ?

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    am 13.01.2020 09:41:17 | IP (Hash): 1144081136
    Hallo,

    ich möchte mal wissen wie hoch der Anteil hier ist, die ein CGM Sensor verwenden.
    Wie sind eure Erfahrungen ?

    Gruß Zockerin1971
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    am 13.01.2020 11:54:31 | IP (Hash): 890854493
    Die Frage ist meinst du rCGM (Dexcom, Guardian/Enlite, Eversense) oder meinst du den Libresensor?

    Ich benutze den Libre Sensor seit ca. einem halben Jahr. Allerdings noch den Libre 1 (ohne Alarmfunktion). Ich bin begeistert. Viele Sensoren laufen sehr genau, Abweichungen zu blutigen Messungen kleiner 10mg/dl. Jetzt habe ich einen Sensor der konstant 40mg/dl zu niedrig misst. Das ist natürlich etwas nervig, aber auch nicht so schlimm, Kopfrechnen sollte man noch können.
    Ich soll jetzt auf den Libre 2 umgestellt werden, da bin ich gespannt. Über den Libre 2 liest man auch gemischte Berichte von vorherigen Libre 1 Nutzern.

    Mir würde die Alarmfunktion sehr helfen, momentan scanne ich halt sehr sehr viel um mitzubekommen, wenn der BZ sehr steigt/sinkt, nicht immer merke ich das. Aber ob mit oder ohne Alarm ist der Libre eine riesen Erleichterung für mich. Ich messe mit funktionierenden Libre ca. 5-7 Mal in den 14 Tagen blutig, wenn der Sensor passt. Als ein Sensor nur Phantasiewerte geliefert hat, wurden es nur an zwei Tagen 15 Messungen... Danach ist der Sensor nach Sport und Duschen abgefallen, saß vielleicht auch an einer blöden Stelle.
    Manche haben Probleme mit dem Pflaster, allergische Reaktionen; bei manchen misst der Sensor ziemlich schlecht, andere sind begeistert. Abfallende Sensoren sind auch immer mal wieder ein Thema, genauso dass einfach manche Sensoren schrott messen. Umtausch dieser Schrott-Sensoren ist schwierig, du musst mit den Libre-Messstreifen zu bestimmten Zeiten gegenmessen und dann muss die Abweichung so und so viel mindestens sein.
    Wenn ein Sensor frühzeitig aussteigt oder abfällt wird er in der Regel problemlos ersetzt.

    Solltest deine Frage bzgl. Libre Sensor sein, würde ich dir empfehlen mal bei deinem Diabetologen zu fragen. Meiner hat Mustersensoren und mir das Lesegerät geliehen, so dass ich einen Sensor testen konnte. Bei mir hat die Krankenkasse ohne Probleme das Libre System übernommen (bei rCGM wird meistens MDK Entscheidungen etc. nötig), wichtig war der Krankenkasse nur, dass ich insulinpflichtigen Diabetes habe und das Rezept von einem Diabetologen (Hausarzt ging bei mir nicht) ausgefüllt wird.

    Solltest du noch mehr Fragen zum Libre haben, einfach stellen.
    Lg July


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    am 13.01.2020 19:31:26 | IP (Hash): 1500459707
    Hallo,
    habe mich bewusst dagegen entschieden.
    Gründe:
    - Libre bezahlt mittlerweile fast jede Krankenkasse
    allerdings messen des Gewebezuckers ist nicht mit Blutzuckermessung an der Fingerkuppen gleichzusetzen ~ muss eingerechnet werden
    - Eversense ermöglicht zumindest Befestigungspflaster-Wechsel häufiger, ohne den Sensor als solches, unbrauchbar zu machen
    Aber: Dieser Sensor muss per Hautschnitt und verschließen, eingesetzt werden,
    da hätte ich die Diabetologen-Praxis wechseln müssen.

    Nö.
    Denn hier wurde mir alles erklärt, was ich wissen muss, zur Anwendung eines schnellen Mahlzeiteninsulins und auch zu körperlichen Symptomen einer Unterzuckerung.
    Merke die in aufrechter Haltung per schummrig und auch nachts per Unruhe & starkem Schwitzen.

    Grundlagen verstehen ist so meins, was technische Helferleins einem vermeintlich abnehmen (gab's damals noch nicht).
    Liebe Grüße von Elfe
    Bearbeitet von User am 13.01.2020 19:32:39. Grund: +
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    am 13.01.2020 20:57:13 | IP (Hash): 934419921
    Hallo,
    ich setze den Medtronic Enlite ein zusammen mit der Minimed 640G.

    @Elfe: Wie kommst Du eigentlich auf die Idee, dass jemand der Pumpe und/oder CGM einsetzt die Grundlagen weniger verstanden hätte, als jemand der ICT macht?
    Um sogar erfolgreich ein Close-Loop-System betreiben zu können, muss man deutlich mehr verstanden haben, als Du jemals verstehen willst.

    Ich ziehe meine Schlussfolgerungen aus dem was das CGM mir zeigt und passe meine Therapie entsprechend an und nicht 4-6 Messungen und dazwischen Blindflug.

    Zu Thema "Gab's damals noch nicht"
    1)CGM-System gibt es seit über 20 Jahren, Insulinpumpen noch deutlich länger.
    2)Mein "damals" war CT mit Schweineinsulin und Urin kochen für die Selbstbestimmung des Urinzuckers - nix Blutzuckermessgerät. Möchtest Du das?

    Wenn du kein CGM und auch keine Pumpe möchtest, ist das deine Sache... aber diese und eine ähnliche Äußerung in eine anderen Thread sind absolut daneben!
    Bearbeitet von User am 13.01.2020 21:02:16. Grund: Ergänzung
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    am 13.01.2020 21:39:58 | IP (Hash): 894143418
    Ich nutze den Libre seid fast 2 Jahren und bin hochzufrieden. Im Alltag kommt man damit super klar - wenn man weiß WAS der Libre anzeigt.
    Meine BZ-Höhenflüge sind jetzt sehr selten, die Hypowahrnehmung hat in keinster Weise gelitten, und viele "Phänomene" aus der täglich-4x-Messen-Ära sind Geschichte, weil man die BZ-Verläufe sehr gut interpretieren kann.
    In der ganzen Zeit sind 3 Sensoren defekt gewesen - für mich ist das kein Skandal.
    Und die zweite Generation ist sehr genau. Es sei denn, man trinkt zuwenig!

    Für mich ist das Libre 2 praktisch unersetzlich im Alltag... Es bringt trotz nem Duschpflaster über dem Sensor viel Freiheit zurück. Und die bessere BZ-Steuerung erklärt sich von selbst.
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    am 14.01.2020 18:35:51 | IP (Hash): 419470320
    Löschen - hat mit CGM-Ausgangsfrage nix zu tun - !
    Bearbeitet von User am 16.01.2020 18:19:23. Grund: X
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    am 14.01.2020 19:43:08 | IP (Hash): 1891785288
    Elfe schrieb:
    P.S.: Vor 20 Jahren wurde Mahlzeiteninsulin für Erwachsene von gesetzlicher KK nicht übernommen.


    Ich hab vor 20 Jahren mit ICT angefangen, als Typ 2 bei der gesetzlichen Krankenkasse. Die Ergebnisse der usanischen DCCT mit den Belegen für die sehr viel gesündere Basal-Bolus-Behandlung (ICT) statt der 2mal täglichen Mischinsulingabe (IC) war überwältigend und wurde ab 95 auch hier in D von den kranken Kassen für Typ 1 voll anerkannt.
    Zum Teil war ICT/Fit/Basal-Bolus auch schon seit Mitte der 80ger Jahre verordnet und von den Kassen übernommen worden, sehr abhängig vom behandelnden Arzt und seiner Begründung.

    Zur Eingangsfrage zu diesem Fred:
    Die meisten User von kontinuierlichen Messmöglichkeiten und Insulinpumpen, von denen ich weiß, nutzen diese Hilfsmittel gezielt dazu, ihre BZs weniger weit schwanken zu lassen und damit insgesamt niedriger steuern zu können, als ihnen mit ICT möglich ist. Und das eben durchgängig 24/7 und nicht nur nach den Messwerten jeweils vor den Mahlzeiten.

    Wo sie vergleichsweise arge teuer sind und den Krankenkassen zunehmend Geld fehlt, erwarte ich einen Rückgang der erfolgreichen Verordnungen.

    Nachtrag:
    Habe selbst längere Zeit das Libre genutzt, aber wg Kleberunverträglichkeit schließlich drangegeben.

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    Seit über 10 Jahren leben immer mehr Menschen völlig gesund mit ihrem Diabetes Typ 2, mit sehr viel weniger Medikamenten, als für ihre DDG-normale Behandlung, oder sogar völlig ohne.
    Sie testen immer mal wieder, welche Portionen von welchem Essen am besten in ihren gesunden Blutzucker-Rahmen passen und wann am Tag welche Bewegunngsanteile und richten sich meistens danach. Geht am einfachsten schon mit Prädiabetes!

    Bearbeitet von User am 14.01.2020 19:51:06. Grund: Ergänzung
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    am 15.01.2020 17:12:41 | IP (Hash): 419470320
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    Bearbeitet von User am 16.01.2020 18:21:51. Grund: X
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    am 15.01.2020 17:57:40 | IP (Hash): 91783089
    Hallo,

    ich habe bis vor kurzem noch das FGM (Flash glukose monitoring) FreeStyle Libre 2 benutzt.
    Bin nun zum rtCGM (Real-Time Continuous Glucose Monitoring) Dexcom G6 gewechselt wegen meiner Hypo Wahrnehmungsstörung.

    LG Tom aka Antimos von DiaABC.de
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    am 15.01.2020 18:12:55 | IP (Hash): 654423826
    Und Du hast mit dem G6 konkret welche(n) Vorteil(e) gegenüber dem Libre?

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