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Ozempic und die Nebenwirkungen

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    am 26.02.2021 14:22:16 | IP (Hash): 1721700623
    Hallo
    Habe schon oft hier etwas übr Ozempic gelesen. Und alles in Allem muss ich sagen, mein diadoc hat mich überdosiert. Er setzte mich sofort auf 1mg. Und wenn das Medikament 3 Wochen im Körper verbleibt, Ist man nach 3 Wochen überdosiert. Hier erfuhr ich erst dass es auch niedrigere Dosen gibt. Habe mit Absprache meines Hausarztes sofort abgesetzt. Muss jetzt 3 Wochen warten bis das Medikament raus ist. Dann nach Alternativen suchen. Habe zwar in 2 Jahren 20 kilo abgenommen, aber nicht durch das Ozempic alleine. Vorher Forxiga und das gut vertragen. Jeden Tag 10 min sport gemacht und mir gings gut. Durch Ozempic bekam ich halt Symptome wie bei einer Covid 19 Erkrankung, was mich panisch werden ließ. Geschmacksverlust Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen. Ende der Woche konnte ich dann auf die Toilette gehen und hatte immens Durchfall.
    Muss zugeben ich war im November 2020 Covid Positiv. Deswegen auch meine Angst.

    Was meint ihr, was ich machen soll? Fragen ob man mich umstellt auf 0,25mg? Oder gar ganz umstellen auf Forxiga?

    LG Sonia

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    am 26.02.2021 15:09:22 | IP (Hash): 1398849525
    Hi,

    das Ozempic bzw. der Wirkstoff Semaglutid ist ja gerade als Abnehm Medikament für nicht Diabetiker im Gespräch bzw. der Hersteller will eine Zulassung dafür.

    Es sollen Dosen von 2,4mg pro Woche verabreicht werden.

    Gefährlich war deine Dosis daher wohl nicht, wobei es da natürlich unterschiede zwischen Diabetiker und Gesunden geben kann.

    Auf jeden Fall sollte man das Medikament einschleichen was bei dir ja scheinbar nicht geschehen ist. Ob bei dir eine generelle Unverträglichkeit vorliegt oder es einfach nur die Dosis war könnte man bei einem neuen Versuch testen wo du mit der geringen Dosis startest und dann langsam steigerst.

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    Ich persönlich bin da ja kompletter Laie und auch erst seit wenigen Monaten dabei, gefühlsmäßig finde ich aber Medikamente die die geschädigten Zellen der Bauchspeicheldrüse noch anregen verstärkt zu arbeiten nicht so optimal. Bei noch gesunden mag das temporär beim Abnehmen helfen aber bei Diabetikern frage ich mich halt ob das auf Dauer nicht die Bauchspeicheldrüse noch schneller kaputt macht!?
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    am 26.02.2021 16:24:41 | IP (Hash): 1559313147
    Sonia schrieb:
    Was meint ihr, was ich machen soll? Fragen ob man mich umstellt auf 0,25mg? Oder gar ganz umstellen auf Forxiga?

    Hallo Sonia,

    Bei der Wahl deiner Therapie kommt es natürlich darauf an, wie deine BZ-Werte aussehen und wie stark der BZ gesenkt werden muss. Forxiga liegt in der Wirkung ein ganzes Stück weniger als Ozempic, deshalb dürfte es als Ersatz für Ozempic nicht ausreichen.

    Wenn du Ozempic in der hohen Dosis nicht verträgst, dann versuche es doch noch mal mit Einschleichen. Normal wäre der Beginn mit 0,25mg und dann eine Erhöhung auf 0,5mg. Die Erhöhung auf 1,0mg ist dann noch möglich, sollte aber nur gemacht werden, wenn der BZ mit 0,5mg noch zu hoch ist. Eine Überdosierung, von der du sprichst, gibt es eigentlich nicht. Allerdings sollte man zur Vermeidung von starken Nebenwirkungen bei der geringeren Dosis bleiben, sofern sie ausreicht.

    Wenn du Ozempic auch nach einem erneuten langsamen Beginn nicht verträgst, bei einigen ist das leider so, dann wäre Forxiga oder ein anderer SGLT2-Hemmer und zusätzliche Unterstützung mit Basalinsulin auch eine mögliche Option. Aber das musst du mit deinem Diabetologen absprechen und gemeinsam mit ihm entscheiden.

    Beste Grüße, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 26.02.2021 16:24:59. Grund: .
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    am 26.02.2021 16:47:48 | IP (Hash): 1678010107
    Sonia schrieb:
    Und alles in Allem muss ich sagen, mein diadoc hat mich überdosiert. Er setzte mich sofort auf 1mg. Und wenn das Medikament 3 Wochen im Körper verbleibt, Ist man nach 3 Wochen überdosiert.


    Das Mittel soll wöchentlich gespritzt werden. Doch bestimmt, weil es über die Wochen immer weniger wirkt, oder? Würde sonst nicht sehr viel mehr Sinn machen, es nur alle 3 Wochen zu nehmen?

    Und überdosiert lässt sich bei einem Diabetesmedikament sehr einfach feststellen: Das ist nämlich dann überdosiert, wenn es zu niedrigen Blutzucker macht. Wie ist das mit Deinem Blutzucker? Mit welchem Nüchternwert stehst Du morgens auf?

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 28.02.2021 14:47:54 | IP (Hash): 1878468284
    Moin Sonia,

    Du hast den Beipackzettel mit dem Medikament erhalten und aufmerksam gelesen, dann frage ich mich, weshalb Du eine 4-fache Dosis des Medikamentes gespritzt hast, die der Hersteller als Anfangsdosis nutzt?
    Welche Besonderheiten gab es bei der Verordnung, die Du hier vielleicht nicht erwähnt hast.

    https://info.diagnosia.com/de-de/p/1205178/ozempic-1-mg-injektionsloesung-ie-fertigpen

    Warum musst Du zugeben, dass Du an Corona erkrankt oder besser gesagt positiv getestet wurdest. Jede Angabe hier ist freiwillig und völlig anonym.

    Rede mit dem Arzt und melde Dich wieder.

    LG Rolf

    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
    Bearbeitet von User am 28.02.2021 15:48:29. Grund: Ergänzung
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    am 28.02.2021 16:56:07 | IP (Hash): 1721700623
    Ich stehe auf 6,5 und wache mit einem Zuckerwert von knapp 100 auf nachts meistens Unterzucker. Habe in einer Woche 1 kilo abgenommen.
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    am 28.02.2021 17:03:15 | IP (Hash): 1721700623
    Bei mir wurde das Medikament verschrieben und dann hiess es "Da Hund Friss". Ich habe einige Zeit Forxiga genommen was mir gut bekam, und was auch ansprach.
    Meine Bauchspeicheldrüse arbeitet zu 50% selber und 50% ist sie auf Hilfe angewiesen.
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    am 28.02.2021 17:18:44 | IP (Hash): 1255734851
    Sonia schrieb:
    Ich stehe auf 6,5 und wache mit einem Zuckerwert von knapp 100 auf nachts meistens Unterzucker. Habe in einer Woche 1 kilo abgenommen.


    Bin neugierig! Was heißt nachts meistens Unterzucker in mg/dl?

    https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar
    hier hast Du blau den durchschnittlichen gesunden Verlauf von vor bis nach einer Mahlzeit. Die bräunlichen Kurven darüber und darunter zeigen, wie weit der gesunde Verlauf streuen kann. Es gibt also auch gesunde Menschen, bei denen der Tag mit um 60 mg/dl anfängt und die in der Spitze nach dem Essen nur knapp 100 messen.

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    am 28.02.2021 17:39:43 | IP (Hash): 1721700623
    Hallo Rainer,
    erstmal muss das jetzt raus, dann kann ich an ne neue Methode denken. Ich nehme Metformin 1.000 morgens und abends als Kombipräparat irgendwas mit Duo. Und dann noch das Ozempic. Zu dem Liprolog als Insulin, was ich absetzen musste wegen stsändigem Unterzucker. Als Blutdrucksenker nehme ich morgens und abends 1 Ramipril.

    Der Diabetologe hat mir nichts gesagt über das neue Medikament Ozempic. Dem ist es nur Recht wenn man in der woche 1 Kilo abnimmt. Nur wie es gesundheitlich geht....Egal. Ich konnte weder richtig auf Toilette, noch konnte ich Sport machen, wegen Atemnot. Wollte nur noch im Bett liegen und auf der Couch.
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    am 28.02.2021 17:48:52 | IP (Hash): 1721700623
    Da ich mit dem FreeStyle Libre arbeite (was ich sehr gut finde), habe ich rote und grüne Linien. Und ich komme nicht mehr über 120mg/dl am Tag. Meist bin ich sogar unter 100 mg/dl. Abends habe ich so 80mg/dl und morgens wenn ich dann messe sehe ich das dilemma. meist unter 50mg/dl. Und das über längeren Zeitraum.