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Typ 2 und Diabetologe?

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    Mitglied seit: 07.09.2016
    am 18.06.2020 14:05:04 | IP (Hash): 1689735642
    Hallo Community

    Bei mir wurde 2016 ein zu hoher Blutzuckerspiegel beim Hausarzt im Rahmen der Ü40 Untersuchung festgestellt. Da ich zu dem Zeitpunkt durch vorhergehenden Unfall sehr eingeschränkt in meiner Bewegung war, was mich nach einer Operation nochmals für ca. 4 Monate an den Rollstuhl fesselte, stand schon beim Schauen des Arztes fest, dass es nur Typ 2 sein kann. Denn wie das so ist, wenn man aprupt mit Sport aufhört, aber die Kalorienzahl nicht reduziert.. nimmt man unweigerlich zu.. Hinzu kam noch eine gehörige Portion Wasser im Körper (ca. 5 - 8 kg?) und ich lag mit 15 kg über normalgewicht..
    Hinzu kommen chronisch erhöhte Cholesterinwerte (seit dem die gemessen werden liegen die immer bei 250 LDL und 90 HDL und somit locker bei 340..) über 15 Jahre konstant.

    Also wurde mit Metformin + Atorvastatin gegengesteuert.. Durch zu extreme Nebenwirkungen nach 4wöchiger Einnahme und Ignoranz meines Hausarztes suchte ich schließlich selbst einen Diabetologen auf.
    Dieser untersuchte allerdings mein Blut nur auf Hba1C und ca. 2 Tage später noch auf spezielle Eiweiße bzw. Enzyme , da er eine Vermutung mit den Statinen hatte und stellte fest, dass die schwerwiegendste Nebenwirkung von Atovastatin bei mir bestand.. der Muskelschwund. Atorvastatin wurde ersatzlos abgesetzt, ich mußte noch ca. 1 Woche meine Blutzuckerwerte 6 mal /Tag mit einem Messgerät messen und bekam eine Ernährungsschulung.
    Mit diesen Werten wurde ich zu meinem (neuen) Allgemeinmediziner entlassen. Dank des Metformins und dank dessen, dass die OP ein Erfolg war und ich wieder Sport machen konnte, verschwand als erstes innerhalb von 4 Wochen das Wasser aus dem Körper und ca. 1 Jahr später konnte das Metformin abgesetzt werden..

    Der HBa1C blieb konstant bei ca. 6,1 - 6,5 ...

    Trotzdem erkrankte ich Ende 2018 an grauem Star, der Anfang 2019 in 2 Operationen behandelt wurde (neue Linsen). Zu dem Zeitpunkt war ich knapp 1 Jahr ohne Medikamente.

    Meine neue Ärztin, die ich jetzt aufsuche, nachdem mein alter Allgemeinmediziner in Ruhstand ging, griff nochmal halbherzig die Cholesterinwerte auf, wo ich zu einer Leberuntersuchung zum Arzt für Innere überwiesen wurde. Der Diabetologe von 2016 ist auch gleichzeitig Arzt für Innere Medizin und schaute skeptisch auf den Typ 2 Diabetes.. Untersuchte meine Leber (alles i. O. kein Fett nix... nur zu viel Cholesterin :D) und regte zudem noch eine genetische Blutuntersuchung auf Typ Mody an.. Mody 3 und 5, die aber negativ verliefen. (Gehäufte Diabetesfälle in der Familie: ). Danach kein weiterer Termin, also wieder Hausarzt.
    Durch einen neuen Job und sehr lange Arbeitszeiten (im Sitzen) komme ich nun wieder nicht zu meinem täglichen Sport, was nun wieder über die Zeit zu einem höheren BZ-Wert führte. HBa1C = 7,9, was mir erneut die Einnahme von Metformin bescherte. Seit ca. 7 Monaten (seit Einnahme) habe ich allerdings Nebenwirkungen in Form von regelmäßigem Durchfall, ca. alle 5 Tage für 2 Tage.. und hinzu kommt erneut Wasser in meinem Körper.. Mein Sportpensum ist nun beinahe zum erliegen gekommen, weil ich durch die Spannungsgefühle und Schmerzen kaum noch hochkomme... was wiederum zu einer Gewichtszunahme von 5 kg führte. So bin ich jetzt mit 63 kg. bei 1,60 m hart an der Grenze zum Übergewicht.. Mein HBa1C ist weiterhin konstant bei 7,5 und läßt sich durch Metformin nicht mehr beeindrucken.... Zaghafte Messungen meinerseits nach dem Essen.. schlagen hier mit Werten von 180 - 250 komplett aus dem Rahmen und das bei nur einer Schnitte Brot (Körniges, aber nicht ganz Vollkorn). Ich habe jetzt 2 Mahlzeiten komplett durch Salat ersetzt, weil mir das einfach viel zu Hoch erscheint, aber wegen Hungerattacken greif ich dann doch mal wieder zum Brot.. und wieder BZ von 195 nach 1 und 2 Stunden.

    Meine Ärztin hat irgendwie keine Zeit mehr für mich.. Ich darf nur zur Blutabnahme in die Praxis.. aber weiter passiert nichts.. wegen meinem Durchfall wird die Behandlung abgelehnt.. ich soll mich zu Hause auskurieren vom Durchfall. Da der aber immer wieder regelmäßig wiederkehrt, passiert nichts weiter..
    Die Schwestern weisen mich ab, da ich mit Durchfall nicht in der Praxis erscheinen darf.. Mal ebend zum Arzt rein, ist schon seit März nicht mehr möglich, auch wird man noch draußen an der Tür unterschucht und ausgefragt.. (Fieber, Husten, Durchfall) und abgewiesen wg. Durchfall.

    Ich habe nun keine weiteren gescheiten Allgemeinmediziner in meiner Umgebung.. bis auf den Diabetologen.. kann ich auf eine Behandlung durch ihn bestehen, auch bei Typ 2 Diabetes.. Die Schwestern meinten zu mir, dass das eigentlich durch den Allgemeinmediziner abgedeckt wird und ich nur bei bestimmten Anlässen mit Überweisung dort hinkommen kann.

    Meine jetzigen Beschwerden machen mir aber schon Angst.. gerade das viele Wasser, was man deutlich an Hand der tiefen Abdrücke von Socken und Hosen auf meinen Beinen sieht...


    Danke für Ratschläge
    Laurana
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    am 18.06.2020 14:59:37 | IP (Hash): 94786231
    Na klar, du kannst auch als Typ2-Diabetiker den Diabetologen aufsuchen.

    Du solltest das sogar unbedingt tun, weil deine Hausärztin mit dem Metformin, das du nicht verträgst und einem HbA1c von 7,9%, das sogar außerhalb des sowieso schon sehr breit aufgestellten Zielkorridors für Diabetiker von 6,5 ... 7,5% liegt, bei deiner Behandlung versagt.

    Das Metformin in der Anfangsphase und später auch noch manchmal zu Magen-, Darmproblemen führt, ist normal. Dauerdurchfall muss sich aber kein Diabetiker gefallen lassen, Dann muss die Therapie geändert werden. Der Diabetologe bekommt das bestimmt hin und falls nicht, dann suche nach einem anderen kompetenten Diabetologen.

    Alles Gute, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 18.06.2020 14:59:50. Grund: .
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    am 18.06.2020 16:14:20 | IP (Hash): 1266447864
    Hallo,

    die Aussage, dass Typ2 Diabetiker primär beim Hausarzt betreut werden sollen, ist richtig. Bei Typ1ern ist es Der Diabetologe.
    ABER, bei bestimmten Situationen dürfen auch Typ2er zu einem Diabetologen. Und da gehörst du dazu.

    Hier in diesem Artikel ist es ganz gut erklärt.
    https://www.diabetes-online.de/a/schwerpunkt-diabetiker-versorgung-zum-hausarzt-oder-doch-zum-diabetologen-1823294

    Man sollte bei Durchfall strikt unterscheiden, woher dieser kommt, ob es dauerhaft ist oder akut aufgetreten. Ich habe eine chronische Darmerkrankung, die immer wieder mit Durchfällen einhergeht. Wenn mich eine Praxis nach Durchfall fragt, überlege ich, akzeptieren sie die chronische Erkrankung, dann sage ich es oder wenn nicht, dann habe ich halt keinen Durchfall ;)
    Hat dich dein Hausarzt persönlich abgewimmelt oder die Arzthelferinnen? Ich würde einfach darauf bestehen, dass mich der Arzt persönlich zurückruft und ihn dann fragen, was du machen sollst.

    LG
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    am 19.06.2020 11:49:07 | IP (Hash): 541754855
    Danke für eure Ratschläge..
    Ich habe heute dann doch wieder beim Arzt anrufen müssen, da ich ja schon wieder nicht zur Arbeit fahren konnte. Endlich! Endlich darf ich dann ab nächste Woche Dienstag Nachmittag dann mal in der Praxis erscheinen..

    Eine Frage habe ich jedoch noch bzw. 'Panik', da die Schwester mir am Telefon auch mitteilte, dass mein C-Peptid-Wert zu niedrig erscheint.. Genaue Zahl teilte sie mir leider nicht mit..
    Was hat das mit den C-Peptiden auf sich?
    In meiner Familie reiht sich Typ Lada an Typ Lada.. Meine Oma, im zweiten Weltkrieg verhungert, da kein Insulin verfügbar war, mehr weiß ich leider nicht.. sie war wohl um die 45 Jahre.
    Mein Vater mit 40 Jahren an Diabetes Typ 2 erkrankt, mit 52 UmTypisierung auf Typ 1, weil Antikörper nachgewiesen wurden. Gleiches Schicksal teilt mein Bruder.. Um die 40 rum Typ 2, vor 2 Jahren umtypisierung auf Lada, wg. Antikörper..

    Meine Ärzte sagten mir damals schon, dass ich nicht an Typ 1 erkranken kann, da dies nicht vererbbar ist. Allerdings bin ich schon früh (mit 20) als Untergewichtige durch den OGTT gefallen, der HBa1C war aber normal.. Antikörper nicht nachweisbar. Da ich auch sonst keine Beschwerden hatte, wurde aus dem Befund nichts weiter mehr gemacht.. Leider hatte ich das dann jahrelang selbst aus den Augen verloren, bis ich dann den Ü40-Screen hatte.

    Das Verhalten von meinem Stoffwechsel ist bis heute so geblieben. Direkt nach dem Essen schießt der Zuckerwert meist über die 200 - 300 und reguliert sich 3 - 4 Stunden bei 140 rum ein.. Früher sank er noch weiter ab.. Heißt, die Wirkung von Insulin ist noch vorhanden, aber viel zu spät..
    Bei meiner einen Tochter, 19 (auch leicht untergewichtig mit 48 kg bei 162 cm) läßt sich derzeit ähnliches feststellen...
    Aus dem Grunde und weil ich für Typ 2 entweder zu jung oder zu dünn (normal) bin, wurde ich auch schon auf Mody untersucht.. zum Glück negativ.. Aber ich schieb nun trotzdem Panik auch im Hinblick auf meine Tochter..
    Bearbeitet von User am 19.06.2020 12:03:04. Grund: .
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    am 19.06.2020 12:00:54 | IP (Hash): 1651516718
    Hallo Laurana,

    ein niedriger C-Peptid-Wert deutet auf Typ1-Diabetes hin, bei dir also eindeutig auf LADA.

    Was das bedeutet, weißt du ja dann von den Betroffenen aus deiner Familie. Eine Überweisung zum Diabetologen wirst du ja jetzt auf jeden Fall bekommen, allein schon wegen des Verdachts auf LADA. Auch wenn Typ1-Diabetes nicht vererbbar ist, gibt es eine familiäre Häufung. Antikörper können bei LADA nicht immer nachgewiesen werden.

    Metformin hat für LADA keine Bedeutung. Besprich mit deiner Ärztin auch gleich, dass du das absetzen kannst.

    Den Diabetologen kannst du auch noch mal nach MODY fragen. Es gibt etliche verschieden Typen, nach denen jeweils einzeln untersucht werden muss und dabei jeder Gentest einiges kostet. Du wurdest bestimmt nur auf einige wenige MODY-Typen getestet.

    Alles Gute, Rainer

    ____
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    Bearbeitet von User am 19.06.2020 12:07:58. Grund: .
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    am 19.06.2020 12:03:42 | IP (Hash): 1600609149
    Weniger C-Peptid bedeutet weniger Insulin als normal. Warum schiebst Du Panik? Es gibt völlig ausreichend Insulin. Und Du kannst lernen, damit so gesund umzugehen, wie Du das willst. Was willst Du mehr?

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    Seit über 10 Jahren leben immer mehr Menschen völlig gesund mit ihrem Diabetes Typ 2, mit sehr viel weniger Medikamenten, als für ihre DDG-normale Behandlung, oder sogar völlig ohne.
    Sie testen immer mal wieder, welche Portionen von welchem Essen am besten in ihren gesunden Blutzucker-Rahmen (in der Spitze etwa ne Stunde danach max 140-160 mg/dl) passen und wann am Tag welche Bewegungsanteile und richten sich meistens danach. Geht am einfachsten schon mit Prädiabetes!
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    am 19.06.2020 15:31:02 | IP (Hash): 541754855
    Naja. Die Tabletten sind einfach, eine Morgens, eine Abends und man muß nichts anderes unternehmen. Die Erfahrungen mit dem Insulin sind familienseitig eher an mir vorbeigegangen, da ich wir ja eine große räumliche Trennung voneinander haben.. und scheinbar niemand gern drüber redet.
    Vielleicht stell ich mir das auch nur so kompliziert vor, aber ich hab schon gelesen mit KH-Berechnung und wie dann das Insulin zu berechnen ist usw.. Bei der KH-Berechnung seh ich schon nicht mehr durch.. Wie soll ich bei meiner Arbeit hingehen und Essen abwiegen? Hinzu kommt die lange Arbeitszeit + lange Anfahrtswege..
    Dann noch ambulante Einstellungsphase .. noch relativ neu bei dem Arbeitgeber (erst seit 1 Jahr).. wie reagiert der Arbeitgeber, wenn ich vermehrt Fehlzeiten habe.. usw. Mit den Blutabnahmen alle 3 Monate morgens gibts schon immer Disskussionen, warum ich die nicht auf Abends lege..

    Es sind einfach ein paar Sachen mehr, die mir gerade durch den Kopf gehen.. wie ich was managen kann :D

    Krankheit passt einfach nicht in unsere Leistungsorientierte Gesellschaft..

    Bearbeitet von User am 19.06.2020 15:32:42. Grund: .
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    am 19.06.2020 15:55:19 | IP (Hash): 1651516718
    Ganz ruhig bleiben.

    Wenn du nur mit Metformin noch solche Werte hast, dann ist bei dir trotz niedrigem C-Peptid noch eine ganze Menge Eigeninsulin vorhanden. Das erleichtert den Einsieg in eine Insulintherapie enorm, weil dadurch so mancher Fehler korrigiert wird. Vielleicht kommst du auch noch eine Weile nur mit Basalinsulin und ergänzend dazu mit moderater KH-Reduzierung aus.

    Vielleicht ist es auch gar kein LADA, aber der Verdacht daauf sichert dir erst mal die Behandlung beim Diabetologen,

    Alles Gute, Rainer

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    Bearbeitet von User am 19.06.2020 15:55:37. Grund: .
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    am 19.06.2020 22:23:53 | IP (Hash): 1669732400
    Hallo,

    der niedrige C-Peptid-Wert und auch die Spitzen nach dem Essen könnten schon für Lada sprechen.
    Man geht davon aus, dass die Veranlagung von Typ1/Lada vererbt wird, jedoch durch Umwelteinflüsse der Diabetes dann wirklich ausbricht.
    Hier stehen auch die Wahrscheinlichkeiten drin:
    https://www.diabetes-deutschland.de/typ1diabetes.html

    Sind Antikörper vorhanden, ist die Diagnose Typ1 bzw. Lada klar, aber keine Antikörper schließen einen Typ1 nicht hundertprozentig aus. Es gibt auch eindeutige Typ1er ohne Antikörper. Es kann z.B. auch sein, dass man eine Antikörper-Art hat, die einfach noch nicht entdeckt worden ist.

    Bei Lada wird i.d.R. schnell mit externen Insulin die Bauchspeicheldrüse entlastet. Da man diese aber nur entlasten will, muss nicht unbedingt mit BE rechnen. Je nachdem ob die Essenspritzen oder die Nüchternwerte zu hoch sind, wird entweder erstmal mit Basalinsulin das ganze unterstützt oder man kann auch eine feste Einheit Insulin zu den Mahlzeiten spritzen. Bspw. bei größeren Mahlzeiten 4 Einheiten und bei kleineren 3 Einheiten am Morgen, am Mittag dann bspw. 2 bzw. 1 Einheit und am Abend 3 bzw. 2 Einheiten. Mit groß/klein meine ich die ungefähre Kohlenhydratmenge, ob du jetzt einen Teller Nudeln isst oder nur 2 EL Reis.

    Das BE rechnen ist gar nicht so kompliziert wie man meint. So viele unterschiedliche Dinge isst man am Tag ja doch nicht. Gemüse, Fisch, Fleisch, Hartkäse, Wurst, Eier und Öl ist anrechnungsfrei. Mit Restfunktion, die du ja hast, braucht man auch nicht super genau sein. Wichtig wären dann Dinge wie Reis, Nudeln, Kartoffeln, größere Mengen Obst, Brot... Und das ist ja dann echt nicht so viel.
    Hierfür kann man dann unterwegs auch einige Schätzregeln einhalten. Bspw. 2 EL gekochter Reis = 1 KE bzw. 10gr KH.

    Schau wirklich, dass du zu einem Diabetologen kommst.
    LG
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