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Viele Fragen, da Neuling

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    Mitglied seit: 20.12.2020
    am 20.12.2020 21:53:30 | IP (Hash): 1333258619
    Hallo liebe Leute
    Seit diesem Samstag habe ich die Diagnose Diabetes Typ 2.
    Ich muss also mein bisheriges Leben in Bezug des Essens komplett umstellen.
    Da ich von morgens bis Abends am Arbeiten bin und draussen, komme ich selten zum Einkaufen, kann also selten was selber gemachtes mitnehmen sondern bediene mich dem, was ich an meinem Arbeitsplatz finde. Das sind belegte Brote, Kebap, Burger Kind und dergleichen.

    Das sollte ich natürlich jetzt ändern. Da ich noch keine Beratung bezüglich was und wie Essen habe, der Termin steht noch aus, bin ich mich trotzdem schon am erkunden und habe mega Mühe heraus zu finden was jetzt gut ist und was nicht.

    Auf der einen Seite steht keine Teigwaren und dann lese ich wieder man solle Teigwaren essen. Kein Brot und wenn Brot, dann Roggen und irgendwo habe ich gelesen das Roggen den Wert nach oben treibt.
    Ich bin also aktuell etwas auf dem Schlauch und vermutlich sind die Antworten so einfach, nur finde ich die Lösungen nicht.

    Was ich herausgefunden habe ist, das Datteln unbedenklich sind. Früchte gewisse etwas gemieden werden sollen, aber was ist mit Clementinen?
    Quark soll gut sein, aber wenn ich mir den Quark in meinem Kühlschrank anschaue, dann sehe ich einen sehr hohen Kohlenhydratanteil, davon fast alles Zucker, weil im Quark Zucker drin ist.

    Dann wurde mir eine Seite bezüglich Zucker empfohlen. Dort habe ich soviel herausgelesen wie: Zucker ist Zucker, nur nennen sie sich andere. Als auch wenn ich Xylit, Sacchralose oder was auch immer nehmen würde, auch das Zucker seien und im Körper zum Teil entsprechend Zucker verarbeitet werden. Aber google meinte heute Nachmittag das man als Diabetiker Honig bedenkenlos Essen könne. Aber das ist doch auch "Zucker"

    Ihr seht, ich stehe etwas auf dem Schlauch. Was ist nun gesund, was nicht? Oder liegt es einfach nur an der Menge? Aber darf ich dann an einem Tag 1 Clementine oder gar 5 Essen?

    Wer kann mir in meinem Dilemma helfen und ein paar Anfangsfragen beantworten?
    Wie gesagt, ich bekomme noch einen Termin für eine Ernährungsberatung, aber da die Festtage vor der Türe stehen, gehe ich davon aus erst nachher
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    am 20.12.2020 22:56:38 | IP (Hash): 1854525661
    Is zwar gemein, aber jetzt gehörst Du also dazu: Willkommen im Club!

    So wie Du haben wir alle mal auf unseren Schläuchen gestanden. Und dafür gibt es auch keine einfache allgemeine Hilfe: Wenn Du 10 Menschen mit Typ 2 1 Woche lang dasselbe zu essen gibst, können alle 10 jeweils um ne Stunde nach dem Essen völlig verschiedene Blutzucker-Werte messen.
    Wirklich rausfinden, was für Deinen möglichst gesunden Blutzucker passt, kannst Du deswegen nur selbst nach diesem Rezept https://a7582688-a1e5-4056-88a2-dfd422642832.filesusr.com/ugd/32a606_db20057cf9b5496ea94c7d7d2d6f0cde.pdf

    Als mich die Diagnose vor 30 Jahren erwischt hat, hab ich auch so angefangen. Ich war damals im Außendienst unterwegs, und wo zum Beispiel ne Bratwurst mit Brötchen meinen Blutzucker dann immer weit über 200 mg/dl getrieben hat, hab ich eben stattdessen 2 Würste ohne Brötchen gegessen, mit sehr viel niedrigerem Blutzucker. Daumendrück!

    ----------------------------------------------
    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 20.12.2020 23:00:57 | IP (Hash): 1024013249
    Hallo,

    grundsätzlich erhöhen alle Kohlenhydrate den Blutzucker. Nur unterschiedlich stark. Das hat einerseits mit der Zusammensetzung der jeweiligen Nahrung zu tun, zum anderen ist es auch von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Daher muss man das auch austesten, wie viel und wann welches Lebensmittel für den Blutzucker gut funktioniert. Daher ist es sinnvoll selbst am Anfang den Blutzucker zu testen, wie gut man welche Produkte blutzuckertechnisch verträgt.

    Schlecht geeignet sind alle schnellen Kohlenhydrate wie helle Brötchen, Brot, normaler Reis, Kuchen, gezuckerte Getränke wie Cola, Gummibärchen, Traubenzucker, Honig, Marmelade... die lassen den Blutzucker schnell ansteigen.

    Enthält ein Produkt viele Ballaststoffe, lässt es den Blutzucker langsamer ansteigen, z.B. bei Vollkornprodukten (Aufpassen: nicht jedes dunkle Brot muss Vollkorn sein!) oder aber auch Hülsenfrüchte wie Linsen, Bohnen,...

    Auch Gemüse kann man meist ohne Probleme essen, manche haben mit einzelnen Sorten Probleme, bspw. mit gekochten Karotten, Kürbis oder Tomaten. Das muss man dann austesten (Blutzucker messen). Oder natürlich wenn man kiloweise ist, dann hat das auch Auswirkung auf den Blutzucker.

    Was den Blutzucker nur minimal erhöhen kann, sind Eiweiße und Fette. Also bspw. Fisch, Eier, Olivenöl, Fleisch, Hartkäse sind gut. Auch ungesüßter Quark enthält nur sehr wenig Milchzucker. Pro 100gr gerade mal 2-3gr Kohlenhydrate (ggü. Nudeln haben ca. 75gr KH pro 100gr). Joghurt besitzt ein wenig mehr, aber auch noch sehr wenig. Voraussetzung es ist wirklich Naturjoghurt ohne zugesetzten Zucker.

    Bei Obst gibt es welches, was den Blutzucker weniger stark ansteigen lässt (insb. alle Beeren) und Obst, was den Blutzucker stärker ansteigen lässt (z.B. Bananen, Weintrauben). Aber auch da muss man ausprobieren, bei mir steigt bei Heidelbeeren der Blutzucker deutlich stärker an als bei Birnen oder Melone.
    Generell wird Obst besser "verpackt" z.B. als Nachtisch mit Quark/Joghurt etc. vertragen als pur als Zwischenmahlzeit.

    Nach längerer Bewegung oder Bewegung unmittelbar nach dem Essen, steigt der Blutzucker häufig weniger stark an.

    Allen in allen muss man sagen, es gibt keine festen Verbote. Manche Dinge sollte man halt seltener und in geringerer Menge essen. Das musst du halt selbst austesten.
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    am 21.12.2020 10:05:12 | IP (Hash): 1333258619
    Danke für die lieben Worte. Naja, das es so kommen musste war schon in meiner Kindheit klar. Meine Eltern hatten ein Restaurant mit Kiosk und immer wenn ich da durchlief gab es ein Snickers, Mars oder Raider (wie es damals noch hies) und das blieb mein Leben lang.

    Aber das....
    hjt_Jürgen schrieb:
    und wo zum Beispiel ne Bratwurst mit Brötchen meinen Blutzucker dann immer weit über 200 mg/dl getrieben hat, hab ich eben stattdessen 2 Würste ohne Brötchen gegessen


    .... könnte ich begrüssen. Nehme lieber die Würstchen als das Brot und wenn ich dann auch noch gleich zwei darf :-)

    Danke auch dir für deine lange Antwort aber:
    July95 schrieb:
    Honig, xxx... die lassen den Blutzucker schnell ansteigen.


    Genau das habe ich gestern mit google gefunden soll absolut kein Problem sein und du sagst jetzt lieber nicht.
    Das mit dem Joghurt, Nature finde ich einfach ecklig. Ich habe nicht jeden Tag Früchte zu Hause also müsste ich es pur Essen. Naja, runter bringe ich es sicher, aber Essen soll auch lecker sein oder zumindest spass machen. Ausserdem habe ich mit einem Joghurt das Gefühl genau gar nichts gegessen zu haben, weshalb ich 10 Minuten später wieder Hunger hätte. Aber ja, lassen wir den Ernährungsberater etwas für mich zusammen stellen.
    Und was die Fette angeht, auch da sollte ich wohl sparsam sein da ich die während dem Lockdown angefressenen Kilos wieder abspecken muss und bereits eine Leber habe die deswegen angegriffen wurde.

    Aber trotzdem mal Danke für eure Hinweise. Ich werde diese berücksichtigen wenn ich nachher einkaufen gehe und schauen was ich finde.

    Ach ja, eine dumme Frage hätte ich noch. Da wo ich meine belegten Brote bisher gekauft habe, gibt es auch Vegane Sachen. Aber ich nehme nicht an das Vegan automatisch besser wäre? Denn Vegan wäre ja eigentlich pflanzlich
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    am 21.12.2020 11:56:39 | IP (Hash): 1659308218
    Hallo

    Hier mal eine Kohlenhydrat-Liste
    Da kannst du sehen das Honig seeeeeehr viel Kohlenhydrate enthält
    und damit schlecht für den Blutzucker ist.
    Alles was süß ist ist in Zukunft verboten
    und wenn, dann nur noch in kleinen Portionen.

    https://www.bmi-rechner.net/kohlenhydrate-tabelle.htm

    Du kannst dir in dieser Liste auch einzelne Kategorien anzeigen lassen.

    Vegan heißt nicht gleich wenig Kohlenhydrate.
    Salat, Obst, Gemüse ist gut.
    Bei einem veganen Burger sind das Brötchen und die ggf verwendeten Saucen der Killer.

    Zucker wird überall in Massen verwendet - du mußt einfach nur das finden wo wenig bis keiner drin ist und dir schmeckt.

    Gruß
    Peter
    Bearbeitet von User am 21.12.2020 12:10:39. Grund: Ergänzung
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    am 21.12.2020 12:08:31 | IP (Hash): 766287760
    X5-599 schrieb:
    Und was die Fette angeht, auch da sollte ich wohl sparsam sein da ich die während dem Lockdown angefressenen Kilos wieder abspecken muss und bereits eine Leber habe die deswegen angegriffen wurde.
    Ach ja, eine dumme Frage hätte ich noch. Da wo ich meine belegten Brote bisher gekauft habe, gibt es auch Vegane Sachen. Aber ich nehme nicht an das Vegan automatisch besser wäre? Denn Vegan wäre ja eigentlich pflanzlich

    An Fetten solltest du nicht zu sehr sparen. Fett sättigt sehr gut und hält auch lange satt. Den BZ beeinflusst es nur wenig und das noch positiv, weil es die Verdauung der ganzen Mahlzeit bremst. Dadurch wird die Glukose nicht schnell alles auf einmal ins Blut gegeben, sondern nur langsam in kleinen Mengen. Wenn du mehr Fett und weniger KH isst, dann ist es auch kein Problem für das Gewicht.Für die angegriffenen Leber ist auch nicht Fett die Hauptursache, es sind zu viel gegessene KH, die nicht verbraucht und deshalb in Fett umgewandelt werden.

    Nein, vegan ist nicht automatisch besser für den BZ. Auch dabei müsstest du auf die Menge der KH achten, was bei veganen Speisen noch ein Tick schwieriger ist.

    Das mit den Datteln hat dir auch jemand gesagt, der dich aufs Glatteis führen wollte, oder hast du das wirklich aus dem Internet? Das sind getrocknet, so wie man sie hier bekommt, so ziemlich die süßesten Früchte, die es gibt - die werden deinem BZ bestimmt einen kräftigen Schubs nach oben geben.

    Viel Erfolg, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 22.12.2020 13:03:02. Grund: .
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    am 22.12.2020 12:30:44 | IP (Hash): 2015992124
    Hi,

    das Internet kann sehr hilfreich sein, aber birgt auch viele Fehlinformationen und Werbung für angebliche Wunderprodukte.

    Trockenfrüchte wie Datteln, Rosinen sind "pures Gift". denn da ist noch der ganze Zucker der vollen Frucht drin nur eben in konzentrierter Form. Daher sollte man die am besten komplett weg lassen.

    Es gibt Süßstoffe die sind ohne Kohlenhydrate, z.b. in Light Limos, allerdings sollte man die nicht Literweise trinken denn gesund sind diese Süßstoffe ganz und gar nicht, mal eine Dose oder ein Glas am Tag ist ok viel mehr sollte es aber nicht sein.

    Honig,Zucker,Traubenzucker ist alles mehr oder weniger das gleich für den Körper Kohlenhydrate die schnell in Blut gehen. Traubenzucker oder Gummibärchen nutzen Diabetiker wenn sie in Unterzucker geraten um schnell da raus zu kommen.

    Als Snack zwischendurch nutze jetzt Nüsse statt Süßkram, aber Achtung die haben wenig KH aber sehr viel Fett und Kalorien daher auch hier nicht übertreiben.

    Orientieren kannst du dich an Low Carb Diäten, wobei man da sich nicht sklavisch dran halte muss. Kann man ergänzen mit Vollkornprodukten.

    Unterwegs und Fast Food ist aber nicht so einfach da sind meistens viele KH drin,oft auch versteckt in Soßen etc. Eine Möglichkeit wäre z.b. den Döner mit viel Salat aber ohne das Brot.






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    am 22.12.2020 18:56:40 | IP (Hash): 1024013249
    X5-599 schrieb:
    Danke für die lieben Worte. Naja, das es so kommen musste war schon in meiner Kindheit klar. Meine Eltern hatten ein Restaurant mit Kiosk und immer wenn ich da durchlief gab es ein Snickers, Mars oder Raider (wie es damals noch hies) und das blieb mein Leben lang.

    Aber das....
    hjt_Jürgen schrieb:
    und wo zum Beispiel ne Bratwurst mit Brötchen meinen Blutzucker dann immer weit über 200 mg/dl getrieben hat, hab ich eben stattdessen 2 Würste ohne Brötchen gegessen


    .... könnte ich begrüssen. Nehme lieber die Würstchen als das Brot und wenn ich dann auch noch gleich zwei darf :-)

    Danke auch dir für deine lange Antwort aber:
    July95 schrieb:
    Honig, xxx... die lassen den Blutzucker schnell ansteigen.


    Genau das habe ich gestern mit google gefunden soll absolut kein Problem sein und du sagst jetzt lieber nicht.
    Das mit dem Joghurt, Nature finde ich einfach ecklig. Ich habe nicht jeden Tag Früchte zu Hause also müsste ich es pur Essen. Naja, runter bringe ich es sicher, aber Essen soll auch lecker sein oder zumindest spass machen. Ausserdem habe ich mit einem Joghurt das Gefühl genau gar nichts gegessen zu haben, weshalb ich 10 Minuten später wieder Hunger hätte. Aber ja, lassen wir den Ernährungsberater etwas für mich zusammen stellen.
    Und was die Fette angeht, auch da sollte ich wohl sparsam sein da ich die während dem Lockdown angefressenen Kilos wieder abspecken muss und bereits eine Leber habe die deswegen angegriffen wurde.

    Aber trotzdem mal Danke für eure Hinweise. Ich werde diese berücksichtigen wenn ich nachher einkaufen gehe und schauen was ich finde.

    Ach ja, eine dumme Frage hätte ich noch. Da wo ich meine belegten Brote bisher gekauft habe, gibt es auch Vegane Sachen. Aber ich nehme nicht an das Vegan automatisch besser wäre? Denn Vegan wäre ja eigentlich pflanzlich



    Honig besteht nur aus Zucker, deshalb geht der super schnell ins Blut über und verursacht fiese Blutzuckerspitzen, die man jedoch vermeiden soll. Da ist es egal ob das jetzt Honig oder normaler Haushaltszucker ist. In geringen Mengen kann man stattdessen Süßstoff verwenden. Generell klingt es am Anfang schwer, aber Zucker macht süchtig. Wenn man eine zeitlang Zucker deutlich reduziert hat, dann schmeckt das ganze auch ohne Zucker sehr gut. Und stark gezuckerte Produkte schmecken einfach nur eklig.

    Joghurt esse ich tatsächlich am Liebsten mit Obst. Wenn es mal schnell gehen muss, Tiefkühl-Beeren oder auch Obstkonserven jedoch ohne Zuckerzusatz, sondern im eigenen Saft (gibt es leider nur in wenigen Geschäften). Auch mal etwas Obst-Babybrei (ist generell ohne Zuckerzusatz) bzw. Apfelmark bzw. Apfel-Aprikose-n oder Apfel-Birnen-Mark (auch hier ohne Zuckerzusatz, eher im Bio-Regal zu finden) könnte funktionieren. Muss man halt persönlich ausprobieren. Hierbei muss man allerdings auf die Menge achten.
    Zum Joghurt könntest du dir dann einige Saaten dazu mischen. Ich nehme momentan Flohsamenschalen in den Joghurt, allerdings auch aus medizinischen Grund. Aber du könntest Leinsamen oder auch Haferflocken (hier reagiert jeder anders mit dem Blutzucker, deswegen ausprobieren) versuchen.

    Quark kann man auch mit Kräutern und ggf. klein geschnittenen Gemüse verfeinern (kann man auch schon vorab vorbereiten und unterwegs zum Quark mischen). Oder aber Gemüsestreifen zum Dippen des Kräuterquarks.

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    am 23.12.2020 11:30:08 | IP (Hash): 1333258619
    Danke für die zum Teil recht langen Beiträge mit vielen Informationen.
    Aber wie hier jemand so treffend geschrieben hat, das Internet hält viele Falsch Informationen bereit.
    Während die einen sagen Honig in massen ist ok, sagt der andere es wäre pures Gift.
    Während die Daten von Datteln und vieler Webseiten die damit Werben das Datteln super seien, andere wieder sagen es wäre das pure Gift.

    Es zeigt mir wie damals beim Fermentieren wieder auf, das man sich auf keinerlei Aussagen verlassen kann. Während die einen sagen essen, aber in Massen, sagen wiederum andere lass die Finger davon. Doch wem soll ich jetzt glauben?
    Während der eine sagt man könne problemlos normales Brot Essen, seine Zuckerwerte gehe mit Vollkornbrot mehr in die Höhe, sieht es beim anderen genau anders rum aus.
    Während der eine sagt ich dürfe nie mehr gezuckerte Getränke trinken, sagt mir die Diabetes App etwas anderes. Und ehrlich gesagt, mein Leben lang keine gezuckerten Getränke mehr trinken, das könnte ich nicht überleben.

    Ich warte seit gestern darauf das die Ernährungsberaterin mich endlich für einen Termin anruft. Diese macht das seit über 20 Jahren. Das gepaart mit meinem noch halbwegs bischen vorhandenen Wissen aus der Kochlehre und dem was ich mir die Tage angelesen habe, sollte hoffentlich den richtigen Weg geben.

    Danke trotzdem euch allen für eure Inputs

    gruss X5-599
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    am 23.12.2020 11:59:06 | IP (Hash): 761055851
    Hi,

    im Prinzip ist das gar nicht sooo schwer.

    Es sind vor allem Kohlenhydrate die den Blutzuckerspiegel in die höhe Treiben. Also vor allem Zucker und Fructose und Kohlenhydrate die vom Körper schnell aufgenommen werden können als z.b. Weißmehl oder normale Nudeln oder Reis.

    Dann gibt es eben noch Kohlenhydrate die langsamer in den Blutkreislauf aufgenommen werden wie z.b. Vollkornprodukte, Hafer oder Kartoffeln (wobei es da stark auf die Sorte ankommt)

    Zucker in Getränken geht besonders schnell in Blut und es ist halt auch extrem viel drin z.b. in Cola oder puren Fruchtsäften. Dann lieber mal eine light softdrink ( aber eben in maßen wegen des Süßstoff) oder eine Schorle (2/3 Wasser 1/3 Saft) wie weiter oben schon geschrieben ist es oft reine Gewohnheit das man so süß isst und trinkt.

    Besonders kritisch sind ständige kleine Zuckersnacks zwischen den Mahlzeiten, da sinkt der BZ spiegel gar nicht mehr und ist ständig im roten Bereich.

    Ich habe auch viel zu viel Süßigkeiten in mich rein gestopft, die ersten Wochen nach der Diagnose ist es mir gelungen zu 100% drauf zu verzichten. Ich merke aber das die alten Gewohnheiten noch nicht besiegt sind. Zu 100% muss man ja auch nicht drauf verzichten. Jetzt zur Weihnachtszeit gönne ich mir natürlich auch mal Plätzchen, aber eben ganz bewusst eins oder zwei und nicht wie früher nebenbei einen ganzen Teller leer futtern.

    Ganz ohne Änderung der Ernährung wird es nicht gehen, die hat schließlich den Diabetes ausgelöst (zumindest sehr wahrscheinlich). Jeder muss halt für sich einen Weg finden mit dem er gut (und lange) leben kann.

    Eine Ernährungsberatung kann da sicher sehr hilfreich sein.

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