Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.

Prädiabetes oder unnötige Aufgeregtheit?

  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 4
    Mitglied seit: 29.07.2020
    am 29.07.2020 23:42:15 | IP (Hash): 2007888549
    Hi,
    mein Doc meint, ein Hba1c Wert von 5,7 sei kein Problem und die Grenzwerte ohnehin unsinnig niedrig. Nachdem ich mich um Netz selbst umgesehen habe, sehe ich das etwas anders. Wenn das so weitergeht, werde ich voraussichtlich innerhalb der nächsten 10 Jahre insulinpflichtiger Typ 2 Diabetiker sein, oder sehe ich das zu schwarz?

    Das von Prof. Taylor entwickelte Programm scheint zu funktionieren. Was haltet Ihr davon? Gibt es effektivere Maßnahmen?
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 6
    Mitglied seit: 29.07.2020
    am 30.07.2020 08:42:20 | IP (Hash): 1487376100
    na ja schwarz wäre in deinem fall übertrieben
    eher hellgrau :-)

    du hast noch die möglichkeit, relativ einfach ,diabetis vom hals zu halten.
    ein wenig auf kohlehydrate achten,müßte bei dir ja schon reichen.

    unsinnig sind die werte nicht nur über die nächsten jahre in unserer wohlstandsgesellschaft
    überhaupt nicht mehr machbar.

    bin eh der meinung, das in absehbarerzeit jeder zweite den "alterszucker"
    spätestens mit 40 hat.

    ergo, erstmal nicht aufregen( is nicht gut für`n zucker lol)
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 374
    Mitglied seit: 11.02.2019
    am 30.07.2020 16:05:31 | IP (Hash): 2076481817
    Hallo,

    mit einem HbA1C von 5,7 bist du schon grenzwertig.
    Noch kein Diabetes, aber wahrscheinlich auch nicht mehr komplett stoffwechselgesund.

    Ich würde an deiner Stelle, das machen, was jeder eigentlich tun sollte. Eine gesunde Ernährung mit weniger Kohlenhydrate, insb. Weißmehl, eher Vollkornprodukte bevorzugen. Viel mehr Gemüse, ruhig 50% der Mahlzeit aus Gemüse, dazu weniger KH und zu jeder Mahlzeit auch Eiweiß. Weniger Fertigprodukte. Und natürlich mehr Bewegung, mal zu Fuß einen Spaziergang machen, für kurze Strecken auch mal das Fahrrad, Treppe statt Aufzug. Es muss kein Leistungssport sein ;)
    Und wenn Übergewichtig, solltest du schauen, dass du etwas Gewicht abnimmst.

    Diese Maßnahmen können auf keinen Fall schaden und solltest du wirklich einen Diabetes entwickeln, dann helfen dir diese Maßnahmen auch den BZ länger in einem gesunden Bereich zu halten.
    Selbst mit der Diagnose Typ2 werden zuerst diese allgemeinen Maßnahmen empfohlen, bevor irgendwann dann mal ggf. Tabletten oder Insulin notwendig werden. Je früher du anfängst, desto größer ist der Erfolg. Und schaden, kann es wie gesagt nicht.

    Wobei du dich in meinen Augen nicht zu sehr reinstressen sollst. Man kann einfach nicht in die Zukunft schauen. Ich (normal bis z.T. auch untergewichtig, damals 20 Jahre alt) hatte vor 4 Jahren während Eisenmangel und mit starken Entzündungen einen HbA1C von 5,9. Sehr wahrscheinlich aufgrund des Eisenmangels und den Entzündungen falsch hoch. Ich habe mir damals aber auch so meine Gedanken gemacht wegen Diabetes. Aber ja. Dann kam eine Bauchspeicheldrüsenentzündung als Nebenwirkung von einem Medikament. Auch dann war noch alles gut. Zwei Jahre später hatte ich dann als Folge der BSD-Entzündung einen pankreopriven Diabetes. Ein Jahr ging es noch gut, dann wurde er insulinpflichtig. Was ich dir damit sagen will, manchmal passieren einfach unvorhersehbare Dinge und es macht keinen Sinn sich zu viele Gedanken zu machen. Einfach etwas gesünder leben, kann nicht schaden, würde sich auf eine mögliche Diabetes Entwicklung auch positiv auswirken. Aber nicht jeden Tag vor lauter Angst vor einem Diabetes Radikalkuren machen, verrückt werden, etc. Das bringt nichts.

    LG July

     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 4825
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 30.07.2020 20:01:42 | IP (Hash): 1867822091
    Prädi schrieb:
    Das von Prof. Taylor entwickelte Programm scheint zu funktionieren. Was haltet Ihr davon? Gibt es effektivere Maßnahmen?


    Das Zurückdrehen von Prädiabetes und Typ 2 nach Prof Taylor funktioniert bei all denen von uns super, bei denen mit der Verringerung vom Fett in Leber und Pankreas wieder normal gesunde Glukose- und Insulin-Ausgabe erfolgt.
    Wenn dieser Stand nach 6 bis 8 Wochen erreicht ist, ist das keine allerdings Heilung, nach der wieder alles vollautomatisch völlig gesund geht. Sondern dann darf man halt immer nur so viele KHs auf einmal einverleiben, dass die Spitze danach jeweils meistens im völlig gesunden Rahmen bleibt.
    Mit etwas systematischer Eingewöhnung reicht dann für’s gesunde Spurhalten die ab- und anne Stichprobe, halt eben so häufig, wie man das ganz persönlich braucht. Daumendrück!

    ----------------------------------------------
    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. Für bis wann gesund und ab wann Prä- oder Diabetes gibt es keine organisch "harten" Fakten.
    ALLE Grenzwerte befinden sich in dem Bereich, der für eine ordentliche Diabetes-Behandlung nach DDG als gut bis sehr gut und symptomfrei gilt.

     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 4
    Mitglied seit: 29.07.2020
    am 01.08.2020 08:43:51 | IP (Hash): 821740295
    Zunächst vielen Dank für die Antworten und den Zuspruch!

    Mittlerweile bin ich zum dem Ergebnis gekommen, dass ich meine Lebensweise drastisch ändern muss. Bisher: arbeiten, essen, schlafen - und davon jeweils deutlich zu viel! Das Problem, das ich dabei sehe, ist dass es mir schon länger klar ist, dass ich nicht gesund lebe und es mir bisher nicht gelungen ist, etwas zu ändern.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 3245
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 01.08.2020 10:32:55 | IP (Hash): 792853348
    Einen besseren Warnschuss, als ein Wert an der Grenze zum Diabetes (knapp drunter oder schon knapp drüber) kann es eigentlich nicht geben.

    Jedes weitere Abwarten macht es schwerer, die Diabetesentwicklung zurück zu drehen. Im jetzigem Stadium gelingt dir das wahrscheinlich mit relativ einfachen Maßnahmen - da brauchst du noch nicht nach Taylors stark hypokalorischer Ernährung zu greifen.

    Viel Erfolg, Rainer
    Bearbeitet von User am 03.08.2020 18:52:01. Grund: .
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 4
    Mitglied seit: 29.07.2020
    am 03.08.2020 09:37:39 | IP (Hash): 1628309446
    So, es ist soweit. Heute beginnt das Projekt "Abschmelzen" nach Taylor.

    Anfangswerte sehen so aus:
    Gewicht: 97,1
    NBZ: 105

    Damit ich auch bei der Stange bleibe, werde ich hier regelmäßig die aktuellen Werte posten.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 4825
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 03.08.2020 21:23:51 | IP (Hash): 1865568734
    Daumendrück :)

    ----------------------------------------------
    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. Für bis wann gesund und ab wann Prä- oder Diabetes gibt es keine organisch "harten" Fakten.
    ALLE Grenzwerte befinden sich in dem Bereich, der für eine ordentliche Diabetes-Behandlung nach DDG als gut bis sehr gut und symptomfrei gilt.

  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 4
    Mitglied seit: 29.07.2020
    am 05.08.2020 22:09:45 | IP (Hash): 1201326030
    Heutige Werte:

    Gewicht: 96,3
    NBZ; 107