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eigenes Brot vs. industrieller LC Brötchen

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    am 26.10.2020 13:01:34 | IP (Hash): 1360641938
    Hallo,

    eigentlich sollte ein selbst gebackenes Roggenvollkornbrot doch gesünder sein als industriell
    hergestellte LC Brötchen.

    Beim eigenen Roggenbrot habe ich aber höhere BZ Ausschläge als bei den LC Brötchen.

    Was ist nun besser?

    a) "gesund" eigenes Brot essen und höhere BZ Werte in Kauf nehmen
    b) "ungesunde" Industrieware essen und dafür geringere BZ Werte haben

    ???

    Was meint ihr?

    LG, r2d2
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    am 26.10.2020 14:31:44 | IP (Hash): 1619604229
    Wenn Du so fragst, kommt selten vor, dass ich überhaupt Brot esse ;)

    Aber mal zur Sache: In Deinem Roggenvollkorn sind natürlich deutlich mehr KHs als in der selben Gewichtsmenge LowCarb Brötchen.

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
    Bearbeitet von User am 26.10.2020 14:34:25. Grund: Ergänzung
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    am 26.10.2020 14:55:23 | IP (Hash): 1360641938
    Das ist richtig. Mir stellt sich aber die Frage was "gesünder" ist?
    Industrielles Brot und niedriger BZ oder eigenes "gesundes" Brot und hoher BZ?

    Im industriellen Brot sind ja viele "ungesunde" Zutaten enthalten, mein Brot besteht nur
    aus sebst geschroteten Körner, eigenem Sauerteig, Wasser und Salz.

    Man liest doch überall, das gerade die "guten" Kohlehydrate gut sind für DB?

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    am 26.10.2020 15:28:31 | IP (Hash): 1619604229
    r2d2 schrieb:
    Man liest doch überall, das gerade die "guten" Kohlehydrate gut sind für DB?


    Wahrscheinlich gibt es inzwischen nix, was man nicht lesen kann. - Vor so um die 25 Jahren hat mir ein alter Diabetologe sehr eindringlich zu erklären versucht, dass ein T2 wie ich mit gesunden KHs keinen ungesunden BZ haben kann, auch wenn er 300 und mehr mg/dl misst.
    Was hohen Blutzucker macht, macht in aller Regel auch viele Triglyzeride, die Typ 2 fehlgesteuert in der Leber eingelagert werden (Nichtalkoholische Fettleber) und die gesunde Zuckerausgabe zunehmend stören. So ähnlich wie die Gänsestopfleber, die ja nicht mit Fett, sondern mit KHs gemästet wird. Menschenstopfleber heißt deswegen auch ein interessantes Buch.

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    am 27.10.2020 07:32:08 | IP (Hash): 205442008
    Und was soll man essen?

    LC Industriell soll man nicht weil "ungesund" und eigenes Brot "darf" man nicht weil der BZ steigt.

    ratlos ich bin
    Bearbeitet von User am 27.10.2020 07:32:28. Grund: .
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    am 27.10.2020 10:11:08 | IP (Hash): 1860275743
    Was soll ich Dir darauf schreiben? Bin 73 und hab in der Zeit wahrscheinlich keine 10 selbstgebackenen Brote und Brötchen gegessen. Kann natürlich nicht ausschließen, dass ich daher meinen T2 hab. Und wo ich den schon hab, könnte ich ja dann auch weiter munter industriell gefertigtes Brot und Brötchen essen. Mach ich aber schon seit an die 20 Jahren immer weniger und seit an die 7 nur noch ausnahmsweise, weil mir damit der BZ-Verlauf deutlich schwerer fällt, den ich haben will, und weil ich ohne ganz gut zurecht komme. - Klar kann "man" so nicht leben, aber ich bin ja Jürgen. Und Du bist r2d2 und musst halt ausprobieren und essen, was für Dich am besten passt und auch nicht unbedingt für "man" ;)

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    am 27.10.2020 18:50:46 | IP (Hash): 815176914
    r2d2 schrieb:
    Und was soll man essen?

    LC Industriell soll man nicht weil "ungesund" und eigenes Brot "darf" man nicht weil der BZ steigt.

    ratlos ich bin



    Hallo,
    erstmal: Ich finde ja, dass Eiweißbrot absolut eklig ist und bevorzuge eindeutig ein frisches Vollkornbrot vom Bäcker oder aus dem eigenen Ofen. Aber ich bin ja auch Typ1 und gebe dann halt die passende Menge insulin ab....

    Zu deiner Frage: Schon mal darüber nachgedacht, selber ein LowCarb-/Eiweißbrot zu backe....?
    Bearbeitet von User am 27.10.2020 20:12:59. Grund: .
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    am 28.10.2020 10:01:55 | IP (Hash): 1360641939
    Wie du schon selber schreibst schmecken Eiweißbrote nicht besonders.
    Was ich mir hin und wider backe ist das "whole & pure" Brot das zu 90% aus Körnern/Nüssen besteht.

    Aber es geht doch nichts über ein selbstgemachtes Roggenvollkornbrot... *hmmmm*
  • specki

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    am 29.10.2020 11:35:39 | IP (Hash): 1487376100
    Brot du weglassen mußt :-)

    dann hast du erst garnicht die problematik :-)
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    am 29.10.2020 14:15:30 | IP (Hash): 205442007
    Und die Leberwurst schmirr ich mir auf die Finger und Leck sie ab - oder wie?
  • specki

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    am 30.10.2020 09:33:38 | IP (Hash): 1487376100
    wenn es unbedingt leber sein muß lol

    dann back dir leber und ess salat dazu
    (voll clever gelle)


    in dem zusammenhang kommt es doch nur darauf an
    ob du deinen diabtis behalten und zwangsläufig mehr medikamente nehmen willst
    oder nicht?

    wie hier schon öfters erwähnt
    mann/frau kann essen was er/sie will und danach halt mehr insulin spritzen bzw langfristig immer mehr tabletten nehmen.

    mann/frau muß halt nur entscheiden, ob mann/frau das will.

    die wenigsten diabetiker haben NUR diabetis(behaupt ich jetzt mal so)
    blutdruck, fettleber etc etc(alles duch die ernährung verursacht)

    von daher stellt sich ja die frage "wie wichtig ist essen"?

    esse um zu leben
    und nicht
    lebe um zu essen ( das hat bestimmt der olle konfuzius gesagt :-)