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Suzidversuch vor Diabetes 1 Diagnose?

  • Rang: Anfänger
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    Beiträge: 2
    Mitglied seit: 23.05.2020
    am 23.05.2020 12:51:23 | IP (Hash): 710656816
    Liebe Alle,

    meine Tochter, 16 Jahre, hatte Ende Jänner einen Suizidversuch. Sie wurde 2 Wochen im Spital untersucht und leider wurden die Laborwerte, die auf Diabetes hinweisen, übersehen.

    Im April 2020 wurde bei ihr Diabetes 1 festgestellt mit einem Langzeitzucker von fast 12.

    Daher ist anzunehmen, dass sie seit mehreren Monaten schon Diabetes hat - vermutlich seit Oktober 2019 - da fingen die gesundheitlichen und psychischen Probleme an (Konzentrationsschwächen, allgemeines schlechtes Wohlbefinden, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, schlechte schulische Leistung - vorher 1er Schülerin auf einmal 5er Schülerin, etc.). Die Ärzte der Psychiatrie meinen, dass der Suizidversuch nicht mit dem Diabetes in Verbindung zu bringen ist.

    Hat hier jemand ähnliche Erfahrungen? Ist der Suizidversuch mit dem Diabetes in Verbindung zu bringen? Seit der Insulineinnahme ist sie vom Wesen her, wieder wie früher - ausgeglichen, fröhlich, etc.

    Danke für Antworten!
    LG Lorelei
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    am 23.05.2020 13:48:50 | IP (Hash): 1703586077
    Hallo,

    Ich könnte mir schon vorstellen, dass die Schlappheit, Müdigkeit, alle Diabetes-Symptome eine starke Belastung darstellen. Und je nach Persönlichkeit könnte das bestimmt unter Umständen auch zu Depri-Phasen bis hin zu Suizidversuchen führen.

    Ob der Diabetes wirklich so lange unentdeckt blieb, ist eine Spekulation. Gibt es von dem Klinikaufenthalt nach dem Suizidversuch irgendwelche Unterlagen, insb. Laborbefunde? Da könntest du sehen, ob du mit deiner Vermutung richtig liegst. Die Bestimmung des Glukose-Wertes ist eigentlich bei fast allen Blutabnahmrn ein Standardwert, der so gut wie immer bestimmt wird.

    LG
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    Mitglied seit: 23.05.2020
    am 23.05.2020 14:06:17 | IP (Hash): 710656816
    Hey,

    danke für deine Antwort!

    Es ist keine Spekulation. Der Laborbefund mit den erhöhten Glukosewerten wurde im Jänner 2020 von den Ärzten ignoriert (sie haben sich für diesen Fehler entschuldigt) und im April wurde es durch Zufall entdeckt.

    LG
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 11.02.2019
    am 23.05.2020 15:49:39 | IP (Hash): 1703586077
    Okay, das war bei deinem ersten Post für mich nicht ersichtlich.

    Ich kann mir wie gesagt vorstellen, da die Diabetes-Symptome ja sehr belastend sein können, dass das zu viel wurde. Dann noch ggf. der Gedanke, keiner glaubt mir (Ärzte erkennen leider nicht immer sofort einen Diabete,, wird das ganze auf Psyche, pubertäre-Unlust,... geschoben) ich weiß selbst nicht, was mit mir los ist, das ganze dann noch in der Pubertät... Da kommt viel zusammen. Wobei natürlich dann nicht jede Person so reagiert, das kommt auf die Persönlichkeit, familiären Rückhalt, Freunde/Umfeld, etc. an.

    Ich wünsche dir und deiner Tochter alles Gute
    LG July