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    Mitglied seit: 29.06.2014
    am 03.07.2020 03:08:37 | IP (Hash): 1660103582
    Frage.
    Wie ist der neuste Stand.Ab wann sollte mit der Einnahme von Metformin begonnen werden?Ab hba1c Wert 5.7 oder ab 6.5? Um die Bauchspeicheldrüse zu schonen sagen manche,,,so früh wie möglich also mit 5.7,,,wieder andere sagen es langt vollkommen erst mit 6.5 damit an zu fangen.

    Sonne muss dabei sein!
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    am 04.07.2020 14:26:07 | IP (Hash): 1007529243
    Hallo Werner,

    ich würde diese Entscheidung nicht vom HbA1c abhängig machen, sondern von den Nüchternwerten.

    Bei Diabetes gibt die Leber falsch Glukose auch noch dann aus, wenn der BZ normal oder zu hoch ist. Das macht sich besonders beim NBZ bemerkbar. Metformin reduziert die Ausgabe von Glukose aus der Leber und reduziert damit auch die falsch hohe Glukoseausgabe. Die positive Wirkung zeigt sich dann sowohl bei den Nüchternwerten, als auch bei den Werten nach den Mahlzeiten.

    Wenn dein Nüchternwerte meistens zu hoch sind und du Metformin gut verträgst, dann würde ich dir auf jeden Fall dazu raten.

    Alles Gute, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 04.07.2020 14:26:17. Grund: .
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    am 09.07.2020 04:10:49 | IP (Hash): 1453152972
    Mein Nüchternwert ist immer so bei 96 bis 110 herum .Hab aber auch schon 120 gemessen,war vielleicht eine schlechte Nacht. Langzeit Wert 5.6, mach mir langsam Sorgen....Ich muss noch sagen,ich kämpfe jetzt schon 6,5 Jahre dagegen an mit wenig KH und viel Sport. Bemerkt hat man meine Diabetes mit 6.9... Die Marke 5.7 rückt doch schon langsam näher ,mmmpf. OK, werde doch mal zum Diabetologe gehen was der meint .

    Sonne muss dabei sein!
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    am 09.07.2020 13:59:35 | IP (Hash): 410055323
    werner50 schrieb:
    OK, werde doch mal zum Diabetologe gehen was der meint !

    Hallo Werner,

    die Gefahr, dass du bei einem Diabetologen mit deinen guten Werten auf gar kein Verständnis stößt, ist sehr groß. Überlege dir genau, ob du dir das antun willst. Dass du deine guten Werte nur durch eigene Anstrengungen bei Ernährung und Bewegung erreichst, wird von vielen Ärzten gar nicht betrachtet. Für die zählen nur die Werte, die du noch erreichen kannst.

    Ich persönlich würde bei deinen Werten, wenn dein Messgerät einigermaßen zuverlässig ist, keine Notwendigkeit von Metformin sehen. Mit deine Nüchternwerten um die 100mg/dl würde dir Metformin wahrscheinlich auch nicht viel helfen. Wenn du es trotzdem gerne nehmen willst, frag doch einfach deinen Hausarzt danach. Die Chance, dass der es dir verschreibt ist größer als beim Diabetologen. Vielleicht bekommst du es dann nur mit Selbstzahlerrezept. Das wäre aber kein großes Problem, weil die Dinger nicht viel mehr als die Zuzahlung kosten. Wenn du Metformin gut verträgst, dann wird es auch nicht groß schaden. Denke unbedingt an langsames Einschleichen.

    Bei den Nüchternwerten kommt es übrigens nur darauf an, wo sie sich gewöhnlich aufhalten. Einzelne höhere Werte kannst du gleich wieder vergessen, die spielen überhaupt keine Rolle.

    Weiter viel Erfolg, Rainer

    ____
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    Bearbeitet von User am 09.07.2020 14:03:24. Grund: .
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    am 14.07.2020 11:41:36 | IP (Hash): 677707038
    Hi, ich finde es super, dass du durch Sport und die Ernährung so gute Werte hast. Wenn es dir möglich ist, halte doch diesen Stand aufrecht. Mit jedem Medikament, was du zu dir nimmst, erhöhst du gleichzeitig das Risiko für andere Medikamente. Und so wie mein Vorredner schon sagt, Der Diabetologe wird dich wahrscheinlich nur anlächeln mit einem NBZ von 100. Du scheinst demnach ja noch eher im Diabetes Vorstadium zu sien, oder ? Da kann man mit Sport und der Ernährung meist noch gut was reißen. :-)

    Liebe Grüße