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Fleisch verursacht Diabetes

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    am 05.07.2020 19:58:42 | IP (Hash): 912338227
    Hier mal was neues mit Neil Barnard. Wie pflanzenbasierte Ernährung vor Diabetes schützt.

    https://www.youtube.com/watch?v=X1QDkpUPiI8
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    am 05.07.2020 21:21:54 | IP (Hash): 1881529606
    Das ist wohl mehr "Religion" als belastbare Wissenschaft.

    Wenn dir diese Ernährung gefällt und sie zu dir passt, dann ist die für dich sicher in Ordnung. Du darfst uns nur nicht weismachen wollen, dass das die einzige Möglichkeit wäre, sich gesund zu ernähren.

    Zum Glück gibt es etliche Ernährungsformen, die gesund sind und einer Diabetesentwicklung entgegen wirken können - da kann bestimmt jeder etwas passendes für sich finden.
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    am 05.07.2020 23:07:43 | IP (Hash): 1619604102
    Hab ja auf Deine Anregung hin das Umdrehbuch für den Diabetes gelesen und einige Monate Barnard/HCLF gelebt. Und wo das so schön in mein Libre-Jahr gepasst hat, konnte ich in den postprandialen Anstiegen ja den unerwartet deutlich abbrechenden Knick sehen, den ich mit so um ner halben Stunde intensiverer Bewegung nach jeder Mahlzeit bewirken konnte. Fand ich beeindruckend, und finde ich immer noch. Denn diesen praktisch waagerechten Abbruch des Anstiegs hab ich tatsächlich nur mit dieser Ernährungsform so gesehen. Allerdings hab ich mit LOGI und LCHF auch nie solche steilen Anstiege provoziert, die ohne Bewegung alle deutlich über 200 klettern wollten und die ich so direkt hätte abbrechen wollen, sondern nur deutlich flachere Hügel.
    Keiner meiner Blutwerte wurde übrigens mit der Barnard Diät positiv beeinflusst, auch nicht das Cholesterin. Und die Triglyzeride waren sogar gegenüber vorher LCHF praktisch verdoppelt.
    Und wo ich das Libre auch in seiner verbesserten Form nicht vertrage, bin ich wieder zurück bei meinen flachen postprandialen LC-Hügeln, für deren zuverlässiges Einhalten im Rahmen von 100% TIR und HBA1c um 5 mir im Schnitt an 4 von 7 Tagen 1 Fingerpieks reicht.

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. Für bis wann gesund und ab wann Prä- oder Diabetes gibt es keine organisch "harten" Fakten.
    ALLE Grenzwerte befinden sich in dem Bereich, der für eine ordentliche Diabetes-Behandlung nach DDG als gut bis sehr gut und symptomfrei gilt.


    Bearbeitet von User am 05.07.2020 23:09:42. Grund: Ergänzung
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    am 05.07.2020 23:25:27 | IP (Hash): 912338227
    Die Studien dazu werden genannt. Und sie sind über die entsprechenden Suchmaschinen auch sehr leicht zu finden. Es ist ein bisschen übermütig von dir, wenn du die erdrückende Studienlage in den unzähligen wissenschaftlichen peer reviewed Journalen als Religion abtust. Das ist erstens eine Verhöhnung der verantwortlichen Wissenschaftler und gleichzeitig eine Verhöhnung der wissenschaftlichen Gemeinde, die diese Studien überprüft hat. Das legt den Verdacht nahe, dass du lieber glaubst.

    Ich selbst lebe nicht mal ansatzweise vegan. Aber ich käme nun wirklich nicht auf die Idee, die aber-tausenden von Studien zu verballhornen, die den Konsum von verarbeitetem Fleisch mit einer Reihe von Krankheiten, darunter Diabetes, assoziieren. Ehrlich gesagt, ich sage es deutlich, ist es angesichts der sehr hohen Evidenz einfach nur noch dumm, heutzutage Fleisch zu essen. Und dann kommen da noch die nicht repräsentativen Beobachtungen aus dem "echten Leben" dazu. Ich habe wirklich noch nie, weder im Fernsehen, noch im Radio, noch auf der Straße einen fetten oder ungesund aussehenden Veganer gesehen/gehört. Ungesund aussehende Fleischesser gibt es dagegen wie Sand am Meer. Je mehr Fleisch jemand ist, desto ungesünder sieht er aus. Das ist wie ein Gesetz. Mich dünkt, an dieser ganzen veganen Sache ist verdammt viel dran.

    Interessanterweise ist es ja in der Natur genauso. Pflanzen- und/oder Planktonfresser werden am ältesten. Ich denke aber auch, dass man Ernährung schlecht pauschalisieren kann. Für einen manifestierten Diabetiker ist eine pflanzenbasierte Ernährung mit vielen Kohlenhydraten möglicherweise nicht das richtige.
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    am 06.07.2020 11:35:08 | IP (Hash): 1270613549
    Ne ganz simple Widerlegung der uneingeschränkt gesunden pflanzlichen Ernährung ist die Gänsestopfleber. Gibt es mit der nichtalkoholischen Fettleber (NAFL) auch ohne Zwang und weit verbreitet als gewissermaßen Menschenstopfleber.

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. Für bis wann gesund und ab wann Prä- oder Diabetes gibt es keine organisch "harten" Fakten.
    ALLE Grenzwerte befinden sich in dem Bereich, der für eine ordentliche Diabetes-Behandlung nach DDG als gut bis sehr gut und symptomfrei gilt.

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    am 07.07.2020 06:43:39 | IP (Hash): 1451819123
    ich jedenfalls bin trotz oder mit meiner vegetarischen (nicht komplett oder willentlich, aber doch über weite strecken veganen) ernährung diabetiker geworden.

    daher finde ich die these naheliegend, dass vegetarier eher deswegen gesünder sind/ länger leben, weil sie insgesamt mehr auf eine gesunde lebensweise achten bzw. einer höheren bildungsschicht angehören und damit mehr geld für gute ernährung zur verfügung haben oder auch weniger riskanten lebensbedingungen ausgesetzt sund.

    ich für meinen teil hatte kaum genug geld für gutes essen und falsche vorstellungen davon, was der mensch zum leben braucht.

    nichtsdestotrotz ist zu viel fleisch, vor allem verarbeitetes ein gesundheitsrisiko.
    und der verzehr eher in einem milieu angesiedelt, wo auch ansonsten wenig wert auf gesunde lebensführung gelegt wird.

    soweit zum soziologischen aspekt.
    Bearbeitet von User am 07.07.2020 20:23:59. Grund: .