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    am 23.04.2021 15:33:58 | IP (Hash): 743955104
    Im Rahmen einer Routine-Laborbestimmung wurde als letztes auch der Urin untersucht. Während sämtliche Werte beim Blut normal waren, hieß es beim Urin: Zuviel Albumin im Urin. Das kann auf einen Nierenschaden hinweisen. Die Nierenwerte im Blut sind aber allesamt normal, allerdings gibt es ja den kreatinin-blinden Bereich, in dem bei fortgeschrittener Insuffizienz dennoch normale Werte gemessen werden.
    Andererseits gibt es mögliche Störfaktoren. Tags zuvor habe ich ziemlich viel Fleisch gegessen. Kann dadurch der Wert für das Albumin ggf. erklärt werden? Ihr habt doch sicher als Diabetiker auch schon mal Albumin gemessen bekommen und habt evtl. Erahrungen.
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    am 23.04.2021 16:04:22 | IP (Hash): 362997896
    Hallo Erwin,

    du hast ja schon alles gelesen, was man dazu finden kann. Ob die kleine Menge Eiweiß im Urin bei dir eine einmalige Angelegenheit war, was durchaus möglich ist, oder ob du auf dem Weg von einer Mikroalbuminurie hin zu größeren Schäden und einer zukünftigen Makroalbuminurie bist, kann dir keiner wirklich sagen.

    Dränge darauf, dass dein Urin im nächsten Quartal erneut getestet wird und iss am Tag vor der Blutabnahme nichts, was den Albuminuriewert verfälschen könnte. Spätestens in 3 Monaten weißt du dann genauer Bescheid. Bis dahin würde ich an deiner Stelle ganz ruhig bleiben, so eine Albuminurie entwickelt und verschärft sich nicht in wenigen Monaten, sondern über Jahre.

    Alles Gute und ein albuminuriefreies Ergebnis beim nächsten Test, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 23.04.2021 16:04:58. Grund: .
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    am 24.04.2021 17:53:29 | IP (Hash): 743955104
    Es gibt Stressproteinurien und Belastungsproteinurien, die beide vorübergehend und gutartig sind. Ich weiß nur nicht, ob z.B. die körperliche Aktivität unmittelbar vor der Messung gewesen sein muss oder auch z.B. bis zu einem Tag vorher.
    Ich bin tags zuvor 10 km gewandert und zusätzlich noch einmal ne Stunde geradelt. Dabei kann direkt mehr Eiweiß ausgeschieden werden. Die Frage ist nur, ob es auch noch nach fast einem Tag möglich ist.
    Bei Stress dasselbe. Muss der unmittelbar bestanden haben oder evtl. auch einen Tag vorher oder über mehrere Tage?
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    Mitglied seit: 01.05.2015
    am 24.04.2021 17:54:37 | IP (Hash): 743955104
    Es gibt Stressproteinurien und Belastungsproteinurien, die beide vorübergehend und gutartig sind. Ich weiß nur nicht, ob z.B. die körperliche Aktivität unmittelbar vor der Messung gewesen sein muss oder auch z.B. bis zu einem Tag vorher.
    Ich bin tags zuvor 10 km gewandert und zusätzlich noch einmal ne Stunde geradelt. Dabei kann direkt mehr Eiweiß ausgeschieden werden. Die Frage ist nur, ob es auch noch nach fast einem Tag möglich ist.
    Bei Stress dasselbe. Muss der unmittelbar bestanden haben oder evtl. auch einen Tag vorher oder über mehrere Tage?
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    am 24.04.2021 19:34:13 | IP (Hash): 1908889115
    Wahrscheinlich wirst Du eher via Test nach nem für Dich völlig normalen Vorlauftag zu nem Ergebnis kommen. Wenn dann keine Auffälligkeit, kams von der für Dich außergewöhnlichen Bewegung. Wenn dann auch, musst Du die Doks nach anderen Erklärungen und Abstellmöglichkeit löchern. Daumendrück.

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.