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Wie kann man helfen?

  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 3
    Mitglied seit: 26.07.2020
    am 27.07.2020 10:32:31 | IP (Hash): 1508652475
    Hallo,

    habe eine Frage, die meinen Schwager betrifft. Er ist 57 Jahre alt und bei ihm wurde dieses Jahr Diabetes festgestellt. Nun ist er eine Person, die alleine den Umstand "Diabetes" nicht managen kann und vergisst Insulin zu spritzen, die Ernährung richtig einzustellen und auch den Alkohol nicht unterbindet. Kurzum: in meinen Augen ist es für ihn eine zu große Belastung, die große Folgen mit sich ziehen kann.

    Gibt es nicht Zentren oder andere Einrichtungen, wo solche Personen (er ist Single und komplett auf sich alleine gestellt) einen Anlaufpunkt finden können?

    Würde mich über Nachrichten freuen, da ich ihm gerne helfen und viele unangenehme Dinge ersparen möchte.

    Beantragt hat er aufgrund der Diabetes absolut gar nichts und bezieht seit mehreren Jahren Hartz IV und ist beruflich nicht richtig vermittelbar.

    Danke für eure Hilfe.

    Daniel
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 457
    Mitglied seit: 11.02.2019
    am 27.07.2020 20:44:24 | IP (Hash): 2076481817
    Ich hatte dir ja schonmal auf deinen anderen Beitrag geantwortet.
    Jetzt stellt sich für mich die Frage, gefällt dir meine Antwort nicht, so dass du sofort nochmal einen neuen Thread aufmachst??

    Was mir noch eingefallen ist, vllt gibt es im Umfeld deines Schwagers eine Selbsthilfegruppe, wo er mal hingehen kann oder wo ihr euch auch mal Rat holen könnt. Vllt kann ein Ausenstehender, der ebenfalls betroffen ist, ihm besser zeigen, wie er mit der Erkrankung umgehen kann.

    Zudem könnte man auch an eine stationäre KH-Behandlung mit Schulung denken. Aber auch hier, dass gleiche wie bei Reha und so weiter, wenn er nicht will und voll urteilsfähig ist, dann kann ihn leider niemand zwingen, sich an die Behandlung zu halten. Da es seine Gesundheit ist und er damit machen kann, was er will.
    Man kann ja leider auch eine COPDler bspw. das tägliche Rauchen nicht verbieten...

    Vllt hilft es auch mit Abschreckung zu arbeiten. Alle Folgeschäden aufzeigen, Bilder davon zeigen, etc.
  • Rang: Mitglied
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    Mitglied seit: 11.10.2020
    am 11.10.2020 09:22:04 | IP (Hash): 688302067
    Hallo,

    ich würde auch empfehlen eine Unterstützung mit gleicher Erfahrung zu suchen.
    Hast du ihm schon Mal dieses oder auch andere Foren gezeigt um schon ersten Kontakt aufbauen zu können?
    Ansonsten würd eich auch Selbsthilfegruppen empfehlen wo er teilweise erst Mal ein Schutzbefohlener wird und damit eine Art Betreuer hat der ihm hilft und auch mal "in den Arsch tritt" wenns nötig ist.

    Ist er nicht Einsichtig kann man nur immer wieder an seine Vernunft appellieren mit Abschreckung, Erfahrungsberichten, Beispielen und so weiter.

    Das wären meine Ansätze für ein Problem dieser Art

    Diabetes ist die Tücke des Konfekts.

    Unbekannt
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    Mitglied seit: 17.10.2020
    am 18.10.2020 20:36:35 | IP (Hash): 2013775032
    Kann den anderen hier Recht geben.
    Finde die Idee mit der Selbsthilfegruppe gut, da dort anderen sind denen es gleich geht und er sich dort austauschen kann. Die haben auch bestimmt Tipps oder helfen ihm bei dem Ganzen.
    Die Frage ist nur ob er da auch hingehen möchte. Vielleicht kannst du ihn dabei ja unterstützen und es bringt ihm wirklich etwas.

    Ich weiß wohl, daß man dem das Mögliche nicht dankt, von dem man das Unmögliche gefordert hat.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 5019
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 18.10.2020 22:39:16 | IP (Hash): 997677724
    zuckerproblem09 schrieb:
    Kann den anderen hier Recht geben.
    Finde die Idee mit der Selbsthilfegruppe gut, da dort anderen sind denen es gleich geht und er sich dort austauschen kann. Die haben auch bestimmt Tipps oder helfen ihm bei dem Ganzen.
    Die Frage ist nur ob er da auch hingehen möchte. Vielleicht kannst du ihn dabei ja unterstützen und es bringt ihm wirklich etwas.


    Hätte ich noch vor 20 Jahren sofort unterschrieben. Aber wo gibt es noch funktionierende(!) Diabetes-SHGs? Wenn im Schnitt pro Bundesland 2, wäre das schon viel. Also de facto ein völlig leerer Rat :(

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    Mitglied seit: 15.10.2020
    am 20.10.2020 12:52:42 | IP (Hash): 1558225118
    Vielleicht gibt es ja eine Selbsthilfegruppe in der Nähe?